Mittwoch, 02.05.

  • 19.00 Uhr
    Neue Uni, HS 13

    Verfasste Studierendenschaft: Podiumsdiskussion mit Theresia Bauer

    Die Verfasste Studierendenschaft kommt - aber gefällt sie uns auch? Was soll sie dürfen, was soll sie können? Worum wird bei der Umsetzung gestritten? Am Mittwoch, den 2. Mai, kommt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer um 19 Uhr in die Neue Uni, um ihren Gesetzentwurf zu verteidigen und sich der Diskussion mit StudierendenvertreterInnen und dem Publikum zu stellen.

Donnerstag, 03.05.

Freitag, 04.05.

Samstag, 05.05.

  • 11.00 Uhr
    Landfriedkomplex (beim Hauptbahnhof)

    Protestmarsch der Hebammen

    Nach jahrelangem Protest hat sich die Situation weder für die angestellten noch für die freiberuflichen Hebammen geändert. Und so werden wir auch in diesem Jahr unseren Protest nach außen tragen.

    Es ist nicht länger hinnehmbar,

    • dass Hebammen für 8 Stunden Rufbereitschaftsdienst nur eine Stunde vergütet bekommen,
    • dass der Nachtdienstzuschlag gerade mal 12,5% beträgt, während er in klassischen Männerberufen bis zu 100% beträgt,
    • dass angestellte Hebammen mit einem Nettoeinkommen von 1300,00 Euro und freiberufliche Hebammen mit 7,50 Euro pro Stunde vor Steuern auskommen müssen
    • dass Hebammen sich aus ihrem Beruf zurückziehen und Frauen auf adäquate Hebammenhilfe verzichten müssen

    während die Krankenkassen Milliarden horten.

    Folgen Sie deshalb unserem Aufruf und kommen Sie am 5. Mai zahlreich nach Heidelberg zu unserem Protestmarsch. Wir erwarten zahlreiche Kolleginnen, die lautstark gegen die Hinhaltetaktik der Krankenkasse und Politik protestieren. Bringen Sie Ihre Transparente, Banner und Krachmacher mit. Sie erhalten wieder die Gelegenheit Ihren ganz persönlichen Unmut den Heidelbergerinnen und Heidelbergern, den Politikern und den Medien mitzuteilen.

    Veranstalter:
    HV BW

Sonntag, 06.05.

Dienstag, 08.05.

  • 20.00 Uhr
    [M]Neue Uni, Uniplatz

    Vortrag: "Die Zivilklausel -- Was ist das? Warum brauchen wir sie für unsere Uni?" mit Reiner Raun

    An deutschen Universitäten wird häufig verdeckt an Militärtechnologie geforscht - auch um notwendige Drittmittel zu generieren. Wie kann erreicht werden, dass die Forschung ausschließlich dem Gemeinwohl und nicht der Waffenindustrie dient? Wie könnte eine zivile Selbstverpflichtung der Hochschulen aussehen, ohne die Freiheit der Forschung stark einzuschränken?

    Als Referent reist Reiner Braun, Geschäftsführer der International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms und Vorstand der Stiftung Friedensbewegung, an und diskutiert mit uns.

    Veranstalter:
    Juso-HSG

Mittwoch, 09.05.

  • 19.00 Uhr
    Forum Jugendkulturzentrum, Neckarpromenade 46

    Ein Wortwechsel: "arisieren. verschweigen. stiften. Der rechtschaffene Kaufmann Heinrich Vetter"

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule Heidelberg, Bergheimer Str. 76

    "Solidarische Landwirtschaft: Wirtschaften ohne Gewinnmaximierung" Vortrag von Dr. Monika Hundelt

    Solidarische Landwirtschaft ist ein Beweis dafür, dass Solidarische Ökonomie - ein gemeinschaftliches Wirtschaften ohne Konkurrenzdruck und Wachstumszwang - funktionieren kann. Diese Landwirtschaft bietet allen Interessierten die Möglichkeit, unabhängig von der Großen Politik, ein neues Wirtschaften zu etablieren und dabei regionale und saisonale Bioprodukte zu beziehen. An diesem Abend wird das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft vorgestellt und an Beispielen, einem über 20jährigen Solidarhof bei Hamburg und dem neu gegründeten Solidarhof bei Heidelberg, anschaulich dargestellt.

