Donnerstag, 02.09.

  • 21.03 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Hörspiel: "Wie ich die Statistik erfand" von Sandra Kellein

    Auf Jobsuche ist Gerd Mohr an ein Meinungsorschungs-Institut geraten. Für dieses telefoniert er nun atemlos in der Welt herum, um die ufällig ausgewählten Interview-Partner nach deren Vorlieben und Abneigungen, nach ihrem Tun und Lassen zu befragen. Keine leichte Aufgabe! Er muss zwar aus seinen Gesprächspartnern Informationen herauslocken, muss aber gleichzeitig höllisch aufpassen, dass diese nicht ns Schwatzen kommen. Denn er muss ja seine Tagesquote erfüllen. Bei diesen "Interviews" entstehen Datenraster und Statistiken, die wir ahnungslosen Konsumenten dann oft genug mit der Realität verwechseln. Und das nicht mal ungern. Wer will schon die Übersichtlicheit einer Statistik eintauschen gegen die Unübersichtlichkeit der realen Verhältnisse?

Freitag, 03.09.

Samstag, 04.09.

  • Bunsenplatz

    Kundgebung zum Antikriegstag

    Die Heidelberger Friedensbewegung erinnert am Jahrestag des Kriegsbeginns an den Konsens nach dem 2. Weltkrieg, daß von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen sollte und verlangt ein Ende der Hochrüstung der Bundeswehr zur Interventionsarmee und der bereits stattfindenden Auslandseinsätze.

  • 10.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    ^ESG und ^KHG laden ein zum internationalem Frühstück am Samstag

    In der Cafeteria der ^ESG - bei schönem Wetter im Garten. Für Brot, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee und Tee ist gesorgt. Fürs Gespräch muss niemand sorgen. das entsteht ganz von selbst ...

  • 20.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Pelle, der Eroberer" von Martin Andersen Nexø

Sonntag, 05.09.

  • 19.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Hörspiel: "Der kaukasische Kreidekreis" von Bertold Brecht

Dienstag, 07.09.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

  • 19.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Manfred Krug liest Brechts Geschichten vom Herrn Keuner

Donnerstag, 09.09.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Plenum von attac zum Thema "Solidarische Einfachsteuer"

  • 21.03 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Hörspiel: "Heidi Hoh 3 -- Die Interessen der Firma können nicht die Interessen sein, die Heidi Hoh hat" von René Pollesch

    Heidi Hoh, die Heldin dieser Radikal-Soap, sucht nach Glück und Erfolg in einer entfremdeten Welt. Als "vollautomatisierte Kundendienstlerin" ist sie Teil der mediatisierten Welt. Und ihre Firma ist auf dem Selbstverwirklichungstrip: bewusstseinserweiternde Drogen sollen die Angestellten dazu bringen, ihre Subjektivität besser in das Unternehmen einzubringen. Ihr Leben wird zum halluzinogenen Betriebsausflug. Die Sätze laufen Amok. Heidi Hoh erkennt: "Ich bin dieses Display und der Ort der Ausbeutung". Soziale Beziehungen sind Dienstleistungen, Gefühle transplantierte Erinnerungen, Liebe ist ein Programm im Kopf, für das man bezahlt...

Freitag, 10.09.

  • 19.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Podiumsdiskussion: "Kein 11. September an Rhein und Neckar - was tun gegen mögliche Terrorattacken auf Atomkraftwerke?" mit jeder Menge Grünen

    Die VeranstalterInnen schreiben:

    Die für den 11. September verantwortlichen Terrorgruppen haben im Vorfeld auch Angriffe auf Atomkraftwerke überlegt; es ist bis heute unklar, ob nicht das abgestürzte vierte Flugzeug das AKW Harrisburg als Zielpunkt ansteuerte. Eine politische Konsequenz muss daher die Neubewertung der Risiken sein, denen Atomanlagen durch Angriffe von außen ausgesetzt sind. Was ist in Deutschland bisher geschehen? Was kann, was sollte getan werden? Bewusst ist nicht nur der Zeitpunkt gewählt, sondern auch Heidelberg als Ort der Diskussion. Wir befinden uns im Rhein-Main-Neckar Gebiet, einem der am dichtesten besiedelten Ballungsräume Europas. Hier leben 15 Millionen Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft von acht Atomkraftwerken. Heidelberg selbst liegt auf dem 30 km-Schnittpunkt von Philippsburg, Biblis und Obrigheim...

