Donnerstag, 03.10.

Samstag, 05.10.

  • 19.30 Uhr
    Gegendruck

    A-Kneipe: Lucio Urtubia - Anarchist und Maurer (Dokumentation)

    Wie jeden 1. Samstag im Monat veranstaltet die Libertäre Gruppe Heidelberg die A-Kneipe im Cafe Gegendruck, diesmal mit einer Dokumentation:

    „Lucio Urtubia – Anarchist und Maurer“. Samstag, 5. Oktober 2013, um 19.30 Uhr, im Café Gegendruck, Fischergasse 2, Heidelberg-Altstadt.

    • siehe hierzu auch die Veranstaltung mit Lucio persönlich am 30.09. im FORUM in Mannheim.

Sonntag, 06.10.

Mittwoch, 09.10.

  • 14.30 Uhr
    Schlossplatz Schwetzingen

    Geschichtlicher Spaziergang: "Auf den Spuren jüdischen Lebens und der Nazi-Verfolgung der Juden" mit Frank-Uwe Betz

    Vor 75 Jahren fanden auch in Schwetzingen die verbrecherischen Ausschreitungen der sog. "Reichskristallnacht" statt; Einbrüche, gewalttätige Übergriffe, Raub, Zerstörungen und Plünderungen der Häuser und Wohnungen von Juden. Zuvor bestand hier seit dem Ende des 17. Jahrhunderts ein scheinbar integriertes jüdisches Leben. Bei dem Spaziergang wird an "jüdische" Geschäfte wie die Filiale des Mannheimer Warenhauses Wronker ebenso wie an die einstige Metzgerei Stein und die Moch'sche "Schwetzinger Zeitung" sowie an Betsäle der Gemeinde erinnert. Zudem werden die Überfälle längs der Achse der Verfolgung vom Lorch'schen Haus am Schloßplatz über die Carl-Theodor-/Heidelberger Straße bis in die Oststadt während der "Kristallnacht" 1938 zur Kenntnis gebracht. Die Nazis haben das einstige jüdische Leben in der Stadt Schwetzingen zerstört. Juden wurden für minderwertig erklärt, schließlich viele von ihnen deportiert und ermordet.

    Veranstalter:
    Arbeitskreis Freundliches Schwetzingen, ver.di Rhein-Neckar, GEW Rhein-Neckar

Donnerstag, 10.10.

Montag, 14.10.

Dienstag, 15.10.

Mittwoch, 16.10.

  • 20.15 Uhr
    Internationale Gesamtschule Heidelberg, Aula der Grundschule, Baden-Badener-Str. 14, 69126 Heidelberg

    "Schule diskutiert Pädagogik" - Veranstaltungsreihe an der Internationalen Gesamtschule Heidelberg - - Erster Termin: Allen gerecht werden? Über die Möglichkeit und Notwendigkeit individualisierten Unterrichts.

    „Schule diskutiert Pädagogik“ an der Internationalen Gesamtschule Heidelberg

    Neue Schulformen? Inklusion an Regelschulen? Überfüllte Bildungspläne? Jugend und Gewalt? Soziales Lernen? Demokratie in und durch die Schule? Schulklima? Politikverdrossenheit? Heidelberger Schullandschaft?

    Durch die angestrebten und viel diskutierten Reformprojekte der letzten Jahre, nicht zuletzt angestoßen durch die neue Landesregierung ist die Schule in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. "Schule diskutiert Pädagogik" - unter diesem Titel beginnt nun eine Diskussionsreihe an der Internationalen Gesamtschule Heidelberg (IGH). Veranstalter ist die schulische Gruppe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. In der Reihe sollen obige und weitere Fragen aufgegriffen und Lösungen mit Expertinnen und Experten aus Schulpraxis und Bildungsforschung erörtert werden. Die Veranstaltung entstand aus dem Bedürfnis, viele schwierige, den Schulalltag gleichwohl prägende Fragen in Ruhe und mit Hilfe von Erfahrung zu besprechen. Die Reihe richtet sich daher an Lehrkräfte aller Schularten, an Eltern, an interessierte Schülerinnen und Schüler (z.B: SMV), an alle an Bildungspolitik interessierte Menschen. Erstes Thema: Individualisierter Unterricht. Referent ist Prof. Hermann Veith, Erziehungswissenschaftler an der Uni Göttingen, wissenschaftlicher Begleiter der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 17.10.