Freitag, 11.05.

  • 13.00 Uhr
    Universität Mannheim

    Hochschultage Nachhaltigkeit Teil Mannheim

    Die Hochschultage Nachhaltigkeit werden dieses Jahr vom 11.-12. Mai 2012 an den Universitäten Heidelberg & Mannheim stattfinden.

    Auf der Tagung wollen wir über die unterschiedlichen Möglichkeiten des nachhaltigen Wirtschaftens und den dafür notwendigen gesellschaftlichen Umgestaltungsprozessen informieren. Es werden im Rahmen der Tagung u.a. philosophische und technische Grundlagen der Nachhaltigkeit dargestellt und analysiert.

    Alle Informationen über das Programm sowie Anmeldungen für die Workshops unter http://www.hochschultage-nachhaltigkeit.de/

  • 16.00 Uhr
    [M]ZEP, Zeppelinstraße 1

    Treffen der offenen "Das Kapital"-Lesegruppe

    Am Freitag, den 11.Mai, trifft sich wieder die offene Lesegruppe zu "Das Kapital" von Karl Marx. Wir stehen noch ganz am Beginn des Werks, von daher ist ein Dazustoßen noch ohne weitere Probleme möglich.

    Unten der ursprünglich Ankündigungstext:

    Ab Freitag, den 20. April, wird es eine wöchentliche offene Lesegruppe zu „Das Kapital“ von Karl Marx geben. Wir wollen, beginnend mit Band I, „Das Kapital“ zusammen lesen und diskutieren. Dabei soll es vor allem darum gehen zu prüfen, inwiefern die Marxsche Untersuchung der kapitalistischen Produktionsweise auch heute noch die Prinzipien der weltweit durchgesetzten Wirtschaftsordnung beschreibt. Gerade in den ersten Kapiteln des Werkes werden dabei viele grundlegende Elemente des Kapitalismus erörtert, deren Erarbeitung sich besonders lohnt. Die Lesegruppe ist offen für alle Interessierten und ist auch nicht von einer Partei oder politischen Gruppe organisiert. Wer Lust hat, komme doch vorbei!

    Nochmal kompakt: Zeit: ab dem 20. April jeden Freitag von 16-18 Uhr Ort: ZEP (studentischer Freiraum der PH Heidelberg), Zeppelinstr. 1, 69121 Heidelberg Kontakt: kapital-lesegruppe@gmx.de

  • 20.00 Uhr
    [M]ZEP, Zeppelinstraße 1

    Vortrag & Diskussion: Staatsverschuldung und die Krise im Euroraum

    Vortrag und Diskussion am Freitag, den 11.05 um 20 Uhr in der ZEP, Zeppelinstr. 1, HD

    Immer mehr Länder im Euroraum bekommen Probleme ihre Staatsverschuldung in gewohnter Weise abzuwickeln. Um Vertrauen bei den Finanzmärkten zu schaffen werden staatliche Verarmungsprogramme aufgelegt, die ihresgleichen suchen. Zugleich werden von den potenten Ländern noch mehr Schulden gemacht und die große Frage ist nun, wann sich das Misstrauen auch gegen diese Länder richtet.

    Politiker wie Bürger wünschen sich überwiegend nur eins: „Es“ soll wieder so funktionieren wie vor der Krise. Damit das klappt, sorgen die Regierungen für Lohn-, Renten-, und Sozialstaatskürzungen auf breiter Front. Wenn es Protest gibt, dann wehren sich die Bürger dagegen, damit es so weiter gehen kann wie bisher. Manche Parteien in Europa fordern jetzt ein neues Wachtsumspaket, um die Rezession zu bekämpfen – also einen erweiterten Einsatz des Kredits.

    Es soll wieder funktionieren...- aber was ist dieses „Es“? In dem Vortrag soll dieser Frage nachgegangen werden, indem grundlegende Prinzipien der Staatsverschuldung erklärt werden wie sie vor der Krise üblich waren. Woher kommt die immense Freiheit des Staates beim Schuldenmachen? Welche politische und ökonomische Logik folgt dann aus dem angesammelten Schuldenberg? Zeigt sich nicht bereits daran die Feindlichkeit gegenüber der Bedürfnisbefriedigung? Ist nicht eine andere Alternative fällig, als das Hin und Her zwischen Neoliberalismus und Keynesianismus?

