Freitag, 02.01.

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    S II - Forum: Weißt du, wie viel Sternlein stehn? Das Internationale Jahr der Astronomie

    Gesprächsleitung: Markus Bohn Es diskutieren: Prof. Dr. Hans-Ulrich Keller, er war von 1976 bis 2008 Leiter des Planetariums Stuttgart; Dirk Lorenzen, Astrophysiker, Wissenschaftsjournalist und Sachbuch-Autor, Hamburg; Dr. Jakob Staude, Pressechef des Max-Planck-Instituts für Astronomie, Heidelberg und Herausgeber der Zeitschrift "Sterne und Weltraum"

    Der nächtliche Sternenhimmel hat wahrscheinlich schon unsere Urahnen in der Steinzeit fasziniert. Die Astronomie ist wohl die älteste Naturwissenschaft überhaupt und bis heute die populärste. Planetarien und Volkssternwarten locken die Besucher in Scharen, Astronomiebücher sind Bestseller. Braucht es da noch "Werbung" - wozu ein "Internationales Jahr der Astronomie"? 2009 ist es genau 400 Jahre her, dass Galileo Galilei erstmals mit einem Fernrohr in den Nachthimmel geblickt hat. Seither ist das Wissen über den Kosmos buchstäblich ins Astronomische gewachsen. Aber zugleich auch unser Nichtwissen: So bestehen etwa 96 % des Alls aus sogenannter "Dunkler Materie" und "Dunkler Energie" - und niemand kann sagen, was sich dahinter verbirgt. Doch es gibt derzeit zahlreiche spannende Experimente und Projekte. Und die Chancen stehen gut, auch dieses Rätsel zu knacken - vielleicht schon 2009.

Montag, 05.01.

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

Dienstag, 06.01.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 07.01.

  • 16.00 Uhr
    Juristisches Seminar, Fr.-Ebert-Anlage, Gremiensitzungssaal

    Fakultätsratssitzung der Juristischen Fakultät (nichtöffentlich)

Freitag, 09.01.

Montag, 12.01.

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

Dienstag, 13.01.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 14.01.

  • 13.15 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 20.00 Uhr
    Café Freiraum, ^IBW, Akademiestraße 3

    Freisprung zeigt den Film: Licht und Schatten - Between Something And Nothing

    USA 2008 / Englisch mit deutschen Untertitteln Regie: Todd Verov

    Joe hat es auf ein College geschafft, um Kunst zu studieren. Das Geld ist knapp und die Ansprüche der Lehrer hoch. Doch Joe ist glücklich ? seine ersten künstlerischen Versuche fallen auf, sein Look wird immer cooler und von seinem ersten One-Night-Stand kriegt er als erstes eine hippe Punk-Frisur verpasst. Eines Nachts trifft er auf den geheimnisvollen Stricher Ramon, in den er sich verliebt. Tage und Nächte voller Sex, Drogen, kreativer Phasen, Straßenstrich und wenig Schlaf ? ein Leben auf der Überholspur, ein Rausch, den Joe als Befreiung von seinem bisherigen Leben erfährt.

Freitag, 16.01.

  • 21.00 Uhr
    INF 252

    BioChem-Fete

    Happy Hour: bis 22.00 Uhr

Samstag, 17.01.

  • 13.00 Uhr
    Ludwigshafen, Rathauscenter, Lichttor

    Demo gegen Naziläden in LU

Montag, 19.01.

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

Dienstag, 20.01.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 21.01.

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Fakultätsrats der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

Freitag, 23.01.

Montag, 26.01.

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    S II Forum: Turbostudium zum Fachidioten? Der endlose Streit um die Hochschulreform

    Gesprächsleitung: Anja Braun Es diskutieren: Imke Buß, Studentin, Universität Göttingen; Prof. Dr. Wolfgang Eßbach, Soziologe, Universität Freiburg; Prof. Dr. Klaus Landfried, Politologe, ehemaliger Präsident der Hochschulrektorenkonferenz

    Kürzere Studienzeiten, einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss schon nach spätestens vier Jahren und mehr Mobilität für die Studierenden in einem einheitlichen europäischen Hochschulraum. Das sind die Ziele des sogenannten Bologna-Prozesses, auf den sich 29 Bildungsminister anno 1999 in der oberitalienischen Stadt geeinigt haben. Sichtbarstes Zeichen dieser tiefgreifenden Reform sind die international längst etablierten Studienabschlüsse Bachelor und Master, die nun auch in Deutschland die bisher

Dienstag, 27.01.

  • 14.00 Uhr
    ZUV

    Sitzung des ^SAL (nichtöffentlich)

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 28.01.

  • 13.15 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 16.00 Uhr
    Juristisches Seminar, Fr.-Ebert-Anlage, Gremiensitzungssaal

    Fakultätsratssitzung der Juristischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 20.00 Uhr
    Forum am Park (Poststraße 11)

    Bildungsstadt Heidelberg - Diskussion

    Abendveranstaltung der Grünen zur kommunalen Bildungslandschaft mit Gerda Stuchlik (Schuldezernentin der Stadt Freiburg), Theresia Bauer (MdL)

Donnerstag, 29.01.

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    S II Forum: Auszubildende gesucht! Warum das deutsche Berufsbildungssystem in der Krise steckt

    Gesprächsleitung: Eggert Blum Warum das deutsche Berufsbildungssystem in der Krise steckt Gesprächsleitung: Eggert Blum Es diskutieren: Prof. Dr. Martin Baethge, Präsident des Soziologischen Forschungsinstituts, Universität Göttingen; Claus Munkwitz, Geschäftsführer der Handwerkskammer Stuttgart; Heike Schmoll, Bildungspolitische Korrespondentin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", Berlin

    Drei Tage im Betrieb, zwei Tage in der Schule: Deutschlands duales System der Berufsbildung wird weltweit bewundert. Es bringt gute, weil praxisnah ausgebildete Handwerker und Facharbeiter hervor. Ohne sie gäbe es nicht die Export-Erfolge der deutschen Wirtschaft. Nun aber schlägt die Wirtschaft Alarm: Dem dualen System geht der Nachwuchs aus. Offene Lehrstellen warten auf Bewerber, die ausreichend schreiben und rechnen können. Ein Problem für Handwerk und Industrie. Aber auch ein gesellschaftliches Problem, weil viele Jugendliche, insbesondere aus Migrantenfamilien, von diesem Königsweg zur sozialen Integration ausgeschlossen bleiben. Was muss sich ändern, damit das Erfolgsmodell der dualen Berufsbildung weiter funktioniert?

Montag, 02.02.

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

Dienstag, 03.02.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Donnerstag, 05.02.

  • 14.30 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Hörsaal 8

    Schulpraxissemester - was tun?

    Infoveranstaltung des ^ZLB mit Fachleuten aus den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung und Ausbildungspersonen

Montag, 09.02.

Dienstag, 10.02.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Montag, 16.02.

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

Dienstag, 17.02.

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

    Einreichefrist für Anträge: 28.01.09 TO-Aufstellung: 04.02.09, 9.00 Versand: 06.02.09

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Montag, 23.02.

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

Dienstag, 24.02.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Montag, 02.03.

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

Dienstag, 03.03.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Montag, 09.03.

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

  • 11.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung der Arbeitsgruppe "Neuverteilung der Univerwaltung in der Altstadt" (nichtöffentlich)

Dienstag, 10.03.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Donnerstag, 12.03.

Montag, 16.03.

  • 14.00 Uhr
    ^ZUV, (nichtöffentlich)

    Sitzung des Senatsausschusses für die Lehre (^SAL)

Dienstag, 17.03.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Freitag, 20.03.

  • 22.01 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    SWR2: Hörspiel-Studio Die NS-Führung im Verhör (1) Herrschaft: Organisation der Macht Nürnberger Mitschnitte der amerikanischen record group 238

    Herrschaft: Organisation der Macht

    Dokumentiert von Ulrich Lampen Eingeleitet von Peter Steinbach Mitarbeit: Lea Stolze/Elisabeth Hartjens/Michael Stolle Regie: Ulrich Lampen Produktion: SWR/MDR 2005 Länge: 56 Minuten

    Die Gegner des Nationalsozialismus im eigenen Lande, der organisierte Widerstand, die deutsche Emigration und die Regierungen der Alliierten haben niemals einen Zweifel daran gelassen, dass die Nationalsozialisten für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden sollten. Deshalb bereiteten sie seit 1943 Prozesse gegen die nationalsozialistischen Führungsschichten und ihre Helfer in Wirtschaft und Gesellschaft vor. Mit dem Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher lösten sie 1945 ihre Ankündigung ein, und klärten die Öffentlichkeit insbesondere durch die Nürnberger Nachfolgeprozesse über das Ausmaß, die Voraussetzungen und die Strukturen nationalsozialistischer Herrschaft auf. Eine achtteilige Hörfolge wertet die Überlieferung von Ermittlungsverhören und Prozessen aus und versucht, die Verknüpfung von Herrschaft, Ausbeutung und Vernichtung deutlich zu machen. Die in dieser Radiodokumentation von 2005 meist erstmals öffentlich vorgestellten Tondokumente werden dabei möglichst nicht in Zitate zerstückelt, sondern in Realzeit hörbar gemacht. Wie kam es, dass die meisten Deutschen den Nationalsozialisten bis in die letzten Tage des NS- Staates so willig folgten? Die Alliierten wollten verstehen, wie der Nationalsozialismus als Herrschaftssystem funktioniert hatte. Es ging ihnen nicht nur um Gesetzesgehorsam und Folgebereitschaft, sondern um die Erklärung von Verbrechen in einem vielen bis heute nicht vorstellbaren Ausmaß. Sie beriefen sich auf Befehl und Gehorsam und setzten darauf, dass die Schuld des Einzelnen nicht mehr festzustellen war. Die Berufung auf bestehende Herrschaftsverhältnisse sollte ihnen Schutz gewähren. Das Führerprinzip des NS-Staats half den Tätern, sich der eigenen Verantwortung zu entziehen. Die Angeklagten beharrten darauf, von den Verbrechen nicht gewusst zu haben. Die Alliierten versuchten deshalb, die Befehlsstrukturen genau zu ermitteln und zu durchschauen, wie die Macht organisiert war. Wer gab die Befehle und vor allem, wie weit gingen die Befugnisse der Funktionsträger?

Montag, 23.03.

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Vortreffen zentrale Gebührenkommission

Dienstag, 24.03.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Donnerstag, 26.03.

Samstag, 28.03.

  • 10.00 Uhr
    Maimarkthalle Mannheim

    DGB-Kundgebung zur Rentenpolitik

  • 12.00 Uhr
    Frankfurt und Berlin

    Bundesweite Demo "Wir zahlen nicht für eure Krise"; Auftakt 12.00; Abschlusskundgebung: 15:00; Mitfahrgelegenheiten

Sonntag, 29.03.

  • 18.20 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Hörspiel: Die Geschichte vom Franz Biberkopf Nach dem Roman "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin

    Komposition: Tarwater, Kai-Uwe Kohlschmidt Regie: Kai Grehn Produktion: SWR/BR/RBB/Patmos Verlag 2007 Länge: 82 Minuten

    Franz Biberkopf will nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ein anständiger Mensch werden. So steht er auf dem Alexanderplatz in Berlin und betreibt seine kleinen Handelsgeschäfte. Aber die Zeiten sind schlecht. Biberkopf hat nicht nur mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, sondern wird in einen Kampf verwickelt mit etwas, das von außen kommt und wie ein Schicksal aussieht. 1929 setzte sich Döblin mit der "Möglichkeit eines Eintritts von Literatur in den Rundfunk" auseinander und erprobte diese mit der Hörspielfassung seines Romans. Die Sendung wurde kurzfristig abgesetzt - Döblins Begründung: vieles sei "im Funkhaus kaum darzustellen". 77 Jahre später wurde das Originalhörspielmanuskript ohne Kürzung in Szene gesetzt. Als Hommage an Alfred Döblin treten die Berliner Schriftsteller Thomas Brussig, Tanja Dückers, Judith Hermann, Johannes Jansen, Katja Lange-Müller, Steffen Mensching und Torsten Schulz als Stimmen im Hintergrund auf.

  • 20.00 Uhr
    Mehrgenerationenhaus Heinrich-Fuchs-Str. 85, Rohrbach, Heidelberg

    Vortrag: Das "Eichhörnchen" über Klettern als politische Aktionsform

    Mit viel Energie und Idealismus setzt sich Cécile Lecomte (28) für ihre politischen Ziele ein. Dabei ist sie in verschiedenen Bewegungen aktiv. Von Anti-Atom-Protesten über die Besetzung von Genmais-Feldern bis hin zu Blockaden von Nazi-Aufmärschen und Baumbesetzungen gegen Großbauprojekte reicht das Engagement der Kletteraktivistin, die in Frankreich geboren ist.

    Cécile kann und will das Private vom Politischen nicht trennen. Auf eine Karriere an einer Schule hat die ausgebildete Lehrerin, die mittlerweile in Lüneburg lebt, verzichtet. Ihr politisches Engagement wurde von der Behörde nicht geduldet. Sie hat sich für Selbstbestimmung und Politik entschieden.

  • 20.00 Uhr
    Mehrgenerationenhaus Heinrich-Fuchs-Str. 85, 69126 Heidelberg OT Rohrbach

    Vortrag: "Eichhörnchen" über Klettern als politische Aktionsform

    Mit viel Energie und Idealismus setzt sich Cécile Lecomte (28), genannt "das Eichhörnchen", für ihre politischen Ziele ein. Dabei ist sie in verschiedenen Bewegungen aktiv. Von Anti-Atom-Protesten über die Besetzung von Genmais-Feldern bis hin zu Blockaden von Nazi-Aufmärschen und Baumbesetzungen gegen Großbauprojekte reicht das Engagement der Kletteraktivistin, die in Frankreich geboren ist. Cécile kann und will das Private vom Politischen nicht trennen. Auf eine Karriere an einer Schule hat die ausgebildete Lehrerin, die mittlerweile in Lüneburg lebt, verzichtet. Ihr politisches Engagement wurde von der Behörde nicht geduldet. Sie hat sich für Selbstbestimmung und Politik entschieden.

Montag, 30.03.

  • Uniweit

    Vorlesungsbeginn

  • 16.00 Uhr
    Besprechungszimmer Rektorat

    Sitzung der beratenden Studiengebührenkommission des Rektorats (nichtöffentlich)

Dienstag, 31.03.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Sonntag, 05.04.

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Vortreffen für die Senatssitzung

Montag, 06.04.

  • 19.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Vortreffen für die Studienkommission der Neuphilologischen Fakultät

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz

    Vortrag Eike Wolgast: Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Gründung und Auftrag

Dienstag, 07.04.

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

    Einreichefrist für Anträge: 18.03.09 TO-Aufstellung: 25.03.09, 9.00 Versand: 27.03.09

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    S II Forum: Kein Gang nach Canossa? Wie Geschichte geschrieben und verfälscht wird

    Gesprächsleitung: Eberhard Reuß Es diskutieren: Prof. Dr. Johannes Fried, Mediävist, Goethe-Universität Frankfurt; Prof. Dr. Stefan Weinfurter, Mediävist, Universität Heidelberg; Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Generaldirektor der Reiss-Engelhorn- Museen, Mannheim

    Geschichtswissenschaft liefert Gewissheiten - lautet das hartnäckige Vorurteil. Doch vieles, was als "historisch" gilt, ist nur Legende. Jüngstes Beispiel: Der berühmte "Gang nach Canossa", Höhepunkt des Investiturstreits. Die meisten sind der Ansicht, der exkommunizierte deutsche König und spätere Kaiser Heinrich IV. sei im Januar 1077 nach Oberitalien gezogen, um sich Papst Gregor VII. auf der Burg Canossa zu unterwerfen. Der "Gang nach Canossa" - das buchstäbliche "zu Kreuze kriechen", der Prototyp der Unterwerfungsgeste. So ist das Ereignis in den Sprachgebrauch eingegangen. Der Frankfurter Mediävist Johannes Fried dagegen behauptet, dies entspreche nicht den historischen Tatsachen. König und Papst trafen sich vielmehr, um einen Vertrag zu besiegeln. König Heinrich, der vermeintlich Unterlegene im Büßergewand, hat davon stark profitiert. Papst Gregor, der vermeintliche Sieger des Treffens, wurde dadurch stark geschwächt. Dennoch wird die Story anders erzählt. Ist der "Gang nach Canossa" somit Propaganda: eine Legende im Interesse der Mächtigen? Beruht Macht immer auf einseitiger Geschichtsschreibung, wie schon im biblischen Bericht über König David oder später bei der Inszenierung absolutistischer Könige und totalitärer Herrscher? Können Demokratien auf solche Erzählungen verzichten?