Freitag, 18.10.

  • 15.00 Uhr
    Rheinstraße an der Chapel

    Öffentliche Führung in Mark Twain Village

    Dank der Unterstützung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) besteht die Möglichkeit, sich am Freitag, 18. Oktober 2013, zwischen 15 Uhr und 18.30 Uhr vor Ort ein Bild über Teile der Konversionsflächen in der Südstadt zu machen. Die Möglichkeit der Besichtigung wurde auch vom neu gegründeten Stadtteilverein Südstadt angeregt, der die Veranstaltung aktiv unterstützt. Unter fachkundiger Führung können der nord-östliche Bereich (zwischen Feuerbachstraße und Rheinstraße) sowie ein Wohngebäude besichtigt werden; die Führungen finden alle halbe Stunde statt (15.30 Uhr, 16 Uhr, 16.30 Uhr, 17 Uhr). Der Einlass erfolgt über den Eingang Rheinstraße an der Chapel. Informationen zur Konversion in Heidelberg sowie Protokolle vorangegangener Bürgerforen gibt es unter http://www.heidelberg-konversion.de.

  • 19.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Offenes Antifa-Treffen mit anschließender (22 Uhr) Soli-Themenparty "Videospiele"

  • 20.00 Uhr
    Musikschule Heidelberg, Kirchstraße 2, 69115 Heidelberg

    Musikalisch begleitete Lesung mit Gioconda Belli: Die Frau lebt nicht vom Brot allein

    Gionconda Bellis Lyrik von den 70er Jahren bis heute ist Ausdruck von poetischer Kraft und Sinnlichkeit, intellektueller Erkenntnis und dem Willen, das eigene Leben und den Lauf der Welt zu gestalten. Ihre Gedichte zeugen von einem bewegten und leidenschaftlichen Leben. Die erotischen Gedichte der jungen Gionconda lösen im katholisch-strengen Nicarua einen Skandal aus, ihre politischen Texte gegen die Somoza-Diktatur zwingen sie ins Exil. In ihrem neuen Gedichtsband "Davor die Jugend" beschreibt sie den Verlust der Jugend, Abschiede und ihr wachsende Ahnung von Endlichkeit, die nicht nur ein vages Konzept ist, sondern immer allgegenwärtiger wird.

    Die Übersetzung ins Deutsche wird vorgetragen von Lutz Kliche, der als langjähriger Übersetzer Giozonda Bellis Ihre Sprache einzigartig, voller Sinnlichkeit und Witz ins Deutsche überträgt.

    Das Grupo Sal Duo begeistert vor allem durch die Nähe zum Zuhörer. Die Intimität und die Leidenschaft der Musik erzeugt im Wechselpiel mit erotischen und politischen Gedichten eine mitreißende Athmosphäre.

    Autorin:
    Giocona Belli, nicaraguanische Schriftstellerin und Lyrikerin
    Musik:
    Grupo Sal Duo, Musik aus Lateinamerkika
    Veranstalter:
    Nicaragua-Forum Heidelberg mit Unterstützung der GEW Rhein-Neckar-Heidelberg

Samstag, 19.10.

Sonntag, 20.10.

  • 19.00 Uhr
    [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Kiss the Cook - Vokü des Antifa AK

    Wie jeden dritten Sonntag im Monat kocht der Antifa AK im Café Gegendruck veganes Essen. Außerdem hat der Infoladen geöffnet und lädt zum Stöbern ein. Die Vokü und die Info-Kneipe sind rauchfrei.

    http://www.antifa-ak.de

Montag, 21.10.