    Einen Tag später, am Samstag, den 12.05, von 13 bis 21 Uhr wird darüber hinaus ein Tagesworkshop in der ZEP stattfinden. Hier wird die Krise im Euroraum und ihre Verlaufsform besprochen und gezeigt wie die politischen Maßnahmen der Euroländer die Krise verschärfen. Siehe auch hier: http://sofo-hd.de/event/n/1336250838

    Wer am Freitag übrigens schon um 19 Uhr in der ZEP ist, kann es sich schon mal bequem machen und gegen eine kleine Spende eine leckere vegane Mahlzeit zu sich nehmen.

    Kontakt: kritischeinitiative@googlemail.com

Samstag, 12.05.

  • 10.00 Uhr
    Bergheimer Str. 101 (Hinterhof von altavelo Fahrradladen und Radhof Bergheim):

    Elfter Fahrrad-Flohmarkt für Gebrauchtfahrräder (Verkauf von privat an privat)

    Der elfte Fahrrad-Flohmarkt wird am Samstag 12. Mai 2012 stattfinden. Für alle die von privat ein Fahrrad suchen oder verkaufen wollen stellen der Radhof Bergheim und altavelo Fahrradladen ihren Hinterhof in der Bergheimer Str. 101 zur Verfügung. Bringt also Eure Räder oder Ersatzteile mit die ihr verkaufen wollt (keine Anmeldung erforderlich; Verkaufsgebühr pro verkauften Rad 250 Cent) oder kommt rechtzeitig wenn ihr auf der Suche nach einem kostengünstigen Gebrauchtfahrrad seid. Ab 10 Uhr steigt wieder das nette Radl-Fest, das Ende ist gegen 13 Uhr geplant...

  • 10.00 Uhr
    Universität Heidelberg - Neue Uni (Uniplatz)

    Hochschultage Nachhaltigkeit Teil Heidelberg

    Die Hochschultage Nachhaltigkeit werden dieses Jahr vom 11.-12. Mai 2012 an den Universitäten Heidelberg & Mannheim stattfinden.

    Auf der Tagung wollen wir über die unterschiedlichen Möglichkeiten des nachhaltigen Wirtschaftens und den dafür notwendigen gesellschaftlichen Umgestaltungsprozessen informieren. Es werden im Rahmen der Tagung u.a. philosophische und technische Grundlagen der Nachhaltigkeit dargestellt und analysiert.

    Alle Informationen über das Programm sowie Anmeldungen für die Workshops unter http://www.hochschultage-nachhaltigkeit.de/

  • 13.00 Uhr
    [M]ZEP, Zeppelinstraße 1

    Tages-Workshop: Staatsverschuldung und die Krise im Euroraum

    Tagesworkshop am Samstag, den 12.05. von 13.00 bis 21.00 Uhr in der ZEP, Zeppelinstr. 1, Heidelberg

    Immer mehr Länder im Euroraum bekommen Probleme ihre Staatsverschuldung in gewohnter Weise abzuwickeln. Um Vertrauen bei den Finanzmärkten zu schaffen werden staatliche Verarmungsprogramme aufgelegt, die ihresgleichen suchen. Zugleich werden von den potenten Ländern noch mehr Schulden gemacht, und die große Frage ist nun, wann sich das Misstrauen auch gegen diese Länder richtet.

    Was ist da los? Auf dem Workshop soll das Thema Staatsverschuldung Schritt für Schritt erklärt werden, um überhaupt mal einen theoretischen Fuß in die Tür zu kriegen. Das Problem des Normalsterblichen ist ja, dass man sich mit der Sache erfahrungsgemäß kaum auskennt und einem bei haushaltspolitischen Grundsätzen wie „Schuldentilgung am Kreditmarkt durch Kredite vom Kreditmarkt” einfach schwindelig wird. Ein Vorwissen ist nicht nötig, besondere Mathekenntnisse auch nicht.