    Buch-Tipp: Johannes Fried: Das Mittelalter - Geschichte und Kultur, C.H. Beck Verlag, 29,90 Euro; Johannes Fried: Der Schleier der Erinnerung - Grundzüge einer historischen Memorik, C.H. Beck Verlag, 39,90; Stefan Heym: Der König David Bericht, btb Verlag, 9,90 Euro

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 08.04.

  • 14.15 Uhr
    Dekanat der Neuphilologischen Fakultät (Voßstr. 2, 69115 Heidelberg)

    (nichtöffentlich) Sitzung der Studienkommission der Neuphilologischen Fakultät

Donnerstag, 09.04.

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    S II Forum: Wohnt Gott in den Genen? Die Evolution der menschlichen Religiosität

    Gesprächsleitung: Reinhard Baumgarten Es diskutieren: Dr. Michael Blume, Religionswissenschaftler, Universität Heidelberg; PD Dr. Wolfgang Achtner, Hochschulpfarrer und Privatdozent, Universität Gießen; Dr. Edgar Dahl, Bioethiker, Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Münster

    Liegt dem Glauben an Übersinnliches eine evolutionäre Entwicklung im biologischen Sinn zu Grunde? Immer mehr Naturwissenschaftler, Sozialwissenschaftler und Theologen gehen dieser Frage nach - denn einiges spricht dafür. Wichtige Indizien sind prähistorische Bestattungsriten, die zeitgleich mit der Entwicklung bestimmter Gehirnregionen entstehen. Lassen sich die drei großen monotheistischen Religionen auf diese Weise mit der Evolutionstheorie versöhnen? Als "Die Entstehung der Arten" von Charles Darwin vor 150 Jahren erschien, war dies für Theologen ein Schock, der bei vielen Gläubigen bis heute nachwirkt. Schließlich widerspricht Darwins These der Schöpfungslehre, wonach Gott alles Sein in sechs Tagen geschaffen haben soll. Wie verändert sich unser Verständnis des Glaubens, wenn wir wissen, dass es eine biologische Evolution der menschlichen Religiosität gab - dass Gott in den Genen wohnt?

  • 19.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Regionales Vernetzungstreffen für den Bildungsstreik

Freitag, 10.04.

Dienstag, 14.04.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Donnerstag, 16.04.

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Regionales Vernetzungstreffen Rhein-Neckar für den Bildungsstreik 2009

  • 21.00 Uhr
    halle 03

    Germanistik-Party

Freitag, 17.04.

  • 21.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Histofete - Hasta la Histofiesta siempre

Samstag, 18.04.

  • 13.00 Uhr
    Uniplatz

    Critical Mass - Fahrrademo für die Fahrradstraße Plöck

Sonntag, 19.04.

  • 11.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Sonntag, 19.4.2009 10.00 Uhr Universitätsgottesdienst in der Peterskirche, Predigt: Oberkirchenrat Gerhard Vicktor 11.30 Uhr Theologiestudium im 3. Reich -- wie war das damals? Zeitzeugenbericht von Hannelies Schulte

Montag, 20.04.

Dienstag, 21.04.

  • 16.00 Uhr
    Senatssaal

    Sitzung des ^SAL (nichtöffentlich)

  • 16.30 Uhr
    bis 23:00, Rathaus, Großer Rathaussaal, Zimmer 2.08

    Sitzung des Gemeinderats der Stadt Heidelberg, zu Beginn mit Bürgersprechstunde

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Gewalt und Gegengewalt - Wozu führte der Studentenprotest? Wiederholung einer Sendung vom 2. Juni 1969 im Hessischen Rundfunk

    Es diskutierten: Prof. Dr. Theodor W. Adorno, Philosoph; Helga Pesel, Studentin, Uni Frankfurt; Prof. Dr. Erwin Scheuch, Soziologe; Dr. Christian Schwarz-Schilling, CDU-Politiker und Unternehmer; Tilman Schulz, SDS Moderation: Gerd Kadelbach

    Im Sommer 69 wurde viel über Gewalt diskutiert: Gewalt gegen Menschen, Gewalt gegen Sachen, Gewalt und Gegengewalt - ist Gewalt erlaubt, wenn sie sich gegen die Kriegspolitik der USA richtet? Oder wenn damit Ausbeutung bekämpft wird? De facto meinte Gewalt Straßenkämpfe mit der Polizei, die Besetzung von Rektoraten, Teach- ins, Sit-ins - und ähnliche Formen, Hochschul-Veranstaltungen zu sprengen. Der Terror der RAF war noch Zukunft. Die beherrschende Organisation des Protests war der SDS, der "Sozialistische Deutsche Studentenbund". Er hat die Republik damals mit Protestaktionen verunsichert - vielleicht sogar: erschüttert. Der SDS selbst sprach von "Mobilisierung". Zwei Jahre nach der Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg wollte der "Hochschulpolitische Disput" des Hessischen Rundfunks die Studentenproteste bilanzieren und den "Terror" diskutieren. Die beiden Studentenvertreter meinten damit übrigens die Staatsgewalt.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 22.04.

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    (nichtöffentlich) Sitzung des Fakultätsrats der Neuphilologischen Fakultät

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Autoritäre oder tolerante Erziehung? Der Streit um eine zeitgemäße Pädagogik Wiederholung einer Sendung vom 20. April 1968 im Südwestfunk

    1968: Autoritäre oder tolerante Erziehung? Der Streit um eine zeitgemäße Pädagogik Es diskutieren: Prof. Dr. Helge Pross, Soziologin; Prof. Dr. Peter Fürstenau, Sozialpsychologe; Dr. Tilmann Moser, Psychoanalytiker Moderation: Karl W. Bötticher

    Die einen forderten Gehorsam, Anpassung, Unterordnung - von Kindern. Die anderen wollten, dass sie argumentieren lernen. "Gehorsam oder Kritik" - die Alternative "autoritäre oder tolerante Erziehung" wurde in der Bundesrepublik als ideologischer Grundsatzstreit diskutiert. Sollen Kinder zu selbständigem Denken erzogen werden? Oder sollen Eltern sie vor allem zu "ordentlichen Mitgliedern der Gesellschaft formen", wie der damalige Moderator in das Thema einführte? Der Aufbruch der 60er Jahre spielte auch in der Pädagogik eine wichtige Rolle, die Protest-Kultur reichte bis in die Kinderzimmer. In der Debatte über Methoden und Ziele der Erziehung - anti-autoritär oder autoritär - wurde zugleich der Umgang mit der NS-Vergangenheit thematisiert: die autoritäre Tradition in Deutschland, inklusive Prügelstrafe. Brisant an dieser Sendung ist auch ihr Datum: wenige Tage nach dem Attentat auf Rudi Dutschke und kurz vor den Studenten-Unruhen in Paris.

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsal 15

    Podiumsdiskussion "Sollen HochschullehrerInnen auf die Barrikaden?"

    Veranstaltung im Semesterprogramm des Heidelberger Forums für Kritische Theorie und Wissenschaft und unter dem Dachthema Bildungsstreik 2009. Eingeladen sind Prof. Hommelhoff (letzter Rektor der Uni Heidelberg), Prof. Grottian (Berlin) und Prof. Reiser (Mainz).

  • 18.15 Uhr
    IBW (Institut für Bildungswissenschaft), Akademiestr. 4, Raum 007

    Vortrag: Christian Palentien: "Armut und Bildung"

    Neuere Studien der Armutsforschung zeigen, dass der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland in Armut leben, kontinuierlich ansteigt. Darüber hinaus sind immer mehr Familien der Mittelschicht und alleinerziehende Frauen von Armut bedroht. Im Mittelpunkt des Vortrags steht diese starke Zunahme des Anteils der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen an der Bevölkerung. Nach einem kurzen Überblick über die Situation der Verbreitung von Armut wird gefragt, wie sich Armut von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen der schulischen Bildung auswirkt und welche Rolle der Schule heute bei ihrer Verfestigung zukommt. Dargestellt wird, dass es trotz zahlreicher bildungspolitischer und pädagogischer Bestrebungen bisher nicht gelungen ist, einen Kreislauf, der zur Folge hat, dass die Chancen benachteiligter Kinder auf Grund ihres familialen Hintergrunds oftmals bereits vor dem Eintritt ins Schulsystem vermindert und im Laufe der Zeit verfestigt werden, zu durchbrechen.

  • 19.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz

    Hörsaal 10: Sahra Wagenknecht: Wer zahlt für die Finanzkrise?

Donnerstag, 23.04.

Samstag, 25.04.

  • 13.00 Uhr
    Uniplatz

    Critical Mass - Fahrrademo für die Fahrradstraße Plöck

Sonntag, 26.04.

Montag, 27.04.

Dienstag, 28.04.

Mittwoch, 29.04.

Donnerstag, 30.04.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Zwölftes Antifaschistisches Straßenfest

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    wöchentliches regionales Vernetzungstreffen Rhein-Neckar für den Bildungsstreik 2009

  • 18.15 Uhr
    Café Freiraum, ^EWS, Akademiestraße 3

    Mobbing in der Schule - Impulsreferat mit anschließender Diskussion

Freitag, 01.05.

Samstag, 02.05.

Montag, 04.05.

Dienstag, 05.05.

  • 14.00 Uhr
    Bel Etage, Alte Universität (Uniplatz)

    Verleihung der Auszeichnung des "Cavaliere dell'Ordine della Stella della Solidarietà Italiana" an Prof. Dr. Edgar Radtke durch den Generalkonsul Dr. Faiti Salvadori im Beisein des Rektors der Universität Heidelberg Prof. Dr. Bernhard Eitel. Nach der Verleihung sind alle Gäste herzlich zu einem Buffet eingeladen.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    "Politik der Gerechtigkeit" Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung im DAI Heidelberg. Soziale Sicherheit in der Wirtschaftskrise: Grundsicherung oder Grundeinkommen?

Mittwoch, 06.05.

Donnerstag, 07.05.

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    wöchentliches regionales Vernetzungstreffen Rhein-Neckar für den Bildungsstreik 2009

  • 21.00 Uhr
    Psychologisches Institut

    Psycho-Party

Freitag, 08.05.

Samstag, 09.05.

Sonntag, 10.05.

  • 19.30 Uhr
    Getränkemarkt im alten Kino, Gundelsheimer Strasse 21, Mannheim

    "Wenn leere Bibliotheken erzählen" Wallstadter Lesekontor zum Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennung am 10. Mai 1933.

    In Texten wirken mit u.a.Friedrich Alexan, Bertold Brecht, Nazim Hikmet, Mascha Kaléko, Yannis Ritsos, Anna Seghers. Vorgestellt von: Ralf Eisenhauer, Yilmaz Kalender, Evi Korta- Petry, Pantelis Nikitopoulos, Dr. Claudia Schöning-Kalender, Ulrich Wellhöfer, Günter Ziegler.

Montag, 11.05.

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Neue Aula

    Vortrag: Prof. Wilhelm Schmidt-Biggemann: Akademische Preisaufgaben und Preisschriften

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Hörsaal 1

    Informationsveranstaltung zum Thema Dienstaufgaben und Lehrdeputate für Akademische Mitarbeiter, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Lektoren, Lehrbeauftragte, ...

Dienstag, 12.05.

  • 10.00 Uhr
    bis 16:00, Innenhof der Neuen Uni

    Fahrradcodieraktion

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

    Einreichefrist für Anträge: 22.04.09 TO-Aufstellung: 29.04.09, 9.00 Versand: 30.04.09

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 13.05.

  • 10.00 Uhr
    bis 16:00, Innenhof der Neuen Uni

    Fahrradcodieraktion

  • 14.15 Uhr
    Dekanat der Neuphilologischen Fakultät (Voßstr. 2, 69115 Heidelberg)

    (nichtöffentlich) Sitzung der Studienkommission der Neuphilologischen Fakultät

Donnerstag, 14.05.

Freitag, 15.05.

Samstag, 16.05.

Montag, 18.05.

  • 18.30 Uhr
    Dachgeschoss des Marstalls

    Einladung zur Informationsveranstaltung des Hochschulinformationsbüros (HIB) des DGB zu "Achtung Freiberufler!" Es geht um alles, worauf man achten sollte, wenn man freiberuflich tätig ist, oder sein will.

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Neue Aula

    Vortrag: Prof. Axel Horstmann: Die Perspektive der Nation: zum akademischen und politischen Selbstverständnis der Geisteswissenschaften im 19. Jahrhundert

Dienstag, 19.05.

Mittwoch, 20.05.

  • 14.00 Uhr
    Campus-Bergheim, ehem. Krehl-Klinik, Raum 02.023

    Sitzung des Fakultätrats der Fakultät für Wirschafts- und Sozialwissenschaften (nichtöffentlich)

  • 16.00 Uhr
    INF 327*, SR 20, 1. OG (*Zugang über INF 326 oder Treppe in INF 306)

    Vom Lebendigen Geist zum toten Punkt - Uni Bologna. Vortrag über den Bologna-Prozess

Donnerstag, 21.05.

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    wöchentliches regionales Vernetzungstreffen Rhein-Neckar für den Bildungsstreik 2009. Das Treffen am 21.5. findet im Rahmen des CampusCamp statt

Samstag, 23.05.

Montag, 25.05.

Dienstag, 26.05.

  • 15.00 Uhr
    ZUV, Raum 235

    Sitzung des ^SAL (nichtöffentlich)

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 19.30 Uhr
    Senatssaal der Neuen Uni

    Heilige Schrift im zeitlichen Kontext (Eddin Liajic)

Mittwoch, 27.05.

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Fakultätsrats der Neuphilologischen Fakultät

  • 19.30 Uhr
    Senatssaal der Neuen Uni

    Europäisch-Muslimische Identität (Mehdi Sajid)

Donnerstag, 28.05.

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    wöchentliches regionales Vernetzungstreffen Rhein-Neckar für den Bildungsstreik 2009. Das Treffen am 28.5. findet im Rahmen des CampusCamp statt

  • 19.30 Uhr
    Hörsaal 04 der Neuen Uni

    Religiosität im Alltag der Muslime (Saloua Mohammad)

  • 20.00 Uhr
    zum Teufel

    Engelparty der Theologen mit Grillen.

Samstag, 30.05.

Dienstag, 02.06.

  • 18.00 Uhr
    Krehl-Klinik

    Vollversammlung der Wiso-Fakultät

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 20.15 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Malte Faber; Thomas Petersen: Ursachen der Finanzkrise - Kausalität in den Wirtschaftswissenschaften

    Malte Faber hatte den Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie in Heidelberg inne und die Kapitaltheorie war u.a. sein Spezialgebiet. Er ist ein Referent, der komplexe Sachverhalte in verständliche Sprache übersetzen kann. Thomas Petersen arbeitet seit vielen Jahren mit Malte Faber zusammen und bringt seine philosophische und politische Sachkompetenz ein.

