Sonntag, 02.05.

  • 11.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 13

    Einweihung des neu gestalteten Hörsaals 13

    Begrüßung durch den Rektor Festvortrag Prof. Borchmeyer: "Laß der Sonne Glanz verschwinden, Wenn es der Seele tagt" Die Romantik oder Eines langen Tages Reise in die Nacht Musik Feierliche Übergabe des Hörsaals durch Herrn Lautenschläger, Ehrensenator der Uni HD Danksagung durch den Rektor Anschhließend Empfang

Montag, 03.05.

  • 16.15 Uhr
    Seminar für Übersetzen und Dolmetschen, Plöck 57a, Konferenzsaal II

    Vortrag: K. Mendel: Dilemmasituationen und Analyse im Ethikunterricht

  • 17.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    wöchentliches Uni-Bildungsstreik-Vernetzungstreffen

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    wöchentliches Bildungsstreik-Vernetzungstreffen

Dienstag, 04.05.

  • 19.05 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5
  • 19.30 Uhr
    Foyer Triplex-Mensa

    ICI-Club, Leseabend mit Lala Akgün

    Lale Akgün liest aus ihrem Buch "Tante Semra im Leberkäseland" Geschichten aus einer türkisch-deutschen Familie. Dazu gibt es: Musikalische Begleitung, Türkische Spezialitäten Signierstunde, Türkische Literatur.

    Eintritt 2,-Euro/ICI-Club frei

  • 20.00 Uhr
    [M]Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Vortrag und Diskussion: "Flucht und Abschiebung in einem Europa der Grenzen"

    Viele Flüchtlinge, etwa aus Afghanistan, Somalia, Irak und Palästina überqueren die Außengrenze der Europäischen Union von der Türkei aus nach Griechenland. Schon der Grenzübertritt ist gefährlich,danach kommt die oft monatelange menschenunwürdige Inhaftierung in überfüllten Gefängnissen. Ein Asylsystem existiert nur auf dem Papier. Die meisten Flüchtlinge müssen auf der Straße leben. Polizeibrutalität, Krankheit und Ausbeutung gehören zum Alltag. Bayern und Baden-Württemberg haben Abschiebungen nach Griechenland ausgesetzt. Das Bundesinnenministerium will jedoch verhindern, dass Abschiebungen nach Griechenland generell gestoppt werden.

    Nach der Dublin II Verordnung ist immer das EU-Land für die Durchführung eines Asylantrags zuständig, in dem ein Flüchtling sich als erstes aufgehalten hat bzw. in dem er erstmals registriert wurde. In dieses Land kann und soll er demnach auch wieder zurückgeschickt werden. Über die Dublin II Verordnung und ihre Folgen wollen wir an diesem Abend informieren.

    Veranstaltet vom Asylarbeitskreis Heidelberg e.V.

Mittwoch, 05.05.

  • 18.15 Uhr
    Institut für Soziologie, Bergheimer Str. 58, SR 00.024 (EG)

    Vortag: Richard Münch: Akademischer Kapitalismus

  • 19.00 Uhr
    Alte PH, Keplerstr. 87, AB 118

    Eine Schule für Alle -- offene Gesprächsrunde zum Thema Inklusion

    Veranstaltung der GEW-Studigruppen Uni und PH und Krisa (Kritische SchülerInnenaktion) Alle interessierten Schüler/innen und Studierenden sind herzlich eingeladen zu einem Gesprächsabend mit Expert/innen der PH Heidelberg. Nach einem Input-Referat ist viel Zeit für eine offene Diskussion und die gemeinsame Planung eines Workshops zum Thema Inklusion.

  • 20.00 Uhr
    Foyer Triplex-Mensa

    Internationales Sprachcafe

    Im Sprachcafe treffen sich deutsche und internationale Studierende um an den Einzeltischen deutsch, englisch, französisch, italienisch, polnisch, russisch, spanisch oder tschechisch zu sprechen.

    Motto des Abends: Bier - typisch deutsch?