    Die Fragen des Workshops: Jahr für Jahr macht der Staat neue Schulden. Woher kommt die immense Freiheit des Staates beim Schuldenmachen? Welche politische und ökonomische Logik folgt dann aus dem angesammelten Schuldenberg? Was ist los, wenn die Finanzmärkte das Vertrauen in einen Staat verlieren? Was hat das mit dem Euro zu tun? Wofür werden die Massen in Europa durch die Politik verarmt?

    Am Vortag, Freitag, den 11.05, um 20.00 Uhr gibt es einen Vortrag und Diskussion zur Frage, ob nicht bereits die funktionierende Staatsverschuldung vor der Krise genug Gründe liefert eine andere Alternative zu wünschen als dass alles wieder so sein sollte wie vor der Krise. Der Vortrag ist keine Voraussetzung für den Workshop. Zum Vortrag siehe hier: http://sofo-hd.de/event/n/1336249637

    Kontakt: kritischeinitiative@googlemail.com

  • 21.30 Uhr
    Karlstorbahnhof, Saal

    Noche Cubana

    Bei der Noche Cubana wird gefeiert, bis der Morgen graut, und zwar mit DJ Nelson aus Cuba und Live-Musik (angefragt). Von Son, Salsa, Merengue über Rumba und Bolero bis hin zu Bachata und Radical Mestizo reicht die Vielfalt der Musik. Auch wer nicht tanzt, kommt hier garantiert auf seine Kosten!

    Begleitet wird die Veranstaltung mit Literatur und Informationen zu Cuba und Lateinamerika. Zu essen gibt es "Empanada a la Cubana". Der Erlös der Veranstaltung kommt Projekten Solidaridad con Cuba Heidelberg e.V. in Cuba zugute und wird für die Unterstützung der Kinderklinik "Pedro Borras Asturga" in Havanna und der Fahrradfabrik "Minerva Ciclos" in Santa Clara verwendet.

    Eintritt:
    5/7 Euro
    Veranstalter:
    Solidaridad con Cuba Heidelberg

Montag, 14.05.

  • 19.00 Uhr
    im Marstall (auf der Empore über dem Buffet)

    Offene Redaktionssitzunge un!mut

Dienstag, 15.05.

  • Mannheim, Seckenheimer Landstr. 16, Hochschule der Bundesagentur für Arbeit

    Antiziganismus in Europa: Erscheinungsformen, Auswirkungen und Gegenstrategien -Internationales Symposium

    Sinti und Roma sind mit etwa 12 Millionen Angehörigen die größte ethnische Minderheit in Europa. Die Situation von Sinti und Roma in Bezug auf gesell-schaftliche Teilhabe wie zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Wohnen, Gesundheit und Beschäfti-gung ist wie bei keiner anderen Minderheit von Vorurteilen und Diskriminierungen gekennzeichnet. Institutionelle wissenschaftliche Erforschung des Antiziganismus ist sicherzustellen und auszubauen.

    Mit diesem Symposium sollen Wissensstand und Handlungsstrategien für Politik und Gesellschaft gegen Antiziganismus diskutiert und entwickelt werden.

    Veranstalter: Romnokhee gGmbH, Central European Future Forum CEFF, Gesellschaft für Antiziganismus Forschung e.V., Hochschule der Bundesagentur für Arbeit

    Kooperationspartner/Unterstützer • Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ • Friedrich-Ebert Stiftung, Berlin • Landeszentrale für politische Bildung, Baden-Württemberg • Verband Deutscher Sinti und Roma, Baden-Württemberg • Bundeszentrale für politische Bildung • Zentralrat Deutscher Sinti und Roma • Stadt Mannheim • Europa-Union Rhein-Neckar • Freudenberg-Stiftung

    Neben kurzen Input Beiträgen, Podiums- und Plenumsdiskussionen unter anderem mit Mitgliedern des Bundestags und der EU-Komission auch Länderberichte aus: Serbien, Kosovo, Bulgarien, Deutschland, Österreich, Polen, Bulgarien, Rumänien, Tschechien und Mazedonien

    Programm anfordern unter: tagungsbuero@romnokher.de Tagungsende ca. 21:15 Uhr

  • 10.00 Uhr
    Kollegiengebäude Marstallhof

    Fahrrad-Kodier-Aktion

    Lasst euer Fahrrad kodieren um es leichter wieder zu bekommen wenns geklaut wird.

