Samstag, 04.01.

  • 19.30 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    rauchfreie A-Kneipe

    Wie jeden 1. Samstag im Monat veranstaltet die Libertäre Gruppe Heidelberg die A-Kneipe im Café Gegendruck. Diesmal gibt es leckere vegane Waffeln. Kommt vorbei!

Sonntag, 05.01.

Dienstag, 07.01.

Sonntag, 12.01.

  • 19.30 Uhr
    Buchhandlung und Antiquariat Schöbel, Plöck 56a

    Albert Camus und der Anarchismus - Lesung mit Lou Marin

    Der etwas andere Camus...

    Camus wurde als Schriftsteller durch Werke wie „Der Fremde“ oder „Die Pest“ weltbekannt und erlangte Aufmerksamkeit als Philosoph des Existentialismus. Obwohl er über den Nihilismus, eine absurde Welt und die Revolte dagegen schrieb, wurde der politische Gehalt seiner Werke vernachlässigt.

    Über Camus und seine Beziehung zum Anarchismus wird Lou Marin am 12.01.2014 um 19.30 Uhr in der „Buchhandlung Schöbel“ referieren.

Montag, 13.01.

  • 18.00 Uhr
    [M]Café da lang, IBW, Akademiestraße 3

    Film: "Der Wald vor lauter Bäumen" + Kurzfilm "Die Kunst des Spickens"

    Universität Heidelberg- Lehramts-Café

    Keller des Instituts für Bildungswissenschaft, Akademiestraße 3

    Der Wald vor lauter Bäumen

    Der Film erzählt die Geschichte der Junglehrerin Melanie Pröschle aus der schwäbischen Provinz, die nach dem Referendariat ihre erste Stelle an einer Karlsruher Realschule antritt. Voller Tatendrang zieht sie in die neue Stadt und möchte für ?frischen Wind? an ihrer neuen Arbeitsstelle sorgen. Nachdem sie sich erst kurz zuvor von ihrer Jugendliebe getrennt hat, versucht sie auch, sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen, darunter ihre Nachbarin Tina, eine Boutiquebesitzerin.

    Der Film beeindruckt durch das bestechend realistische Spiel der Hauptdarstellerin Eva Löbau, das dem Film stellenweise einen dokumentarischen Charakter verleiht.

    Die Kunst des Spickens: www.die-kunst-des-spickens.de/home/

Dienstag, 14.01.

  • 19.00 Uhr
    ZEP, Zeppelinstraße 1, Heidelberg

    Was von Marx zu lernen wäre Vortrag und Diskussion mit Theo Wentzke vom Gegenstandpunkt-Verlag

    Überfluss und Armut, Arbeitsstress und Arbeitslosigkeit, Lebensmittelskandale, Pleitewellen, Millionen Hungernde, Milliarden für Bankenrettung – an Missständen, die beklagt werden mangelt es nicht. Sie werden „schonungslos aufgedeckt“ – und die dann folgenden „Erklärungen“ folgen alle dem gleichen Muster: irgendetwas ist da schief gelaufen, da hat irgendwie „der Markt“ nicht Funktioniert, da muss es dann auch „Schuldige“ geben, welche das eigentlich segensreiche Wirken der „Marktwirtschaft“ be- und verhindert haben – z.B. indem sie „gesundes Gewinnstreben“ durch „Profitgier“ ersetzt haben. Da sind sich sogar Linke und „Liberale“ einig – nur ob „mehr Staatliche Kontrolle“ oder die „Wiederherstellung wirklicher Marktkräfte“ helfen sollen macht dann den Unterschied.

    Marx musste die ‚sozialen Missstände’ im Kapitalismus nicht erst ‚aufdecken’. Armut und Arbeitshetze in einem reichen Land findet man auch heute wie damals reichlich vor. Die Wirkungen dieser Produktionsweise wollte Marx eben nicht als Ausnahme, Skandal oder Ungerechtigkeit einsortieren, sondern ihre Notwendigkeit für diese Form der Reichtumsproduktion nachweisen: „Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ‚ungeheure Warenansammlung‘, die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware“.

    Gerade wenn sich alle Welt über die Krise der Geldwirtschaft sorgt, lohnt sich einmal die Frage, wie dieses Wirtschaftssystem eigentlich funktioniert: Die „Kritik der politischen Ökonomie“, so der Untertitel des Werkes, erklärt, woher der Reichtum im Kapitalismus kommt und wie sich darin Nutzen und Schaden dauerhaft verteilen.

    An dem Kapitalismus, den Marx in der Phase seines Entstehens analysierte und kritisierte, hat sich seit seinen Tagen dies und das, aber nichts Wesentliches geändert. Immer noch ist die Vermehrung des Geldes der beherrschende Zweck, für den gearbeitet wird – und das ist keineswegs ein geschickter Umweg zur besseren Befriedigung der Bedürfnisse; noch immer sind die arbeitenden Menschen Kostenfaktor, also die negative Größe des Betriebszwecks; noch immer findet die Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit, der größten Quelle des materiellen Reichtums, ausschließlich statt, um Löhne zu sparen und Arbeitskräfte zu entlassen – also um den Arbeiter ärmer zu machen.