  • 20.15 Uhr
    [M]Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Vortrag: "Die Welt in Heidelberg" - Wie Umweltprobleme die Welt verbinden

    Was hat unser Konsumverhaltn mit der Austrocknung des Aralsees in Kasachstan? Welche Folgen hat der Verzehr von Tomaten im Winter für Spanien? Was bewirkt der Massentourismus in der Türkei? Können wir etwas gegen die fortschreitende Dürre im Iran tun? Schwerpunkt des Vortrags ist die Türkei. Referentinnen: Saadat Kirici, Bärbel Roozitalab Vortrag mit anschließender Diskussion

Donnerstag, 06.05.

  • 16.00 Uhr
    Hörsaal 3, Neue Universität

    Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Studentische Mitwirkung/Studentische Mitbestimmung" AGSM

  • 20.00 Uhr
    [M]JUZ, Käthe-Kollwitz-Straße 2-4, Mannheim am Neuen Meßplatz

    Lesung: "go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests" mit Marc Amann

    Multimediale Geschichten des kreativen Protests

    Ein Abend mit Geschichten von lustigen, treffenden, bissigen, inspirierenden, lustmachenden, weltverändernden kreativen politischen Aktionsformen. Bunte Demos, fliegende Torten, Guerilla Gardening, Reclaim The Street-Partys, Radical Puppetry, Laugh Parade, Straßentheater, Flash Mobs, Ziviler Ungehorsam, Spaß- und Kommunikationsguerilla...

    Marc Amann, Herausgeber des Aktionshandbuches "go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests. Geschichten. Aktionen. Ideen" (Trotzdem-Verlag 2005) stellt in Filmen und Fotos, gelesenen und erzählten Geschichten verschiedenste Aktionen vor und lädt zur Diskussion über sich verändernde Protestkultur und die Frage nach Sinn und Unsinn von politischem Aktivismus ein.

    Weitere Infos zu dem Buch, dem Autor und kreativem Straßenprotest: * http://www.go-stop-act.de/ * http://kreativerstrassenprotest.twoday.net/ * http://marcamann.wordpress.com/

    Veranstaltet von der Anarchistischen Gruppe Mannheim, http://anarchie-mannheim.de/

Samstag, 08.05.

  • 10.00 Uhr
    Hinterhof von altavelo Fahrradladen, Bergheimer Str. 101

    Neunter Gebrauchtfahrrad-Flohmarkt

    Für alle die ein Fahrrad suchen oder verkaufen wollen stellen der Radhof Bergheim und altavelo Fahrradladen ihren Hinterhof in der Bergheimer Str. 101 (nahe Campus Bergheim) zur Verfügung. Bringt also Eure Räder mit die ihr verkaufen wollt (keine Anmeldung erforderlich; Verkaufsgebühr pro verkauften Rad 250 Cent) oder kommt rechtzeitig wenn ihr auf der Suche nach einem kostengünstigen Gebrauchtfahrrad seid. Ab 10 Uhr steigt wieder das Radl-Fest, das Ende ist gegen 13 Uhr geplant...

  • 11.00 Uhr
    Wiesbaden - Reisinger Anlagen

    Anti-Nazi-Demo

    Auch aus Heidelberg wird zur Gegendemonstration mobilisiert. Ein Zugtreffpunkt wird demnächst festgelegt.

    http://wiesbadengegenrechts.blogsport.de/ http://achtermaiwiesbaden.blogsport.de/

  • 14.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

Sonntag, 09.05.

  • 13.59 Uhr
    Uniplatz (Brunnen), Heidelberg

    Stadtrundgang "Heidelberg im Nationalsozialismus"

    Stadtrundgang "Heidelberg im Nationalsozialismus" Verfolgung und Widerstand zwischen 1933 und 1945

Montag, 10.05.

Dienstag, 11.05.