  • 18.00 Uhr
    PH Heidelberg Keplerstraße 87 Raum 123

    Neonazis, Autonome, Islamisten - Alles Extremisten? Und was wenn nicht?

    Ein Workshop zum Extremismus-Modell und ALternativen der Problembenennung in Theorie und Praxis

    Staatliches Handeln greift auf die Extremismus-Formel zurück, um unterschiedliche politische Gruppierungen zu ordnen, zu überwachen und politisch zu bekämpfen. Auch Medien, Wissenschaft, zivilgesellschaftliche und politische Akteure benutzen immer wieder das „Extremismus“-Label, um gesellschaftliche Organisationen und Aktivitäten zu bestimmen und aus der politischen Auseinandersetzung auszugrenzen. Doch warum ist dieses Modell eigentlich so attraktiv? Und welche Funktion und Handlungslogik steckt dahinter? Im Workshop wollen wir uns deshalb mit dem Extremismusmodell und mit der Kritik an diesem beschäftigen. Das Modell wiederum unterscheidet Rechts- und Linksextremismus, manchmal auch noch Ausländerextremismus und/oder islamistischen Extremismus. Welcher Logik folgt das E-Modell? Worin liegen die (gewollten oder ungewollten) gesellschaftlichen und politischen Effekte? Was sind die Probleme an dieser Wirklichkeitsbeschreibung für staatliches Handeln, Zivilgesellschaft und mediale Berichterstattung? In der zweiten Hälfte stellen wir die Frage: Wenn es nicht "(Rechts-)Extremismus" ist, über welches Problem/welche Probleme reden wir dann? Wo sollte die kritische Auseinandersetzung einhaken? Was sind die Benennungsalternativen und die der politischen Bekämpfung Dies soll, mit Hilfe von Praxisbeispielen, erarbeitet und diskutiert werden.

    Teamer_innen: Stefan Kausch/Frank Schubert, Forum für kritische Rechtextremismusforschung (FKR), Leipzig

    Das FKR ist Herausgeber des Bandes „Ordnung. Macht. Extremismus. Effekte und Alternativen des Extremismus-Modells“, Wiesbaden 2011. Infos: www.engagiertewissenschaft.de/fkr

  • 19.00 Uhr
    FORUM, Neckarpromenade 46, Mannheim

    Gedenkveranstaltung für die Lechleiter-Widerstandsgruppe

  • 19.30 Uhr
    [M]Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    "Brennpunkt Syrien -- Gibt es Chancen für eine politische Lösung oder droht Bürgerkrieg und Intervention?" mit Karin Leukefeld

    Seit über einem Jahr dauern die gewalttätigen Auseinandersetzungen in Syrien an. Die Hoffnungen ruhen auf dem Friedensplan des UN-Vermittlers Kofi Annan, der Regierung wie Opposition zur Einstellung der Kampfhandlungen auffordert.

    Doch der im Ausland aktive Teil der Opposition fordert weiterhin eine militärische Intervention und die Bewaffnung aufständischer Milizen. Auf einem Treffen in Istanbul sagten die arabischen Golfstaaten, die USA und andere NATO-Staaten diesen über 100 Millionen Dollar zu.

    Hat der Frieden unter diesen Bedingungen eine Chance? Welche Ziele verfolgen die verschiedenen Teile der Opposition? Welche Glaubwürdigkeit haben die von der Assad-Regierung eingeleiteten Reform-Schritte zur Überwindung der autoritären Strukturen des Landes. Welche Interessen verfolgen ausländische Mächte?

    Karin Leukefeld ist eine der wenigen westlichen JournalistInnen, die direkt aus Syrien berichten. Sie schildert in ihren Berichten die Eskalation der Gewalt von Seiten der Regierung wie der Aufständischen und lässt in Interviews die versciedenen politische Kräfte im Lande zu Wort kommen: Vertreter der diversen innersyrischen Oppositionsgruppen wie auch Menschen, die sich in der aktuellen Situation hinter Präsident Assad stellen.