Mittwoch, 03.06.

  • 18.15 Uhr
    Institut für Bildungswissenschaft, Akademiestr. 4

    Peter Alheit (Universität Göttingen): Die symbolische Macht des Wissens. Exklusionsmechanismen des universitären Habitus

    Natürlich ist die Rede vom universitären Habitus polemisch. Es gibt nicht den Habitus. Wir wissen, dass verschiedene Fachkulturen ihre eigenen habituellen Marotten entwickeln: die Mediziner, die Juristen, die Ökonomen, gewiss auch die Theologen. Der angekündigte Vortrag knüpft freilich an die Pauschalerfahrung einer Studierendengruppe an, die in der Forschung vernachlässigt wird: jene Studierenden, die international als Non-traditionals bezeichnet werden - Menschen, die auf zweiten oder dritten Bildungswegen zur Universität gekommen sind und diese Einrichtung spontan als fremd, realitätsfern und anmaßend erfahren. Deutsche Universitäten, das ist das Ergebnis einer international vergleichenden Studie, die der Vortrag vorstellen wird, sind von einer Aura der Exklusivität umgeben unabhängig davon, was man studiert. Leute, die aus nicht-akademischen Milieus an die Universität kommen, beschleichen Minderwertigkeitsgefühle, wenn sie in Seminaren sitzen. Sie kommen sich dumm vor, zu alt, unflexibel, nicht dazu gehörig. Es scheint tatsächlich ein universitärer Habitus zu sein, eine symbolische Macht des Wissens, die das merkwürdige Exzellenzgehabe deutscher Universitäten umgibt. Und das unterscheidet sie von dänischen, schwedischen oder finnischen Universitäten, ganz besonders auch von Hochschulen in Großbritannien.

  • 19.00 Uhr
    TiKK-Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1

    Martín Kohan: Lesung und Diskussion des Romans "Zweimal Juni" über die traumatischen Ereignisse der letzen Militärdiktatur in Argentinien

    Moderation: Gerhard Poppenberg/Karen Saban Lesung der deutschen Texte: Matthias Paul Eintritt: 4 Euronen - Studierende frei

  • 20.00 Uhr
    im Garten des Germanistischen Seminars, Karlstr. 2

    Die Theatergruppe des Germanistischen Seminars "Vogelfrei" führt Friedrich Dürrenmatts "Romulus der Große" auf. Ausweichtermine bei schlechtem Wetter sind der 7. und 14. Juni. Kartenvorverkauf ist ab Montag, 11. Mai, möglich.

  • 20.00 Uhr
    Institut für Bildungswissenschaft, Akademiestr. 4

    Literarische Lesung: Dr. Dietrich Mathy liest -Gehen- von Thomas Bernhardt

Donnerstag, 04.06.

  • 18.00 Uhr
    Romanisches Seminar, Garten

    Sommerfest der Romanistik

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    wöchentliches regionales Vernetzungstreffen Rhein-Neckar für den Bildungsstreik 2009.

  • 18.15 Uhr
    Institut für Bildungswissenschaft, Akademiestr. 4

    AD(H)S - eine pädagogische Herausforderung

  • 21.00 Uhr
    Teufel

    Kunsthistorikerparty unter dem Motto: Freie Kunst für freie Bildung

Freitag, 05.06.

  • 14.15 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Hörsaal 5

    Konstantin Bender: Das Menschenrecht auf Bildung und der UN-Sozialpakt. Vortrag und Diskussion

    Die Bedeutung von Bildung für die kulturelle, soziale und vor allem wirtschaftliche Entwicklung einer Gesellschaft wird mittlerweile in jeder Sonntagsrede betont. Dass diesen Worten jedoch nur selten Taten folgen und dass dies im Grunde völkerrechtswidrig ist, zeigt Konstantin Bender in seinem Vortrag. Er gibt darüber hinaus einen Überblick über den derzeitigen Stand in der Auseinandersetzung um das Menschenrecht auf Bildung und den Kampf gegen Studiengebühren, der noch lange nicht verloren ist.

    Veranstaltet von GEW-Studierendengruppe, HIB und AK Lehramt der FSK

  • 20.00 Uhr
    im Garten des Germanistischen Seminars, Karlstr. 2

    Die Theatergruppe des Germanistischen Seminars "Vogelfrei" führt Friedrich Dürrenmatts "Romulus der Große" auf. Ausweichtermine bei schlechtem Wetter sind der 7. und 14. Juni. Kartenvorverkauf ist ab Montag, 11. Mai, möglich.

  • 21.00 Uhr
    Institut für Bildungswissenschaft, Akademiestr. 4

    Bildung streikt - Party nicht! Party am ^IBW

Samstag, 06.06.

Sonntag, 07.06.

Montag, 08.06.

  • 17.00 Uhr
    Vor der Zentralmensa im Feld

    Vollversammlung im Feld

    Am 8. Juni findet um 17.00 Uhr vor der Zentralmensa im Feld eine Vollversammlung der Studierenden im Feld statt. Thema: der Bildungsstreik

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Neue Aula

    Vortrag: Peter Strohschneider: Die Akademie und die Idee der Einheit der Wissenschaft

Dienstag, 09.06.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 19.30 Uhr
    Gewerkschaftshaus Mannheim

    "Kriege als Weg aus der Krise?" Vortrag und Diskussion mit Leo Mayer von der sozial-ökologischen Wirtschaftsforschung München e.V. (ISW)

    In der Vergangenheit sah der Kapitalismus öfter den Krieg als Ausweg aus seiner Krise. Besteht die Gefahr auch heute? Dieser Frage wollen wir bei der Veranstaltung nachgehen. Im Einzelnen geht es um folgende Gesichtspunkte: NATO-Sicherheitskonferenz 2009:Neue Gegner und Aufgaben im Visier? Kriege als "Konjunkturprogramm": Militärs versprechen Jobs. Deutschland wird drittgrößter Waffenexporteur Verschärfen sich die Widersprüche zwischen den Konzernen und/oder den Nationalstaaten? Ist die Krise eine Gefahr für die internationale Sicherheit? Viele Krisen- eine Ursache? Mögliche Wege aus der Krise

    Ort: Gewerkschaftshaus Mannheim, Bleicher/Loderer-Saal Hans-Böckler-Str. 1, 68161 Mannheim

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 1

    Winfried Wolf und Bernd Köhler: Sieben Krisen, ein Crash: die Ursachen der Krise.

    Seit dem Frühjahr 2009 ist "die neue Weltwirtschaftskrise" in aller Munde. Doch was ist damit gemeint? Mehr oder weniger eine Wiederholung einer Art Weltwirtschaftskrise, wie es sie in den Jahren 1929 ff gab? Ist es doch in erster Linie eine Finanzkrise? Oder erleben wir das Ende des auf fossilen Energien aufbauenden Kapitalismus? Wie kaum ein anderer Autor verfolgt Winfried Wolf das Thema einer möglichen Weltwirtschaftskrise in einem halben Dutzend Bücher, die er in den vergangenen zwei Jahrzehnten veröffentlichte. Sein Ansatz unterscheidet sich von den bisher vorgetragenen. Für ihn handelt es sich um sieben Krisen, die sich zu einer großen historischen Krise bündeln. Für Winfried Wolf gibt es nur eine überzeugende Antwort auf die neue historische Krise des Kapitalismus: die Durchsetzung einer neuen Gesellschaftsordnung, in der der Mensch, die Umwelt und das Klima und nicht das Kapital, die Ausbeutung und der Profit im Mittelpunkt stehen.

    Winfried Wolf, Chefredakteur von LUNAPARK 21 -- Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie -- referiert zum Thema Weltwirtschaftskrise. Bernd Köhler, Liedermacher (das kleine elektrische Weltorchester, Mannheim) und Gestalter von LUNAPARK 21 stellt das Projekt dieser neuen ″Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie″ vor. Wolf und Köhler arbeiten an diesem Projekt zusammen mit rund einem Dutzend Menschen (darunter: Lucas Zeise, Thomas Kuczynski, Gisela Notz, Hannes Hofbauer, Mag Wompel). Ziel ist eine gut lesbare Zeitschrift zur Kritik der internationalen kapitalistischen Ökonomie, einschließlich der Berichterstattung über die weltweiten sozialen Bewegungen. Ein Blatt, das sich dem Motto verpflichtet sieht: "Eine andere Welt ist möglich, eine andere Ökonomie ist nötig!"

    als Aushang

  • 20.00 Uhr
    im Garten des Germanistischen Seminars, Karlstr. 2

    Die Theatergruppe des Germanistischen Seminars "Vogelfrei" führt Friedrich Dürrenmatts "Romulus der Große" auf. Ausweichtermine bei schlechtem Wetter sind der 7. und 14. Juni. Kartenvorverkauf ist ab Montag, 11. Mai, möglich.

Mittwoch, 10.06.

Donnerstag, 11.06.

Samstag, 13.06.

Montag, 15.06.

  • Überall in Heidelberg, überall in Deutschland

    Höhepunkt des Bildungsstreiks: Aktionswoche

    Höhepunkt des Bildungsstreiks: In der mit dem 15.6. beginnenden Woche gibt es überall in Heidelberg und Deutschland Aktionen für eine freie und selbstbestimmte Bildung: www.bildungsstreik2009-hd.de

  • 10.00 Uhr
    Überall in Heidelberg, überall in Deutschland

    Höhepunkt des Bildungsstreiks: Aktionswoche

    Höhepunkt des Bildungsstreiks: In der mit dem 15.6. beginnenden Woche gibt es überall in Heidelberg und Deutschland Aktionen für eine freie und selbstbestimmte Bildung: www.bildungsstreik2009-hd.de

  • 10.00 Uhr
    Überall in Heidelberg, überall in Deutschland

    Höhepunkt des Bildungsstreiks: Aktionswoche

    Höhepunkt des Bildungsstreiks: In der Woche vom 15.-19. Juni gibt es jede Menge Aktionen für eine freie und selbstbestimmte Bildung: www.bildungsstreik2009-hd.de

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Neue Aula

    Vortrag: Frank-Rutger Hausmann: Akademie und Totalitarismus im 20. Jahrhundert

Dienstag, 16.06.

  • 09.00 Uhr
    bis 18:00 - Neue Uni, INF

    Uniwahlen

    Einreichen der Wahlvorschläge: bis 18.5., 16:00 Uhr Auflegung der Wahlverzeichnisse: 22.5. Antragsfrist für Briefwahlunterlagen: bis Mi, 10.6., 15:30 Briefwahlstimmabgabe: bis Di, 16.6., 18:00 Seite des Wahlamts

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Senats (teilweise öffentlich)

    eigentlich sollte diese Sitzung am 9.6. stattfinden, der fällt aber in die Pfingstferien, daher wurde der TErmin auf den 16.6. verschoben Einreichefrist für Anträge: 27.05.09 TO-Aufstellung: 03.06.09, 9.00 Versand: 05.06.09

    Normalerweise sind die Sitzungen des Senats nicht öffentlich. Am 16.16. aber gibt es einen öffentlichen Tagesordnungspunkt: Änderung der Grundordnung. Das heißt, alle Interessierten - Studierende, Lehrende und sonstige Beschäftigte - sind zu diesem TOP in die Sitzung in der Alten Uni eingeladen. Und sollten auch kommen, um dem Rektorat deutlich zu zeigen, dass man nicht nur zu einem Tagesordnungspunkt zum Zuhören in die Sitzung kommen will, sondern viel mehr öffentliche Diskussionen geführt werden müssen.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 19.00 Uhr
    Psychologisches Institut, Hörsaal

    Die Bedeutung von Erfahrung für die psychologische Praxis Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Morus Markard (FU Berlin)

    Die Bedeutung von Erfahrung für die psychologische Praxis Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Morus Markard (FU Berlin) Der positive Bezug auf Erfahrung steht in der kritischen Tradition neuzeitlicher Wissenschaft gegenüber mittelalterlicher Scholastik. Vernunft gegen Dogmatik! Aber: Dass Erfahrung klug mache, ist richtig und falsch zugleich: Denn Erfahrung kann durchaus auch zu Abstumpfung, Verblödung und Sprachlosigkeit führen. Inwieweit Menschen aus Erfahrung klug werden, hängt davon ab, welche Erfahrungen sie wie aufschlüsseln -- und auch davon, was sie eigentlich unter "klug" und unter Vernunft verstehen. Dies ist eine eminent gesellschaftliche Frage, bedenkt man mit Horkheimer, dass "Vernunft in der bürgerlichen Wirklichkeit" im Kern "Anpassung an die Autorität der Ökonomie" bedeutet.

    Vier damit verbundenen Probleme sollen behandelt werden. 1. Das Verhältnis von Begriffen und Erfahrung: Was kann (wissenschaftlich) unter Bezug auf Erfahrung entschieden werden? 2. Wie ist das Verhältnis der "Erfahrungswissenschaft" Psychologie zur Erfahrungen in der psychologischen Praxis? 3. Wie und was kann man aus Erfahrungen Anderer lernen, wenn authentische Erfahrungen je individuelle sind? 4. Das Verhältnis von kritischer und affirmativer Praxis: Erfahrung kann nur (kritisch) diskutiert werden, wenn sie auf darin enthaltene Denkformen hin analysiert wird. Dabei zeigt sich: Die Rede vom Theorie-Praxis-Verhältnis ist zu differenzieren. Denn hier geht es -- auch -- um ein Verhältnis gegensätzlicher Theorien zueinander, also um ein Theorie-Theorie-Verhältnis.

    Im Rahmen der Vortragsreihe "Kritisch denken - kritisch forschen" des Heidelberger Forums für kritische Theorie und Wissenschaft

Mittwoch, 17.06.

  • 14.15 Uhr
    Dekanat der Neuphilologischen Fakultät (Voßstr. 2, 69115 Heidelberg)

    (nichtöffentlich) Sitzung der Studienkommission der Neuphilologischen Fakultät

Donnerstag, 18.06.

  • 19.00 Uhr
    Neue Universität

    Hans-Jürgen Krysmanski: Geld- und Machteliten - Der Ansatz des Power Structure Research Vortrag und Diskussion mit Prof. em. Dr. Hans-Jürgen Krysmanski (Münster; Soziologie)

    Reichtum und Geldmacht haben eine neue historische Stufe erreicht. Die Postulierung einer globalen herrschenden Klasse' mag verfrüht sein. Die Frage aber nach einem neuen Souverän beginnt sich zu stellen. Die Akteure und Profiteure des gegenwärtigen Globalisierungsprozesses können als ein komplexes Netzwerk teils kooperierender, teils konkurrierender Eliten begriffen werden. Im Zentrum dieses Geldmachtapparats' haben sich verschiedene, per se höchst interessante Gruppen heimisch gemacht: teils in Gestalt eines über Generationen vererbten Reichtums, teils in Gestalt eines mithilfe technischer, finanzpolitischer oder marketingmäßiger Innovationen zusammengerafften Neureichtums, teils in Gestalt eines durch korrupte Privatisierungspraktiken erzeugten Oligarchentums usw. Diese Geldelite' wird unterstützt von Funktionseliten: Spitzenmanagern, politischen Oligarchien, Technokraten usw. So ist eine neue Oberschicht mit eigenen Macht- und Herrschaftsperspektiven entstanden.

    Im Rahmen der Vortragsreihe "Kritisch denken - kritisch forschen" des Heidelberger Forums für kritische Theorie und Wissenschaft

  • 21.00 Uhr
    Germanistisches Seminar

    Sommerfest des Germanistischen Seminars

Samstag, 20.06.

Dienstag, 23.06.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 19.00 Uhr
    Besprechungszimmer des Rektorats, Grabengasse 1

    Sitzung des Career Service-Beirats

Mittwoch, 24.06.