  • 15.00 Uhr
    [M]Institut für Bildungswissenschaft, Akademiestr. 4

    Workshop "Körper und Macht - über die Konstruktion von Geschlecht"

    Der AK Gender lädt ein zu einem spannenden Workshop im Café dalang (ibw). Wir wollen uns im Workshop gemeinsam mit der Frage beschäftigen, wie Körper und Geschlecht gedacht und konstruiert werden und welche Verbindungen zwischen Körper und Macht in einer patriarchalischen Gesellschaft bestehen. Der Workshop richtet sich sowohl an diejenigen, welche sich für das Thema Sex und Gender interessieren, aber noch nicht die Zeit hatten, sich theoretisch einzuarbeiten, als auch an diejenigen, welche sich bereits kritisch mit Judith Butler auseinandergesetzt haben. Im Workshop selbst sollen Fragen und Diskussionen im Vordergrund stehen. Zwecks Planung und Organisation bitten wir um eine Anmeldung, da wir im Vorfeld des Workshops einige Texte per Mail versenden wollen, die die inhaltliche Grundlage bilden werden. Unterstützt wird der Workshop von Julia Gebrande, Dipl.-Sozialpädagogin und Mitarbeiterin bei Wildwasser Esslingen e.V.. Sie wird im Anschluss um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Himmelheber (Theaterstraße 16 Heidelberg) einen Vortrag zum Thema "antisexistische Praxis - zum Umgang mit sexuellen Übergriffen in politischen Zusammenhängen" halten.

    Fragen und Anmeldungen (möglichst bis zum 1.Mai) an: gender_trouble@web.de

  • 19.31 Uhr
    Buchhandlung Himmelheber, Theaterstraße 16, Heidelberg

    Vortrag "Antisexistische Praxis"

    Vortrag "Antisexistische Praxis" Zum Umgang mit sexuellen Übergriffen in politischen Zusammenhängen Das Ziel dieses Vortrages ist eine Sensibilisierung für das Thema „sexualisierte Gewalt“ und eine Anregung zur Auseinandersetzung zum Umgang damit in persönlichen und/oder politischen Zusammenhängen. Die Referentin Julia Gebrande, Dipl.-Sozialpädagogin (M.A.), ist Mitarbeiterin bei Wildwasser Esslingen e.V. - Fachberatungsstelle bei sexualisierter Gewalt, und Fachberaterin für Psychotraumatologie.

    Veranstaltet von: AIHD, Anarchistische Gruppe Mannheim, Kritische Initiative und Buchhandlung Himmelheber

Mittwoch, 12.05.

  • 17.00 Uhr
    Sitzungssaal des Dekanats

    Studiengebührenvergabesitzung der Theologischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 17.05 Uhr
    SWR II

    SII-Forum: Zum Erfolg verdammt - Die Hochschulen im Zeichen von Bologna. Diskussionsrunde

    Gesprächsleitung: Anja Braun Es diskutieren: Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT); Thomas Sattelberger, Personalvorstand der deutschen Telekom und Vorsitzender des Arbeitgeber-Arbeitskreises Hochschule und Wirtschaft, Bonn; Prof. Dr. Sascha Spoun, Präsident der Leuphana, Lüneburg

    Zehn Jahre nach dem Start der europaweiten Studienreform Bologna ist die Unruhe an den deutschen Universitäten noch immer groß: schlechte Lernbedingungen, überfrachtete Studienpläne, kaum Wechselmöglichkeiten an andere Hochschulen. Am 17. Mai hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan alle Beteiligten zu einem Bologna-Gipfel geladen. Da die Reform nicht mehr rückgängig zu machen ist, versucht man nun, sich damit zu arrangieren - nach dem Motto "Machen wir das Beste draus". Aber was wäre in diesem Fall "das Beste"?

  • 19.30 Uhr
    [M]Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Was gilt bei uns die Meinungsfreiheit, wenn es um die Politik Israels geht?

    mit dem Verleger Abraham Melzer Herausgeber der Unabhängigen Jüdischen Zeitschrift "Semit"

    Immer häufiger werden israelkritische Intellektuelle, aus Israel selbst, diffamiert, Veranstaltungen verhindert.

    Melzer hält mit seiner Zeitschrift http://www.dersemit.de/ dagegen. "Sie sorgt für frischen Wind in der miefigen und uniformen Berichterstattung der offiziellen Medien über Israel, Palästina, Zionismus, Judentum, Antisemitismus, Zentralrat der Juden in Deutschland oder deutsche Befindlichkeit" schreibt der renommierte Nahost-Experte Ludwig Watzal. (http://www.watzal.com/Pro_Meinungsfreiheit.pdf)

    In seinem Verlag hat Melzer soeben die deutsche Übersetzung des "Goldstone-Reports" veröffentlicht. http://www.jungewelt.de/2010/03-10/021.php

  • 20.00 Uhr
    Foyer Triplex-Mensa

    Internationales Sprachcafe

    Im Sprachcafe treffen sich deutsche und internationale Studierende um an den Einzeltischen deutsch, englisch, französisch, italienisch, polnisch, russisch, spanisch oder tschechisch zu sprechen.