    Veranstalter: Heidelberger Forum gegen Militarismus u. Krieg, Heidelberger Friedensratschlag und Palästina/ Nahost-Initiative HD in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Heidelberg.

    Weitere Info zur Referentin und zum Thema: http://www.antikriegsforum-heidelberg.de/syrien/va_leukefeld_15-05-2012.html

  • 20.00 Uhr
    Malecón, Mittelbadgasse 3

    Vortrag: "Veränderung in Cuba? Zur politischen und wirtschaftlichen Situation in Cuba heute" mit Lien Alfonso Pérez

    Seit mehr als 50 Jahren trotzt der kleine Inselstaat Cuba erfolgreich der Wirtschaftsblockade, die die USA verhängt hat und die sie ihren Verbündeten unter Androhung von Sanktionen ebenfalls abverlangt. Unter extrem schwierigen Bedingungen ringt Cuba um ökonomischen, sozialen und kulturellen Fortschritt, dessen Erfolge es solidarisch mit seinen Partnern in Lateinamerika und überall in der Welt teilt. Lien Alfonso Pérez berichtet darüber aus erster Hand. Außerdem erzählt sie die Geschichte der "Cuban 5", die als politische Häftlinge in den USA unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten werden, weil sie Terrorakte gegen ihr Heimatland verhindern wollten.

    Eintritt:
    1.50/2.50 Euro
    Veranstalter:
    Solidaridad con Cuba Heidelberg

Mittwoch, 16.05.

  • 15.00 Uhr
    Hauptbahnhof

    Fahrrad-Demo für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz

  • 18.15 Uhr
    Institut für Bildungswissenschaft, Hörsaal 005

    Vortrag: Der Umgang mit der NS-Zeit heute - Haben wir Auschwitz überwunden?

    Für die deutsche Gesellschaft zählte „Auschwitz“ zu den „Gründungsmythen“, was sich nicht zuletzt in Adornos berühmt gewordenen Ausführungen „Erziehung nach Auschwitz“ äußerte. Doch wie ist dies heute? Haben die zeitliche Distanz und die sich wandelnde deutsche Gesellschaft (z.B. Migrationsgesellschaft, Globalisierung) zur Folge, dass „Auschwitz“ „überwunden“ ist? Diese Problematik soll in dem Beitrag am Beispiel schulischen Umgangs mit der NS-Vergangenheit erörtert werden, wobei insbesondere auf die den Diskurs prägende Positionen und mögliche Konzepte aus der pädagogischen Praxis eingegangen wird.

  • 20.00 Uhr
    MGH, Heinrich-Fuchs-Str. 85

    hd-vernetzt Treffen

    hd-vernetzt setzt sich für alternative Wohn- und Kulturprojekte auf den freiwerdenden Us-Flächen ein. Wir freuen uns auf alle Bürger, die sich beteiligen wollen oder einfach mal schauen wollen. Neuinteressenten sind schon ab 19:30 Uhr willkommen, um sich kennenzulernen und Fragen zu beantworten.

  • 20.00 Uhr
    Ethnologisches Institut, Sandgasse 7 Heidelberg, Raum 0019 (Erdgeschoss)

    Filmreihe zum Thema Antiziganismus

    TATORT : ARMER NANOSH Erstausstrahlung: 9. Juli 1989 (Staffel 1, Folge 220) Im Anschluss an den Film findet eine Diskussionsrunde statt. Diskussionsbeitrag: - Esther Dischereit (Interkulturelle Trainerin, Journalistin, Schriftstellerin) - Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma –angefragt

    Kritik Die Krimifolge nach einem Drehbuch von Martin Walser und Asta Scheib wurde damals vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma als vorurteilsbeladen kritisiert. Der Schriftstellers Martin Walser geriet auch durch seine Friedenspreisrede am 11. Oktober 1998 in die Kritik. Siehe Bubis-Walser-Debatte: Bsp.: http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/walser-1.htm