  • 18.15 Uhr
    Institut für Bildungswissenschaft, Akademiestr. 4

    Horst Friedrich Rolly, Theolog. Hochschule Fiedensau: "Bildung und Soziale Ungleichheit in Indien"

    Die immer wieder in landesspezifischen Kontexten gestellte Frage, ob Bildung bestehende Ungleichheiten festigt oder zur Egalisierung bzw. zur sozialen und wirtschaftlichen Aufwärtsmobilität niedriger Einkommensgruppierungen beiträgt, ist auf Indien bezogen nicht einfach zu beantworten. Zwar hat die Politik der Reservierung von 50% der Plätze im öffentlichen und staatlich subventionierten privaten Bildungswesen die Chancen auf Bildung und korrespondierende qualifizierte Beschäftigung für die Zielgruppen der Scheduled Castes and Tribes and Other Backward Classes wesentlich erhöht, doch verhindern die einseitige Nutzung dieser Maßnahme, regionale Disparitäten und die Schwerkraft obsoleter Traditionen eine nachhaltige Demokratisierung des Bildungswesens und des Arbeitsmarktes in der indischen Leistungsgesellschaft. Dieser Vortrag wird besonders die soziale Ungleichheit im ländlichen Indien thematisieren und die Ergebnisse eigener empirischer Forschungen zur Verbesserung der schulischen Situation arbeitender und zum Teil in Schuldknechtschaft verpfändeter Kinder darstellen.

Samstag, 27.06.

Montag, 29.06.

Dienstag, 30.06.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 01.07.

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Fakultätsrats der Neuphilologischen Fakultät

Samstag, 04.07.

Dienstag, 07.07.

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

    Einreichefrist für Anträge: 17.06.09 TO-Aufstellung: 19.06.09, 9.00 Versand: 21.06.09

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, HS 1

    Doktorandenplenum der HGSS. Frauen dürfen wohl auch kommen...

    Liebe Doktorandinnen und Doktoranden,

    die Universität Heidelberg hat sich in den Senatsempfehlungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs dazu verpflichtet, ihren Doktoranden eine strukturierte Promotionsphase anzubieten. Die nächste Runde der Exzellenzinitiative (Ausschreibung 2010) ist die Gelegenheit, dieses Ziel nachhaltig und solide finanziert für die Geistes- und Sozialwissenschaften zu realisieren. Die Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (HGGS) ist vom Rektorat beauftragt, den entsprechenden Antrag auszuarbeiten und bei der DFG einzureichen. Vor diesem Hintergrund möchte das Leitungsgremium der HGGS gern mit Ihnen ins Gespräch kommen und ihre Wünsche und Anregungen, Schwierigkeiten und Hoffnungen erfahren - egal ob Sie individuell oder in einem Kolleg promovieren. Nur wenn wir wissen, wo Ihre Bedürfnisse liegen, können wir ein Projekt einreichen, das Missstände behebt, ohne Belastungen zu schaffen.

    Aus diesem Grund laden wir Sie herzlich zum Doktorandenplenum ein: am Di, 7.7.09 von 18 Uhr c.t.- ca. 19.30 Uhr. Ort: HS 1, Neue Uni (Grabengasse 3-5, Erdgeschoss).

    Wir freuen uns sehr auf eine rege Teilnahme und die Diskussion mit Ihnen!

    Mit freundlichen Grüßen, auch im Namen meiner Kollegen

    Prof. Dr. Thomas Maissen, Sprecher der HGGS

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 08.07.

  • 18.00 Uhr
    und empirische Kulturwissenschaften Psychologisches Institut, Hauptstraße 47-51, Hintergebäude, erstes Obergeschoss, Raum A 133

    Der Dekan persönlich lädt ein: Faculty Club der Fakultät für Verhaltens- und empirische Kulturwissenschaften.

Donnerstag, 09.07.

  • 17.00 Uhr
    Gaststätte "Zum Achter", Neuenheimer Landstr. 3a

    Zukunft der Hochschule - Diskussion mit Fritz Kuhn (MdB) und Theresia Bauer (MdL).

    Der bundesweite Bildungsstreik hat eindrucksvoll die Probleme im Hochschulbereich beleuchtet. Wir wollen alle Interessierten einladen, mit Fritz Kuhn (MdB, Fraktionsvorsitzender) und Theresia Bauer (MdL, hochschulpolitische Sprecherin) ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren, wie die Zukunft der Hochschule aussehen soll.

Freitag, 10.07.

  • 10.00 Uhr
    Marstallsaal

    Sitzung des Verwaltungsrats des Studentenwerks

Samstag, 11.07.

Montag, 13.07.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 14.07.

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    S II Forum: "Wenn dein starker Arm es will" - Wie sich die Streikkultur gewandelt hat"

    Gesprächsleitung: Susanne Kaufmann Es diskutieren: Dr. Heiner Dribbusch, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf; Prof. Dr. Klaus Tenfelde, Direktor des Instituts für soziale Bewegungen an der Universität Bochum; Roland Wolf, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin

    Erzieherinnen streiken, Ärzte streiken, und nachdem Wolfgang Wagner den Grünen Hügel verlassen hat, wurde nun sogar bei den Bayreuther Festspielen mit Streik gedroht. Die kollektive Arbeitsniederlegung hat eine lange Tradition, die zurückreicht bis ins Alte Ägypten. Streiks waren und sind das wichtigste Druckmittel, das Arbeitnehmer gegenüber ihren Arbeitgebern haben. Deutschland ist im internationalen Vergleich ein relativ streikarmes Land, aber die Art der Auseinandersetzung hat sich gewandelt. Längst streiken auch einzelne Berufsgruppen, es gibt Unterstützungsstreiks über die Grenzen von Branchen und Bundesländern hinweg, und die Gewerkschaft ver.di holt sich bei sogenannten Flashmob-Aktionen Unterstützung auf der Straße. In anderen Branchen wie der chemischen Industrie wird hingegen gar nicht mehr gestreikt. Wie hat sich die Streikkultur gewandelt? Welche neuen Strategien verfolgen die Gewerkschaften?

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Samstag, 18.07.

Montag, 20.07.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 21.07.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Freitag, 24.07.

  • 10.00 Uhr
    ^ZUV, Raum 340

    Arbeitsgruppe des Rektors zur neuen Lehrerprüfungsordnung

Montag, 27.07.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 28.07.

Montag, 03.08.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 04.08.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Freitag, 07.08.

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    S II Forum: Verschult, modularisiert und unkreativ - Wird die Universität zu Tode reformiert?

    Gesprächsleitung: Ralf Caspary Es diskutieren: Konstantin Sakkas, Student aus Berlin; Prof. Dr. Michael Hartmann, Soziologe und Eliteforscher, TU Darmstadt; Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des "Centrums für Hochschulentwicklung", Lehrstuhl für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, FH Osnabrück

    "Freiheitsberaubung mit den Mitteln der Privatwirtschaft" sei die Bologna-Reform der Universitäten, behauptet der Mainzer Theologe Marius Reiser und gab deshalb seine Professur auf. Seit der Bolognaprozess umgesetzt wird, sagen immer mehr kritische Stimmen, die deutsche Hochschule im Humboldt'schen Sinn sei am Ende. Es gehe nicht mehr um offenes universales Denken, sondern um Pauken nach Schema F. Die Studierenden müssten nur noch Punkten hinterher jagen, sie könnten nicht mehr ins Ausland gehen, und die Lehre werde sträflich vernachlässigt. Befürworter der Bologna-Reform dagegen verweisen auf die kürzere Studiendauer und mehr Praxisbezug in der Ausbildung. Was bringt die Bolognarisierung der Hochschulen wirklich? Welche Vor- und Nachteile hat sie?

Montag, 10.08.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 11.08.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Montag, 17.08.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 18.08.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Freitag, 21.08.

  • 14.00 Uhr
    PH Heidelberg bis 22.08.

    landesweites bildungsstreikvernetzungstreffen

    Wann: Anreise: Freitag, 21.08. ab 14 Uhr Start: Freitag, 21.08. ab 16 Uhr Ende: Samstag, 22.08. gegen 16 Uhr

    Dies sind die bisherigen Vorschläge für Tagesordnungspunkte:

    • PHs (weiteres Vorgehen usw.)
    • Landtagsfahrradtour
    • Demo/Aktion nach dieser Fahrradtour?
    • Anhörung im Landtag
    • Politik ansprechen (MdL`s und Fraktionen), Frankenberg, Rau
    • Vernetzung Kita & Gewerkschaften
    • Berufsschultur
    • Aktionswoche im Wintersemester um den 17.11., evtl große Demo in Stuttgart?
    • Landesweite Konzepte für eine demokratische Bildung

    http://www.bildungsstreik2009-hd.de/?q=termine/-landesweites-vernetzungstreffen-heidelberg

Montag, 24.08.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 25.08.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Donnerstag, 27.08.

Montag, 31.08.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 01.09.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Sonntag, 06.09.

  • 18.00 Uhr
    ^ZFB

    Vortreffen für die Senatssitzung am 08.09.

Montag, 07.09.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 08.09.

  • 15.15 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

    Einreichefrist für Anträge: 19.08.09 TO-Aufstellung: 26.08.09, 9.00 Versand: 28.08.09

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Donnerstag, 10.09.

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    S II Forum: Am Anfang war die Tat - Warum reden alle von Pragmatismus?

    Gesprächsleitung: Michael Köhler Es diskutieren: Christian Bommarius, Leitender Redakteur Berliner Zeitung; Thea Dorn, Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin; Prof. Dr. Benjamin Jörissen, Pädagoge und Medienwissenschaftler

    Kanzlerin Merkel will es sein, der Grünenpolitiker Özdemir und auch die SPD-Justizministerin Zypries: pragmatisch. Auch die Studierenden werden als "pragmatische Generation" bezeichnet, weil sie sich politisch auf kein Lager festlegen lassen und das nötige tun, um erfolgreich zu sein. Ganz im Sinn von Goethes Faust, der aus der Bibel übersetzt: "Am Anfang war die Tat" - nicht das Wort. Pragmatiker sind: nüchtern, sachbezogen, praktisch, entschlossen, konfliktarm, konsensfähig, unideologisch, problembewusst - Anpacker eben. Mit diesen Eigenschaften kommt man in unserer Gesellschaft ziemlich weit. Bei den 68ern war "pragmatisch" dagegen ein Schimpfwort und hieß so viel wie "phantasieloser Bescheidwisser des Alltags" oder "visionsloser Technokrat". Warum ist Pragmatismus heute ein Ausweis guter Politik? Woher kommt das pragmatische Denken? Und wo stößt es an seine Grenzen?

Freitag, 11.09.

  • 10.00 Uhr
    PHOENIX

    Diskusson "Wissenschaftsfreiheit - Ein Grundrecht im Gespräch"

    Diskussionsveranstaltung von DFG und ZDF in Berlin

    Die vom Grundgesetz besonders geschützte Freiheit der Wissenschaft ist Thema eines Gesprächsabends, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam mit dem ZDF am 10. September 2009 in Berlin veranstaltet. In mehreren Diskussionsrunden wollen prominente Repräsentanten aus allen Bereichen der Wissenschaft beleuchten, welche Chancen das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit seit nunmehr 60 Jahren eröffnet - aber auch, welche Grenzen es der Wissenschaft setzt. Weitere Themen sind die öffentliche Wahrnehmung der Wissenschaft und die wachsende Verflechtung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und ihre Folgen für die Wissenschaftsfreiheit.

    Unter der Leitung von Volker Panzer (ZDF nachtstudio) diskutieren unter anderen der Theologe Friedrich Wilhelm Graf, der frühere Verfassungsrichter Dieter Grimm und der Virologe Jörg Hinrich Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts und ehemaliger Vizepräsident der DFG. Weitere Teilnehmer sind der Astrophysiker Harald Lesch und der Hirnforscher Wolf Singer, die beide für ihre Vermittlung von Wissenschaft in die Öffentlichkeit mit dem Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes ausgezeichnet wurden, sowie die Medizinethikerin Bettina Schöne-Seifert und Joachim Treusch, der Präsident der Jacobs University Bremen.

    Die Diskussionsrunden dieser Veranstaltung werden am darauffolgenden Tag, dem 11. September 2009, auf PHOENIX ausgestrahlt; voraussichtlicher Sendebeginn ist 10 Uhr (aktuelle Programminformationen unter www.phoenix.de). Ausschnitte des Gesprächsabends sind auch zu sehen im ZDF nachtstudio am 20. September, ab voraussichtlich 0.20 Uhr (www.nachtstudio.zdf.de).

Samstag, 12.09.

Montag, 14.09.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 15.09.

  • 16.00 Uhr
    Uhrzeit geraten, ^ZUV

    Sitzung der LA-Modularisierungs-Kommission

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 19.00 Uhr
    ^ZFB

Donnerstag, 17.09.

Freitag, 18.09.

  • 17.00 Uhr
    bis 19.9. Stuttgart

    landesweite Bildungsstreik-Vernetzung Baden-Württemberg

Samstag, 19.09.

Montag, 21.09.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 22.09.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 23.09.

Donnerstag, 24.09.

Freitag, 25.09.

  • 17.00 Uhr
    Hotel Marriott, Vangerowstraße 16

    Veranstaltung mit Dr. Wolfgang Schäuble MdB, Bundesinnenminister, Einlass ab 16:30

Sonntag, 27.09.

Montag, 28.09.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 29.09.

Donnerstag, 01.10.

  • 10.00 Uhr
    ^ZUV, Raum 340,

    3. Sitzung der Arbeitsgruppe Lehrerprüfungsordnung

Freitag, 02.10.

Montag, 05.10.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 06.10.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Mittwoch, 07.10.

  • 19.30 Uhr
    ^ZFB

    Vortreffen für die Verhandlungen über das Semesterticket am Donnerstag, 8.10. in Mannheim mit dem ^URN

Donnerstag, 08.10.

  • 16.30 Uhr
    (vorauss., evtl. 17:00), Mannheim

    Gespräch zwischen URN, Studentenwerk, Rektorat über die Zukunft des Heidelberger Semestertickets

Montag, 12.10.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 13.10.

Mittwoch, 14.10.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal

    Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät (nicht öffentlich)

Donnerstag, 15.10.

Samstag, 17.10.

  • 11.00 Uhr
    Aula der Alten Universität

    Jahresfeier der Universität

Sonntag, 18.10.

  • 18.00 Uhr
    ^ZFB

    Vortreffen für den ^SAL

  • 20.00 Uhr
    ^ZFB

    Vorbesprechung für die LA-Kommission

Montag, 19.10.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

Dienstag, 20.10.

  • 15.00 Uhr
    ZUV. Raum 236

    Sitzung des ^SAL (nichtöffentlich)

  • 17.00 Uhr
    ^ZUV R 235

    Sitzung der Studiengebührenkommission des Rektorats (nichtöffentlich)

    TOP 1 Anträge der Zentralen Einrichtungen TOP 2 Antrag von Prof. Bukau (ZMBH)

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Donnerstag, 22.10.