    Motto des Abends: Fußball-welches Team wird die WM gewinnen?

  • 20.00 Uhr
    [M]Buchhandlung Himmelheber, Theaterstraße 16

    Vortag: "Politische Prozesse in den USA von Sacco und Vanzetti bis Mumia Abu-Jamal" mit Mick Schiffmann

    Politische Prozesse sind in jeder Gesellschaft eines der wichtigsten Unterdrückungsinstrumente der Herrschenden. Sie dienen dazu, an bestimmten Oppositionellen ein Exempel zu statuieren und so der Bevölkerung insgesamt klarzumachen, dass Widerstand gegen Ausbeutung und Unterdrückung und der Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit zwecklos sind.

    Der Abschreckungseffekt solcher Prozesse ist umso größer, je höher die Strafen sind und besonders groß in Gesellschaften, in denen es immer noch die Todesstrafe gibt. Diese Veranstaltung wird einige politische Prozesse in den USA in den letzten hundert Jahren beleuchten.

    Gesprochen wird über Fälle, bei denen der Kampf um die Rettung der Angeklagten verloren ging (Joe Hill, Sacco und Vanzetti, Ethel und Julius Rosenberg), über solche, bei denen er gewonnen wurde (Ted Mooney, Huey P. Newton und Angela Davis), sowie über die Lehren hieraus für den Fall, der derzeit noch offen ist, den Fall des linken afro-amerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal.

    Referent: Michael Schiffmann, Dozent für Linguistik und Kulturwissenschaft am Anglistischen Seminar der Universität Heidelberg

    Veranstalterin: Rote Hilfe Heidelberg

Montag, 17.05.

Dienstag, 18.05.

  • 15.30 Uhr
    vor den Toren der BASF-Zentrale in Ludwigshafen

    Protestaktion gegen Genkartoffeln

    Mit Pfeifen, Trommeln und einem bunten Gemisch von Bannern und Schildern, begleitet von einigen Treckern, wird vor der BASF klar gemacht: Weder Stärkeindustrie noch Verbraucher haben Interesse an der Genkartoffel Amflora. Längst gibt es herkömmliche gezüchtete Stärke-Kartoffeln als Alternative. Amflora ist unnötig und gefährlich!

Mittwoch, 19.05.

  • 19.30 Uhr
    Foyer Triplex-Mensa

    Französischer Abend

    Der französische Abend bietet Informationen & Beratung zum Studium in Frankreich sowie Erfahrungsberichte deutscher & französischer Studierender. Rahmenprogramm: Kurzfilmproduktionen des Atelier-Ludwigsburg-Paris Französisches Buffet

    Eintritt frei

Freitag, 21.05.

  • 20.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    SIS versus Prüm: Reclaim your Data

    Aus Untertanensicht begann die EU als eine recht angenehme Obrigkeit: Sie verwaltete Milchseen und erließ dann und wann sogar mal Richtlinien, die die Haupt-Obrigkeit milde ärgerten.

    Seit sich die EU in Maastricht Geld und in Schengen Grenzen gegeben hat, ist das vorbei. Die Mitgliedsstaaten nutzen die EU längst gezielt zur Ausweitung von Repression und Kontrolle. Das im letzten Jahr verabschiedete Stockholm-Programm gibt die Leitlinien dieser Entwicklung für die nächsten fünf Jahre vor.

    Datenbanken und Computernetze spielen dabei eine zentrale Rolle. In der Veranstaltung wird es um einige davon gehen -- darum, wie sie bereits jetzt, noch kräftig von Kinderkrankheiten geplagt, politisch aktiven Menschen das Leben schwer machen, aber auch um Schwierigkeiten beim Marsch in die Gemeinschaft der Überwachung und Repression. Schwierigkeiten, die auch unsere Gesichter haben können.

Sonntag, 23.05.