    Inhalt Die Hauptkommissare Paul Stoever und Peter Brockmüller sind auf der Suche nach dem Mörder der Malerin Ragna Juhl. Der Verdacht fällt auf Valentin Sander, einen angesehenen Bürger und Kaufhauseigentümer, und seinen Sohn Georg. Valentin Sander ist seit der Tat verschwunden. Die Herkunft des Verdächtigen rückt in den Mittelpunkt: Valentin war Sinto mit dem Namen Nanosh Steinberger, bevor er von dem reichen Kaufmann Sander adoptiert und damit vor der Deportation durch die Nationalsozialisten gerettet wurde.Sein leiblicher Onkel Yanko will immer noch, dass er Sinti bleibt und die Sippe übernimmt. Die Kommissare geraten in ein mörderisches Duell aus Hass und Verachtung. Für Valentin Sander ist aus dem Kriminalfall Ragna Juhl ein existenzgefährdendes Ringen um die eigene Identität geworden. Ihm ist eine tödliche Falle gestellt worden: Die Verbrechen, die während der Zeit des Dritten Reiches an den Sinti begangen wurden, verjähren nicht.

    Wir bitten um die Bekanntmachung dieser Veranstaltung!

Mittwoch, 23.05.

  • 19.00 Uhr
    Mehrgenerationenhaus Rohrbach, Heinrich-Fuchs-Str. 85

    Offenes Plenum Solidarische Landwirtschaft

    Die Solawi ist eine konkrete Gelegenheit, hier und jetzt eine alternative Ökonomie zu praktizieren. www.solawi-rhein-neckar.org

Freitag, 25.05.

  • 21.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Street Fighter Turnier und Party

    Gespielt wird Street Fighter II Turbo Im Anschluss gibt es Party Die Einnahmen werden als Solikosten für Repressionsfälle genutzt

Dienstag, 29.05.

  • 20.00 Uhr
    Malecón, Mittelbadgasse 3

    Film: "Benny Moré - El Bárbaro del Siglo"

    Dokumentation über den legendären Musiker Benny Moré, genannt "der Barbar des Jahrhunderts". Der Film dokumentiert mit viel Leidenschaft die Produktion eines seiner Alben.

    Beim Cine Cubano bieten wir zum Knabbern Maní - geröstete Erdnüsse nach cubanischer Art, Chicharritas de plátano (frisch frittierte Kochbananenchips) oder Chatinos (Tostones).

    Der Film wird in spanischem Originalton mit englischen Untertiteln gezeigt.

    Eintritt:
    1.50/2.50 Euro
    Veranstalter:
    Solidaridad con Cuba Heidelberg

Mittwoch, 30.05.

  • 18.15 Uhr
    Hörsaal 005, Institut für Bildungswissenschaft, Akademiestraße 3, 69117 Heidelberg

    Detlev Claussen: Neuer Antisemitismus, Artefakt Holocaust und massenmediale Konjunkturen (Vortrag)

    Ob der Antisemitismus anwächst, ist ungewiß; aber sicher wird weltweit über Antisemitismus, Holocaust und Auschwitz mehr geredet als je zuvor. Der Antisemitismus ist widerlich. Ihn zu erkennen, bedarf es keines großen intellektuellen Aufwands. Dennoch wächst die wissenschaftliche Literatur über den Antisemitismus unaufhaltsam an. Selten findet man bei eingehender Lektüre etwas Neues; aber immer „neue Ansätze“, Paradigmen etc. Das hat weniger mit den Veränderungen des Antisemitismus selbst zu tun als mit dem Zyklus akademischer Konjunkturen. Die massenmediale Kultur hat inzwischen Auschwitz assimiliert. Das zu begreifende Unbegreifliche ist in eine triviale Banalität verwandelt worden, aus der die Menschheit Lehren ziehen soll, deren Unverbindlichkeit sich kaum verheimlichen läßt. Die publikumswirksamen Produkte der Massenkultur erzeugen post crimen einen Sinn, der durch Auschwitz gerade dementiert worden ist.

    Detlev Claussen, geboren 1948 in Hamburg, studierte Philosophie, Soziologie, Politik und Literaturwissenschaft in Frankfurt am Main; Habilitation 1965. Er lehrt Soziologie an der Universität Hannover.