  • 18.15 Uhr
    Neue Uni, ehem. Senatssaal

    Torsten Bultmann: Ideologie und Arbeitsweise des CHE

    Vortrag von Torsten Bultmann mit anschließender Diskussion

    An der Uni Heidelberg sind sowohl im Dezernat für Studium und Lehre als auch in der Öffentlichkeitsarbeit an führender Stelle Personen tätig, die beim CHE aktiv sind oder waren, die Universität Heidelberg war an dem inzwischen abgeschlossenen Projekt "Deregulierte Hochschule" beteiligt, die Uni Heidelberg beteiligt sich an CHE-Rankings und verweist gerne auf sie. Doch was ist das CHE eigentlich genau? Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) wurde 1994 in gemeinsamer Trägerschaft der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Bertelsmann Stiftung gegründet. Seiner Form nach ist es lediglich eine private Politikberatungsagentur neben vielen anderen. Ungeachtet dessen hat es seit seiner Gründung einen ganz erheblichen Einfluss auf den operativen Umbau des staatlichen Hochschulsystems erworben und Zielen, die bis Ende der 90er-Jahre innerhalb der hochschulpolitischen Entscheidungsträger nicht mehrheitsfähig waren -- Musterbeispiel: Studiengebühren -- zur Gesetzesform verholfen. Ursprünglich heftig umstrittene bildungspolitische Instrumente wie Ranking-Listen, »Eliteförderung« oder 2-Stufen-Studium (BA/MA) wurde unter erheblicher Beteiligung des CHE zu anerkannten politischen Vehikeln. Journalisten bezeichnen daher das CHE gerne als »das heimliche Bundeswissenschaftsministerium«. Man darf dies auch als Reduzierung des Einflusses politisch legitimationspflichtiger Entscheidungsträger -- oder noch genereller: von Parlamenten und Öffentlichkeit -- bewerten. Das Ergebnis ist ein zunehmend wettbewerbsorientierter Umbau der Hochschulstrukturen mit einer entsprechend zunehmenden Ungleichheit zwischen den Hochschulen, nicht zuletzt in ihrer Finanzausstattung. Auf der Veranstaltung sollen Arbeitsweise, Selbstverständnis und operative Methoden des CHE einer kritischen Betrachtung unterzogen werden.

    Der Referent: Bultmann, Torsten: Bundesgeschäftsführer des BdWi (Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler) mit dem Arbeitsschwerpunkt Bildungs- und Wissenschaftspolitik; Landsfachgruppenausschuss Hochschule und Forschung der GEW Nordrhein-Westfalens; zahlreiche Rundfunk- Buch und Zeitschriftenbeiträge - V: Zwischen Humboldt und Standort Deutschland (1993); Hochschule in der Ökonomie (Mitverf., 1999).

    Der Vortrag findet im Rahmen einer Vorlesungsreihe statt, die von der GEW-Studierendengruppe mit Unterstützung durch verschiedene studentische Gruppen, Gewerkschaften, Stiftungen und der Studierendenvertretung FSK organisiert wurde. Die Vortragsreihe findet jeden Donnerstag um 18:15 Uhr statt und thematisiert aktuelle Entwicklungen im Hochschulbereich.

Freitag, 23.10.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    25 Jahre Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden

    Liebe Freunde in den Bewegungen,

    dieses Jahr feiert die Werkstatt für Gewaltfreie Aktion / Baden ihr 25-jähriges Bestehen. Das sind auch 25 Jahre Widerstand gegen Militarismus und Krieg und 25 Jahre Aktionstrainings in zivilem Ungehorsam, fundierte Veröffentlichungen, Schulungen zu Themen wie Konsens und Moderation und vieles mehr!

    Aus diesem Anlass feiert das Heidelberger Party-Kollektiv Party&Activism mit der Werkstatt ein großses Fest.

    Los geht es am Freitag, 23.10., um...

    20:00 Uhr mit einem entspannten Kennenlernen der Werkstattarbeit und ab...

    22:00 rockt dann die P&A-DJ-Crew die Party! Wenn es richtig gut ab geht, dann endet die Party erst um 5 in der früh! :-)

    Kommt also zahlreich und bringt eure Liebsten mit!

    Eintritt: 1 Euro + Soli (freiwillige Spende) Wo?: Gumbelraum, Eine-Welt-Zentrum, Karlstorbahnhof

    P&A beteiligt sich am 24.10. mit einem Soundwagen auch an der Nachttanzdemo in Heidelberg. Danach legen wir im Teufel bei der After-Demo-Soli-Party auf!

    Wir freuen uns über eure Unterstützung. Feiert mit uns und stärkt die Bewegung. Unsere Soli-Events sind auch immer ein schöner Ort für Vernetzung, Kennenlernen und die neuesten Nachrichten aus der Bewegungsszene. Bleibt widerständig!

    PEACE!

    Eure P&A Crew

    www.party-and-activism.net

  • 20.30 Uhr
    Uniplatz

    schwul-lesbischer Kneipenbummel

Samstag, 24.10.

  • 13.00 Uhr
    Unterführung am Adenauerplatz

    Ausstellung "Erhebung"

    Erhebung -- weil die Heidelberger Kulturszene neue Räume benötigt, Etablissement Starrsinn erzeugt und neue Impulse durch unkommerzielle Kunsthäuser kommen. Diesen Prozess möchten wir zusammen mit lokalen Künstlern anstoßen. Verschiedene junge Künstler stellen am nächsten Samstag ihre Werke aus. Vielleicht mit Musik.

    Die Erhebung ist die zweite ihrer Art und ist eine von mehreren Veranstaltungen, die vom Verein Bahnbetriebswerk -- für kulturellen Freiraum organisiert wurde um auf den Mangel an selbstverwalteter, unkommerzieller Sub- und Jugendkultur in Heidelberg aufmerksam zu machen.

    Wir befinden uns in Verhandlungen mit der Stadtverwaltung und kooperieren mit dem Jugendgemeinderat um ein von der Stadt finanziertes Jugendkulturzentrum zu erwirken.

    Kommt und stellt eure Kunst aus, Platz ist genug da. Musiker sind auch gern gesehen! Außerdem können wir jede helfende Hand für unser Projekt brauchen! Wir treffen uns jeden Sonntag um 18 Uhr in der Bergheimer Straße 69.

    www.bahnbetriebswerk.org

  • 15.00 Uhr
    Neckarwiese beim Bootsverleih

    Klimaschutzaktion

    In Heidelberg findet am 24. Oktober eine Klima-Aktion statt, für die wir viele Klimaschützer brauchen. Alle, die ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen wollen, sollen sich am Samstag, den 24. Oktober um 15 Uhr auf der Neckarwiese beim Bootsverleih einfinden. Bist du dabei?

    Bei mehr als 1600 Aktionen in über 130 Ländern der Erde werden Leute an symbolischen Orten -- vom Kilimandscharo übers Great Barrier Reef bis zum Taj Mahal -- zusammenkommen, um die Aufmerksamkeit auf unser Klima zu lenken. All diese Aktionen werden fotografiert und die Bilder werden gemeinsam nach Kopenhagen geschickt. Auch in Heidelberg ist am 24. Oktober eine Aktion geplant. Zusammen formen wir auf der Neckarwiese die Zahl 350. Das fotografieren wir und schicken das Foto nach Kopenhagen, damit die Politiker dort merken, dass wir von ihnen einen Klimavertrag fordern, der wirklich etwas in Bewegung bringt!

    Hintergrund der Aktion

    Die wissenschaftlichen Tatsachen lassen sich nicht mehr leugnen: Die Klimakrise ist die größte Herausforderung, vor der die Menschheit steht. Zusammen werden wir die Aufmerksamkeit der Welt und vor allem der Politiker darauf lenken, dass gehandelt werden muss.

    Am 24. Oktober findet eine internationale Klima-Aktion statt. Überall auf der Welt sollen Aktionen sattfinden, die die Aufmerksamkeit auf die Zahl 350 lenken. 350 bedeutet 350 ppm (parts per million) CO2 in der Atmosphäre. Auf 350 ppm soll der C02-Gehalt der Atmosphäre reduziert werden, so die Forderung. Denn 350 ppm ist das Höchstmaß von CO2, das unsere Atmosphäre verkraften kann. Aber 350 ist mehr als nur eine Zahl -- 350 ist ein Symbol für die Umsetzung ehrgeiziger Klimaziele.

    Ziel der weltweiten Aktion ist es, die Klimakonferenz in Kopenhagen zu beeinflussen. Dort soll im Dezember ein strenges Kyoto-Nachfolgeabkommen verwirklicht werden. Bei der Aktion können sich Interessierte über Klimafragen informieren. Betont werden soll, was ein strenges internationales Klimaabkommen für uns in Deutschland bedeutet. Auch an den beiden Samstagen vor der Aktion können sich Interessierte an unseren Info-Ständen auf dem Bismarckplatz informieren.

    Wenn wir es schaffen, können wir am 24. Oktober eine gewaltige Botschaft senden: Die Welt muss handeln, wenn dringend erforderliche Klimaziele errreicht werden sollen. Ausführliche Informationen über den weltweiten Aktionstag und den wissenschaftlichen Hintergrund der Zahl 350 findest du im Internet unter www.350.org/de .

  • 18.00 Uhr
    ab Uniplatz

Montag, 26.10.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

  • 18.30 Uhr
    H 418

    Vollversammlung Klassische Archäologie

Dienstag, 27.10.

Donnerstag, 29.10.

  • 10.00 Uhr
    Stuttgart, Landtag

    Anhörung der Grünen-Landtagsfraktion zu Bologna. Busfahrt in den Landtag (gratis), 8:00, ab Heidelberg Hbf. Rückfahrt um 18:00. vorher anmelden!

  • 14.00 Uhr
    INF 306, Raum 1
  • 18.00 Uhr
    ehemaliger Senatssaal, Neue Uni

    Michael Hartmann (Darmstadt) Exzellenzinitiative und Eliten-Bildung

    Die Exzelleninitiative hat die deutsche Hochschullandschaft in zwei Gruppen von Hochschulen gespalten. Auf der einen Seite steht eine kleine Zahl von ca. 25 Forschungsuniversitäten, auf der anderen als Ausbildungshochschulen die Masse der Universitäten zusammen mit den Fachhochschulen. Die Mittel werden weit stärker als früher konzentriert, die Lehre weiter abgewertet. Außerdem wird der Zugang zu den Forschungsuniversitäten in Zukunft einer stärkeren sozialen Selektion unterliegen als bisher.

    Der Referent: Michael Hartmann ist Professor für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Er studierte Soziologie, Politikwissenschaften, Philosophie, Germanistik, Psychologie und Geschichte in Marburg und Hannover. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter in zahlreichen Projekten an den Universitäten Paderborn, Bochum und Osnabrück tätig. Gastprofessuren führten ihn nach Paderborn, Duisburg, Osnabrück und Kassel.

    2007 veröffentlichte er das Buch "Eliten und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich". Es ist eine Erweiterung seines vielbeachteten Werks im Jahr 2002 "Der Mythos von den Leistungseliten". Darin grenzt er in einer empirischen Studie die objektiven Grundlagen der Elitenrekrutierung in Deutschland ein und hinterfragt kritisch Aspekte der Chancengleichheit. Inzwischen gilt Hartmann als der führende Elitenforscher in Deutschland.

    http://www.fachschaftskonferenz.de/fileadmin/Dokumente/GEW/Vorlesungsreihe_Entwicklungen.pdf

  • 19.00 Uhr
    halle02

    Benefizkonzert für GoAhead

    Das große Go Africa, Go Ahead! Benefizfestival steht vor der Tür. Mit Jamaram, Cris Cosmo, Idiots in the Crowd, Die Brenner und Skaremba sind fünf Kracher am Start, die für ein unvergessliches Event sorgen werden! Und auch die Moderation hat es in sich: Schauspielerin Cosma Shiva Hagen wird durch den Abend führen, während sich DJ D-K-Dance um eine gelungene Aftershow-Party kümmert.

    Seid dabei, wenn es heißt: Feiern für den guten Zweck! Der gesamte Erlös fließt in die Projekte von Go Ahead!. Diese Organisation setzt sich aus jungen, motivierten Menschen zusammen, die sich bundesweit und nun auch in Heidelberg tatkräftig für die Bildung südafrikanischer Kinder und Jugendlicher einsetzen.

    VVK: 8 Euro

    AK: 10 Euro

Montag, 02.11.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

  • 19.30 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Vortreffen für die Fakultätratssitzung des Fakultätsrats der Neuphilologischen Fakultät

  • 20.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Hörsaal 10

    VV zum Semesterticket

Dienstag, 03.11.

  • 10.00 Uhr
    bis 16:00 Uhr, Innenbereich der Mensa (Uniplatz)

    Fahrradkodieraktion

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 19.00 Uhr
    ^ZFB

Donnerstag, 05.11.

  • 10.00 Uhr
    bis abends überall in HD

    zweiter weltweiter Aktionstag gegen die Kommerzialisierung von Bildung

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, ehemaliger Senatssaal

    Dr. Andreas Keller (GEW) Innovation durch Partizipation - Alternativen zur 'unternehmerischen Hochschule'

    Dominantes Leitbild der gegenwärtigen Umstrukturierung der Hochschulen ist das Projekt einer "dere¬gulierten", "entfesselten" oder "unternehmerischen" Hochschule. Dieses Leitbild zielt darauf ab, die Hoch¬schulen nach dem Vorbild gewerblicher Unternehmen und betriebswirtschaftlicher Steue¬rungs¬mo¬delle umzubauen.

    Aber Bildung ist keine Ware, Hochschulen sind keine Dienstleistungsunternehmen! Die "unternehme¬ri¬sche Hochschule" kann kein Leitbild sein, das den bildungs- und wissenschaftspolitischen Heraus¬for¬derungen derWissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Die GEW, die als Bildungs¬ge¬werk¬¬schaft im DGB Beschäftigte und Studierende in Hochschule und Forschung organisiert, hat daher ein alternatives Leitbild für eine umfassende Reform der Wissenschaft vorgelegt, das integraler Bestandteil einer Reform des gesamten Bildungssystems ist. "Wissenschaft demokratisieren, Hoch¬schu¬len öffnen, Qualität von Forschung und Lehre entwickeln, Arbeits- und Studienbedingungen verbessern" lautet das Motto des neuen wissenschaftspolitischen Programms der GEW, das der Gewerkschaftstag am 28. April 2009 in Nürnberg beschlossen hat.

    Die GEW lehnt sowohl die staatliche Detailsteuerung der Hochschulen als auch den Rückzug von Parlamenten und Regierungen aus ihrer Verantwortung für die Hochschulen ab. Sie unterstützt die Hochschulautonomie, wenn die Mitbestimmungsrechte von Beschäftigten und Studierenden nicht abgebaut, sondern gestärkt werden. Dabei sind Mitbestimmung der Hochschulmitglieder und eine Professionalisierung der Hochschulleitung keine Gegensätze, sondern zwei Seiten einer Medaille.

    Dr. Andreas Keller ist Diplompolitologe und seit Januar 2007 Leiter des Vorstandsbereichs Hochschule und Forschung bei der GEW. Frühere Tätigkeiten in Forschung und Lehre, Politikberatung und Hochschulverwaltung. Sein Buch Hochschulreform und Hochschulrevolte wird gerade neu aufgelegt.

    http://www.fachschaftskonferenz.de/fileadmin/Dokumente/GEW/Vorlesungsreihe_Entwicklungen.pdf

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni

    Gerhard Stapelfeldt: Wie Marx zu lesen wäre. Probleme einer Kritik der Politischen Ökonomie nach Marx

    Jede theoretische Kritik von bürgerlicher Gesellschaft und kapitalistischer Produktionsweise, die in der Absicht einer weltverändernden Praxis formuliert wird, muß ihren eigenen gesellschaftsgeschichtlichen Kontext reflektieren: sonst geht ihre Intention in einer überhistorischen Theorie unter. Das gilt insbesondere für die Theorie von Marx und deren Aneignung. Diese Theorie, entstanden in der Epoche des klassischen, noch revolutionären Liberalismus, konnte deren aufklärerisch-emanzipatorischen Gehalt aufnehmen und durch immanente Kritik radikalisieren, um die "Aussicht auf eine neue Gesellschaft zu eröffnen" (MEW 26.3, 422). Darum galten für Marx die Krisen, in denen sich Widersprüche der kapitalistischen Produktionsweise manifestierten, als Möglichkeiten eines Widerspruchs (Kritik) gegen die widerspruchsvolle gesellschaftliche Welt. Dieser Zusammenhang von Krise und Kritik zerfiel schon unter dem Imperialismus. Die Krise von 1929/33 hat in Deutschland eine "konformistische Revolte" (Horkheimer) produziert. Auch der Neoliberalismus, ursprünglich als Kritik der 'Knechtschaft' unter dem autoritären Staat formuliert, negiert die utopischen Aussichten des klassischen Liberalismus. So scheint eine Aneignung der Theorie von Marx, die deren revolutionärer Intention angemessen wäre, verstellt und eine bloß philologische Aneignung der Theorie noch offen, die diese in ein Dogma mit überhistorischer Gültigkeit verwandelt. Über dieses Problem einer adäquaten Marx-Rezeption wollen wir aus Anlass der Neuveröffentlichung des Buches: 'Das Problem des Anfangs der Kritik der Politischen Ökonomie von Karl Marx', von Gerhard Stapelfeldt sprechen. Das Buch erschien erstmals vor dreißig Jahren, in einem im Vergleich zur Gegenwart anderen gesellschaftsgeschichtlichen und theoretischen Kontext.