  • 20.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Vokü - lecker Essen und Kneipe

    Veganes Essen zum Selbstkostenpreis in netter Kneipenathmosphäre. Es kochen verschiedene Gruppen und Einzelpersonen im Wechsel. Wenn ihr auch mal kochen wollt, wendet euch an die Leute dort.

Montag, 24.05.

Mittwoch, 26.05.

  • 18.15 Uhr
    Institut für Soziologie, Bergheimer Str. 58, SR 00.024 (EG)

    Vortrag von Prof. Dr. Georg Krücken: Universitäten im Wandel. Soziologische Perspektiven.

  • 20.00 Uhr
    Foyer Triplex-Mensa

    Internationales Sprachcafe

    Im Sprachcafe treffen sich deutsche und internationale Studierende um an den Einzeltischen deutsch, englisch, französisch, italienisch, polnisch, russisch, spanisch oder tschechisch zu sprechen.

    Motto des Abends: Dialekte - Nuancen der Sprache: wer spricht wie?

Donnerstag, 27.05.

Freitag, 28.05.

  • 20.00 Uhr
    Chez Pierre INF 304

    Lateinamerikanische Benefiz-Nacht, Bildung für Straßenkinder in Kolumbien.

    Tanz-Shows: Folklore, Tango, Salsa Live-Musik: Salsa, Merengue, Bachata, Cumbia Salsa Crash-Kurs Fiesta Latina mit DJ "El Salserin" Präsentation zum Benefiz-Projekt Lateinamerikanische Speisen Tombola

    Eintritt 3,-Euro/ICI-Club 1,-Euro

Samstag, 29.05.

  • 10.00 Uhr
    Institut für Sport und Sportwissenschaft INF 700

    Internationales Benefiz-Fußballturnier, Go Ahead - kickHIV

    Gemeinsam gegen Aids in Südafrika

    Wer kann teilnehmen? +Internationale Wohnheimteams (6-10 Teammitglieder, mind. 3 Internationale) +Offene Einzelanmeldung (insbesondere internationale Studierende)

    Anmeldung: Bis spätestens 22.Mai an: emanuelfarag@aol.com

    Meldegebühr pro Mannschaft 5,-Euro

  • 18.00 Uhr
    Heidelberg HBF unter der Anzeigetafel

    Zugtreffpunkt Heidelberg für die Nachttanzdemo in Mainz

    Treffpunkt zur Koordination für Wochenendtickets. Zug geht ab 18:13 Uhr.


    Aufruf der Veranstalter:

    Wir rufen Euch dazu auf das Recht auf Stadt zu er­grei­fen und sie nach Euren Be­dürf­nis­sen zu ge­stal­ten!

    Einst­mals al­ter­na­ti­ve und bunte Wohn­vier­tel sol­len durch die der­zeit mo­der­ne und funk­tio­na­li­sier­te Stadt­po­li­tik „ver­schö­nert“ wer­den. Kul­tur­zen­tren und Ate­liers fal­len die­ser auf Kom­mer­zia­li­sie­rung aus­ge­rich­te­ten Stadt­pla­nung zum Opfer, be­zahl­ba­rer Wohn­raum wird sel­te­ner. So wer­den – auch hier in Mainz – Men­schen, die nicht zu den Wohl­be­gü­ter­ten zäh­len, an den Rand der Stadt ge­drängt. Diese Pro­zes­se ver­rin­gern aber noch weit rei­chen­der die all­ge­mei­ne Le­bens­qua­li­tät in Städ­ten: Denn auch für Kul­tur­zen­tren, Sport­ver­ei­ne oder klei­ne­re Cafés be­deu­ten die hohen Miet­prei­se, dass sie keine frei­en oder güns­ti­gen An­ge­bo­te mehr ma­chen kön­nen.