Samstag, 11.09.

  • 10.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    ^ESG und ^KHG laden ein zum internationalem Frühstück am Samstag

    In der Cafeteria der ^ESG - bei schönem Wetter im Garten. Für Brot, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee und Tee ist gesorgt. Fürs Gespräch muss niemand sorgen. das entsteht ganz von selbst ...

Sonntag, 12.09.

  • 16.00 Uhr
    Seniorenzentrum Bergheim, Krichstraße 16

    Café für Schwule, Lesben und Bis

Dienstag, 14.09.

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    "Da geht gar nichts -- Unterwegs in der Wirklichkeit politischer Reformen" von Joachim Schäfer

Mittwoch, 15.09.

  • 18.00 Uhr
    Lechleiterplatz, Schwetzingerstraße, Mannheim

    Gedenkveranstaltung für Georg Lechleitner und seine Genossen

Donnerstag, 16.09.

  • 20.00 Uhr
    Stadtbücherei, Poststraße 15

    "Erwerbsarbeit statt Arbeitsdienst -- Hartz IV und kommunale Handlungsmöglichkeiten" mit Wolfgang Gallfuß, Dietrich Hildebrandt und Axel Günther

Samstag, 18.09.

  • 10.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    ^ESG und ^KHG laden ein zum internationalem Frühstück am Samstag

    In der Cafeteria der ^ESG - bei schönem Wetter im Garten. Für Brot, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee und Tee ist gesorgt. Fürs Gespräch muss niemand sorgen. das entsteht ganz von selbst ...

  • 14.00 Uhr
    Autobahnauffahrt am Ende der Bergheimer Straße

    "Reclaim the Autobahn" -- Demo gegen die Atommülltransporte von Rossendorf nach Ahaus

    Die VeranstalterInnen schreiben:

    Unter dem Motto "Atommüll auf unseren Straßen - todsicher!!" rufen Anti-Atom-Initiativen aus Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu einem Autobahnaktionstag am Samstag, den 18.09.2004 auf. Bundes- und Landesregierungen planen zur Zeit mehrere Straßentransporte mit hochradioaktivem Müll. Besonders aktuell ist der geplante Straßentransport mit 18 LKW aus Dresden-Rossendorf nach Ahaus. Die Strecke führt über nahezu 600 km Autobahn quer durch Deutschland und soll vielleicht schon ab dm 27.9. rollen. (weitere infos unter www.nixfaehrtmehr.de) Und vor kurzem kam die Meldung, daß aus Hanau der waffentaugliche Stoff Plutonium in die französische Plutoniumfabrik Le Hague überführt werden soll, um ihn dort in Brennelemente umzuwandeln.

    Ein Aktionsort ist Heidelberg. An der Autobahnauffahrt in der Bergheimerstraße gibt es um 14 Uhr eine Kundgebung mit anschliessender Demonstration. Erlaubt worden ist das Betreten der Autobahn leider nicht, aber wir werden auch so genug zum Protestieren kommen. Vielfältig und bunt soll auf die Problematik aufmerksam gemacht werden. Bringt eure Jonglagesachen und eure eigene Ideen mit zur Aktion.

  • 19.30 Uhr
    Badischer Hof, Schwetzinger Str. 27, HD-Kirchheim

    "Ein Abend über Kosovo und Metohija" mit Jelena Bojvic und Vojislav Petrovic

Dienstag, 21.09.