    Es spricht Gerhard Stapelfeldt, Prof. am Institut für Soziologie der Universität Hamburg und Autor u.a. von "Der Liberalismus. Die Gesellschaftstheorie von Smith, Ricardo und Marx" (ça ira-Verlag 2006), "Das Problem des Anfangs in der Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx" sowie "Der Imperialismus. Krise und Krieg 1870/73 bis 1918/29" (Dr. Kovac-Verlag 2009).

  • 21.00 Uhr
    Halle01

    Kunsthistorikerparty in der Halle01 - Mit RollercoasterDJ und Happyhour

    Die Kunsthistorikerparty geht in die vierte Runde! Einmal mehr heißt es: "Höhere Wesen befahlen: Tanzt!" und diesen sollte sich keiner widersetzen. Vor allem, da diese "höheren Wesen" keine Kosten und Mühen gescheut haben, Euch mit reichlich guter Musik und günstigen Getränken für Eure Tanzakrobatik zu belohnen. Musikalisch gibt es Indie, Alternative und Brit-Pop von DJ Red Snapper (Rollercoaster) und Ska, Reggae, Soul, Rock´n´Roll, Balkanbeats und Dancehall von Chris Whap-a-dang (Un poquito Soundsystem). Ihr müsst nur eins tun: Tanzen!

    Happy Hour: 21-22 Uhr Eintritt: € 3 / € 4 ab 24 Uhr

    http://www.halle02.de/programm/termin/2009/november/kunsthistoriker-party-1.html

Sonntag, 08.11.

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Vortreffen für die Senatssitzung

Montag, 09.11.

  • 16.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    2. Vortreffen für die Senatssitzung am 10.11.

  • 16.30 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Vortreffen Runder Tisch "Lärm in der Altstadt"

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Bündnistreffen Bildungsstreikbündnis Rhein-Neckar; am 9.11. abweichend in Hörsaal 14 der Neuen Uni

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

  • 18.00 Uhr
    Synagogenplatz

    Gedenkfeier anlässlich der Reichsprogromnacht

Dienstag, 10.11.

  • 15.00 Uhr
    Neue Uni, Senatssaal

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

    Einreichefrist für Anträge: 21.10.09

    TO-Aufstellung: 28.10.07, 9.00

    Versand: 30.10.07

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 20.00 Uhr
    Alte Uni, Alte Aula

    Klavierabend mit Chi-Ho Han, Werke von Liszt, Beethoven, Chopin; Eintritt frei, Spende erbeten

Donnerstag, 12.11.

Freitag, 13.11.

  • 09.00 Uhr
    Frühstück - danach Programm den ganzen Tag

    Programm im besetzten Hörsaal 14, Neue Uni

    9:00 Streikfrühstück (Bringt gerne noch Frühstückssachen mit!)

    10:00 Organisationplenum (Vorbereitung 17.11., Kontakt mit Rektorat, Medien etc)

    16:00 Workshop Pressearbeit (Wie arbeitet das Presseteam? usw)

    18:00 Großes Abendplenum und Abendessen

    20:00 Filmvorführung: Alexander Kluge: Nachrichten aus der ideologischen Antike (Teil2)

    danach: Livemusik und DJ's

  • 21.00 Uhr
    DAI

    Histofete

    Histofete

    AK = 3€ 2 Dänceflächen Happy Mauer = 21-22:30 Uhr > Bier 1€

    Krawall und Remmidemmi!

Samstag, 14.11.

  • 10.00 Uhr
    Neue Uni, HS 14

    Orgaplenum, danach den ganzen TAg Programm in der Neuen Uni

    10:00 Orga-plenum

    14:00 Bastel-workshop: Filzen gegen den Filz

    14:00 Inhalts-workshop Forderungen/Ziele (anschließendes ,,Strategie-treffen^Ó)

    16:00 Treffen Protestchoreo

    18:00 Abendplenum

    21:00 Live-schatung: Kalifornien - University Santa Cruz

    22:00 Livemusik: Smash Brothers Inc. Funk und Rock aus Mainz / DJ's

  • 11.00 Uhr
    Berlin

    Tagung zu Bildung als Menschenrecht

  • 21.00 Uhr
    Neue Uni, HS 14

    Bildungsstreik live: Live-schatung: Kalifornien - University Santa Cruz

Sonntag, 15.11.

Montag, 16.11.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Bündnistreffen Bildungsstreikbündnis Rhein-Neckar; am 9.11. abweichend in Hörsaal 14 der Neuen Uni

Dienstag, 17.11.

  • 12.00 Uhr
    Beginn vor der Zentralmensa im Feld

    Auftaktdemo für die Bildungsstreikwoche Ende des Monats 13:30h BISMARCKPLATZ 15h UNIPLATZ

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 19.00 Uhr
    ^ZFB
  • 19.30 Uhr
    Neue Uni

    Helmut Reichelt: Neue Marx-Lektüre. Die Kritische Theorie als Programm einer neuen Aneignung der Kritik der politischen Ökonomie

    Die kritische Theorie der Gesellschaft muß entwickeln, so Adorno, wie "verselbständigte Verhältnisse aus den Verhältnissen von Menschen abzuleiten sind", mit anderen Worten: wie sich reale Verselbständigung konstituiert. Ohne Subjektivität keine Objektivität, was aber nicht bedeutet, daß diese von den handelnden Menschen hervorgebrachten Strukturen auch verstehbar sein müßten. Das Gegenteil ist der Fall, das Unverstehbare ist geradezu ein konstitutives Moment dieser Totalität. Der Kern einer dialektischen Gesellschaftsauffassung nach Marx ist in diesem Moment verselbständigter Objektivität zu sehen, ein Konstitutionsprozeß, zu dem es wesentlich gehört, daß die Genese im Resultat verschwindet. Gesellschaft wird geradezu bestimmt als das, was dem Verstehen sich entzieht, denn, so Adorno, "die Reflexion auf Gesellschaft hebt dort an, wo Verstehbarkeit endet", es geht darum, "die Nichtverstehbarkeit zu verstehen." Es wird zu zeigen sein, daß erst in dieser Perspektive die grundlegenden Begriffe der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie ihren wesentlich subversiven Gehalt gewinnen, weiter, daß die klassischen Marx-Lektüren so in Rationalisierungen gründen wie immer schon die Volkswirtschaftlehre und ihr Doppelgänger, die Soziologie, schließlich, daß ein angemessenes Verständnis gesellschaftlich in den ökonomischen Formen von Wert, Ware, Geld und Kapital als gültig gesetzter Irrationalität nicht mehr in der Form von Theorie zu haben ist.

    Es spricht Helmut Reichelt (Bremen), em. Professor für Soziologische Theorie. Er hat unter anderem im ça ira-Verlag das Buch "Zur logischen Struktur des Kapitalbegriffs bei Karl Marx" (Freiburg 2001) veröffentlicht; im letzten Jahr erschien sein Buch "Neue Marx-Lektüre. Zur Kritik sozialwissenschaftlicher Logik" (VSA-Verlag, Hamburg).

Mittwoch, 18.11.

  • 09.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Freiraum 14

    Das Bildungsstreikprogramm in Freiraum 14 beginnt mit einem Infoworkshop, und dann geht es den ganzen Tag weiter...

    Programm Mittwoch

    9:00h Infoworkshop (Johan und Kerstin) Hs 14 10:00h Selbstverwaltung (Nico) Hs 15 11:00h Hochschulpolitik (Johannes) Hs 15 12:00h Modularisierung des Lehramtsstudiums (die Kai und Elisa) Hs 14 13:00 Vokü (bitte noch leute zum schnippeln kommen!)

    13:30 Emanzipatorische Bildung (Jonas und vielleicht Jasmin) hs 15 14:00 Infoworkshop (Lexi) hs 15 15:15-16:45 offenes ethnologisches Seminar Kellner ,,Regulierte Anarchie" Hs 15 16:15-17:00 ,,Uni-Bolognese Studienreform mit (Soja)Hack" (Edi und Franzi) Hs 14 18:00 Großes Abendplenum Hs 14 ca. 19:30 Vortrag Friedemann Vogel Hs 14

    Orga: Cafe-Schichten 7:30 -- 9:00 Niko und Peter 9:00 -- 11:00 Amelie und Jessica 11:00 -- 13:00 Ali und Leonard 13:00 -- 15:00 Julia und Arne 15:00 -- 17:00 Lena und Laurids

    Vokü-Team → mind. 5 Leute, Essen muss 13:00 fertig sein und

    ,,Springer": sind da, um im Notfall noch Kaffee, Tee etc. einzukaufen

  • 18.15 Uhr
    Institut für Bildungswissenschaft, Akademiestr. 4

    Micha Brumlik: "Pädagogik und Kulturwissenschaft"

Donnerstag, 19.11.

  • 16.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Freiraum 14

    Treffen der AG Inhalt des Bildungsstreiks-Bündnisses

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, ehemaliger Senatssaal

    Dr. Bernd Kaßebaum (IGM/DGB) Perspektiven von Wissenschaft und Beruf

    Studiengänge sollen für den Arbeitsmarkt qualifizieren. Dies ist eines der Essentials des Bologna - Prozesses. Doch die Studienstrukturreform hat viele Widersprüche hervorgebracht. Nicht nur, dass Bachelor- und Masterstudiengänge kaum noch zu studieren sind, auch der Bezug auf mögliche Berufsfelder ist häufig nicht gelungen entweder weil Studieninhalte nicht wirklich verändert oder Anforderungen aus der Wirtschaft unreflektiert übernommen wurden. In den Gewerkschaften wird die Anforderung der "Arbeitsmarktbefähigung" offensiv aufgegriffen und der Begriff der Beruflichkeit in die Debatte um Studienreform eingebracht. Studium ist in diesem Verständnis "wissenschaftliche Berufsausbildung". Gestaltungsleitender Hebel für die Konzipierung von Studiengängen ist die "umfassende berufliche Handlungskompetenz". Damit ist eine wesentliche Forderung für die inhaltliche und methodische Gestaltung von Studiengängen beschrieben. Darüber hinaus sind auch die Rahmenbedingungen zu klären. Dazu gehören u.a. die soziale Öffnung der Hochschulen, die Anrechnung beruflicher Kompetenzen in einem Studium, die Einführung berufsbegleitender Studiengänge. Dafür sind die Rahmenbedingungen bereit zu stellen. Dafür streiten die Gewerkschaften für eine "demokratische und soziale Hochschule".

    Folgende Aspekte sollen behandelt werden: - die missratene Reform: Widersprüche und Kritik an der Umstellung auf Bachelor und Master - die neuen Abschlüsse auf den Arbeitsmärkten - Studium als wissenschaftliche Berufsausbildung - Forderungen der Gewerkschaften zur Studienreform

    http://www.fachschaftskonferenz.de/fileadmin/Dokumente/GEW/Vorlesungsreihe_Entwicklungen.pdf

Samstag, 21.11.

  • 14.00 Uhr
    Uhrzeit vorläufig, Stuttgart

    landesweite Demo für bessere Bildung

Montag, 23.11.

  • 10.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Freiraum 14

    für die Dauer der Besetzung: Morgenplenum in Freiraum 14

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Freiraum 14

    für die Dauer der Besetzung: Infoplenum in Freiraum 14

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Bündnistreffen Bildungsstreikbündnis Rhein-Neckar; während der Besetzung von Freiraum 14 ebendort in der Neuen Uni

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

  • 19.30 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Vortreffen zur Vertreterversammlung des Studentenwerks.

    Neben dem Rechenschaftsbericht des Studentenwerkes für das aktuelle Jahr werden die Planungen für 2010 besprochen und diskutiert. Wer also Interesse am Aufbau, der Organisation und Finanzierung des Studentenwerkes hat, sollte erscheinen. Konkrete Anträge gibt es neben Wahl, Geschäftsbericht noch die Beitragserhöhung durch die Sockeländerung beim Semesterticket.

Dienstag, 24.11.

  • 10.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Freiraum 14

    für die Dauer der Besetzung: Morgenplenum in Freiraum 14

  • 14.00 Uhr
    (genaue Uhrzeit folgt); Leipzig

    Sitzung der ^HRK und bundesweite Demo

    Aufruf: http://www.stura.uni-leipzig.de/kss-cms/index.php?id=hrk-demo

    Unterschreiben hier: http://www.stura.uni-leipzig.de/kss-cms/index.php?id=demounterstuetzung

    Die Hochschulrektorenkonferenz veranstaltet ihre 7. Mitgliederversammlung in Leipzig. Über 250 Hochschulen werden durch die HRK vertreten. Diese HRK ist maßgeblich an der deutschen Ausformung des Bolognaprozesses beteiligt, ist Forum der EntscheidungsträgerInnen über Studiengebühren, Strukturfragen, Zielvereinbarungen und finanzielle Ausstattung, ist nach eigenen Aussagen "die Stimme der Hochschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit und sie ist das Forum für den gemeinsamen Meinungsbildungsprozess der Hochschulen" und ist im höchstem Maße kompetent, aufmerksam und sensibel. So heißt es bei der aktuellen Präsidentin Wintermantel zur Kritik des Bildungsstreikes '09 am Bologna-Prozess: "Wir sollen die Reform jetzt nicht in Frage stellen. Ihre Erfolge und Vorzeile sind deutlich erkennbar."

    Für uns scheint nur eine Sache überdeutlich, wir werden nach Strich und Faden verarscht und vorgeführt! Diese jahrelangen Ignoranz und Sturheit ist maßgeblich an der aktuellen Bildungsmisere schuld. Um dem mit aller Deutlichkeit entgegenzutreten kommen wir am 24.11. nach Leipzig und wagen es, uns selbst zu vertreten! Mit lautem NEIN zur schleichende Entdemokratisierung der Hochschulen! Mit unserm Widerstand gegen eine unreflektierte Studienreform gesteuert von HRK, KMK und CHE. Mit Stock und Stein gegen jede Form von Studiengebühren und selektivem Universitätszugang!

    Kontakt und weitere Infos unter: hrkdemo@gmx.de

    Am 24.11.09, 14 Uhr, findet eine Demonstration mit dem Motto: "Ihr seid nicht die Stimme, denn wir haben etwas zu sagen! - Für eine demokratische Bildungspolitik" statt.

    Der Anlass? Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) tagt in Leipzig!

    Es wird höchste Zeit, die HRK zum Thema der öffentlichen Wahrnehmung und der Kritik zu machen -- denn sie ist nach eigenen Aussagen DIE - und damit DIE EINZIGE - Stimme der deutschen Hochschulen.