    Ein Bei­spiel: die Wohn­bau Mainz be­schloss, ihre Mie­ten um 3% zu er­hö­hen, um sich aus der In­sol­venz zu ret­ten. Bei­spie­le aus der Ver­gan­gen­heit und ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen aus an­de­ren Städ­ten las­sen vor­her­sa­gen, dass da­durch ge­ne­rell die Mie­ten er­höht wer­den und der oh­ne­hin schon hohe Miet­spie­gel in Mainz wei­ter stei­gen wird. So wer­den WGs und Ap­par­te­ments z.B. auch für Stu­die­ren­de un­be­zahl­bar. Un­ge­se­hen des aku­ten Wohn­raum­man­gels stei­gen die Wohn­heim­mie­ten der­zeit schon in hor­ren­de Höhen. So kos­tet ein Zim­mer in der neu er­rich­te­ten Wohn­an­la­ge K3 360 Euro! Wel­che/r Stu­die­ren­de kann sich das noch leis­ten? Ge­lingt es dem Stu­die­ren­den­werk je­doch nicht, seine Wohn­hei­me ren­ta­bel zu be­trei­ben, wer­den sie an In­ves­tor_in­nen ver­kauft oder – wie ge­sche­hen beim Wohn­heim Gon­sen­heim – im schlimms­ten Fall ein­fach dicht ge­macht. Be­zahl­ba­rer Er­satz ist nicht in Sicht.

    Ähn­lich am Zoll­ha­fen: Künst­ler_in­ne­n­ate­liers und Aus­stel­lungs­räu­me sol­len einem Wohn- und Ge­wer­be­kom­plex wei­chen, der nach der­zei­ti­gen Plä­nen vor­ran­gig für die Be­dürf­nis­se und Mög­lich­kei­ten der ge­ho­be­nen Schich­ten aus­ge­legt ist. Yacht­ha­fen in­be­grif­fen. Ab­surd! Jun­gen Künst­ler_in­nen wird ihre Ar­beit un­mög­lich ge­macht, viele Men­schen kön­nen sich keine Woh­nun­gen in der In­nen­stadt mehr leis­ten – aber es kreu­zen Yach­ten auf dem Rhein, des­sen Schön­heit nur noch von einer Min­der­heit ge­nos­sen wer­den kann. Denn auch die we­ni­gen öf­fent­li­chen Räume ent­lang des Rhein­ufers sind durch ge­plan­te Be­bau­un­gen in ihrer der­zei­ti­gen Nut­zung ge­fähr­det, wie Ent­wick­lun­gen am Zoll- und am Win­ter­ha­fen zei­gen. Trotz all die­ser Ent­wick­lun­gen ste­hen nach wie vor Ge­bäu­de in der Main­zer Kern­stadt leer, wer­den nicht ge­nutzt und hal­ten somit zu­sätz­lich die Miet­prei­se oben.

    Jene Pro­zes­se fin­den statt, weil in einer Markt­wirt­schaft Städ­te in Kon­kur­renz zu­ein­an­der ste­hen und ei­nah­me­o­ri­en­tiert agiert wer­den muss. Die Ent­schei­dungs­ab­läu­fe fin­den ohne Be­tei­li­gung der be­trof­fe­nen Bür­ger_in­nen statt. Ge­ra­de im Rhein-​Main-​Ge­biet ma­chen das ver­hin­der­te Koh­le­kraft­werk und der seit Jahr­zehn­ten um­kämpf­te Aus­bau des Frank­fur­ter Flug­ha­fens diese Ent­wick­lun­gen be­son­ders deut­lich. Doch dies sind keine auf Mainz oder das Rhein-​Main-​Ge­biet be­schränk­ten Phä­no­me­ne! Sie sind sys­tem­im­ma­nent. In der Wis­sen­schaft taucht dazu seit 1964 der Be­griff Gen­tri­fi­zie­rung auf. In den letz­ten Jah­ren ist dies auch ver­stärkt das Thema so­zia­ler Be­we­gun­gen und der Öf­fent­lich­keit ge­wor­den.

    Auch wenn ge­ne­rell nichts gegen eine Auf­wer­tung von Stadt­tei­len spricht, po­si­tio­nie­ren wir uns gegen die oft damit ein­her­ge­hen­de Ver­drän­gung är­me­rer Be­völ­ke­rungs­schich­ten und Per­so­nen, die an­geb­lich nicht ins Stadt­bild pas­sen. Statt­des­sen soll­te eine Um­struk­tu­rie­rung so­zi­al und selbst­be­stimmt er­fol­gen. Daher rufen wir dazu auf, diese Pro­zes­se nicht un­tä­tig hin­zu­neh­men! Wir rufen dazu auf, krea­tiv für eine ge­mein­sa­me Ge­stal­tung von Stadt ein­zu­tre­ten, in der die Be­dürf­nis­se aller be­rück­sich­tigt wer­den und die allen ein Recht auf Stadt er­mög­licht!