  • 18.00 Uhr
    Bismarckplatz

    "Montagsdemo" gegen Sozialabbau, diesmal zum Büro der Grünen

  • 19.00 Uhr
    [M]Zentrales Fachschaften-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5

    ^FSK-Sitzung

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    "Die furchtbare Wahrheit. Michael Moore -- vom Muckracker zum Millionär" von Ulrike Heider

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Kubanischer Spielfilm: "Das Leben -- ein Pfeifen"

Mittwoch, 22.09.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Radiofeature: "God Save(d) the Queen. No Future -- Ein Blick zurück" von Martina Groß

    Elf Tage vor dem Silbernen Thronjubiläum von Elizabeth II erscheint die Single "God save the Queen" der Sex Pistols. Mit dem Punk kommen die britischen Selbstlügen der 70er Jahre ans Licht, eine Generation Jugendlicher versucht sich aus Langeweile und No-Future-Gefühl zu befreien.

Donnerstag, 23.09.

  • 09.00 Uhr
    Amtsgericht Heilbronn, Wilhelmstraße 2-6, Saal 149

    Beginn des Prozesses gegen zwei Heidelberger Castor-Aktivisten wegen der Blockade des Gorleben-Castors im November 2003

  • 19.30 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag mit Diskussion: "Verbrechen unterm Edelweiß -- Ungesühnte Massaker und neue 'Heldentaten' der Gebirgsjäger" mit Ulrich Sander

    Die VeranstalterInnen schreiben:

    Nicht nur in der Sowjetunion mordeten SS und Wehrmacht. In Griechenland, Italien und Frankreich waren es die Gebirgsjäger, die unter der Bevölkerung wüteten. Ganze Dörfer wurden ausgerottet. Distomo, La Chapelle und Camarino seien stellvertretend genannt. Jede Pfingsten feiern die ehemaligen Gebirgsjäger im bayrischen Mittenwald ihre "Heldentaten", unterstützt von der Bundeswehr. Bis heute blieben die Verbrechen ungesühnt. Entschädigungen lehnt die Bundesregierung kategorisch ab. Ulrich Sander lieferte 2003 nach Ermittlungen gemeinsam mit Historikern den Staatsanwälten in Dortmund, Ludwigsburg und München 200 Namen von möglichen Mittätern. Er informierte an Hand seines Buches "Die Macht im Hintergrund" auch über die besonders aggressive Rolle der heutigen Gebirgstruppe.

    Die Antwort war eine Beschlagnahme von Sanders PC mitsamt den Daten und eine vollkommen haltlose Beschuldigung wegen "Beleidigung und Amtsanmaßung". Der Vorwurf der Amtsanmaßung beruht auf von ehemaligen Gebirgsjägern vorgelegten Briefen mit gefälschtem staatsanwaltlichem Briefkopf, die Ulrich Sander verschickt haben soll. Bis heute wurden die beschlagnahmten Daten nicht zurückgegeben. Auch reagierte die Staatsanwaltschaft Dortmund nur sehr verhalten auf die handfesten Ermittlungsergebnisse gegen die Wehrmachts-veteranen. Andererseits ging sie aber der Beschuldigung Ulrich Sanders intensiv nach. Sein Anwalt fordert jetzt die Einstellung des grundlosen Verfahrens gegen ihn. Die Bundeswehr hingegen schweigt zu den Vorwürfen gegen die Gebirgstruppe von gestern und heute. Der Referent wird im Vortrag über seine Recherchen berichten.

Samstag, 25.09.

  • 10.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    ^ESG und ^KHG laden ein zum internationalem Frühstück am Samstag

    In der Cafeteria der ^ESG - bei schönem Wetter im Garten. Für Brot, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee und Tee ist gesorgt. Fürs Gespräch muss niemand sorgen. das entsteht ganz von selbst ...

Sonntag, 26.09.