    Seit Jahren bestimmt die HRK maßgeblich die Ausformung des Bologna-Prozesses auf Bundes- und Landesebene mit. In zahlreichen Publikationen und Stellungnahmen bestärkt sie ihren Einfluss auf die deutsche Politik und Öffentlichkeit. Dabei ist sie weder demokratisch noch legitimiert! Studierende und MitarbeiterInnen der Hochschulen haben kein Mitspracherecht bei den "Brennpunkten der HRK". RektorInnen und PräsidentInnen maßen sich an, als Stimme der Hochschulen zu sprechen und werden so zum Sinnbild von Missständen der Bildungspolitik.

    Manch weitreichender Entscheidung geht kein gleichberechtigter Meinungsbildungsprozess voran. Ebenfalls wird nicht auf die Bedürfnisse derer eingegangen, die am meisten von den Entscheidungen betroffen sind: SchülerInnen, Studierende und MitarbeiterInnen an den Hochschulen.

    Am 24.11. 09 treten wir an, um uns selbst zu vertreten! Wir treten an - für eine demokratische Hochschulpolitik!

    Dies wird umso notwendiger, angesichts der Positionen der HRK zu Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen.

    Seit 2004 befürwortet die HRK Studiengebühren, die "die Rolle von Preisen in einem zunehmend marktorientierten System [spielen]. Sie führen zu einem neuen Verhältnis zwischen Studierenden als zahlenden Nachfragern und Hochschule." Bildung wird hier ausschließlich als Ware und die Studierenden als zahlungskräftige KundInnen begriffen. So wird die Selektion im Bildungssystem weiter verschärft: Vom Kindergarten an über die Grundschulen und das dreigeteilte Schulsystem bis hinein in die Hochschulen zeigt sich die Diskriminierung im Bildungssystem.

    Auch das Thema Zulassungsbeschränkungen darf nicht verschwiegen werden. Durch die Umsetzung der sogenannten "Bologna-Reform" wird der Bachelor zum Regelstudienabschluss, der Master ist von vornherein nur für eine kleine Zahl Studierender vorgesehen.

    Das steht im klaren Widerspruch zu studentischem Interesse. Die Selektion muss abgebaut, statt verfestigt werden. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Mit dem Mythos von besserer Lehre durch Studiengebühren muss endlich aufgeräumt werden!

    Hochschulpolitik und Bildungspolitik müssen demokratisch legitimiert sein! "Die Stimme der Hochschulen" sind alle Mitglieder der Hochschulen inklusive derer, die es werden wollen und so ein Recht haben, Mitglieder zu sein - und nicht nur RektorInnen und PräsidentInnen.

    Um das zu verdeutlichen, stellen wir uns quer! - Für eine demokratische Bildungspolitik!

    Am 24.11.09, Leipzig Hauptbahnhof, Ostseite.

    http://www.fzs.de/extra/show/224167.html

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 19.15 Uhr
    Neue Uni, ehemaliger Senatssaal

    Schwerpunkt-Sitzung der ^FSK zum Thema Organisierte Studierendenschaft

    Hier die Einladung zu dem Treffen:

    Liebe Aktive, liebe Hochschulgruppen, liebe Fachschaften,

    Wir laden euch alle (leider etwas verspätet) zum morgigen offenen Arbeitreffen zur Organisation der Studierendenschaft an der Uni HD am

    -- Dienstag, den 24. November 2009, um 19.15, im ehemaligen Senatssaal (Neue Uni). --

    ein. (Der Raum ist vom Haupteingang her ausgeschildert.)

    Weitere Infos im Folgenden:

    In der letzten Zeit tut sich einiges an der Uni Heidelberg. Mit vielfältigen kreativen Aktionen, in langen Diskussionen und in umfangreichen Forderungslisten werden Probleme benannt, Positionen bezogen und Maßnahmen gefordert. Es gibt mittlerweile die AGSM (Arbeitsgruppe studentische Beteiligung / studentische Mitbestimmung), die Fragen wie Institutsräte, Freiräume und Verfasste/Organisierte Studierendenschaft diskutiert. Das nächste Treffen der AGSM findet am Mittwoch, 2. Dezember, 18.00 bis 20.00 Uhr, im Senatssaal der Alten Universität statt. Momentan wird dort über allgemeine Fragen und das Thema Institutsbeiräte diskutiert.

    Ein wichtiges Thema, zu dem bislang noch keine gemeinsame studentische Position ausgearbeitet ist, ist die Organisierte Studierendenschaft. Dieser Begriff bezeichnet die Organisation aller immatrikulierter Studierender mit dem Ziel, auch ohne gesetzliche Verankerung einer (Verfassten) Studierendenschaft unsere studentischen Anliegen selbst zu verwalten und zu organisieren.

    Da in Baden-Württemberg keine gesetzlich verankerte Verfasste Studierendenschaft existiert, sondern die gesetzliche "Mitwirkung der Studierenden" auf einzelne Mitglieder der "(Status-)Gruppe der Studierenden" ohne Vertretungsanspruch beschränkt ist, haben sich an den Hochschulen Baden-Württembergs unabhängige Modelle von Studierendenvertretung gebildet.

    Ohne gesetzlich festgeschriebene Satzungs-, Finanz- und Beitragsautonomie sowie Rechtsfähigkeit sind die u-Modelle in ihrer politischen Arbeit auf Achtungserfolge beschränkt und kämpfen andauernd um ihr Überleben. Diese u-Modelle leben daher (neben der ehrenamtlichen Selbstausbeutung einzelner Aktiver) von ständiger Selbsterneuerung und -überarbeitung ihrer selbst.

    Das u-Modell an der Uni Heidelberg - die Fachschaftskonferenz (FSK) - macht derzeit auch wieder einen solchen Prozess durch und die hiesige Organisierte Studierendenschaft muss sich selbst, ihre Legitimation und ihre Strukturen erneuern. Dies sollte als Chance verstanden werden, die Organisation der Studierendenschaft wieder breiter aufzustellen und gegenüber möglichst vielen interessierten und engagierten Studierenden zu öffnen.

    Am Dienstag, den 24. November um 19.15 findet daher *im ehemaligen Senatssaal in der Neuen Uni ein studentisches Arbeitstreffen dazu statt. Dort soll nicht nur über eine studentische Position für die AGSM diskutiert werden, sondern auch eine Erneuerung des u-Modells angestoßen werden.

    Wir hoffen auf eine breite Beteiligung - es ist gerade in dieser Angelegenheit wichtig, dass möglichst viele sich beteiligen. Alle können sich übrigens auch vorher im Wiki informieren und mitarbeiten:

    http://agsm.fachschaftskonferenz.de/index.php/Hauptseite Zugangsdaten: Login: agsm Passwort: wiki

    Im Anhang befinden sich auch 3 Papiere zur Vorbereitung auf das Treffen: - Zur Notwendigkeit einer Organisierten Studierendenschaft, ein Arbeitspapier zur Thematik aus FSK und AGSM. - Der "AStA" im LHG - eine knappe Zusammenfassung der Aufgaben des mundtoten und handlungsunfähigen Gremiums, das euphemistisch "AStA" heißt. - Die VS und das PM - ein grundlegendes Thesenpapier zur Problematik der Verfassten Studierendenschaft und ihres Politischen Mandats.

    Wenn ihr euch bei fsk-buerodienst@uni-hd.de anmeldet, bekommt ihr auch gern noch weitere Papiere zugesandt. Und zwar auch wirklich schneller als diese Einladung. Versprochen.

    Viele Grüße vom Bürodienst,

    im Auftrag einiger politischer Hochschulgruppen: - GEW-Studigruppe - Grüne Hochschulgruppe - Liberale Hochschulgruppe - SDS Heidelberg - Fachschaften

    PS: Diese Zusammensetzung von Einladenden erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle hier nicht genannten Hochschulgruppen sind besonders eingeladen, ganz besonders jene, die bislang kaum an der Organisation der Studierendenschaft beteiligt waren.

    http://www.fachschaftskonferenz.de/

  • 20.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Hörsaal 4

    Klimavernetzungstreffen HD zum Klimagipfel in Kopenhagen

    Liebe Klima-Interessierte,

    vom 7.-18.Dezember findet in Kopenhagen der Klimagifpel statt - Regierungen aus aller Welt treffen sich, um über die Zukunft der globalen Klimapolitik zu beraten. Besonders relevant ist diese Konferenz deshalb, weil dringend ein Anschlussdokument für das auslaufende Kyoto-Protokoll verhandelt werden muss. Scheitert die Konferenz, droht das Ende jeglicher international verbindlicher CO2-Reduktionsziele.

    Grund genug, aktiv zu werden!

    Für Heidelberger, die sich an den Protesten zum Kopenhagen-Gipfel beteiligen möchten (entweder direkt in Kopenhagen oder in Heidelberg), findet am Dienstag den 24.11. um 20 Uhr ein Vernetzungstreffen in der Neuen Uni (Hörsaal 4) statt.

    Es wird Inputs geben zu:

    1. Stand der Klimapolitik, Infos zu politischen Hintergründen
    2. Infos zu Camps, Demos, Anreise

    Wir freuen uns auf viele interessierte Menschen, die sich mit anderen zusammentun wollen, um entweder gemeinsam in Kopenhagen oder in Heidelberg aktiv zu werden.

    Bitte leitet diese Mail bzw den Termin für das Treffen weiter.

  • 21.00 Uhr
    Zieglers

    Party der FS Jura

Mittwoch, 25.11.

  • 10.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Freiraum 14

    für die Dauer der Besetzung: Morgenplenum in Freiraum 14

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    SWR II Forum: Alles auf Anfang? Was bringt der Protest der Studierenden

    Gesprächsleitung: Anja Braun Es diskutieren u.a.: Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz; Dr. Volker Meyer-Guckel, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

    Sie demonstrieren, streiken, besetzen Hörsäle - und werden dabei von einer Woge des Verständnisses getragen. Selbst diejenigen, die für die umstrittene Bologna-Reform verantwortlich sind - die Wissenschaftsminister und viele Hochschulrektoren  - zeigen Sympathie. Mit Stoff überfrachtete Bachelor-Studiengänge, Prüfungsstress, überfüllte Seminare ... die Mängelliste ist lang. Ein paar Verbesserungsvorschläge liegen inzwischen auf dem Tisch und am Dienstag tagt die Hochschulrektorenkonferenz. Kommt nun die Reform der Bologna-Reform oder ist außer kleinen Korrekturen nichts zu erwarten?

  • 18.15 Uhr
    Grabengasse 3-5, EG

    Gibt es eine mittellateinische Methode? (mit Lichtbildern); Vortrag von Prof. em. Dr. Dr. h.c. Walter Berschin

Donnerstag, 26.11.

  • 10.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Freiraum 14

    für die Dauer der Besetzung: Morgenplenum in Freiraum 14

  • 12.45 Uhr
    Bundestag

    aktuelle Stunde zum Thema "Bildung für alle - Gebührenfrei"

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, ehemaliger Senatssaal

    Ulf Banscherus (Dresden) Vorstellung der Studie "Anspruch und Wirklichkeit des Bologna-Prozesses"

    Dass die Mobilität der Studierenden sich durch den sogenannten Bologna-Prozess nicht verbessert hat, ist inzwischen ein Allgemeinplatz, doch wie sieht es mit den anderen erklärten Zielen des Bologna-Prozesses aus? Dieser Frage geht die Studie "Der Bologna-Prozess zwischen Anspruch und Wirklichkeit" nach, untersucht werden die Ziele "Soziale Dimension”, "Berufsqualifizierung”, "Lebenslanges Lernen” und "Mobilität”. UIf Banscherus, Mitautor, stellt die Studie im Vortrag vor. Die Studie zeigt auf, dass die Mobilität vor allem vom sozialen Hintergrund der Studierenden abhängt: AkademikerInnenkinder gehen mehr als doppelt so häufig ins Ausland wie Studierende aus NichtakademikerInnenfamilien. Auch sonst zeichnet sich eine weitere Verschärfung sozialer Ausschlussmechanismen ab. Anstatt die Umstellung zu nutzen, um die Hochschulen für mehr Menschen auch aus einkommensschwachen und Nichtakademikerfamilien zu öffnen, wurden neue Auswahlmechanismen eingeführt, die vor allem Studierende aus sozialschwachen Familien benachteiligen. So sorgen Zulassungsbeschränkungen beim Übergang vom BA zum MA für eine stärkere Auswahl. Alarmierend ist, dass insbesondere Frauen schon nach dem BA die Hochschule verlassen: Während 53,7 Prozent der BA-Abschlüsse von Frauen abgelegt werden, liegt der Frauenanteil bei den MA-Abschlüssen nur noch bei 40,7 Prozent, so die Bologna-Studie. Geht man davon aus, dass der BA auf dem Arbeitsmarkt nicht viel wert ist, wiegt dies noch mal schwerer, denn zehn Jahre nach der Bologna-Erklärung sind die neuen Abschlüsse auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere in kleineren Unternehmen, immer noch nicht akzeptiert. Fehlanzeige auch bei der Erhöhung des Anteils von Studierenden ohne traditionelle Hochschulberechtigung: Im Vergleich mit anderen Bologna-Staaten hat die BRD mit nur 1% einen besonders niedrigen Anteil nicht-traditioneller Studierender, auch flexible Lernwege wie Teilzeitstudiengänge sind unterentwickelt. Statt die Studienbedingungen zu verbessern, hat der Bologna-Prozess neue Studiengänge hervorgebracht, die in vielen Fällen kaum studierbar sind, BA-Studiengänge verzeichnen über alle Hochschularten und Fächergruppen hinweg höhere Abbrucherquoten als die traditionellen. Studierende klagen auch über hohe Belastungen, Stress und einen enormen Erfolgsdruck. Sie müssen aber im BA-Studium möglichst gut abschneiden, um sich die Chance auf einen MA zu sichern. Die gesundheitlichen Folgen: ein überproportionales Auftreten von Nervenkrankheiten und psychischen Erkrankungen. Die vollständige Expertise von Ulf Banscherus, Annerose Gulbins, Sonja Staack, Klemens Himpele kann im Internet heruntergeladen werden: http://www.gew.de/Binaries/Binary52190/090903_Bologna-Endfassung_final-WEB.pdf

    http://www.fachschaftskonferenz.de/fileadmin/Dokumente/GEW/Vorlesungsreihe_Entwicklungen.pdf

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

  • 20.15 Uhr
    Neue Uni, ehemaliger Senatssaal

    Podium zu guter Bildung

    Die bildungspolitisch aktiven SchülerInnen und Studierenden in der Neuen Universität laden ganz herzlich zur Podiumsdiskussion "Gute Bildung - Ja, aber wie?", ebenso im ehemaligen Senatssaal, ein.

    In letzter Zeit wird viel über das deutsche Bildungssystem diskutiert und nicht nur in Deutschland sind Stimmen dazu laut geworden. An diesem Abend wollen wir über die jetzige, zukünftige und ideale Gestaltung von "guter Bildung" reden. Diskutieren werden auf dem Podium und anschließend auch mit dem Publikum: Johannes Wagner (Student, Lehramt) NN (SchülerIn) Michael Schiffmann (Dozent, Anglistik) Rose Boenicke (Dozentin, Bildungswissenschaft) Manfred G. Schmidt (Dozent, Politische Wissenschaft) Edgar Wunder (Dozent, Geographie)

    Auf dich freuen sich die SchülerInnen und Studierenden aus dem Freiraum 14!

  • 22.00 Uhr
    Halle03

    Party Party Party

Freitag, 27.11.

Samstag, 28.11.