  • 18.00 Uhr
    Karlstorbahnhof

    Planungsdialog zu Theaterplatz und Hauptstrasse 110

    Das Stadtplanungsamt schreibt:

    wie Ihnen bereits bekannt, findet derzeit ein Bürgerbeteiligungsverfahren zur Gestaltung des Theaterplatzes statt. Auf der Basis der Zwischenergebnisse der bisherigen Veranstaltungen wurden fünf Landschaftsplanungsbüros mit der Erarbeitung eines Gestaltungskonzeptes und einer Kostenschätzung beauftragt. Der Planungsdialog findet statt am 21.Oktober 2013 von 18.00 - 22.00 Uhr im Karlstorbahnhof in der Heidelberger Altstadt. Ab 17.00 Uhr können die ausgestellten Arbeiten besichtigt werden. Wir möchten Sie zu dieser Veranstaltung herzlich einladen und freuen uns, mit Ihnen die Ergebnisse zu diskutieren und Ihre Ideen und Anregungen entgegenzunehmen.

  • 20.00 Uhr
    Campus Bergheim, Raum 02.025

    Treffen Attac Campus

    Wir treffen uns während der Vorlesungszeit regelmäßig jeden 1. und 3. Montag im Monat ab 20:00 im Campus Bergheim (Raum 02.025) und freuen uns über neue Gesichter. An diesem ersten Termin im Semester wollen wir zusammen überlegen mit welchen Inhalten und Aktionen wir das Semester gestalten wollen. http://www.attac-netzwerk.de/uni-heidelberg

Dienstag, 22.10.

  • 18.00 Uhr
    Helmholtz-Gymnasiums, Rohrbacher Straße 102

    Bürgerforum Konversion Südstadt: Mobilität und Freiraum

    Am 22. Oktober 2013 findet um 18 Uhr das nächste Bürgerforum Konversion in der Südstadt in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums, Rohrbacherstraße 102 statt. Schwerpunkte der Veranstaltung, an der auch Erster Bürgermeister Bernd Stadel teilnimmt, werden die Themen Mobilität und Freiraum auf den Konversionsflächen Mark Twain Village und Campbell Barracks sein.

    Aufbauend auf dem Nutzungskonzept für die Südstadt, das der Gemeinderat im Juli 2013 beschlossen hat, arbeitet die Stadt Heidelberg derzeit an der fachplanerischen Vertiefung dieses Konzeptes. Im Ergebnis soll ein Masterplan entstehen, der die Grundlage für die weiteren Planungsschritte, wie die Schaffung von Baurecht in Form eines Bebauungsplanes, bildet.

    Im Vordergrund des Bürgerforums am 22. Oktober stehen diesmal die Themen Mobilität und Freiraum. Vorgestellt und diskutiert werden insbesondere die Vorschläge zur Erschließung des Gebietes für den Autoverkehr, für den öffentlichen Personennahverkehr sowie für den Rad- und Fußverkehr. Das schließt auch die Übergänge zu den benachbarten Gebieten (z.B. Rohrbach-West) mit ein.

    Von besonderem Interesse dürften die Ergebnisse der Fachplanung zur Römerstraße sein. Hierzu werden Vorschläge gemacht, wie die Aufteilung des Straßenraums einschließlich der öffentlichen Seitenbereiche aussehen kann und welche Querungsmöglichkeiten für den Rad- und Fußverkehr zur Verbesserung der Verbindung der beiden Quartiere entlang der Römerstraße bestehen.

    Schließlich sollen auch aktuelle Ideen zur Grünvernetzung diskutiert werden, insbesondere Vorschläge für die Vernetzung im Bereich Kommandantur und Chapel.

    Auf der Veranstaltung erhalten die Besucherinnen und Besucher zunächst einen Gesamtüberblick über die Zwischenergebnisse, um danach in Arbeitsgruppen vertieft über einzelne Themen diskutieren zu können. Wie bereits bei der Erarbeitung des Nutzungskonzeptes sollen auch hier die Diskussionen mit der Bürgerschaft Impulse für den weiteren Planungsprozess setzen.

  • 19.00 Uhr
    Jugendkulturzentrum Forum Mannheim

    „demos (Volk) kratia (Herrschaft) – Das politische System Demokratie“

    Dienstag, 22. Oktober 2013 „demos (Volk) kratia (Herrschaft) – Das politische System Demokratie“ 19 Uhr im Jugenkulturzentrum Forum, Mannheim

    Für eine unabgeschlossene Wirklichkeit der Demokratie Mit radikalen Demokratietheoretiker_innen durch gesellschaftliche Konfliktlandschaften reisen ... mit Stefan Kausch (Engagierte Wissenschaft e.V.)