  • 11.00 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    Film: "Der Nürnberger Ärzteprozess", BRD 1998, 55 Min (Begleitprogramm zur Ausstellung "Gewissenlos -- Gewissenhaft"

    Gegenstand des in der Zeit vom 9. Dezember 1946 bis zum 19. Juli 1947 vor dem 1. US-amerikanischen Militärtribunal abgehaltenen Nürnberger Ärzteprozesses waren die medizinischen Versuche an KZ-Häftlingen. Diese bestanden u. a. in den Unterdruck- und Unterkühlungsversuchen, den Versuchen zur Trinkbarmachung von Meerwasser und den Knochentransplantations- und Phlegmoneversuchen. Verfahrensgegenstand war aber auch der Mord an den Behinderten im Rahmen der „Euthanasie“ und die zwangsweise vorgenommenen Massensterilisationen.

    Der Prozess dauerte 139 Prozesstage. Angeklagt waren insgesamt 23 Personen, darunter SS- und Lagerärzte, Wehrmachtsmediziner und hohe Medizinalbeamte. Die Richter verurteilten 7 Angeklagte zum Tode, verhängten 9 Haftstrafen (davon 5 lebenslang) und sprachen 7 Angeklagte frei.

    Der Eintritt ist frei.

  • 15.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Feature: "Mainstream in den Medien -- wie Themensetzung die öffentliche Wahrnehmung verändert"

  • 16.00 Uhr
    Seniorenzentrum Bergheim, Kirchstr. 16

    Café für Lesben, Schwule & Bis

  • 16.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Hörspiel: "20.000 Meilen unter den Meeren" nach Jules Verne, Hörspielbearbeitung Helmut Peschina

Mittwoch, 29.09.

  • 19.30 Uhr
    Stadtbücherei, Poststraße 15

    Buchvorstellung "Über alles in der Welt - Esoterik und Leitkultur" mit Claudia Barth

    Die VeranstalterInnen schreiben:

    Esoterikszene und Psychomarkt boomen. Die Republik gibt sich "ganzheitlich und ohne Sorgen", Irrationalismus ist weitverbreitet in Gesellschaft und auch in der Wissenschaft. Verschiedene Aspekte esoterischer Ideologien werden daher in der Veranstaltung kritisch beleuchtet. Die historischen Wurzeln werden dabei ebenso thematisiert wie aktuelle antiemanzipatorische Positionen im Esoterik- Spektrum, z.B. der Antisemitismus. Verschiedene Idole und Lieblingsströmungen der Esoterikszene, z.B. Bert Hellinger und sein "systemisches Familienaufstellen", Anthroposophie und Waldorfpädagogik, Rudolph Bahro, der Dalai Lama mitsamt der ganzen Tibetbegeisterung u. v. m. werden vorgestellt, als das was sie sind: Die Zerstörung der Vernunft.

Donnerstag, 30.09.

  • Uni Heidelberg

    Ende der Immatikulationsfrist für Erstis

  • 09.00 Uhr
    Neue Uni, HS 13

    Personalversammlung der Uni (auch WiHis haben Anspruch auf Dienstbefreiung...)

Freitag, 01.10.

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politisches Video im Oktober: "Life in the fast lane -- The no M11 story", UK 1995, Om spanischen U

    Die VeranstalterInnen schreiben:

    Reclaim the streets (RTS) ist mittlerweile ein fester Bestandteil linker Protestkultur. RTS hat zwar etwas ältere Wurzeln, doch war die Bewegung gegen die M11 Link Road in London in vielerlei Hinsicht formierend für das, was RTS heute ist. War es ursprünglich nämlich vor allem eine ökologisch motivierte Aktionsfrom, entdeckten im Zuge der Auseinandersetzung um die mit dem Straßenbau verbundene Zerstörung eines ganzen Stadtviertels auch AktivistInnen aus sozialen und antikapitalistischen Zusammenhängen RTS.

    Life in the fast lane erzählt die Geschichte des Kampfes gegen die Straße, der ein Kampf für die Erhaltung halbwegs bezahlbaren Wohnraums, gegen die Betonierung sozialer Räume, und schließlich sogar gegen den repressiven Criminal Justice and Public Order Act wurde.