  • 10.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Freiraum 14

    für die Dauer der Besetzung: Morgenplenum in Freiraum 14

  • 16.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Jules Verne: Eine Insel will ich haben Kinderhörspiel von Fritz Rudolf Fries

    Komposition: Reiner Bredemeyer Regie: Horst Liepach Produktion: Rundfunk der DDR 1989 Länge: 40 Minuten

    Noch heute weltbekannt und viel gelesen: Jules Verne, Begründer des Science-Fiction-Romans. 1828 wurde er in der Hafenstadt Nantes geboren. Schon als Kind trieben ihn Fernweh und Abenteuerlust. Mit elf Jahren versuchte er sogar heimlich als Schiffsjunge anzuheuern. Die Kindheit des Autors bekommt in diesem Hörspiel selbst fantastische Züge: Der kleine Jules liebt zwar die Schule und kann alle Kontinente, Länder und Hauptstädte aufzählen, aber eigentlich wünscht er sich nichts sehnlicher, als zur See zu fahren, als Meeresforscher. Da bietet sich plötzlich die Gelegenheit: Sein Freund Paul, Sohn des berühmten Kapitän Nemo, hat keine Lust, auf dem Schiff seines Vaters mitzufahren. Die beiden Jungen tauschen die Kleider und Jules schreibt seinen Eltern einen Abschiedsbrief. Doch der stößt auf wenig Verständnis. Vater Verne will den Sohn in seine Fußstapfen treten sehen: Die Welt ist doch bis in den kleinsten Winkel entdeckt, was soll man da als Meeresforscher? Anwälte braucht die Welt! Das Stück reflektiert die Stimmung in der DDR im Jahr des Mauerfalls, wo es im Juni 1989 urgesendet wurde.

Sonntag, 29.11.

Montag, 30.11.

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Bündnistreffen Bildungsstreikbündnis Rhein-Neckar; Zur Zeit verlegt in Freiraum 18 - Raum 018 im ehemaligen IPW in der Marstalltstr.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

  • 19.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Vortreffen für die Studienkommission der Neuphilologischen Fakultät

Dienstag, 01.12.

  • 19.00 Uhr
    ^ZFB
  • 23.02 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    SWR 2 - Ars Acustica "Capricorne" - KlangSkulptur nach Max Ernst Ursendung

    von Nadja Schöning Klangkomposition und Realisation: Nadja Schöning Produktion: SWR 2009 - Ursendung Länge: 47 Minuten

    »Meine KlangSkulptur ?Capricorne? ist angeregt von der 1948 in Sedona entstandenen gleichnamigen Skulptur des bildenden Künstlers und Poeten Max Ernst (1891 - 1976). Inmitten der Wüstenlandschaft Arizonas hatte er 1946 zusammen mit der Künstlerin Dorothea Tanning ein abgeschiedenes Stück Land erworben, das sie später ?Capricorn Hill? nannte. Gemeinsam zimmerten beide auf dem kargen Gelände zunächst ein einfaches Blockhaus. Ein Jahr später begann Max Ernst dort mit dem Bau seiner gleichsam ?para-mythischen? Skulptur mit seinen aus zahlreichen Alltagsgegenständen figurierten, vieldeutigen Wesen und Tiergestalten: ?einem König und einer Königin aus Zement und altem Eisen, fürstlichen Wächtern für unser Haus, unsere beiden heldenhaften Bäume, unsere Farben und Pinsel, unseren gefährdeten Frieden.? (D. Tanning). Als ?my family? bezeichnete er das monumentale Werk, eine weiterführende Transformation u.a. seiner Skulptur ?The King playing with the Queen? (1944). Meine Klangkomposition versteht sich weder als Interpretation noch als Illustration des ?Capricorne?-Werkes von Max Ernst. Diese surreale, archaische Skulptur, ebenso wie ihre Verortung und Entstehung in der von den beiden Künstlern selbst gewählten Einsamkeit einer sie herausfordernden Landschaft mit ihren elementaren Naturerscheinungen, sowie Ernsts ethnologisches Interesse an indianischen Kulturen waren für mich inspirierende Motive für eine intermediale Realisation und Translokation in eine imaginative Klanglandschaft. Eine multilinguale Textebene, von einer Sprecherin und einem Sprecher zum Ausdruck gebracht, begleitet leitmotivisch die Komposition. Diese verbale Ebene stellt eine Schachpartie dar ? eine von Tanning und Ernst intensiv ausgeübte Beschäftigung. Die Sprechtexte bestehen aus den auf acht Naturerscheinungen basierenden 64 Hexagrammen des alt-chinesischen ?I-Ging ? Das Buch der Wandlungen?, sowie aus Zahlen und Buchstaben der Positionen von zwei mal 32 Schachzügen. In der KlangSkulptur nach Max Ernst verbinden sich Sprache und Geräusch-Komposition interagierend zu assoziationsreichen Kontexten und Klangsinn.« Nadja Schöning --------------------------------------------------------------------

Mittwoch, 02.12.

Donnerstag, 03.12.

Freitag, 04.12.

  • 09.30 Uhr
    Rektorat

    Sitzung des Unirats (nichtöffentlich)

  • 11.00 Uhr
    Mannheim, Schloss

    Bildungsstreik-Demo Mannheim

    Weltweit ist Bildung im Wandel: Das humanistische Ideal einer zur kritischen Reflexion befähigenden, gemeinwohlorientierten Bildung wird zurückgedrängt. Stattdessen wird Bildung den Bedürfnissen des Marktes angepasst und damit selbst mehr und mehr zur Ware. Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt deutlich, dass die Auswirkungen wettbewerbsorientierter Entscheidungskriterien verheerend sind. In vielen Ländern protestieren Menschen dagegen, so z.B. in Mexiko, Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland. In diesem internationalen Zusammenhang steht der Bildungsstreik 2009. Deshalb fordern wir, die Schüler, Studenten und Gewerkschaften in Mannheim: Freier Zugang zu Bildung • die Abschaffung von Studiengebühren! • eine Schule für Alle -- Weg mit dem mehrgliedrigen Schulsystem • den Abbau von Zulassungsbeschränkungen durch Ausbau von Studienplätzen! • die finanzielle Unabhängigkeit von Studierenden außerhalb von Krediten! • die Förderung aller Schüler und Studierenden statt einseitiger Elitenbildung! • Ausbildungsplatzgarantie durch Wirtschaft und Politik! Bildung als individueller Prozess • das Ende von Regelstudienzeit und Dauerüberprüfung! • Abschaffung von Turbo-Abi und Bachelor/Master in der derzeitigen Form! • Selbstbestimmt lernen -- die Möglichkeit individueller Schwerpunktsetzung! D emokratisierung des Bildungssystems • den Abbau von wirtschaftlichen Zwängen im Bildungsbereich! • die Mitbestimmung aller Beteiligten im Bildungssystem! • Verfasste Studierendenschaften mit politischem Mandat in allen Bundesländern! Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen • die Beendigung prekärer Beschäftigungsverhältnisse im Bildungsbereich! • die Aufstockung des Lehrpersonals auf ein pädagogisch tragbares Niveau! U nsere Forderungen www.bildungsstreik-Mannheim.de

Samstag, 05.12.

Montag, 07.12.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Bündnistreffen Bildungsstreikbündnis Rhein-Neckar; Zur Zeit verlegt in Freiraum 18 - Raum 018 im ehemaligen IPW in der Marstalltstr.

Dienstag, 08.12.

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 15

    Das Referendariat an Gymnasien

    Veranstaltung mit Monika Gessat Die Referentin beantwortet u.a. folgende Fragen:

    • Wie bewerbe ich mich um einen Refe-rendariatsplatz?

    • Wie funktioniert die Zuweisung ans Seminar?

    • Was wird im Referendariat von mir erwartet?

    • Was sollte ich beachten, was sind typische Fehler?

    • Wie viel muss ich unterrichten? Wer betreut mich?

    • Was umfasst die Ausbildung an den Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung, wie ist sie organisiert?

    • Was sind meine Rechte, wer vertritt mich, was muss ich mir nicht bieten lassen?

    • Wie geht es nach dem Referendariat weiter? Informationen zu Lehrereinstellung und Lehrerbedarf

    Selbstverständlich werden auch individu-elle Fragen beantwortet.

  • 18.30 Uhr
    Alte PH, Keplerstraße 87, Raum 130

    Infoveranstaltung zu Beteiligung an der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der PH

    Eine studentische Initiative baut eine über ein Bürgerbeteiligungsmodell finanzierte Photovoltaikanlage auf das Dach der Neuen PH. Wie man sich beteiligen kann, findet ihr auf der Homepage der Initiative oder beim Informationstreffen am 08.12.09. um 18:30 Uhr in der Alten PH, Keplerstraße 87, Raum 130. Die Anlage wird 95 000 Euro kosten und soll im Frühjahr gebaut werden. Die Darlehensverträge zum Projekt können bis 08.01.09 an das Projektteam geschickt werden. Mehr Informationen unter www.unisolar-heidelberg.de

  • 19.00 Uhr
    Säulensaal des Seminars, Augustinergasse 7
  • 19.00 Uhr
    ^ZFB
  • 19.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 7

    Reisevortrag über den Iran (Regime,Massendemonstrationen und entstehende Oppositionsbewegungen)

    Die Massendemonstrationen im Iran in den vergangenen Monaten kamen für viele Menschen in Deutschland ziemlich überraschend, erscheinen das Land und seine Einwohner doch in der Regel nicht als sonderlich freiheitsliebend. Dass es jedoch auch dort viele Menschen gibt, die sich ihr Leben nicht vom Regime bestimmen lassen wollen, wird im Normalfall in den Medien kaum vermittelt.

    Hier möchte dieser Vortrag Abhilfe schaffen. Die beiden Studenten Julian Zipperer und David Häußer besuchten im August 2008 den Iran und konnten sich ein eigenes Bild von diesem vielfältigen Land machen. Dieses Bild wird in Form eines Dia- und Videovortrags präsentiert.

    Wann? Di, 8. Dezember 2009, 19 Uhr Wo? Hörsaal 7 der Neuen Universität

    Im Anschluß an die Präsentation soll auch ein kleiner Überblick über die Oppositionsbewegung geliefert werden, die in diesem Jahr entstanden ist.

Mittwoch, 09.12.

  • 18.15 Uhr
    Institut für Bildungswissenschaft, Akademiestr. 4

    Alfred Schäfer: Pädagogik und/als Kulturwissenschaft

    Die Bezeichnung 'Kulturwissenschaft' steht weniger für einen bestimmten Gegenstandsbereich, sondern für eine spezifische Zugangsweise. Diese stellt nicht zuletzt zentrale Konzepte subjektiver und sozialer Selbstvergewisserung in Frage. Gegenüber einem eher definitorisch-begrifflichen Zugang rückt nun die Umstrittenheit, die Auseinandersetzung um die Bedeutung von Konzepten (wie Subjekt, Gesellschaft, Bildung, aber auch Erziehung) in den Vordergrund. Die damit verbundene Problematisierung scheinbar selbstverständlicher Konzepte stellt dabei für die Pädagogik sowohl auf theoretischer wie methodischer Ebene eine Herausforderung dar. Der Vortrag möchte diese Herausforderung deutlich machen und gleichzeitig mögliche Umgangsformen mit diesen irritierenden Perspektiven diskutieren

  • 20.30 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, HS 15

    Podiumsdiskussion: "Bologna-Prozess - Was läuft falsch? Wie geht's besser?"

    "Bologna-Prozess - Was läuft falsch - Wie geht's besser?". Es diskutieren: - U. Thiele (PD - Politik)

      1. Wildenauer (Akad. Rätin - Philosophie)
      1. Stobler (MdL - SPD)
      1. Behrens (Studi - Die Linke > LAG Bildung)
      1. Krause (Studi - Liberale Hochschulgruppe HD)
      1. Lehmann (Studi - FSK-Referat für Studienreform, GEW-Studigruppe)

Donnerstag, 10.12.

Sonntag, 13.12.

  • 19.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    1. Vortreffen für die Senatssitzung am 15.12.

Montag, 14.12.

  • 16.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    2. Vortreffen für die Senatssitzung am 15.12.

  • 18.00 Uhr
    Uniplatz

    Montagsdemo

  • 18.00 Uhr
    wo?

    Feldfachschaftensitzung (Treffen aller Fachschaften im Neuenheimer Feld)

  • 18.30 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Bündnistreffen Bildungsstreikbündnis Rhein-Neckar

  • 19.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Vortreffen für die Sitzung des Fakultätsrats der Neuphilologischen Fakultät

Dienstag, 15.12.

  • 15.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

    Einreichefrist für Anträge: 25.11.09 TO-Aufstellung: 02.12.09, 9.00 Versand: 04.12.09

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    Gründungstreffen für eine gewerkschaftliche Hochschulgruppe

    Seit einiger Zeit ist geplant eine gewerkschaftliche Hochschulgruppe an der Uni in Heidelberg ins Leben zu rufen. Eingeladen sind alle Studierenden, die Beschäftigten an der UNI und Interessierte, die Lust haben sich politisch und gewerkschaftlich zu engagieren.

    Gerne könnt ihr Freund/innen und Kolleg/innen mitbringen. Das Konzept ist offen, das heißt ihr könnt eure Interessen und Vorstellungen gerne einbringen.

  • 20.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, ehemaliger Senatssaal

    Treffen zur Organisierten Studierendenschaft

Mittwoch, 16.12.

  • 14.15 Uhr
    Senatssaal

    Fakultätsrat der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

Donnerstag, 17.12.

  • 18.15 Uhr
    Neue Uni, ehemaliger Senatssaal

    Rose Boenicke: Vom Bildungsbürger zum Wissensarbeiter

    Der Vortrag zeichnet die Transformationen von "Bildung" vom 18. Jhd. ins 21. Jahrhundert nach und untersucht hierbei insbesondere, wie Selbstbestimmung und Autonomie des Individuums zugunsten seiner Verwertbarkeit und Marktfähigkeit auf der Strecke bleiben.

    Das Bildungsbürgertum des 18. und 19. Jhd. hat ein klares Bildungsideal: seine kulturelle Identität entsteht über die Auseinandersetzung mit dem Fremden, mit der Antike. Insbesondere im Erlernen der alten Sprachen "fängt der Verstand selbst an, gelernt zu werden", so Hegel. Der Ort, wo dies geschehen soll: die Schule. Doch genau dies - also Bildung - verhindert die Schule erfolgreich - von der Zerschlagung der Humboldtschen Schulreform bis heute. Sich hineindenken ins Fremde wird verdrängt durch die Reproduktion kodifizierten Wissens.

    Heute tritt "Kompetenz" an die Stelle von "Bildung". "Kompetenz" beschreibt gesellschaftlich relevante Fähigkeiten, verortet sie aber auf der Ebene persönlich relevanter Motivationen und Dispositionen. Der moderne Wissensarbeiter - der moderne Nachfahre des durch die Schule verhinderten Bildungsbürgers - bringt sein Wissen in Form von Kompetenz zur Verarbeitung von Wissensmengen auf dem Arbeitsmarkt ein. Seine "Problemlösekompetenz", die Fähigkeit, sich auf wechselnde Aufgabenstellungen einstellen zu können, ist sein Wettbewerbsvorteil und bestimmt seine Ausbildung.

    Zu klären bleibt, wie dieser Prozess genau vonstatten geht und was "Bildung" in den heutigen Zeiten noch sein könnte - und ob Annette Schavans Bildungsbürger wirklich ein wünschenswertes Gegenkonzept ist.

    Die Referentin, Rose Boenicke, ist Professorin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Sonntag, 20.12.

  • 14.00 Uhr
    Biblis

    Sonntagsspaziergang zum AKW in Biblis

    Treffpunkt: Bibliser Bahnhof 14 Uhr mit Semesterticket erreichbar Zug-Verbindung : Heidelberg Hauptbahnhof: Abfahrt: 13:13 Ankunft: 13.58

Montag, 21.12.

Donnerstag, 24.12.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken

Montag, 28.12.

Donnerstag, 31.12.

  • 18.30 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Christlich-Muslimisches Friedensgebet mit anschließendem Teetrinken