    Wegen dieser Aktualität, und nur wegen ihr, verdient es der längst verblichene Denker, dass man sich seiner erinnert. Seine Bücher helfen, die ökonomische Wirklichkeit heute zu erklären. Marx bietet ungewohnte Gedanken über Gebrauchswert und Tauschwert, konkrete und abstrakte Arbeit, Geld und Nutzen, Arbeit und Reichtum – paarweise Bestimmungen, die unsere moderne Welt nicht mehr auseinander halten kann, während sie tatsächlich die härtesten Gegensätze enthalten.

    Referent: Dr. Theo Wentzke vom Gegenstandpunkt-Verlag (http://www.gegenstandpunkt.com/)

    Die Veranstaltung wird von den Falken-Ortsverbänden Mannheim. und Heidelberg., sowie von der Gruppe "In bester Gesellschaft" (http://inbestergesellschaft.wordpress.com/.) organisiert. Sie ist Teil einer landesweiten Veranstaltungsreihe von verschiedenen Ortsverbänden der Falken.

    Mehr Infos dazu gibts hier: http://antikapitalismusbw.blogsport.de/.

    Hier ist die zentrale Facebookseite, auf der hier alle Vortäge, in allen Städten findet: https://www.facebook.com/events/536308933179442/.

    Die Vortragsreihe soll auch als Vorbereitung auf ein Seminarwochenende dienen: https://www.facebook.com/events/780923558641122/.

Mittwoch, 15.01.

  • 19.00 Uhr
    Anglistisches Seminar, Kettengasse 12

    Jamal Hart: Manufacturing Guilt

    Mumia Abu-Jamals Sohn Jamal Hart präsentiert: "Manufacturing Guilt -- Wie ein Todesurteil gemacht wurde."

    Anschließend Fragen und Antworten.

    Jamal Hart war 10 Jahre alt, als sein Vater Mumia Abu-Jamal Ende 1981 verhaftet und ein halbes Jahr später zum Tod verurteilt wurde. Später war er aktiv in der Solidaritätsbewegung zur Befreiung Mumias. 1998 wurde er wegen angeblich illegalen Waffenbesitzes selbst zu 13 Jahren Haft verurteilt. Seit seiner Freilassung 2011 ist er wieder aktiv.

    Veranstalter:
    Gruppe Freiheit für Mumia Abu-Jamal Heidelberg e.V. mit Unterstützung des Anglistischen Seminars Heidelberg

Dienstag, 21.01.

Sonntag, 26.01.

  • 17.00 Uhr
    zep

    # Antifa Impulse - Infos - Termine - Aktion

    An jedem letzten Sonntag eines Monats. Alle an antifaschistischer Politik und Arbeit interessierten Menschen sind eingeladen.

    Heutiger Impuls: Wird noch bekannt gegeben

Dienstag, 28.01.

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    offenes kkDu-Treffen

    am 28.01.14, um 18 Uhr im ZFB eine offene Sitzung des kkDu-Projekts geben, in der wir alle StuRa-Mitglieder herzlichst einladen. Dort wird es den Raum und die Möglichkeit geben, noch detailliertere Informationen zum Projekt einzuholen sowie aktiv daran teilzunehmen und sich einzubringen.

    Wir hoffen auf eure Unterstützung und freuen uns auf weiteren Zuwachs!

    eure kkDu-AG kkdu-hd@riseup.net

Freitag, 31.01.

  • 15.30 Uhr
    Rondell am Penta-Park in der Vangerowstraße

    Öffentliche Begehung: "Grünfläche Penta-Park erhalten"

Samstag, 01.02.

  • 15.00 Uhr
    Bismarckplatz

    Kundgebung: "#StopWatchingUs"

  • 19.30 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    rauchfreie A-Kneipe mit Film

    Diesmal zeigen wir den Film:

    Sacco und Vanzetti

    Am 15. April werden bei einem Raubüberfall vor einer Schuhfabrik in Massachusetts zwei Männer erschossen. Bei einer Razzia zwei Wochen später werden die beiden italienischen Einwanderer und Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti verhaftet. Ein 32er Colt wird bei ihnen gefunden. Eines der Opfer des Raubüberfalls wurde mit einer Waffe selben Kalibers erschossen. Die Anklage stützt hierauf die Anklage. Mit falschen Zeugenaussagen will die Anklage einen Schuldspruch erzielen, die Gerichtsverhandlung wird zur Farce, die zum geforderten Todesspruch führt. Das Urteil führt zu weltweiten heftigen Protesten. Die Verteidigung findet neue Beweise, findet heraus, dass Belastungszeugen zu Falschaussagen gezwungen wurden, sogar die echten Täter sind bekannt, doch der Fall wird nicht erneut aufgerollt. Die Hinrichtung durch den elektrischen Stuhl wurde in der Nacht vom 22. auf den 23. August 1927 vollstreckt. Im Jahr 1977 wurden beide postum durch den Gouverneur von Massachusetts, Michael Dukakis, rehabilitiert. Bis heute gilt der Prozess als großer Justizskandal.