    Be­wusst wol­len wir daher öf­fent­li­chen Raum wie­der krea­tiv nut­zen! – Durch eine Demo, in der jede/r ihre/seine krea­ti­ven und tän­ze­ri­schen En­er­gi­en frei­en Lauf las­sen kann und die das bunte, selbst­be­stimm­te und fröh­li­che Leben mit­ten in die Stadt trägt.

    Tanzt durch die Stadt, er­tanzt Euch Euer Recht auf Stadt!

  • 20.00 Uhr
    MAINZ HBF

    Nachttanzdemo Mainz - Dance your right to the city!

    Aufruf der Veranstalter:

    Wir rufen Euch dazu auf das Recht auf Stadt zu er­grei­fen und sie nach Euren Be­dürf­nis­sen zu ge­stal­ten!

    Einst­mals al­ter­na­ti­ve und bunte Wohn­vier­tel sol­len durch die der­zeit mo­der­ne und funk­tio­na­li­sier­te Stadt­po­li­tik „ver­schö­nert“ wer­den. Kul­tur­zen­tren und Ate­liers fal­len die­ser auf Kom­mer­zia­li­sie­rung aus­ge­rich­te­ten Stadt­pla­nung zum Opfer, be­zahl­ba­rer Wohn­raum wird sel­te­ner. So wer­den – auch hier in Mainz – Men­schen, die nicht zu den Wohl­be­gü­ter­ten zäh­len, an den Rand der Stadt ge­drängt. Diese Pro­zes­se ver­rin­gern aber noch weit rei­chen­der die all­ge­mei­ne Le­bens­qua­li­tät in Städ­ten: Denn auch für Kul­tur­zen­tren, Sport­ver­ei­ne oder klei­ne­re Cafés be­deu­ten die hohen Miet­prei­se, dass sie keine frei­en oder güns­ti­gen An­ge­bo­te mehr ma­chen kön­nen.

    Ein Bei­spiel: die Wohn­bau Mainz be­schloss, ihre Mie­ten um 3% zu er­hö­hen, um sich aus der In­sol­venz zu ret­ten. Bei­spie­le aus der Ver­gan­gen­heit und ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen aus an­de­ren Städ­ten las­sen vor­her­sa­gen, dass da­durch ge­ne­rell die Mie­ten er­höht wer­den und der oh­ne­hin schon hohe Miet­spie­gel in Mainz wei­ter stei­gen wird. So wer­den WGs und Ap­par­te­ments z.B. auch für Stu­die­ren­de un­be­zahl­bar. Un­ge­se­hen des aku­ten Wohn­raum­man­gels stei­gen die Wohn­heim­mie­ten der­zeit schon in hor­ren­de Höhen. So kos­tet ein Zim­mer in der neu er­rich­te­ten Wohn­an­la­ge K3 360 Euro! Wel­che/r Stu­die­ren­de kann sich das noch leis­ten? Ge­lingt es dem Stu­die­ren­den­werk je­doch nicht, seine Wohn­hei­me ren­ta­bel zu be­trei­ben, wer­den sie an In­ves­tor_in­nen ver­kauft oder – wie ge­sche­hen beim Wohn­heim Gon­sen­heim – im schlimms­ten Fall ein­fach dicht ge­macht. Be­zahl­ba­rer Er­satz ist nicht in Sicht.