    Ausgangspunkt ist eine kurze Problematisierung der vorherrschenden Demokratiekonzepte: Diese Konzepte denken Demokratie von Staat, von der Ordnung oder von anderen gesellschaftlichen Phantasmen bzw. normativen Fluchtpunkten her. Damit manövrieren diese Konzepte sich selbst in eine demokratietheoretische Sackgasse. Diesen Vorstellungen stehen andere Ideen gegenüber, das Demokratische zu denken. Dafür stehen u. a. Konzepte von Jacques Derrida, Ernesto Laclau und Chantal Moufffe, sowie Jaques Rancière. Anhand von konkreten, lokalen Beispielen aus aktuellen gesellschaftlichen Konfliktlagen sollen ihre theoriepolitischen Deutungsmöglichkeiten ausgeleuchtet werden. Diese Beispiele sind die Auseinandersetzungen um (dezentrale) Flüchtlingsunterkünfte in Leipzig, der „Wurzener Denkmalstreit“ sowie die Konflikte um die Unterbringung von Sexualstraftätern in Insel in Sachsen-Anhalt. Diese Konflikte, die exemplarisch für zentrale gesamtgesellschaftliche Konfliktlinien stehen, werden demokratietheoretisch analysiert und für eine andere Praxis des Politischen fruchtbar gemacht. Anstatt von einem Konzept der Demokratie auszugehen, wie Demokratie „richtig“ zu denken oder auszugestalten sein sollte, wäre die auszuarbeitende Alternative, das Unabgeschlossene des Demokratischen zu betonen und die Kämpfe um eine Un- und Neuordnung des Politischen zu stärken.

    http://www.tolerantes-sachsen.de/text.php?ID=1058&PHPSESSID=e1248ea05c3eb8963e119b5b0edd1bf6

Mittwoch, 23.10.

  • 10.00 Uhr
    Marstallhof, Kollegiengebäude
  • 13.00 Uhr
    INF, Raum 103

    Jour fixe mit dem Umweltbeauftragten der Uni

    am Mittwoch um 13 Uhr findet der erste Jour Fixe des Ökoreferats mit dem Umweltbeauftragten Herrn Jacobs in diesem Semester statt. Alle Interessierten können selbstverständlich daran teilnehmen. Der Ort ist Sitzungszimmer 103 des ZNF.

    Wir werden dabei vor allem folgende Themen ansprechen: - Stand der Rektoratsvorlage zur Papierbeschaffung und Reinigungsmittelbeschaffung; Berücksichtigung unseres Maßnahmenkatalogs? - Stand der Neuausschreibungen zum Strom; wird Ökostrom berücksichtigt? - Divest Kampagne: Nachhaltige Anlage des Univermögens (Heidelberg als reichste Uni Deutschlands sollte mit gutem Beispiel vorangehen und ihr Geld möglichst nachhaltig anlegen. Dafür müsste transparent gemacht werden, wie das Geld bisher angelegt ist, und was daran verbessert werden kann und sollte)

    Gibt es weitere Dinge, die wir im Sinne der Studierendenschaft ansprechen sollten? Dann meldet uns dies gerne unter oeko@fsk.uni-heidelberg.de

  • 18.30 Uhr
    Verdi-Haus (Czernyring 20)

    Schnupperprobe Sambartistas Heidelberg

    Du wolltest schon immer mal Samba spielen? Dann komm am Mi, 23.10.13 ab 18:30 ins Verdi-Haus (Czernyring 20) zu unserer Schnupperprobe. Wir wollen euch erzählen, was Samba ist, wie mensch Samba als politische Aktionsform nutzen kann und natürlich wollen wir auch mit euch zusammen spielen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – kommt einfach vorbei! Mehr Infos: http://sambartistas.wordpress.com/

Donnerstag, 24.10.

  • 18.00 Uhr
    Seminarzentrum der Wissenschaftlichen Weiterbildung, Bergheimer Straße 58, Gebäude 4311, 2. OG, SR 3

    Infoveranstaltung: Studium mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

    Das Handicap-Team lädt Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung zu einer Informationsveranstaltung am 24. Oktober 2013 von 18.00 - 20.00 Uhr ein. Sie findet statt im Seminarzentrum der Wissenschaftlichen Weiterbildung, Bergheimer Straße 58, Gebäude 4311, 2. OG, SR 3.