    Veröffentlichungen u.a.: »List der Gewalt. Soziale Revolutionen und ihre Theorien« (1982); »Mit steinernem Herzen. Politische Essays« (1989); »Unterm Konformitätszwang. Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Psychoanalyse« (1988); »Von Judenhass zum Antisemitismus. Materialien zu einer verleugneten Geschichte« (1988); »Aspekte der Alltagsreligion« (2000) sowie »Theodor W. Adorno. Ein letztes Genie« (2003).

  • 20.00 Uhr
    Heidelberg, Sandgasse 7, Raum 0019 (EG)

    DJANGOS LIED – EINE SINTI-JUGEND IN DEUTSCHLAND (2008) Filmreihe: Antiziganismus heute

    DJANGOS LIED – EINE SINTI-JUGEND IN DEUTSCHLAND (2008) von Kuno Richter und Tom Franke

    Inhalt

    Im Sozialismus waren Sinti und Roma "Zigeuner", viele wurden nach dem so genannten Assiparagraphen - § 249 "Gefährdung der öffentlichen Ordnung" - verurteilt. Der abfällige Vergleich "wie die Zigeuner" war allgegenwärtig, auch in der DDR. Rassistischer Umgang mit Sinti und Roma war zwar nicht staatlich verordnet, trug sich aber über Generationen fort. "Wenn ihr Sprengstoff mitbringt, komme ich auch nach Thüringen!", sagt Janko und will damit wohl seine Unsicherheit überspielen. Vor 20 Jahren, am 18. November 1987, verfügte ein DDR-Jugendhilfeausschuss die Einlieferung des Jungen ins Spezialkinderheim nach Bad Langensalza. Isolationsstrategie zur Umerziehung, hieß es in der Begründung. Damals war Janko Lauenberger 11 Jahre alt. "Saujude, Türke, Zigeuner, Kameltreiber, Kanake" - so beschimpften ihn Mitschüler in Berlin, Hauptstadt der DDR. Einer nahm Janko in den Schwitzkasten, zog ihn zum Wasserhahn und sagte: "Soll ich dir zeigen, wie damals Zigeuner vergast wurden?" Spätsommer 2007: Janko fährt noch einmal an den Ort der Demütigung, ins damalige Heim für Schwererziehbare. Ihm ist es unangenehm, wenn er darüber spricht, doch er redet. Auch vom Opa, der als Einziger das KZ überlebt hat.

    Der Film erzählt die Geschichte der Familie Lauenberger. Einer Sinti-Familie die in der DDR lebte und im Westteil Deutschlands. Gleichzeitig blickt der Film zurück in die Zeit des NS-Regimes. Im Herbst 2007 will sich die Großfamilien im Garten der Kirchgemeinde von Neuenhagen treffen. Dieses Treffen ist der Rahmen für eine großartige Familiengeschichte.

    13.6. Natasha

    27.6. Pappo der Schausteller (1995)

    Diskussionsbeitrag

    • Daniel Strauß (Sohn des Hauptdarstellers, Geschäftsführer Landesverband Deutscher Sinti und Roma, RomnoKher gGmbH);

    11.07. Der Abschied von Sidone (1989);

    25.7. Zigan –angefragt oder Anders Sein

    Filmreihe: Antiziganismus heute

    Die Sinti und Roma sind mit etwa 12 Millionen Angehörigen die größte ethnische Minderheit in Europa. Die Situation der Sinti und Roma in Bezug auf gesellschaftliche Teilhabe wie zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Wohnen, Gesundheit und Beschäftigung ist wie bei keiner anderen Minderheit von Vorurteilen und Diskriminierung gekennzeichnet. Das Thema Antiziganismus hat heute große Brisanz, weil sich die Situation der Sinti und Roma seit 1945 kaum verändert hat und im Zuge der EU-Erweiterung Migration zwar erleichtert wurde, de fakto aber mit Versuchen der Abschiebung und Vertreibung auch in Deutschland beantwortet wird. In Deutschland leben 60 000 bis 115 000 deutsche Roma und Sinti.

    In Filmen und Diskussionen möchten wir uns damit auseinandersetzen, welche Bilder von Sinti und Roma vermittelt werden, welche Bilder die Mehrheitsbevölkerung mitbringt, was das für die Minderheit bedeutet und wie die reale Lebenssituation in Deutschland und anderen Ländern aussieht.