    Ähn­lich am Zoll­ha­fen: Künst­ler_in­ne­n­ate­liers und Aus­stel­lungs­räu­me sol­len einem Wohn- und Ge­wer­be­kom­plex wei­chen, der nach der­zei­ti­gen Plä­nen vor­ran­gig für die Be­dürf­nis­se und Mög­lich­kei­ten der ge­ho­be­nen Schich­ten aus­ge­legt ist. Yacht­ha­fen in­be­grif­fen. Ab­surd! Jun­gen Künst­ler_in­nen wird ihre Ar­beit un­mög­lich ge­macht, viele Men­schen kön­nen sich keine Woh­nun­gen in der In­nen­stadt mehr leis­ten – aber es kreu­zen Yach­ten auf dem Rhein, des­sen Schön­heit nur noch von einer Min­der­heit ge­nos­sen wer­den kann. Denn auch die we­ni­gen öf­fent­li­chen Räume ent­lang des Rhein­ufers sind durch ge­plan­te Be­bau­un­gen in ihrer der­zei­ti­gen Nut­zung ge­fähr­det, wie Ent­wick­lun­gen am Zoll- und am Win­ter­ha­fen zei­gen. Trotz all die­ser Ent­wick­lun­gen ste­hen nach wie vor Ge­bäu­de in der Main­zer Kern­stadt leer, wer­den nicht ge­nutzt und hal­ten somit zu­sätz­lich die Miet­prei­se oben.

    Jene Pro­zes­se fin­den statt, weil in einer Markt­wirt­schaft Städ­te in Kon­kur­renz zu­ein­an­der ste­hen und ei­nah­me­o­ri­en­tiert agiert wer­den muss. Die Ent­schei­dungs­ab­läu­fe fin­den ohne Be­tei­li­gung der be­trof­fe­nen Bür­ger_in­nen statt. Ge­ra­de im Rhein-​Main-​Ge­biet ma­chen das ver­hin­der­te Koh­le­kraft­werk und der seit Jahr­zehn­ten um­kämpf­te Aus­bau des Frank­fur­ter Flug­ha­fens diese Ent­wick­lun­gen be­son­ders deut­lich. Doch dies sind keine auf Mainz oder das Rhein-​Main-​Ge­biet be­schränk­ten Phä­no­me­ne! Sie sind sys­tem­im­ma­nent. In der Wis­sen­schaft taucht dazu seit 1964 der Be­griff Gen­tri­fi­zie­rung auf. In den letz­ten Jah­ren ist dies auch ver­stärkt das Thema so­zia­ler Be­we­gun­gen und der Öf­fent­lich­keit ge­wor­den.

    Auch wenn ge­ne­rell nichts gegen eine Auf­wer­tung von Stadt­tei­len spricht, po­si­tio­nie­ren wir uns gegen die oft damit ein­her­ge­hen­de Ver­drän­gung är­me­rer Be­völ­ke­rungs­schich­ten und Per­so­nen, die an­geb­lich nicht ins Stadt­bild pas­sen. Statt­des­sen soll­te eine Um­struk­tu­rie­rung so­zi­al und selbst­be­stimmt er­fol­gen. Daher rufen wir dazu auf, diese Pro­zes­se nicht un­tä­tig hin­zu­neh­men! Wir rufen dazu auf, krea­tiv für eine ge­mein­sa­me Ge­stal­tung von Stadt ein­zu­tre­ten, in der die Be­dürf­nis­se aller be­rück­sich­tigt wer­den und die allen ein Recht auf Stadt er­mög­licht!

    Be­wusst wol­len wir daher öf­fent­li­chen Raum wie­der krea­tiv nut­zen! – Durch eine Demo, in der jede/r ihre/seine krea­ti­ven und tän­ze­ri­schen En­er­gi­en frei­en Lauf las­sen kann und die das bunte, selbst­be­stimm­te und fröh­li­che Leben mit­ten in die Stadt trägt.

    Tanzt durch die Stadt, er­tanzt Euch Euer Recht auf Stadt!

Sonntag, 30.05.

  • 20.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Vokü - lecker Essen und Kneipe mit der Roten Hilfe

    Veganes Essen zum Selbstkostenpreis in netter Kneipenathmosphäre. Es sind Leute von der Roten Hilfe da und beantworten Fragen/geben Tipps zu Stress mit Polizei und Staatsanwaltschaft.

Montag, 31.05.

Dienstag, 01.06.

  • 10.00 Uhr
    Innenhof der Triplex-Mensa

    Fahrradcodieraktion ("a.k.a. die Polizei verkratzt eure Rahmen")

    Von 10 bis 16 Uhr könnt ihr eure Räder kodieren lassen -- das mag helfen, wenn der Bock geklaut wird.