    Ziel dieser Veranstaltung ist es, einen Überblick über das Angebot der Beauftragten für behinderte und chronisch kranke Studierende zu geben, über Nachteilsausgleiche im Studium zu informieren und auf weitere Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, offen gebliebene Fragen zu klären oder auch ein persönliches Gespräch zu führen.

    Informationen zu weiteren Angeboten des Handicap-Teams finden Sie unter www.uni-heidelberg.de/studiummithandicap

  • 18.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

Freitag, 25.10.

Samstag, 26.10.

  • 18.00 Uhr
    Heidelberg Center for American Studies (Hauptstraße 120)

    Podiumsdiskussion: "Sicherer Hafen oder Festung Europa? Ideal und Praxis der EU-Migrationspolitik"

    Mit:

    • Roland Bank, Leiter der Rechtsschutzabteilung des UNHCR Büros Berlin und humanitäre Hilfe
    • Klaus Rösler FRONTEX, Leiter der Abteilung für Einsatzangelegenheiten (!)
    • Dr. Oliver Müller, Leiter Caritas International
    Moderation:
    Katja Riedel, Süddeutsche Zeitung

Sonntag, 27.10.

  • 17.00 Uhr
    [M]ZEP, Zeppelinstraße 1

    #antifa

    Impulse - Infos - Termine - Aktion

    Ab sofort an jedem letzten Sonntag eines Monats. Alle an antifaschistischer Politik und Arbeit interessierten Menschen sind eingeladen.

    Thema dieses Mal: Antifaschistischen Widerstand gegen den NS in Heidelberg 1933-1945

    Veranstaltet von der AIHD

Dienstag, 29.10.

  • 19.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5
  • 19.30 Uhr
    TIKK Theater im Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Anerkennung und Wiedergutmachung -- Ein Bericht aus Namibia" mit Ida Hofmann

    Nach mehr als einem Jahrhundert ist der Völkermord, den die deutsche Schutztruppe in Namibia verübt hat, immer noch ein ungelöstes Problem in der Beziehung zwischen den beiden Ländern. Dies wurde noch einmal deutlich in den Ereignissen im September 2011, als eine große namibische Delegation nach Berlin kam, um 20 Schädel aus der Kolonialzeit nach Namibia zurückzuholen. Das damalige diplomatische Debakel hat dazu geführt, dass selbst eine weitere angedacht Rückführung von 14 Schädeln, die sich im Universitäts-Archiv in Freiburg befinden seither blockiert scheint. Das zentrale Thema ist nach wie vor die fehlende Anerkennung des Massakers 1904 als Völkermord durch die Bundesregierung gekoppelt mit einem echten Dialog mit den Opfergruppen in Namibia, die sich sehr wahrscheinlich auch in materielle Kompensation ausdrücken muss. Caroline Authaler von Schwarz-Weiss, eine Gruppe von Student_innen und jun¬gen Wissenschaftler_innen, die sich unter anderem mit (post)koloniale, migrationsspezifische oder auch alltagsbezogene Fragestellungen beschäftigen, wir eine kurze Einführung in die Thematik vermitteln.

    Ida Hofmann, die Vorsitzende des Nama Genocide Technical Committee wird die derzeitige Diskussion aus der namibischen Perspektive darstellen. Über mehrere Jahrzehnte war Ida Hofmann in den Befreiungskampf Namibias ebenso involviert wie in kommunaler Sozialarbeit. Zwischen 2005 und 2010 war sie Mitglied der Nationalversammlung in Namibia. In dieser Zeit entwickelte sich ihr vehementes Engagement für die Aufarbeitung des kolonialen Völkermordes 1904-08, die Forderung nach einer adäquaten Entschuldigung durch Deutschlands, nach Reparationen und Restitution. 2011 war sie ebenfalls Teil der Delegation in Berlin.

    Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

    Veranstalter:
    Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA

Donnerstag, 31.10.

Freitag, 01.11.

  • 14.00 Uhr
    Bergfriedhof Heidelberg, Treffpunkt Krematorium

    Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus