Dienstag, 07.01.

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.3, MP3-Strom)

    Feature: "Das Geld liegt auf der Straße -- Unternehmerinnen in St. Petersburg"

Donnerstag, 09.01.

  • 20.00 Uhr
    [M]Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Vortrag: "Inder statt Kinder -- Sterben die Deutschen aus?" mit Rainer Münz (Berlin)

Freitag, 10.01.

  • 11.00 Uhr
    Scuola di Heidelberg, Apothekergasse 3

    Vortrag: "Wahrheit und Verstehen: Davidson, Gadamer und das Desiderat eine objektiv-idealistischen Hermeneutik" mit Vittorio Hösle (Notre Dame, Ill.)

  • 20.00 Uhr
    Kino im Karlstorbahnhof

    "Happiness is a Warm Gun" -- ein Film über die Ur-Grünen Petra Kelly und Gert Bastian

  • 20.00 Uhr
    Wie immer in INF 348

    die legändäre Atlasfete steigt

Samstag, 11.01.

  • 20.00 Uhr
    Kino im Karlstorbahnhof

    "Happiness is a Warm Gun" -- ein Film über die Ur-Grünen Petra Kelly und Gert Bastian

Sonntag, 12.01.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

  • 20.00 Uhr
    Kino im Karlstorbahnhof

    "Happiness is a Warm Gun" -- ein Film über die Ur-Grünen Petra Kelly und Gert Bastian

  • 20.00 Uhr
    Kino im Karlstorbahnhof

    "Happiness is a Warm Gun" -- ein Film über die Ur-Grünen Petra Kelly und Gert Bastian

Montag, 13.01.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Hörspiel: "Auto-aggressiv". In der Reihe "Autofahren in Deutschland"

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Aula

    Studium Generale: Chefpatriot Martin Walser redet über "Vokabular und Sprache" und erklärt bestimmt den Unterschied zwischen den Vokabeln "Patriot" und "Arschloch"

Donnerstag, 16.01.

Freitag, 17.01.

Samstag, 18.01.

  • 11.00 Uhr
    "Spielraum" Heidelberg-Neuenheim

    Kurs: Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen

    Zentrale Inhalte sind: Das Einüben schnell zu erlernender, wirksamer, körperlicher Techniken; Stärkung von Selbstachtung und der Entschlossenheit, sich gegen verbale oder körperliche Belästigungen oder Angriffe zur Wehr zu setzen; Information und Diskussion über sinnvolle Gewaltprävention; gezielter Einsatz mentaler Übungen zur Erlangung innerer Stärke und Kontrolle ; Erlernen von Konfrontationsprinzipien im Rollenspiel.

    Anmeldung und/oder weitere Infos bei Marion Rapp, Tel. 06201/186319.

  • 13.00 Uhr
    Karlsruhe, Stephansplatz (Neuer Ort)

    Demo gegen die Räumung der Karlsruher Villa Zapata

  • 14.00 Uhr
    Bismarckplatz

    Demo: "Querstehen für den Frieden" gegen Bundeswehr und andere im Irak und anderswo

  • 20.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.3, MP3-Strom)

    Hörspiel: "M -- Eine Stadt sucht ihren Mörder"

Sonntag, 19.01.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Diskussion: "Kopftuch - wie weit geht die Toleranz" mit Theresia Bauer (Heidelberg/Stuttgart), Daniel Hager-Mann (Ladenburg) und Winfried Kretschmann (Stuttgart); eine Veranstaltung der Grünen

Montag, 20.01.

Mittwoch, 22.01.

  • 19.30 Uhr
    VHS

    Vortrag mit Diskussion: "Irak im Visier -- Die außenpolitischen Ziele der USA und anderer Akteure" mit Clemens Ronnefeldt

Donnerstag, 23.01.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Feature: "Reisende Schriftstellerinnen im 19. Jahrhundert"

    Sie entstammen der Mittelschicht, sind überdurchschnittlich gebildet und hegen keinerlei Lust auf das gesellschaftlich vorgegebene Dasein als Ehefau und Mutter. Also brechen sie bei erster Gelegenheit auf, zum Mauna Loa, in den westafrikanischen Dschungel oder in die Wüsten Asiens.

  • 17.00 Uhr
    Neue Uni, HS 14

    Infoveranstaltung mit Diskussion: "Hier steh ich nun, ich armer Tor -- Fragen und Probleme im Germanistik-Grundstudium" von und mit der Fachschaft Germanistik

  • 20.10 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.3, MP3-Strom)

    Feature: "Die Spur der Zahlen -- Kulturgeschichte der Mathematik"

Samstag, 25.01.

  • 19.00 Uhr
    Providenzkirche, später Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Martin Luther King, jr. 17th annual commemoration

Sonntag, 26.01.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

  • 20.00 Uhr
    Romanischer Keller, Ecke Kettengasse/Seminarstraße

    Die Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars präsentiert von Ben Elton: Popcorn

    Der umstrittene Kultregisseur Bruce Delamitri wird für seinen neuesten Film "Ordinary Americans" mit einem Oscar ausgezeichnet. Wie viele seiner Vorgänger strotzt auch dieser Film vor Sex und Gewalt und ist ein Kassenschlager. Die Killer sind cool und für Delamitri-Fans bereits Ikonen.

    Kritiker werfen Delamitri vor, mit seinen Filmen Nachahmungstäter zu provozieren und tatsächlich treibt zur gleichen Zeit ein junges Killerpärchen im Westen der USA sein Unwesen. Ganz im Stil von "Ordinary Americans" ziehen die beiden durch die Staaten und bringen wahllos so ziemlich jeden um, der ihnen über den Weg läuft. Bruce - der jede Verbindung zwischen seinem Film und den sogenannten "Mall Murderers" vehement bestreitet - ahnt nicht, dass die beiden in den 24 Stunden nach der Oscarverleihung eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden. Die Killer überraschen ihn in seiner Villa in Hollywood und machen dabei auch die Bekanntschaft von Karla, Bruces tougher Produzentin, seiner verwöhnten Tochter Velvet, Farrah, seiner geldgeilen beinahe-Exfrau und Brooke, Nacktmodel, erklärte Schauspielerin und Bruces one-night-stand. Sie alle werden von den Killern als Geiseln genommen, welche schließlich eine äußerst ungewöhnliche Forderung stellen... Und während das Geschehen auf seinen dramatischen Höhepunkt zusteuert, stellt sich dem Zuschauer immer dringender die Frage: wer trägt die Verantwortung für diese Katastrophe?

    Please note that this play contains swearing, gunfire and the occaisonal lack of outer garments.

    Eintritt: 6.- (erm.) / 7.- Euro

Montag, 27.01.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Neue Aula, Uniplatz

    Prof. Dr. Liliane Weissberg: Von der Einfachheit zu dichten und zu denken und der Schwierigkeit, ein Volk zu sein

  • 20.00 Uhr
    Stadtbücherei

    Lesung und Buchvorstellung: "Che Guevara -- Begegnungen und Gespräche 1961-1964 in Kuba" mit Günther Schaaf

    Günther Schaaf, von 1961 bis 1966 als Mitarbeiter und späterer Leiter der DDR-Handelsvertretung auf Kuba tätig, erlebte die Aufbruchsstimmung nach dem Sieg über die Batista-Diktatur und die Versorgungsengpässe nach der Verkündung des US- Embargos, die dramatische Kuba-Krise 1962 und den Aufbau eines sozialistischen Staates in Kuba.

    In seiner Rolle als DDR-Handelsvertreter arbeitete er direkt mit dem damaligen kubanischen Industrieminister Che Guevara zusammen, doch daneben lernte er bei freiwilligen Ernteeinsätzen auch das Leben auf kubanischen Zuckerrohrplantagen kennen. In seinem 2002 im Pahl-Rugenstein-Verlag erschienenen Buch "Che Guevara- Begegnungen und Gespräche 1961-1964" berichtet Günther Schaaf nicht nur über persönliche Eindrücke und Erlebnisse. Dem Autor gelingt es, die Persönlichkeit des Che in ihrer Komplexität zu beschreiben, von seinen Ansichten und seinem Denken zu erzählen. Er schreibt in Erinnerung an viele Gespräche über die gesellschaftspolitischen Visionen Che Guevaras, seine kritische Haltung zu den sozialistischen Staaten und seine Bewertung des Kapitalismus.

Dienstag, 28.01.

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, HS 5

    Infoveranstaltung des Arbeitsamts-Hochschulteams: "Lehrer an Gymnasien und Berufsschulen"

Mittwoch, 29.01.

  • 14.15 Uhr
    Anglistisches Seminar

    Sitzung der Studienkommission der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 18.00 Uhr
    INF 227, kleiner Hörsaal

    Infoveranstaltung gegen Studiengebühren

  • 18.00 Uhr
    KIP, kleiner Hörsaal (INF 227)

    "Nicht mit uns" - Infoveranstaltung im Rahmen der Aktionswoche für ein gebührenfreies Studium

  • 19.00 Uhr
    Sammlung Prinzhorn, Voßstraße 2

    Vortrag: Wie gedenkt man der Opfer der NS-"Euthanasie"? mit Hartmut Reese (2 EUR)

    Am 29. Januar, um 19 Uhr, spricht der Soziologe und Sozialhistoriker Hartmut Reese in der Sammlung Prinzhorn über das neue Gestaltungskonzept der Gedenkstätte Schloss Hartheim für die Opfer der so genannten "Euthanasie". Schloss Hartheim bei Linz (Oberösterreich) war von 1940 bis 1944 eine der zentralen Stätten der NS-"Euthanasie". Rund 30000 Menschen wurden hier in der Gaskammer ermordet: Kranke und Behinderte, aber auch missliebige oder nicht mehr arbeitsfähige Häftlinge der Konzentrationslager Dachau, Mauthausen und Gusen.

    Mit der historischen Aufarbeitung geht das Gedenken einher. Ende der sechziger Jahre begann man in Hartheim erneut, Behinderte zu betreuen, und errichtete parallel dazu eine Gedenkstätte als "lebende Sühnestätte aller Opfer im Schloss Hartheim".

    In den letzten Jahren wurde die Gedenkstätte umgebaut. Am 7. Mai wird sie wiedereröffnet. Mit der Gestaltung hat man den oberösterreichischen Künstler Herbert Friedl betraut. Sein Gestaltungskonzept folgt dem wissenschaftlichen Ansatz, Spuren der Geschichte freizulegen, zu sichern und zu zeigen. Wie das aussieht, erläutert der Geschäftsführer des Vereins Schloss Hartheim, Hartmut Reese, in seinem öffentlichen Vortrag in der Sammlung Prinzhorn.

  • 20.00 Uhr
    Katholische Hochschulgemeinde, Neckarstaden 32

    Im Land der rauchenden Vulkane - Ein Erlebnisbericht über ein Jahr als "Missionarin auf Zeit" in Ecuador mit Franziska Neff

    Ecuador, eines der kleinsten Länder Südamerikas, fasziniert durch seine landschaftliche und kulturelle Vielfalt.

    Auf eine imaginäre Reise in diese farbenfrohe Welt, zu Freud und Leid ihrer Menschen, sollen Dias und Musik einladen; begleitet von Erfahrungen und Erlebnissen einer Studentin während eines freiwilligen Jahres in einer Pfarrei im Andenhochland Ecuadors.

Donnerstag, 30.01.

  • 15.00 Uhr
    SAI, INF 330, 69120 Heidelberg, Bibliothek, Haupt-Lesesaal

    Am 55. Todestag Mahatma Gandhis eröffnet das SAI mit einer Diskussion eine Präsentation über Mahatma Gandhi. Dauer der Präsentation: bis 15. April 2003

    Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18, ab 17.2.: 10-16 Uhr Neben schriftlichen Selbstzeugnissen Gandhis werden historische Photographien und Karikaturen aus den Sammlungen des National Gandhi Museum in New Delhi gezeigt.

  • 17.00 Uhr
    Mannheim, Paradeplatz

    Kundgebung zur Erinnerung an die Befreiung des KZ Auschwitz des VVN/BdA

  • 18.00 Uhr
    ^EWS, Akademiestr. 4, Café da lang

    Pädagogen lesen Bücher - diesmal: Hans-Peter Gerstner liest aus N.Williams "Der Klassenfeind"

    "Typen wie du deprimieren mich am meisten von der ganzen Bande. Weil du im Grunde hochbegabt bist, nicht wahr? Aber du lässt alles veröden. Du willst nicht lernen. Habe ich recht? Du willst einfach nicht."

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 6

    Infoveranstaltung gegen Studiengebühren

  • 20.00 Uhr
    Romanischer Keller, Ecke Kettengasse/Seminarstraße

    Die Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars präsentiert von Ben Elton: Popcorn

    Der umstrittene Kultregisseur Bruce Delamitri wird für seinen neuesten Film "Ordinary Americans" mit einem Oscar ausgezeichnet. Wie viele seiner Vorgänger strotzt auch dieser Film vor Sex und Gewalt und ist ein Kassenschlager. Die Killer sind cool und für Delamitri-Fans bereits Ikonen.

    Kritiker werfen Delamitri vor, mit seinen Filmen Nachahmungstäter zu provozieren und tatsächlich treibt zur gleichen Zeit ein junges Killerpärchen im Westen der USA sein Unwesen. Ganz im Stil von "Ordinary Americans" ziehen die beiden durch die Staaten und bringen wahllos so ziemlich jeden um, der ihnen über den Weg läuft. Bruce - der jede Verbindung zwischen seinem Film und den sogenannten "Mall Murderers" vehement bestreitet - ahnt nicht, dass die beiden in den 24 Stunden nach der Oscarverleihung eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden. Die Killer überraschen ihn in seiner Villa in Hollywood und machen dabei auch die Bekanntschaft von Karla, Bruces tougher Produzentin, seiner verwöhnten Tochter Velvet, Farrah, seiner geldgeilen beinahe-Exfrau und Brooke, Nacktmodel, erklärte Schauspielerin und Bruces one-night-stand. Sie alle werden von den Killern als Geiseln genommen, welche schließlich eine äußerst ungewöhnliche Forderung stellen... Und während das Geschehen auf seinen dramatischen Höhepunkt zusteuert, stellt sich dem Zuschauer immer dringender die Frage: wer trägt die Verantwortung für diese Katastrophe?

    Please note that this play contains swearing, gunfire and the occaisonal lack of outer garments.

    Eintritt: 6.- (erm.) / 7.- Euro

Freitag, 31.01.

  • 15.15 Uhr
    Chirurgie, INF 110, Großer Hörsaal

    Vortrag: "Karriere im Gegenwind -- Frauen in der akademischen Medizin" mit Theresia Weber (Heidelberg)

  • 20.00 Uhr
    Romanischer Keller, Ecke Kettengasse/Seminarstraße

    Die Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars präsentiert von Ben Elton: Popcorn

    Der umstrittene Kultregisseur Bruce Delamitri wird für seinen neuesten Film "Ordinary Americans" mit einem Oscar ausgezeichnet. Wie viele seiner Vorgänger strotzt auch dieser Film vor Sex und Gewalt und ist ein Kassenschlager. Die Killer sind cool und für Delamitri-Fans bereits Ikonen.

    Kritiker werfen Delamitri vor, mit seinen Filmen Nachahmungstäter zu provozieren und tatsächlich treibt zur gleichen Zeit ein junges Killerpärchen im Westen der USA sein Unwesen. Ganz im Stil von "Ordinary Americans" ziehen die beiden durch die Staaten und bringen wahllos so ziemlich jeden um, der ihnen über den Weg läuft. Bruce - der jede Verbindung zwischen seinem Film und den sogenannten "Mall Murderers" vehement bestreitet - ahnt nicht, dass die beiden in den 24 Stunden nach der Oscarverleihung eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden. Die Killer überraschen ihn in seiner Villa in Hollywood und machen dabei auch die Bekanntschaft von Karla, Bruces tougher Produzentin, seiner verwöhnten Tochter Velvet, Farrah, seiner geldgeilen beinahe-Exfrau und Brooke, Nacktmodel, erklärte Schauspielerin und Bruces one-night-stand. Sie alle werden von den Killern als Geiseln genommen, welche schließlich eine äußerst ungewöhnliche Forderung stellen... Und während das Geschehen auf seinen dramatischen Höhepunkt zusteuert, stellt sich dem Zuschauer immer dringender die Frage: wer trägt die Verantwortung für diese Katastrophe?

    Please note that this play contains swearing, gunfire and the occaisonal lack of outer garments.

    Eintritt: 6.- (erm.) / 7.- Euro

Samstag, 01.02.

  • 12.30 Uhr
    Marktplatz, Rathaus

    Kundgebung zum 4. Jahrestag des Abriss des AZ

  • 20.00 Uhr
    Romanischer Keller, Ecke Kettengasse/Seminarstraße

    Die Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars präsentiert von Ben Elton: Popcorn

    Der umstrittene Kultregisseur Bruce Delamitri wird für seinen neuesten Film "Ordinary Americans" mit einem Oscar ausgezeichnet. Wie viele seiner Vorgänger strotzt auch dieser Film vor Sex und Gewalt und ist ein Kassenschlager. Die Killer sind cool und für Delamitri-Fans bereits Ikonen.

    Kritiker werfen Delamitri vor, mit seinen Filmen Nachahmungstäter zu provozieren und tatsächlich treibt zur gleichen Zeit ein junges Killerpärchen im Westen der USA sein Unwesen. Ganz im Stil von "Ordinary Americans" ziehen die beiden durch die Staaten und bringen wahllos so ziemlich jeden um, der ihnen über den Weg läuft. Bruce - der jede Verbindung zwischen seinem Film und den sogenannten "Mall Murderers" vehement bestreitet - ahnt nicht, dass die beiden in den 24 Stunden nach der Oscarverleihung eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden. Die Killer überraschen ihn in seiner Villa in Hollywood und machen dabei auch die Bekanntschaft von Karla, Bruces tougher Produzentin, seiner verwöhnten Tochter Velvet, Farrah, seiner geldgeilen beinahe-Exfrau und Brooke, Nacktmodel, erklärte Schauspielerin und Bruces one-night-stand. Sie alle werden von den Killern als Geiseln genommen, welche schließlich eine äußerst ungewöhnliche Forderung stellen... Und während das Geschehen auf seinen dramatischen Höhepunkt zusteuert, stellt sich dem Zuschauer immer dringender die Frage: wer trägt die Verantwortung für diese Katastrophe?

    Please note that this play contains swearing, gunfire and the occaisonal lack of outer garments.

    Eintritt: 6.- (erm.) / 7.- Euro

Sonntag, 02.02.

  • 17.00 Uhr
    Peterskirche

    Capella Carolina (der Chor des internationalen Studienzentrums) singt Mendelssohn Bartoldys Elias (10/7 Euro)

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

  • 20.00 Uhr
    Romanischer Keller, Ecke Kettengasse/Seminarstraße

    Die Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars präsentiert von Ben Elton: Popcorn

    Der umstrittene Kultregisseur Bruce Delamitri wird für seinen neuesten Film "Ordinary Americans" mit einem Oscar ausgezeichnet. Wie viele seiner Vorgänger strotzt auch dieser Film vor Sex und Gewalt und ist ein Kassenschlager. Die Killer sind cool und für Delamitri-Fans bereits Ikonen.

    Kritiker werfen Delamitri vor, mit seinen Filmen Nachahmungstäter zu provozieren und tatsächlich treibt zur gleichen Zeit ein junges Killerpärchen im Westen der USA sein Unwesen. Ganz im Stil von "Ordinary Americans" ziehen die beiden durch die Staaten und bringen wahllos so ziemlich jeden um, der ihnen über den Weg läuft. Bruce - der jede Verbindung zwischen seinem Film und den sogenannten "Mall Murderers" vehement bestreitet - ahnt nicht, dass die beiden in den 24 Stunden nach der Oscarverleihung eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden. Die Killer überraschen ihn in seiner Villa in Hollywood und machen dabei auch die Bekanntschaft von Karla, Bruces tougher Produzentin, seiner verwöhnten Tochter Velvet, Farrah, seiner geldgeilen beinahe-Exfrau und Brooke, Nacktmodel, erklärte Schauspielerin und Bruces one-night-stand. Sie alle werden von den Killern als Geiseln genommen, welche schließlich eine äußerst ungewöhnliche Forderung stellen... Und während das Geschehen auf seinen dramatischen Höhepunkt zusteuert, stellt sich dem Zuschauer immer dringender die Frage: wer trägt die Verantwortung für diese Katastrophe?

    Please note that this play contains swearing, gunfire and the occaisonal lack of outer garments.

    Eintritt: 6.- (erm.) / 7.- Euro

Montag, 03.02.

  • 16.15 Uhr
    IÜD, Plöck 57a, Konferenzsaal

    Vortrag: "Eine Welt beginnt vor Ort. Die Partnerschaft mit Essaouira in Marokko -- Beispiel für ein globales Netz kommunaler Akteure?" mit Regina Keil (Heidelberg)

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 18.30 Uhr
    Neue Uni, Aula

    Studium Generale: Die gescheiterte Präsidentin Dagmar Schimpanski reden über "Bildung und Forschung für die Wissensgesellschaft"

Dienstag, 04.02.

  • 19.30 Uhr
    Bibliothèque "Victor Hugo", Seminarstr. 3

    Vortrag: "Zur religiös-konfessionellen Dimension der deutsch-französischen Beziehungen" mit Frédéric Hartweg (Strasbourg) -- zum 40. Jahrestag des Elysée-Vertrags

  • 20.00 Uhr
    Romanischer Keller, Ecke Kettengasse/Seminarstraße

    Die Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars präsentiert von Ben Elton: Popcorn

    Der umstrittene Kultregisseur Bruce Delamitri wird für seinen neuesten Film "Ordinary Americans" mit einem Oscar ausgezeichnet. Wie viele seiner Vorgänger strotzt auch dieser Film vor Sex und Gewalt und ist ein Kassenschlager. Die Killer sind cool und für Delamitri-Fans bereits Ikonen.

    Kritiker werfen Delamitri vor, mit seinen Filmen Nachahmungstäter zu provozieren und tatsächlich treibt zur gleichen Zeit ein junges Killerpärchen im Westen der USA sein Unwesen. Ganz im Stil von "Ordinary Americans" ziehen die beiden durch die Staaten und bringen wahllos so ziemlich jeden um, der ihnen über den Weg läuft. Bruce - der jede Verbindung zwischen seinem Film und den sogenannten "Mall Murderers" vehement bestreitet - ahnt nicht, dass die beiden in den 24 Stunden nach der Oscarverleihung eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden. Die Killer überraschen ihn in seiner Villa in Hollywood und machen dabei auch die Bekanntschaft von Karla, Bruces tougher Produzentin, seiner verwöhnten Tochter Velvet, Farrah, seiner geldgeilen beinahe-Exfrau und Brooke, Nacktmodel, erklärte Schauspielerin und Bruces one-night-stand. Sie alle werden von den Killern als Geiseln genommen, welche schließlich eine äußerst ungewöhnliche Forderung stellen... Und während das Geschehen auf seinen dramatischen Höhepunkt zusteuert, stellt sich dem Zuschauer immer dringender die Frage: wer trägt die Verantwortung für diese Katastrophe?

    Please note that this play contains swearing, gunfire and the occaisonal lack of outer garments.

    Eintritt: 6.- (erm.) / 7.- Euro

Mittwoch, 05.02.

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Kleinkunst: "Best of Ostlichterkette" mit Wilhelm Pauli

    Wilhelm Pauli lebte nach Aufenthalten in Marienweihe, Burglengenfeld und Oberviechtach mehrere Jahre in Heidelberg. Er arbeitete hier als Mechaniker und Maoist, Redakteur der Wochenzeitung Communale, Herausgeber der Zeitschrift "nummer..." und schrieb für das Taeter Theater das umstrittene Vertriebenendrama "Deitsches Plut".

    Heute arbeitet er als freier Journalist in Berlin und fährt für das führende Debattenorgan Kommune einmal im Monat durch die Neuen Budnesländer, um aus Löpitz, Löthain oder Löbejün zu berichten. Weit über 100 Kerzen funkeln unterdessen in der Ostlichterkette. Einige der sinnfälligsten werden zum Vortrag kommen. Menschen, Tiere, Sensationen aus dem unbekannten Deutschen Osten.

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Spieleabend

Donnerstag, 06.02.

  • 09.00 Uhr
    Neue Uni, HS 5

    BewerberInnen für die C3-Professur für Zeitgeschichte singen vor (bis 18 Uhr, nachmittags in HS 10)

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR 2 Forum: Bildung und Glück - Woran messen wir den Erfolg unserer Erziehung? Gesprächsleitung: Eike Gebhardt

    Welche Kompetenzen wollen wir Kindern beibringen und auch den Bürgern allgemein, die durch den immer rascheren Werte-Wandel zu lebenslangen Lernen gezwungen sind? Einst plädierte die Aufklärung für die allseits gebildete und mündige Persönlichkeit, die ihr Leben selbst gestalten und somit ihres Glückes Schmied sein konnte oder sollte. Je umfassender das Erfahrungswissen über die Welt, desto größer die Chancen auf ein sinnvolles und erfülltes Leben - ein Ideal, das längst aus den Grundsatz- Erklärungen der Bildungspolitik verschwunden ist. Sind Werte und Erfahrungswissen, Charakter und Kreativität weniger wichtig als Fachwissen? Wollen wir, als "Produkt" der Erziehung, verlässliche Funktionäre, Fachidioten - oder Lebensqualität? Im SWR2 Forum diskutieren: Micha Brumlik, Philosoph und Erziehungswissenschaftler; Andreas Schleicher, OECD, Chefkoordinator der PISA-Studie und Gesine Schwan, Präsidentin der europäischen Universität Viadrina.

  • 18.00 Uhr
    ^EWS, Akademiestr. 4, Café da lang

    Pädagogen lesen Bücher - diesmal: Hans-Peter Gerstner liest aus N.Williams "Der Klassenfeind"

    "Typen wie Du deprimieren mich am meisten von der ganzen Bande. Weil Du im Grunde hochbegabt bist, nicht wahr? Aber Du lässt alles veröden. Du willst nicht lernen. Habe ich recht? Du willst einfach nicht."

Freitag, 07.02.

  • 09.00 Uhr
    Neue Uni, HS 9

    BewerberInnen für die C3-Professur Zeitgeschichte singen vor (bis 13 Uhr)

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politisches Video: "Was wäre der Staat ohne seine Mauern?"

    Die hessische Landesregierung plant gemeinsamt mit der Flughafen-Betriebsgesellschaft Fraport, dem Frankfurter Flughafen eine großzügige Erweiterung zu spendieren. Das breitangelegte Mediationsverfahren, mit dem sie derzeit versucht, möglichst breite Kreise in die Planungen einzubinden, kommt nicht von ungefähr: Der Bau der Startbahn West wurde vor rund 20 Jahren zu einer Machtprobe zwischen Staat und BürgerInnen. Von den Kämpfen am Bauzaun berichtet "Was wäre der Staat ohne seine Mauern", der 1984 gedreht wurde, drei Jahre, bevor der Widerstand nach den Schüssen an der Startbahn im Wesentlichen zusammenbrach. Die Abwechslung zwischen Wasserwerferszenen und großen Polizeiaufmärschen einerseits und Interviews mit harmlosen BürgerInnen gibt der Darstellung besondere Würze.

Samstag, 08.02.

  • 11.55 Uhr
    Paradeplatz, Mannheim

    "Fünf vor zwölf" -- Mahnwache des Mannheimer Friedensplenums

Sonntag, 09.02.

  • 16.00 Uhr
    Großes Tropenhaus des Botanischen Gartens im Neuenheimer Feld

    Diavortrag: "Braunes Gold aus den Tropen? Über Kaffee und seine Produzenten"

  • 18.30 Uhr
    Katholische Hochschulgemeinde, Neckarstaden 32

    Semesterabschlussgottesdienst -- Der KHG-Chor singt Gospels und Spirituals.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 10.02.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Neue Aula, Uniplatz

    Prof. Dr. Jutta Limbach: Die Aufgabe der Kultur- und Sprachvermittlung

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Aula

    Studium Generale: Ex-Richterin Jutta Limbach macht sich mit schöner Stimme Gedanken: "Ist die Bundesrepublik Deutschland noch ein Kulturstaat?"

Dienstag, 11.02.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich, bis auf TOP 1 Änderung der Grundordnung. Da gibt es aber auch nicht viel zu sehen.)

  • 19.30 Uhr
    Bibliothèque "Victor Hugo", Seminarstr. 3

    Vortrag: "Deutsche Universitäten und (west-)alliierte Hochschulpolitik in der Nachkriegszeit" mit Corine Defrance (Paris) -- zum 40. Jahrestag des Elysée-Vertrags

Mittwoch, 12.02.

  • 19.00 Uhr
    Sammlung Prinzhorn, Voßstr. 2

    Als Nebenkläger bei den Euthanasie-Prozessen -- Ein Zeitzeuge berichtet über seine Erlebnisse (2 Euro)

    Am 12. Februar, um 19 Uhr, berichtet Josef Simon aus Ludwigshafen über seine Erlebnisse als Nebenkläger bei den Euthanasie-Prozessen. Seine Mutter wurde im Rahmen der NS-"Euthanasie" in der Tötungsanstalt Sonnenstein bei Pirna ermordet. Einem amtlichen Schreiben zufolge starb die Mutter am 4. August 1941. Josef Simon spürte dem Schicksal seiner Mutter nach und fand in der Krankenakte, die sich heute in Berlin-Lichterfelde befindet, das wirkliche Todesdatum. Obwohl betroffener Angehöriger, durfte Josef Simon beim ersten Euthanasie-Prozess gegen die Täter nur als Zuschauer teilnehmen. Der zweite Prozess fand 1985/86 in Frankfurt statt und dauerte 51 Tage. Erst jetzt wurde Josef Simon als Nebenkläger zugelassen. - Eintritt: E 2,-

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Harry Rowohlt liest

Donnerstag, 13.02.

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Friedensplenum -- Planung für Antikriegsaktionen in den nächsten Wochen, interessierte Gruppen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen.

Freitag, 14.02.

  • 11.55 Uhr
    Peterskirche, gegenüber UB

    Fünf vor Zwölf - kurzes Friedensgebet in der Peterskirche (bis 12.15)

  • 19.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    "Warm-up"-Abend für Berlin

  • 19.30 Uhr
    Bürgerhaus Neckarstadt-West, Mannheim, Lutherstraße 15-17

    Infoveranstaltung: "Bürgerrecht vor Profitinteresse! Mannheimer Wasser muss in kommunaler Hand bleiben!" zum geplanten Cross-Border-Leasing in Mannheim mit Werner Rügemer

    Seit mehr als zwei Jahren wird in Mannheim hinter verschlossenen Türen darüber verhandelt wie das Abwassernetz und das Klärwerk über einen Leasingvertrag an einen US-amerikanischen Investor verscherbelt werden kann.

    In einer gigantischen Finanztransaktion sollen 740 Mio. Euro von USA nach Europa überwiesen und gleich wieder zurücküberwiesen werden. Sinn der Sache ist eine Steuerersparnis beim amerikanischen Fiskus. 23 Mio Euro Barwertvorteil sollen dabei sofort für die Stadt Mannheim abfallen. Cross Border Leasing nennt sich dieses Globalisierungsspiel.

    Diese Art von Verträgen sind nicht neu. Seit einigen Jahren rennen Großbanken, Landesbanken und Finanztöchter von Großkonzernen deutschen Städten und Gemeinden die Türen ein. Verleast werden Kläranlagen, Kanalnetze, Messehallen, Müllverbrennungsanlagen. Zahlreiche deutsche Städte wie Köln, Dortmund, Kassel, Würzburg, Dresden sind bereits davon betroffen.

    Die Risiken sind unkalkulierbar. Es gibt einen amerikanischen Vertrag über 1000 Seiten und eine deutsche Kurzfassung. Die Gemeinderäte kennen oft beide nicht. Die Laufzeiten sind hier 20-30 Jahre, in USA aber 100 Jahre. Beide -- sowohl der "Investor" als auch die Gemeinde - wollen Eigentümer sein und bleiben! Der "Investor" existiert meistens nur als "Briefkastenfirma". Der Investor kann Schadensersatz von der Kommune fordern, falls sie ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Den Reibach machen die beteiligten Banken, die Zeche zahlt der Bürger.

    Deswegen hat z.B. der Stadtrat von München einen Leasingvertrag über die Abwasseranlagen abgelehnt, die Kulmbacher Bürger haben den Abbruch solcher Verhandlungen über einen Bürgerentscheid erzwungen

    Zu dieser komplizierten Problematik hat nun attac-Mannheim Herrn Dr. Werner Rügemer, einen der wenigen unabhängigen Experten in Fragen Abwasser-entsorgung und Privatisierung kommunaler und staatlicher Dienstleistungen eingeladen. Er wird über die Praxis des Cross Border Leasing, über ihre Risiken und über offene Fragen berichten.

    Als Gast eingeladen wurde Herr Martin Stahl, Leiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Mannheim.

    Diese Veranstaltung wird unterstützt von BUND, Regionalverband Unterer Neckar und KOMMA

Samstag, 15.02.

  • 12.00 Uhr
    Alexanderplatz, Berlin

    Demo: "Kein Krieg gegen den Irak". Busse aus Heidelberg vgl. "Mehr".

    Am 15.2. findet in Berlin im Rahmen eines europaweiten Aktionstages eine Demonstration mit dem Motto "Kein Krieg gegen den Irak" statt. Die Auftaktkundgebung beginnt gegen 12 Uhr auf dem Alexanderplatz. Dann setzt sich der Demonstrationszug in Bewegung mit dem Ziel Brandenburger Tor. Dort findet am Nachmittag die Abschlusskundgebung statt.

    Ein Großteil der deutschen Bevölkerung ist gegen einen möglichen Krieg gegen den Irak. Um aber die westlichen Regierungen unter Druck setzen zu können, reicht es nicht, eine Meinung zu haben. Jetzt ist aktiver Protest notwendig - wir brauchen eine breite, bunte Friedensbewegung!

    Deshalb organisieren Attac Heidelberg und Linksruck Heidelberg Busse nach Berlin. Abfahrt in Heidelberg ist am 14.2. gegen 23 Uhr beim Busbahnhof in der Nähe des Bauhaus. Ankommen würde man in Berlin dann um ca. 8 Uhr morgens - was noch Zeit für Kaffeetrinken und Einkaufen lässt. Die Rückfahrt beginnt am 15.2. gegen 23 Uhr. Der Fahrkartenpreis liegt bei ca. 20 Euro. Anmelden für die Busfahrt kann man sich unter der Telefonnummer 0177/4008790.

    Karten gibts auch beim "3. Welt"-Laden (Heugasse), im Friedensladen (Karlstorbahnhof), bei der Buchhandlung Himmelheber (Theaterstraße), der Copy Corner (Merianstraße) und der Büchergilde Gutenberg (Kleinschmittstraße).

  • 14.00 Uhr
    NATO-HQs in der Römerstraße, Haupttor

    Kundgebung im Rahmen des europaweiten Aktionstags gegen den Krieg

Sonntag, 16.02.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 17.02.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Mittwoch, 19.02.

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag und Diskussion: "Zwangsheirat und Ehrenmorde an moslemischen Frauen und Mädchen in Deutschland" mit Serap Cileli

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Serap Cileli: Zwangsheirat und Ehrenmorde an moslemischen Mädchen und Frauen

    Zwangsheirat und Ehrenmorde an moslemischen Mädchen und Frauen gibt es auch in Deutschland. Allein in Berlin werden 40% der moslemisch-türkischen Mädchen zwangsverheiratet. Die Autorin Serap Cileli möchte mit ihrer Leidensgeschichte die Öffentlichkeit informieren und jungen Frauen Mut machen, für ihre Eigenständigkeit zu kämpfen.

    VeranstalterInnen: Terre des Femmes- Heidelberg, GEW- Fachgruppe Frauen, Kreis Rhein-Neckar-Heidelberg, VHS-Heidelberg

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Donnerstag, 20.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Musik gegen Krieg - KünstlerInnen treten auf für den Frieden (10/8 Euro)

Freitag, 21.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Samstag, 22.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Sonntag, 23.02.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 24.02.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Dienstag, 25.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Mittwoch, 26.02.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    S2-Forum: Landeskunde durch Bodenfunde: Archäologische Erfolge - aber nicht auf Kosten der Wirtschaft

    Der Keltenfürst von Hochdorf, die Pfahlbauten am Federsee, der römische Kulturplatz von Osterburken und die umfangreiche Grabung in Ulm belegen die große Bedeutung der Archäologie in Baden-Württemberg. Bei der Ausstellung "Menschen - Zeiten - Räume", die zur Zeit in Berlin die Leistungen der Archäologen in Deutschland würdigt, spielen die Fundstätten im Südwesten eine herausragende Rolle. Neue Forschungsmethoden haben in den letzten 25 Jahren ganz neue Erkenntnisse zu Tage gefördert und neue Fragen aufgeworfen. Doch zur Zeit ihrer größten Erfolge werden die Landesarchäologen immer öfter ausgebremst. Der Protest Ulmer Kaufleute und Politiker gegen eine gründliche Erforschung der "Bodenschätze" ist durchaus kein Einzelfall: Grabungen behindern die Geschäfte. Über Erfolge und Konflikte der Archäologie in Baden-Württemberg diskutieren: Dr. Jörg Biel, Landesarchäologe am Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Dr. Andrea Bräuning, Grabungsleiterin in Ulm und Gerhard Bühler, Vorsitzender der Freien Wähler Gemeinschaft im Ulmer Gemeinderat. Gesprächsleitung: Sabine Freudenberg

  • 18.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Abendgebet mit anschließendem Buffet Surprise (jedeR bringt was mit) in der Kapelle der ESG

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag mit Diskussion: "Folgen eines Krieges, am Beispiel des zweiten Golfkriegs" mit Joachim Guilliard

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Donnerstag, 27.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

  • 21.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    UnheilBar: Queere Kneipe

Freitag, 28.02.

  • 11.15 Uhr
    Kopfklinik, INF 400, Großer HS

    Vortrag: "Die Renaissance der hohen Einzeldosis in der Strahlentherapie -- what goes around comes around" mit Frank Lohr

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    S2-Forum: E-Mail statt Brief - Wie sich unsere Schreibkultur verändert.

    Der Computer hat unsere schriftliche Kommunikation verändert. Die E-Mail ist schneller als jeder Brief - aber auch flüchtiger. Die SMS-Botschaft via Handy liegt im Trend zeitgenössischer Jugendkultur. Schnelle, kurze Mitteilungen, beliebig oft korrigierbar, an virtuellen Orten, im Überall und Nirgends: Müssen wir uns mit dem allmählichen Verschwinden handgeschriebener Briefe, Tagebücher und Privatnotizen vertraut machen? Oder fördern die modernen digitalen Mitteilungssysteme erstaunlicher Weise die schriftliche Kommunikation? Im SWR2 Forum diskutieren der Schriftsteller Wilhelm Genazino, der ehemalige Direktor des Instituts für Deutsche Sprache, Professor Dr. Gerhard Stickel und die Leiterin des Deutschen Tagebucharchivs, Frauke von Troschke, Gesprächsleitung: Eberhard Reuß

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Samstag, 01.03.

  • 14.00 Uhr
    Bismarckplatz

    Demo: "Kein Krieg gegen den Irak"

    Seit vielen Wochen können Waffeninspektoren im Irak ungehindert ihrer Arbeit nachgehen. Hinweise auf verbotene Rüstungsprogramme fanden sie nicht. Weltweit formiert sich Widerstand gegen einen neuen Krieg. Auch der UN-Sicherheitsrat sieht mehrheitlich keine Rechtfertigung für einen militärischen Angriff.

    Und trotzdem: Die US-Regierung hält an ihren Plänen für einen Angriffskrieg gegen den Irak fest und schließt den Einsatz von Atomwaffen dabei nicht aus.

    Wir, Menschen aus Heidelberg und Umgebung, sagen

    NEIN ZUM KRIEG GEGEN DEN IRAK.

    NEIN, weil erneut die irakische Bevölkerung Opfer dieses Krieges sein wird: 150.000 Menschen starben 1991 unmittelbar an den Folgen des letzten Krieges. Hilfsorganisationen befürchten, dass die Auswirkungen auf das vom Embargo geschwächte Land noch wesentlich verheerender sein werden.

    NEIN, weil die UNO-Charta keine militärischen Maßnahmen allein aufgrund von Verstößen gegen Abrüstungsverpflichtungen oder UN-Resolutionen erlaubt und eine unmittelbare Bedrohung für andere Länder durch den Irak nicht ersichtlich ist.

    NEIN, weil ein Krieg zur weiteren Ausweitung militärischer Gewalt mit unkalkulierbaren Folgen für die ganze Region führen kann.

    NEIN, weil ein Krieg die Gefahr terroristischer Anschläge nicht mindern, sondern weitere schrecklichen Taten provozieren wird.

    NEIN, weil es den Kriegsbefürwortern nicht um Abrüstung oder Demokratie, sondern um die Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen in der ölreichsten Region der Welt geht.

    NEIN, weil erst eine Ende von Krieg und Embargo 226 die die Diktatur festigten und nicht schwächten 226 eine Verbesserung der Menschenrechtssituation im Irak ermöglichen wird.

    Wir fordern die Bundesregierung auf, alle politischen Mittel in der UNO, NATO und EU zu nutzen, um den Krieg und eine weitere Militarisierung des Planeten zu verhindern. Und wir fordern sie 226 mit Verweis auch auf deutsches und internationales Recht 226 auf, den an einem Angriffskrieg beteiligten Armeen jegliche direkte und indirekte Unterstützung zu verweigern.

    Millionen Menschen gingen am 15. Februar überall in der Welt für den Frieden auf die Straße. Hochrangige Kirchenvertreter, angesehene Staatsmänner, berühmte Künstler und namhafte Wissenschaftler aus ganz Amerika, Europa, Afrika, Asien und dem Mittleren Osten rufen gegen Krieg auf. Auch wir dürfen jetzt mit unseren Druck nicht nachlassen.

Sonntag, 02.03.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 03.03.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    S2-Forum: Ganztagsschulen und Bildungsstandards: Hat das föderale System versagt?

    Die unionsregierten Länder wollen aus der gemeinsamen Bildungsplanung von Bund und Ländern aussteigen. Sie wollen sich im Schulwesen auf keinen Fall von der rot-grünen Bundesregierung etwas vorschreiben lassen. Als flächendeckend einzuführendes Allheilmittel gegen den PISA-Schock lehnen sie die Ganztagsschule ab - und wollen sich ihre Weigerung auch nicht durch Milliardenzuschüsse aus Berlin abkaufen lassen. Sie halten nichts davon, dass die Bundesregierung über eine Agentur nationale Standards einführt, sie pochen auf ihre Bildungshoheit. Die Bundesbildungsministerin hat darauf prompt reagiert: sie spricht von "bildungspolitischer Wüste", "Kirchturmpolitik" und kritisiert, dass es in Deutschland in Sachen Bildung keine "Kultur der Zusammenarbeit" gebe. Im SWR2 Forum diskutieren darüber die Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, der Thüringer Kultusminister Michael Krapp und Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Gesprächsleitung: Ralf Caspary

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Freitag, 07.03.

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politisches Video: "Maschinensturm"

    Der Begriff "Maschinensturm" hat für die meisten Menschen einen üblen Beigeschmack -- zu Unrecht, wie die MacherInnen des Videos "Maschinensturm" meinten. Die Ludditen des frühen 19. Jahrhunderts haben sich in direkten Aktionen gegen die Unterordnung des Menschen unter die Maschine zur Wehr gesetzt. Unabhängig davon, ob ihre Ziele aus heutiger Sicht wohlüberlegt erscheinen oder nicht, untersucht das Video Auseinandersetzungen um Technologie von Ende der 80er Jahre in ihrem geschichtlichen und ideologischen Rahmen.

Samstag, 08.03.

  • S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR 2 bringt am 8.März einen Beitrag zum "Bild des Lehrers" in der Literatur, z.B. anhand von Hebbels Jungfer Susanna...

  • Welt

    Internationaler Frauentag (und Anmeldeschluss für den Kurs Selbstverteidigung & Selbstbehauptung für Frauen mit Behinderung oder chronischen Krankheiten)

    Fortlaufender Abendkurs jeweils Dienstags ab dem 18. März, (18.15-19.45 Uhr , 2-wöchig). Ein Kompaktkurs findet statt am Sonntag den 13. April von 11-18.00 Uhr und einen Aufbaukurs für Fortgeschrittene gibt es am Samstag den 12. April von 11-18.00 Uhr. Veranstaltungsorte hierfür sind der "Spielraum" in Heidelberg-Neuenheim bzw. das Tai-Chi-Zentrum nähe HBF. Ein fortlaufender Kurs für Frauen mit Behinderung od. chronischen Krankheiten startet am Montag den 17. März und wird über das BiBeZ organisiert: Tel: 600 908 Anmeldeschluss hierfür ist der 8.März.!!

    Zentrale Kursinhalte sind: Das Einüben schnell zu erlernender, wirksamer, körperlicher Techniken; Stärkung von Selbstachtung und der Entschlossenheit sich gegen verbale oder körperliche Belästigungen oder Angriffe zur Wehr zu setzen; Information und Diskussion über sinnvolle Gewaltprävention; Gezielter Einsatz mentaler Übungen zur Erlangung innerer Stärke und Kontrolle; Erlernen von Konfrontationsprinzipien im Rollenspiel;

    Sportlichkeit ist für die Kursteilnahme nicht erforderlich, Frauen jeden Alters sind herzlich willkommen! Die Veranstaltungsorte sind mit ÖPNV gut erreichbar. Nähere Informationen und Anmeldung bei: Marion Rapp (Kursleiterin) Tel: 06201/186319 E-mail: Frauenselbstverteidigung@web.de

  • 18.00 Uhr
    Harbigweg 5

    Veranstaltung des AusländerInnenrats zum Weltfrauentag

Sonntag, 09.03.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 10.03.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR 2 - Forum: Wieder schlechte Noten! Die neuen PISA-Daten in der Diskussion

    Deutschland will es ganz genau wissen, en detail und umfassend: den eher allgemein gehaltenen PISA- Leistungsvergleichen im vergangenen Jahr folgt nun die Vertiefungsanalyse, sozusagen PISA Nummer drei. Und wieder zeichnet sich ein düsteres Bild am deutschen Schulhorizont ab: die Daten offenbaren Ungerechtigkeiten bei der Notengebung und erhebliche Probleme bei der Integration von Schülern aus Migranten-Familien. Wie soll man die neue Analyse bewerten, welche pädagogischen Konsequenzen aus ihr ziehen? Darf man Bildung auf Schulunterricht einengen? Darüber diskutieren die Journalisten Heike Schmoll (FAZ) und Reinhard Kahl sowie Prof. Reimer Gronemeyer, Soziologe an der Universität Gießen. Gesprächsleitung: Ralf Caspary

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Mittwoch, 12.03.

  • 09.00 Uhr
    Psychologisches Institut, Hauptstr. 47-51, HS II

    Frauenversammlung der Universität

    Rechenschaftsbericht der Frauenvertreterin; Bericht der Stellvertretenden Kanzlerin über Frauenförderung; Vortrag über Zeitmanagement (echt! d.S.)

  • 20.00 Uhr
    [M]Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Alternativen zur 5. Neckarquerung - Lösungen fürs Neuenheimer Feld. Podiumsdiskussion von GAL und SPD

    auf dem Podium: Roland Jerusalem (Stadtplanungsamt); Karl-Friedrich Raque (Naturschutzbeauftragter); Gerd Apfel (Personalrat Uni Heidelberg); Christian Weiss (GAL) und Karl Emer (SPD); Moderation: Dr. Ulrich Höpfner (ifeu) Die Wogen um die Neckarquerung gehen hoch und in diesen Wochen steht nun die Prioritätenentscheidung des Gemeinderates an. Auf Initiative der GAL soll die gemeinsame Veranstaltung mit der SPD zur Versachlichung beitragen und beschreiben, welch geringen Nutzen die Neckarquerung erzeugt. Dem stellt Roland Jerusalem unser Lösungspaket gegenüber, welches billiger, ökologischer und schneller umsetzbar die Verkehrserschließung des Neuenheimer Feldes dauerhaft sichert.

Donnerstag, 13.03.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    attac-Plenum. Schwerpunkt: ^GATS

  • 20.00 Uhr
    [M]Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Türkei in die EU? - der GRÜNE Salon diskutiert darüber.

    Mit: Memet Kilic (Vorsitzender Bundesausländerrat), Fügen Ugur (Heinrich-Böll-Stiftung Istanbul), Theresia Bauer MdL. Fügen Ugur ist Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung Istanbul. Sie war in dem Spionage-Prozess mit einigen anderen MitarbeiterInnen der deutschen Stifungen in der Türkei angeklagt und ist vor einigen Tagen freigesprochen worden. Memet Kilic, der Heidelberger Vorsitzender des Bundesausländerrates, war auch vor kurzem in der Türkei und wird neben der Frage der EU-Erweiterung zusammen mit Fügen Ugur auch ein Stimmungsbild im Vorfeld eines möglichen Irak-Krieges und vor dem Hintergrund der Parlamentsentscheidung gegen die Stationierung der US-Armee vermitteln.

Freitag, 14.03.

  • 20.00 Uhr
    Wiesloch, Alte Schuhfabrik (Ecke Heidelbergerx/Schillerstr.)

    GATS: General Agreement on Trade in Services. Podium mit Fritz Kuhn des Grünen-KV Odenwald-Kraichgau

    Führt das Abkommen der Welthandeslorganisation zur Liberalisierung des Dienstleistungssektors zum Abbau der Sozialsysteme? Verlieren die Staaten in der EU ihre internen Mittel zur Regulierung der Märkte? Der KV Wiesloch will diese Entscheidungen in die Öffentlichkeit tragen und mit Fritz Kuhn die Auswirkungen bewerten und diskutieren. Für GRÜNEN-MdB Fritz Kuhn ist dies auch der Auftakt einer Reihe von Regionalveranstaltungen im nordbadischen Raum, welchen er für die Bundestagsfraktion betreut.

    Die Unimutredaktion empfiehlt Interessierten Studis doch auch mal nach den Auswirkungen auf den Bildungsbereich zu fragen...

Samstag, 15.03.

  • 11.00 Uhr
    Bismarckplatz

    Infostand: attac vs. ^GATS

Sonntag, 16.03.

  • 16.30 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    Öffentliche Führung durch die Ebert-Gedenkstätte

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 17.03.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Mittwoch, 19.03.

  • 08.30 Uhr
    Senatssaal Alte Uni

    Sitzung des Hochschulrats unter strengstem Ausschluss der Öffentlichkeit

  • 11.00 Uhr
    Bundesverfassungsgericht, Karlsruhe

    Urteilsverkündung in Sachen Trotha-Hunni - öffentlich, Teilnahme aber nur nach Anmeldung...

  • 19.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Radiofeature: "Mehr als sterben kannst du nicht" über Selbstmord-Foren im Internet

Donnerstag, 20.03.

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Treffen des Bündnisses gegen den Krieg, alle Interessierten sind eingeladen

  • 20.15 Uhr
    Bismarckplatz

    SWR3 Ländersache berichtet live von der SchülerInnen-Aktion "Schutzwall fürs Völkerrecht" und würde sich freuen, wenn viele BürgerInnen im Bild wären.

Samstag, 22.03.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.3, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Der Mann, der die Hunde liebte" nach Raymond Chandler

  • 08.30 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    billig - praktisch - gut: die neue Lehrerbildung

    Schlechte Noten, schlechte Schüler, schlechte Lehrer - seit
    PISA grübelt Deutschland über die Mängel des eigenen Bildungssystems. Als ein Patentrezept wird die - längst fällige - Reform der Lehrerbildung gepriesen. Vor allem Gymnasiallehrern wurden bislang während ihrer Ausbildung zu wenig pädagogische und didaktische Kenntnisse vermittelt; manch ein Lehramtskandidat hat seit seinem eigenen Abitur keine Schule mehr von innen gesehen. Verschiedene Landesregierungen wollen jetzt neue Wege gehen. Das Land Berlin möchte als erstes Bundesland bis zum Herbst 2003 seine Lehrerausbildung komplett umstellen. Doch bereits heute stellt sich die Frage, ob diese Reformen nicht ins Leere laufen. Denn der Lehrergeneration, die davon profitieren soll, wird nach allen Einstellungsprognosen für die Zeit nach 2010 die Schule weitgehend verschlossen sein. Und das ist nicht der einzige Haken an der schönen, neuen Lehrerbildung.
  • 12.30 Uhr
    Bismarckplatz

    Demo gegen den dritten Golfkrieg (die Inspektionen des Heidelberger Friedens- und Sicherheitsrats sind bis auf weiteres verschoben)

    /unimut/dokumente/2003-Zivile-Inspektionen.html

Sonntag, 23.03.

Montag, 24.03.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.00 Uhr
    Rudi-Dutschke-Saal, Studihaus L4, 12, Mannheim

    Vorlesung gegen den Krieg: Pazifistische Texte, dokumentarische Artikel und ZuschauerInnenbeiträge

Dienstag, 25.03.

  • 10.00 Uhr
    Marstallhof

    Informationsveranstaltung des Deutschen Studentenwerks für Studierende und Studieninteressierte mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen

    Bitte unter studium-behinderung@studentenwerke.de anmelden, ggf. mit Angabe spezieller Bedürfnisse.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.3, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Kabultrauma" -- über die ungewollten Nebenwirkungen des Scheiterns des Afghanistanfeldzugs

Donnerstag, 27.03.

  • 20.00 Uhr
    Medizinische Psychologie, Bergheimer Str. 20

    Weirdo-Vortrag der Woche: "Lebenskunst. Selbst-Bewusstsein -- Wir-Bewusstsein: Unternehmer eigener und gesellschaftlicher Potenziale werden" mit Peter Spiegel, Generalsekretär des Club of Budapest

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Treffen des Bündnisses gegen den Krieg, alle Interessierten sind eingeladen

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    UnheilBar: Queere Kneipe

Samstag, 29.03.

  • 07.45 Uhr
    Hauptbahnhof

    Treffpunkt zur Abfahrt nach Stuttgart zur Blockade des EUCOM, Stuttgart/Vaihingen (dort ab 10.30)

  • 10.00 Uhr
    Hauptbahnhof

    Treffpunkt zur Abfahrt zur Blockade der Frankfurter Air Base (Treffpunkt dort: 12 Uhr, S-Bahn Zeppelinheim)

  • 15.00 Uhr
    ^GPI, ^INF 234

    Lange Nacht der Museen: In der Geologie tanzt der Bär

    Geologisch-Paläontologische Spiele und Vorträge, Kinder- und Abendprogramm, etwa Speerwerfen mit Nachbildungen von Homo erectus-Speeren, Holzbearbeitung mit Steinwerkzeugen, Vorstellung des Homo heidelbergensis, Geschichte, Klima und Kultur in Baum und Holz, Wunderbare Wasserwelt und mehr.

  • 20.00 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    Lange Nacht der Museen: Führungen, Lieder und Chansons von Tucholsky bis Benatzky mit Ulrike Brinkmann, Texte aus den Zwanziger Jahren mit Annette Büschelberger

  • 20.00 Uhr
    Überall und die ganze Nacht im Rhein-Neckar-Raum

    Lange Nacht der Museen

Sonntag, 30.03.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 31.03.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.00 Uhr
    MA, Rudi-Dutschke-Saal des Studierendenhauses in L 4, 12

    Lesung pazifistischer Texte und dokumentarische Artikel zur aktuellen Irak-Krise. Mitgebrachte Texte sind willkommen

Donnerstag, 03.04.

Freitag, 04.04.

  • 20.00 Uhr
    Carl-Rottmann-Saal, Dossenheimer Landstr. 13, Handschuhsheim

    Info-Veranstaltung zur 5. Neckarquerung und ihren Alternativen

  • 23.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.3, MP3-Strom)

    "Wer nur einen liebt, liebt keinen" -- Erich Fromm in einer langen Nacht

Samstag, 05.04.

  • 13.00 Uhr
    Bismarckplatz

    Demonstration zum NATO-HQ gegen den Irak-Krieg

Sonntag, 06.04.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 07.04.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR II Forum: IGLU: Entwarnung nach dem PISA-Schock?

    Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung, IGLU, stellt der deutschen Grundschule ein gutes Zeugnis aus. Wer hat das erwartet, nach all den negativen PISA-Studien, nach all den Diskussionen über das vermeintlich schlechte deutsche Schulsystem! Jetzt können Pädagogen und Eltern aufatmen, die deutschen Viertklässler befinden sich im internationalen Vergleich im oberen Mittelfeld. Das bedeutet allerdings nicht, dass man sich nun zurücklehnen sollte, denn auch in der Grundschule sollte sich einiges ändern, das betrifft vor alle auch die Frage, ob es sinnvoll ist, deutsche Schüler schon nach Klasse 4 zu trennen. Über IGLU und die Konsequenzen für die Grundschule diskutieren: Horst Bartnitzky vom Grundschulverband; Manfred Spitzer, Neurobiologe aus Ulm und Reinhard Kahl, Journalist. Gesprächsleitung: Ralf Caspary

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.30 Uhr
    Mannheim, Gewerkschaftshaus, Hans-Böckler-Str. 1

    Nabila Espanioly und Hannah Safran von der Frauenfriedenskoalition berichten über Perspektiven für einen Frieden zwischen Israel und Palästina

    Nabila Espanioly leitet das Frauenzentrum in Nazareth, Hannah Safran ist Koordinatorin der Womens' Studies und Professorin für Geschichte an der Uni Haifa

Mittwoch, 09.04.

  • 18.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Abendgebet mit anschließendem Buffet Surprise (jedeR bringt was mit) in der Kapelle der ESG

Donnerstag, 10.04.

  • 17.00 Uhr
    Uniplatz

    Critical Mass -- Fahrradfahren gegen den Krieg

    Wer beim Protestieren nicht immer nur laufen will, sondern gerne auch mal sitzen, der soll das tun: beim Fahrradfahren für den Frieden sitzt man schließlich auf Fahrrädern.

    Der Krieg der seit über zwei Wochen im Irak läuft ist auch ein Krieg um Öl; Öl, das auch in unseren Autos Verwendung findet. Anstatt Krieg darum zu führen wäre es sinnvoller, Alternativen zu finden. Zum Beispiel das Fahrrad. Das verbraucht kein Benzin, stinkt nicht, ist nicht so laut und viel gesünder als das Sitzen in einer Blechbüchse. Deswegen rufen wir zu einer Anti-Kriegs-Critical Mass auf!

    Und was ist das? -- Ein paar RadlerInnen, die gemütlich plau-dernd durch die Stadt fahren und sich nicht länger wie die Hasen scheuchen lassen. Und die in diesem Fall gleichzeitig noch gegen den Irak-Krieg protestieren.

    Warum tun die das? -- Da hat jedeR eigene Gründe. Die meisten allerdings finden, dass sie sich unterhalten dürfen, wenn sie Rad fahren, dass Autos zu schnell fahren, dass es dreist ist, wenn der größte Teil des öffentlichen Raums für Autos reserviert ist und das große Hupkonzert anfängt, wenn sich ein Mensch dorthin verirrt. Andere, weil sie Radwege für zu gefährlich halten, und noch andere, weil sie finden, dass Autos laut sind, stinken und Leute kaputtfahren und deshalb abgeschafft gehören.

    Und dürfen die das? -- Rad fahren ist glücklicherweise meistens noch nicht verboten.* Tatsächlich wird größeren Gruppen von RadlerInnen auch in der Straßenverkehrsordnung das Recht ein-geräumt, auf der Straße zu fahren. Eine Demonstration sind wir übrigens nicht. Wir fahren, wie gesagt, einfach nur Fahrrad.

    Mitbringen: Fahrrad, bunte Transparente, Kuchen, Saft, viele Freunde!

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Generation Golfkrieg - Wie politisch ist der Schülerprotest?

    In den vergangenen Jahren hatte man sich schon damit abgefunden, dass die Jugend mehr oder weniger unpolitisch sei. Denn in den 90ern gingen Jugendliche und alle, die sich jung fühlten, nur dann auf die Straße, wenn es etwas zu feiern gab. Die Loveparade jedenfalls wurde als politisches Engagement missverstanden. Das Desinteresse am Gemeinwohl wurde oft mit der Konsumfixierung der Teens und Twens begründet. Spätestens seit dem 11. September aber scheint diese Unbeschwertheit verloren gegangen zu sein. Und als der Irak-Krieg drohte, war die Zeit wieder reif für Friedensdemonstrationen: Vor allem Deutschlands Schüler gehen seitdem massenhaft auf die Straße, um gegen den Krieg zu demonstrieren. Nach der "Generation Golf" rückt also die "Generation Golfkrieg" in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Wie politisch aber ist der Schülerprotest? Was treibt die Jugend tatsächlich auf die Straße? Diffuse Gefühle oder doch das Bewusstsein, sich auf der politischen Bühne einzumischen. Wie demokratisch, wie antiamerikanisch, wie extrem sind die Ansichten der jungen Demonstranten? Darüber diskutieren Bernd Wagner vom Zentrum für demokratische Kultur in Berlin, der Jugendforscher Michael May von der Fachhochschule Wiesbaden und der Lehrer und Buchautor Jonas Lanig. Gesprächsleitung: Carsten Otte

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Treffen des Bündnisses gegen den Krieg, alle Interessierten sind eingeladen

  • 20.00 Uhr
    Grünes Büro

    Die Grüne Hochschulgruppe trifft sich

    Hier die Selbstdarstellung der Gruppe: Seit kurzem diskutieren wir gemeinsam über Hochschul- und Bildungspolitik sowie über weitere aktuelle politische Themen. Aber wir wollen nicht nur reden, sondern auch handeln. Deswegen werden auch konkrete Aktionen und Veranstaltungen geplant und durchgeführt, z.B. ein Infostand auf dem Markt der Möglichkeiten, eine Veranstaltung über internationale Politik sowie ein Kulturscheckheft für Erstsemester. Die Grüne Hochschulgruppe trifft sich jeden 2. und 4. Donnerstag im Grünen Büro, ab Mitte Mai dann im voraussichtlich im Marstall-Nichtrauchercafe. Interessierte sind immer herzlich willkommen.

Freitag, 11.04.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Auf dem Weg zum Doktor Pop - Baden-Württemberg startet erste Pop-Akademie

    Im Herbst wird in Mannheim die bundesweit erste Hochschule für Popmusik eröffnet. Nach jahrelangem Gerangel um die Finanzierung und den Standort hat Mannheim den Zuschlag erhalten. Potenzielle Anwärter waren noch Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart. Ein außergewöhnliches Projekt leistet sich das Land mit dieser Popakademie und das in Zeiten knapper Kassen. Allein der Bau und die Einrichtung kosten an die 4 Millionen Euro. Mit der Popakademie will das Land ein Zeichen setzen, sein Image verändern. Weg vom "hausbackenen, braven Musterländle" hin zum innovativen, modernen, jungen Bundesland. Aber braucht man tatsächlich eine Popakademie, um im Showgeschäft Erfolg zu haben? Hatte John Lennon etwa eine akademische Musikausbildung. Annette Lennartz diskutiert mit Prof. Udo Dahmen, Leiter der Popakademie Mannheim, Edo Zanki, Sänger, Texter und Musikproduzent, und Jan Ulrich Welke, Musikredakteur der Stuttgarter Zeitung. Gesprächsleitung: Annette Lennartz

Samstag, 12.04.

  • 11.00 Uhr
    Tai-Chi-Zentrum Heidelberg

    Aufbaukurs: Selbstbehauptung & Selbstverteidigung für Frauen

    Zentrale Inhalte sind: Das Einüben schnell zu erlernender, wirksamer, körperlicher Techniken Stärkung von Selbstachtung und der Entschlossenheit, sich gegen verbale oder körperliche Belästigungen oder Angriffe zur Wehr zu setzen; Information und Diskussion über sinnvolle Gewaltprävention; gezielter Einsatz mentaler Übungen zur Erlangung innerer Stärke und Kontrolle; Erlernen von Konfrontationsprinzipien im Rollenspiel. Sportlichkeit ist für die Kursteilnahme nicht erforderlich, jedes Alter ist willkommen!

    Der Kursort (Tai-Chi-Zentrum Heidelberg) ist mit ÖPNV gut erreichbar.

    Nähere Informationen und Anmeldung bei Marion Rapp (Kursleitung) Tel: 06201/186319 E-mail: Frauenselbstverteidigung@web.de.

    Kostenbeitrag 80 Euro für ein Wochenende, im Notfall sind Ermäßigungen möglich.

Sonntag, 13.04.

  • 11.00 Uhr
    Tai-Chi-Zentrum Heidelberg

    Kompaktkurs: Selbstbehauptung & Selbstverteidigung für Frauen

    Zentrale Inhalte sind: Das Einüben schnell zu erlernender, wirksamer, körperlicher Techniken Stärkung von Selbstachtung und der Entschlossenheit, sich gegen verbale oder körperliche Belästigungen oder Angriffe zur Wehr zu setzen; Information und Diskussion über sinnvolle Gewaltprävention; gezielter Einsatz mentaler Übungen zur Erlangung innerer Stärke und Kontrolle; Erlernen von Konfrontationsprinzipien im Rollenspiel. Sportlichkeit ist für die Kursteilnahme nicht erforderlich, jedes Alter ist willkommen!

    Der Kursort (Tai-Chi-Zentrum Heidelberg) ist mit ÖPNV gut erreichbar.

    Nähere Informationen und Anmeldung bei Marion Rapp (Kursleitung) Tel: 06201/186319 E-mail: Frauenselbstverteidigung@web.de.

    Kostenbeitrag 80 Euro für ein Wochenende, im Notfall sind Ermäßigungen möglich.

  • 16.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Hörspiel-Studio: Der abenteuerliche Simplicissimus(1) 1. Element: Feuer

    Nach dem Roman von Hans Jakob Chistoffel von Grimmelshausen Hörspielbearbeitung in vier Elementen von Hans Gerd Krogmann, Regie: Hans Gerd Krogmann, Produktion: SWR 2000, 103 Minuten

    1669 erschien "Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch" - der erste deutsche Prosaroman von Weltrang. Ein grandioses Zeitpanorama des Dreißigjährigen Krieges, der Mitteleuropa zwischen 1618 und 1648 verwüstet hatte. Hinter dem Autorenpseudonym German Schleifheim verbarg sich ein Schwarzwälder Dorfschultheiß, der aus Hessen stammte und in jungen Jahren durch die Kriegsereignisse mitgerissen worden war. Dörfer hatte er brennen, Städte hatte er schleifen sehen und sich einen widerspenstigen Blick auf das eitle Treiben und das Simulantentum der Nachkriegsgesellschaft bewahrt, in der die "neuen Nobilisten" den modischen Ton angaben. Ihnen setzte er die Lebensgeschichte seines Simplicius entgegen, der im Knabenalter durch das Feuer des Krieges entwurzelt wird und die vielen Weltgegenden, in die er getrieben wird, auf seine Weise zu erfahren lernt.

    Folge 2 kommt am Karfreitag, 3 und 4 Ostersonntag und Ostermontag

  • 16.30 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Reichskanzler der Weimarer Republik"

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 14.04.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR II Forum: Das Schattenkabinett der Wissenschaftler - Wie viel Politikberatung verträgt die Demokratie?

    Rürup-, Herzog-, Hartz-Kommission: Die Politik kommt offenbar ohne externen Sachverstand nicht mehr aus. Die Krise auf dem Arbeitsmarkt, der Reformstau in Sozial- und Krankenversicherungssystemen verlangt nach wissenschaftlicher Beratung, denn kein Parlamentarier kann kein Spezialist für Rentenmathematik, Genforschung und Arbeitsrecht sein. Was wie ein Gewinn an gesellschaftlicher Beteiligung aussieht, birgt aber ein Problem. Die Entscheidungen werden aus der Mitte des Parlaments nach außen verlagert und teilweise zwischen Vertretern von Partikularinteressen zerrieben. Und wenn sich eine Kommission nicht wunschgemäß verhält - siehe Rürup- Kommission oder Ethik-Rat - droht der Kanzler mit Auflösung. Über Politikberatung in der Demokratie diskutieren der Mannheimer Politikwissenschaftler Peter Graf Kielmannsegg, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Ortwin Renn, Direktor der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden- Württemberg und Wolf-Michael Catenhusen, ehemaliger Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Gesprächsleitung: Michael Köhler

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 18.30 Uhr
    Katholische Hochschulgemeinde, Neckarstaden 32

    Ökumenische Abendfeier in der Karwoche

  • 22.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Radiofeature: "Hip und Hop? -- Das Heidelberger Musiker-Kollektiv De-Phazz"

Dienstag, 15.04.

  • 18.30 Uhr
    Katholische Hochschulgemeinde, Neckarstaden 32

    Ökumenische Abendfeier in der Karwoche

Mittwoch, 16.04.

  • 18.30 Uhr
    Katholische Hochschulgemeinde, Neckarstaden 32

    Ökumenische Abendfeier in der Karwoche

Donnerstag, 17.04.

  • 18.00 Uhr
    Katholische Hochschulgemeinde, Neckarstaden 32

    Ökumenische Agapefeier und -mahl zum Gründonnerstag

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Treffen des Bündnisses gegen den Krieg, alle Interessierten sind eingeladen

Freitag, 18.04.

  • 16.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Hörspiel-Studio: Der abenteuerliche Simplicissimus(2) 2. Element: Luft

    Nach dem Roman von Hans Jakob Chistoffel von Grimmelshausen Hörspielbearbeitung in vier Elementen von Hans Gerd Krogmann, Regie: Hans Gerd Krogmann, Produktion I SWR 2000, 94 Minuten

    Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (1621-1676) wächst in Gelnhausen auf, nach dessen Plünderung 1634 die Familie nach Hanau flieht, wird 1635 von den Kroaten entführt, kommt 1637 zu den kaiserlichen Truppen, mit denen er 1638 an den Oberrhein gelangt, wechselt 1639 in Offenburg ins Schauenburgische Regiment und 1648 mit dem Regiment Elter nach Bayern, wird nach dem Krieg 1649 Schaffner der Familie Schauenburg in Gaisbach bei Oberkirch, läßt sich dort 1665 als Gastwirt nieder und beginnt seine Buchveröffentlichungen, ist zwischendurch Schaffner auf der Ullenburg (1662-65), wird schließlich 1667 Schultheiß in Renchen und ist 1675 noch einmal Soldat, als die Franzosen zur Schlacht von Sasbach anrücken. - Umfangreiches erzählerisches Gesamtwerk.

    Die beiden folgenden Teile werden am Ostersonntag und Ostermontag gesendet.

Samstag, 19.04.

  • 11.30 Uhr
    Stadtbücherei

    Kundgebung "Nazis? -- No Way" gegen einen am gleichen Tag geplanten Nazi-Aufmarsch in Heidelberg

  • 12.00 Uhr
    Bismarckplatz

    Ostermarsch gegen den Krieg (der erste in Heidelberg seit Menschengedenken...)

Sonntag, 20.04.

  • 16.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Hörspiel-Studio: Der abenteuerliche Simplicissimus(3) 3. Element: Erde

    Nach dem Roman von Hans Jakob Chistoffel von Grimmelshausen Hörspielbearbeitung in vier Elementen von Hans Gerd Krogmann, Regie: Hans Gerd Krogmann, Produktion I SWR 2000, 93 Minuten

    "Ich wurde durchs Feuer wie Phoenix geborn. /

    Ich flog durch die Lüfte! wurd doch nit verlorn, /

    Ich wandert durchs Wasser, Ich reist über Land, /

    In solchem Umschwärmen macht ich mich bekannt, /

    Was mich oft betrübt und selten ergetzt, /

    Was war das? Ich habs in dies Buche gesetzt, /

    Damit sich der Leser gleich wie itzt tue, /

    Entferne der Torheit und lebe in Ruhe."

    So lautet das Titelgedicht der Erstausgabe des Romans, den Hans Gerd Krogmann nach Maßgabe der genannten klassischen vier Elemente in vier Teilen mit barocker und zeitgenössischer Musik für den Funk bearbeitet hat. Der vierte und letzte Teil wird an Ostermontag gesendet

  • 18.30 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Hörspiel: "Berlin, April 1933"

    Als der junge Anwalt Hans Bauer im April 1933 von einem Erholungsurlaub nach Berlin zurückkehrt, haben die Nazis die Macht übernommen. Er gerät in Schwierigkeiten. Mit einer jüdischen Großmutter und ohne Ariernachweis darf er seinen Beruf nicht länger ausüben. Druch die Vermittlung seiner Freundin lernt er einen SS-Offizier kennen. Der schlägt ihm einen Handel vor...

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 21.04.

  • 16.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Hörspiel-Studio: Der abenteuerliche Simplicissimus(4) 4. Element:Wasser

    Nach dem Roman von Hans Jakob Chistoffel von Grimmelshausen Hörspielbearbeitung in vier Elementen von Hans Gerd Krogmann, Regie: Hans Gerd Krogmann, Produktion I SWR 2000

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Dienstag, 22.04.

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.3, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Berg Heil, Heil Hitler -- wie der Alpinismus zum Wegbereiter des NS-Staats wurde"

  • 20.10 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.3, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Deutsche Krieger: Kaiser Willhelm Overdrive" von Andreas Ammer und FM Einheit.

Donnerstag, 24.04.

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Treffen des Bündnisses gegen den Krieg, alle Interessierten sind eingeladen

Freitag, 25.04.

  • 16.30 Uhr
    NATO-HQ, Haupttor, Römerstraße

    Erneuter Versuch einer Zustellung von Vorladungen an die Soldaten

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR2 extra: Mannheim - ein klingendes Arkadien. Die Musik der Mannheimer Hofkapelle - Nur eine Vorstufe der Wiener Klassik?

    Gesprächsteilnehmer: Dorothea Enderle, SWR2 Musikleitung, Baden-Baden, Prof. Silke Leopold, Musikwissenschaftlerin, Heidelberg, Christoph Spering, Dirigent und Musikwissenschaftler, Köln; Gesprächsleitung: Ursula Nusser

Sonntag, 27.04.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 28.04.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.30 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Vortrag: "In der Höhle des Löwen -- Die Antikriegsbewegung in den USA" mit John Catalinotto (New York)

Mittwoch, 30.04.

  • 13.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Radiofeature: "Vor 20 Jahren wurde die erste deutsche Privatuniversität eröffnet"

    ...und nebenbei: von Antroposophen, die nicht nur ihre völikische Vergangenheit nicht bereuen, sondern auch nach wie vor wild antigewerkschaftlich sind.

  • 18.00 Uhr
    Richard-Hauser-Platz (neben Uniplatz, vor der Jesuitenkirche)

    Antifaschistisches Straßenfest

Donnerstag, 01.05.

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Treffen des Bündnisses gegen den Krieg, alle Interessierten sind eingeladen

Freitag, 02.05.

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politischer Film im Mai: "Business as usual" über die Ölgeschäfte in Nigeria und den Fall Ken Saro-Wiwa

Sonntag, 04.05.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 05.05.

  • 07.45 Uhr
    Chirurgie, ^INF 110, Großer Hörsaal

    Vortrag: "Gentherapie: Wunsch und Wirklichkeit" mit Vonder Leyen (Hannover)

  • 16.00 Uhr
    INF 288, HS 4

    Sitzung des Fakultätsrat der Fakultät für Mathematik und Informatik (nichtöffentlich)

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.15 Uhr
    Kunsthistorisches Seminar, Seminarstraße 4

    Vortrag: "Hilflose Erinnerung. Das Denkmal für die Opfer im Lande der Täter" mit Heinz Dieter Kittsteiner (Frankfurt/Oder)

  • 20.00 Uhr
    Heuscheuer

    Semesteranfangstreffen der Attac-Hochschulgruppe

Dienstag, 06.05.

  • 14.00 Uhr
    Bibliothek Victor Hugo Romanisches Seminar, Seminarstr. 3

    Infoveranstaltung über Studium und andere Aufenthalte in Frankreich

  • 20.00 Uhr
    Tai Chi Zentrum, Alte Eppelheimer Str. 38, Heidelberg

    Contrebasse au creux de l'oreille -- Kontrabass Solokonzert mit Michel Bismut

    Michel Bismut lädt zu einer Entdeckungsreise der unterschiedlichsten musikalischen Welten ein. Orientalische Wüsten, skandinavische Fjorde, die iberische Halbinsel und Schwarzafrika sind nur einige der Stationen des Weges, auf den der französische Kontrabassist seine Zuhörer mitnimmt.

    Dieses Konzert spricht ausschließlich das Ohr und die Musikalität an, optische Reize werden schon durch die Beleuchtung ausgeschaltet. Es findet in bewusst kleinem Rahmen statt, damit jeder den akkustischen Genuß nahe am Instrument unmittelbar erleben kann. Die Besucher erwartet ein völlig neues Hörerlebnis, das Musik in ungeahnter Intensität wieder- und neu entdecken läßt.

    Gespielt werden eigene Kompositionen für Solokontrabass, ohne Verstärker. Pizzicato oder mit dem Bogen, die es möglich machen, diese riesenhafte Geige in ihrer oft verkannten Schönheit und Klangvielfalt zu entdecken.

    Eintritt: 10 Euro

    Reservierungen: 06221-162969 oder montpellier-haus@heidelberg.de

  • 20.00 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    Vortrag: "Fanal der Barbarei. Die Bücherverbrennung im Mai 1933" mit Klaus Schönhoven

Mittwoch, 07.05.

  • 14.15 Uhr
    Anglistisches Seminar

    Studienkommission der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 21.00 Uhr
    Karlstorbahnhof

    Ersti-Party der VWL

Donnerstag, 08.05.

  • 14.00 Uhr
    Studihaus im Marstall

    Kurs: Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen mit Marion Rapp

    Weitere Termine: 15.5. und 22.5.

    Zentrale Inhalte sind: Das Einüben schnell zu erlernender, wirksamer, körperlicher Techniken; Stärkung von Selbstachtung und der Entschlossenheit, sich gegen verbale oder körperliche Belästigungen oder Angriffe zur Wehr zu setzen; Information und Diskussion über sinnvolle Gewaltprävention; gezielter Einsatz mentaler Übungen zur Erlangung innerer Stärke und Kontrolle ; Erlernen von Konfrontationsprinzipien im Rollenspiel.

    Anmeldung und/oder weitere Infos bei Marion Rapp, Tel. 06201/186319.

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag: "Couragiertes Handeln in Diktatur und Demokratie" mit Wolfgang Heuer (Berlin), anschließend Besichtigung der der Ausstellung Ein Volk praktiziert den zivilen Widerstand

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Treffen des Bündnisses gegen den Krieg, alle Interessierten sind eingeladen

Freitag, 09.05.

  • 21.00 Uhr
    Mensa INF

    Medizinerfete

Samstag, 10.05.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Zeit aus den Fugen" nach Phillip K. Dick

  • 10.00 Uhr
    Alte Aula, Alte Uni

    Vortrag und Diskussion zur badischen Unireform von 1803

  • 11.00 Uhr
    Tai-Chi-Zentrum (Nähe Hauptbahnhof)

    Wochenendkurs Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen mit Marion Rapp

    Zentrale Inhalte sind: Das Einüben schnell zu erlernender, wirksamer, körperlicher Techniken; Stärkung von Selbstachtung und der Entschlossenheit, sich gegen verbale oder körperliche Belästigungen oder Angriffe zur Wehr zu setzen; Information und Diskussion über sinnvolle Gewaltprävention; gezielter Einsatz mentaler Übungen zur Erlangung innerer Stärke und Kontrolle ; Erlernen von Konfrontationsprinzipien im Rollenspiel.

    Anmeldung und/oder weitere Infos bei Marion Rapp, Tel. 06201/186319.

Sonntag, 11.05.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 12.05.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Welche Studenten braucht das Land? Kampf um die besten Köpfe

    Sollen die Hochschulen ihre Studenten künftig überwiegend selbst auswählen dürfen oder weiterhin über die Zentrale Vergabe Stelle (ZVS) in Dortmund zugeteilt bekommen? Darüber hatten die Länder Anfang März zu entscheiden, und die viel gescholtene Schnecke "Kultusministerkonferenz" hat tatsächlich eine Entscheidung zustande gebracht: Ein klares "sowohl als auch". Demnach bleibt es den Ländern künftig freigestellt, für welches der beiden Verfahren, die zur Wahl standen, sie sich entscheiden: Für jenes, das den Hochschulen die Priorität einräumt, oder für jenes, das der ZVS die Erstauswahl zugesteht. Noch weiß also niemand, wie man im nächsten Jahr einen jener Studienplätze ergattert, für die eine Zulassungsbeschränkung besteht. Zum einen, weil da der Bund noch ein Wörtchen mitzureden hat, zum zweiten, weil sich noch nicht alle Länder zur einen oder anderen Variante bekannt haben und zum dritten, weil es letztlich den einzelnen Hochschulen überlassen bleibt, ob und wie sie von den neuen Freiheiten des Auswahlrechts Gebrauch machen. Aber das sind nicht die einzigen offenen Fragen und noch nicht einmal die wichtigsten. Welche Anforderungen müssen heutige Studenten erfüllen, damit sie gute Chancen haben, ihr Studium auch erfolgreich abzuschließen und danach einen angemessenen Job zu finden. Weshalb braucht Deutschland dringend Studenten aus dem Ausland, und welche Hindernisse stehen dem entgegen? Darüber diskutieren im SWR2 Forum: Prof. Klaus Landfried, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz; Prof. Theodor Berchem, Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und Dr. Rainer Bürstinghaus, beim Chemiekonzern BASF zuständig für die Auswahl des naturwissenschaftlichen Nachwuchses. Gesprächsleitung: Markus Bohn

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag: "Ohne Waffen gegen Hitler -- Ziviler Widerstand während des Nationalsozialismus in Europa" mit Uli Wohland (Heidelberg)

Mittwoch, 14.05.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal Alte Uni

    Fakultätsrat der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

Donnerstag, 15.05.

  • 17.30 Uhr
    Cafe da lang, EWS, Akademiestr. 3

    Infoveranstaltung über das Lehramtsstudium mit VertreterInnen von ^EWS, ^EPG-Koordination und ^ZSW

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Hrotsvit von Gandersheim: "Dulcitius". Aufgeführt von der lateinischen Theatergruppe des des Auguste Pattberg-Gymnasiums. Damit das Latinum sich gelohnt hat!

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Treffen des Bündnisses gegen den Krieg, alle Interessierten sind eingeladen

Samstag, 17.05.

  • 14.30 Uhr
    Nördlich des Friedhofs Handschuhsheim (Treffpunkt)

    Exkursion: Der Handschuhsheimer Steinberg Natur- und Kulturlandschaftlich mit Peter Sinn

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Hrotsvit von Gandersheim: "Dulcitius". Aufgeführt von der lateinischen Theatergruppe des des Auguste Pattberg-Gymnasiums. Damit das Latinum sich gelohnt hat!

Sonntag, 18.05.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 19.05.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag: "Deutschland verteidigen am Hindukusch" - Die Bundeswehr im weltweiten Einsatz mit Thomas Klein

  • 19.30 Uhr
    Aula neue Uni

    Studium Generale: "Stellvertretung und Vertrauen: ethische und religiöse Fundamente der Zuversicht" mit Christof Gestrich (Berlin)

Dienstag, 20.05.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

  • 18.15 Uhr
    Akademie der Wissenschaften, Karlstr. 4

    Vortrag: "Klimaschwankungen -- ist die Sonne schuld? Baumringchonologien der letzten 12000 Jahre liefern den Schlüssel" mit Bernd Kromer (Heidelberg)

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Anke Richter liest aus "Tokelau - 200 Tage. Bericht aus einem sinkendem Paradies"

    Keine Autos, keine Gefängnisse, kein Fernsehen, keine Touristen - die Liste dessen, was es in dem winzigen Südseestaat Tokelau nicht gibt, ist lang und klingt paradiesisch. Für sieben Monate zieht die Autorin mit ihrer Familie auf ein abgeschiedenes Atoll im Pazifik. Ihr Mann, der Kieler Urologe Frank Küppers, ist dort der Inselarzt; Sohn Jasper vier Jahre alt. Sie leben mit 500 Menschen als einzige Ausländer in der streng christlichen Dorfgemeinschaft, isoliert vom Rest der Welt: Die einzige Verbindung nach draußen ist nur per Schiff einmal im Monat möglich. Die drei Deutschen erleben eine nie gekannte Gemeinschaft und Gastfreundschaft und tauchen in die polynesische Kultur ein: Zusammen wird gekocht, getanzt, gefischt und vor allem viel gebetet. Geld und Konsum spielen keine Rolle, denn zu kaufen gibt es auf der Insel kaum etwas. Die Dorfregeln sind strikt. Am Sonntag ist jede Aktivität verboten, zur Dämmerung herrscht Ausgangssperre, und Unverheiratete dürfen nicht unter einem Dach schlafen.

    Doch in der Südsee-Idylle zeigen sich auch Risse: Prügelstrafen und der Selbstmord eines Teenagers machen der Journalistin zu schaffen. Sie mischt sich ein und bricht damit eines der ungeschriebenen Gesetze ihrer Gastgeber.

    Ihr außergewöhnliches Buch ist ein mitreißend erzählter und schonungslos persönlicher Bericht aus einer Welt, die es nicht mehr lange geben wird: Durch die Klimaveränderung wird Tokelau eines Tages vom Meer überspült sein.

    In der VHS in Heidelberg wird Anke Richter Dias aus Tokelau vorführen, tokelauische Musik spielen und verschiedene Passagen aus Ihrem Buch lesen. Beginn der Lesung ist um 19.30 Uhr.

Mittwoch, 21.05.

  • 14.00 Uhr
    Slavisches Institut, Schulgasse 6, Raum 201

    ^Vorsingen für die Nachfolge Panzer auf die Professur für slavische Sprachwissenschaft

    Die KandidatInnen:

    14.00: Björn Wiemer (Konstanz), "Die slavische Aspektopposition und die Darstellung wiederholter oder wiederholbarer Situationen"

    15.15: Holger Kuße (Frankfurt), "Perlokutionäre Interaktion. Beispiele der höfischen Kommunikation im Rußland des 18. Jahrhunderts"

    16.30: Jadranka Gvozdanovic (Mannheim), "Überlegungen zu den Grundlagen einer slavistischen Sprachtypologie"

  • 19.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Radiofeature: "Guben und Gubin: Zwei Grenzstädte an der Neiße"

    "Heidelberg am Neißestrand wurde Gubin einst, na ja, gerühmt. Was ist nach Hetzjagd auf Flüchtlinge und Nazitreiben davon geblieben?

  • 19.30 Uhr
    Tikk-Theater im Karlstorbahnhof

    "From Poverty to Power-Tea" - Adivasi zu Gast in Heidelberg

    Ureinwohner/innen aus dem Süden Indiens sind auf Einladung des Weltladens, des Eine-Welt-Zentrums und der Evang. Studierenden Gemeinde zu Gast in Heidelberg. Die Abendveranstaltung im Karlstorbahnhof beginnt mit gemeinsamen Teetrinken und der Besichtigung der Ausstellung, die über das Leben der Adivasi und ihr Teeprojekt berichtet.

    Die Delegation der Adivasi wird im Anschluss von ihrem Entwicklungsprojekt und ihrem Weg aus der Marginalisierung hin zu mehr selbstständigkeit erzählen. Dazu werden sie den Besuchern mit Dias, Musik, Tanz und Theater sowie indischem Tee ihre Kultur und Lebensweise nahebringen. Als Gäste der Adivasi werden darüber hinaus Schüler/innen der beiden Schulprojekte anwesend sein , die vergangenen Winter die Adivasi in ihren Dörfern und in Ihren Projekten besucht haben.

    Veranstalter: Weltladen Heidelberg, Eine-Welt-Zentrum, ESG Heidelberg und Adivasi-Tee-Projekt.

    Weitere Infos zum Teeprojekt finden sich unter http://www.adivasi-tee-projekt.de sowie in einem kleinen UNiMUT-Artikel von 1997.

Donnerstag, 22.05.

  • 18.00 Uhr
    Cafe da lang, ^EWS

    Infoveranstaltung über das Schulpraxissemester mit einem Vertreter des staatlichen Seminars für Schulpädagogik

  • 18.15 Uhr
    ^INF 327, Zimmer 117 (Bibliothek!)

    Vortrag: 200 Blutproben aus Auschwitz: Josef Mengele und die Kaiser-Willhelm-Gesellschaft" mit Achim Trunk (Berlin)

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Film: "The Eyes of the Rainbow - Die Augen des Regenbogen" über die Black-Panther-Aktivistin Assata Shakur, ihre Lebensgeschichte und ihr Exil in Kuba.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Globalisierung und Menschenrechte Praktiken des Metro-Konzerns gegen Gewerkschaftsmitglieder in der Türkei" mit Anton Kobel (Mannheim)

    Seit Jahren expandiert die deutsche MetroAG. Zur Metrogroup gehören in Deutschland Ketten wie Kaufhof, Mediamarkt, Saturn, Real. Auf der Suche nach neuen Absatzmärkten hat der Großkonzern u.a. auch die Türkei entdeckt, wo mehr und mehr Metro-, Real- und Praktiker- Märkte eröffnen. Gewerkschafter berichten über unglaubliche Zustände in den türkischen Filialen. Gewerkschaftsmitglieder werden unter Druck gesetzt, gekündigt, verfolgt und es finden skandalöse Menschenrechtsverletzungen statt.

    Dass es sich hier um keine Einzelfälle handelt, sondern um eine von der Geschäftsführung verfolgte Strategie, zeigt ein Geheimplan des Metro-Konzerns, der nun öffentlich wurde.

    Anton Kobel, ver.di Gewerkschaftssekretär aus Mannheim, war im Herbst 2002 selbst vor Ort. Er berichtet über das Geheimpapier, über die Situation der Arbeiter und Angestellten in der Türkei und informiert über eine Solidaritätskampagne mit türkischen Gewerkschaftern. Die Verbindung in die Türkei ist nicht zufällig, wenn man bedenkt, dass die Handelsgewerkschaften in Istanbul und Heidelberg/Mannheim seit Jahren eine freundschaftliche Beziehung pflegen.

Freitag, 23.05.

  • 19.30 Uhr
    Stadtbücherei

    Vortrag: "Der lange Krieg gegen den Irak - ein geduldetes Verbrechen?" mit Hans von Sponeck, ehemaliger humanitärer UN-Koordinator für den Irak und einer der Stellvertreter des UN-Generalsekretärs

  • 21.00 Uhr
    Mensa INF

    Math-Phys-Rom-Fete

Samstag, 24.05.

  • 11.00 Uhr
    Studihaus im Marstall

    Wochenendkurs: Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen mit Behinderung

    Zentrale Inhalte sind: Das Einüben schnell zu erlernender, wirksamer, körperlicher Techniken; Stärkung von Selbstachtung und der Entschlossenheit, sich gegen verbale oder körperliche Belästigungen oder Angriffe zur Wehr zu setzen; Information und Diskussion über sinnvolle Gewaltprävention; gezielter Einsatz mentaler Übungen zur Erlangung innerer Stärke und Kontrolle ; Erlernen von Konfrontationsprinzipien im Rollenspiel.

    Anmeldung und/oder weitere Infos bei Marion Rapp, Tel. 06201/186319.

Sonntag, 25.05.

  • 11.00 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Matinee, Vortrag und Gesprächsrunde: "Die Rettung der Juden in Dänemark 1943" mit der Zeitzeugin Salle Fischermann (Kopenhagen)

    Im Begleitprogramm der Ausstellung Ein Volk praktiziert zivilen Widerstand, Eintritt 3 Euro.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 26.05.

  • 14.15 Uhr
    ^SAI, Raum 317

    Vortrag: "Muslim Women's Access to Divorce in India. What goes on in the Qazi's Office?" mit Sylvia J. Vatuk (Chicago)

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 14

    Zuobir Azzef: Bibel, Koran und Wissenschaft. Ursprung und Authentizität des Koran

  • 19.15 Uhr
    Kunsthistorisches Institut, Seminarstr. 4

    Vortrag: "Strategien des Erinnerns. Wie funktionieren Denkmäler heute? Funktionieren sie überhaupt?" mit Christoph Heinrich (Hamburg), der damit den Preis für den besten Vortragstitel der Woche gewinnt

Dienstag, 27.05.

  • 10.00 Uhr
    Mensa ^INF

    Fahrradcodieraktion

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, HS 4

    Vortrag: "Studium und kein Abschluss -- Berufschancen ohne Examen" mit ^ZSW und Hochschulteam des Arbeitsamts

  • 18.15 Uhr
    ^KliMa, Haus 6, Ebene 4, Hörsaal 1

    Vortrag: "Jüdische Kinderärzte 1933-1945: Das Beispiel Mannheim" mit Eduard Seidler (Freiburg)

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Die Rache des Naftali S. -- Jüdischer Widerstand im besetzten Polen"

Mittwoch, 28.05.

Donnerstag, 29.05.

  • 20.00 Uhr
    Marstall

    Vortreffen für Leute, die mit zum Gipfel nach Evian fahren wollen.

Freitag, 30.05.

  • 19.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 14

    Ahmad Gross: Islam als Alternative. Was haben die Muslime der deutschen Gesellschaft zu bieten?

Samstag, 31.05.

  • 12.00 Uhr
    Bismarckplatz

    Infostand/Mahnwache zum G8-Treffen in Evian

Sonntag, 01.06.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 02.06.

  • 16.00 Uhr
    INF 288, HS 4

    Sitzung des Fakultätsrat der Fakultät für Mathematik und Informatik (nichtöffentlich)

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.30 Uhr
    Aula Neue Uni

    Studium Generale: "Falsche Propheten: Angstmachen als Strategie der Zukunftsbewältigung?" mit Josef Reichholf (München)

Donnerstag, 05.06.

  • 18.00 Uhr
    Cafe da lang, ^EWS

    Erfahrungsberichte aus dem Schulpraxissemester

  • 20.00 Uhr
    TiKK, Karlstorbahnhof

    Theater: "Wiedersehen im Herbst" von Bernhard Sabath mit dem Freihand Theater Heidelberg

    or langer Zeit gab es diese beiden Jungs: Tom Sawyer und Huckleberry Finn, ihr Floß, ihren Mississippi, Geisterstunden auf ihrem Hügel...

    Die Sommer waren ohne Sorgen und ihre Freundschaft schien endlos.

    Aber alles kam anders.

    Viele Herbste später, nach getrennten Wegen und zerbrochenen Träumen treffen sie sich wieder.

    Karten: 06221-978924 -- Eintritt: 8/10 Euro

    Wiedersehen im Herbst ist die erste Produktion des Freihand Theaters Heidelberg. Für sie wurde die Gruppe von den beiden Schauspielern Jürgen List (Drama Light, Subito) und Sven Kube (Aura Seminalis) Ende 2002 gegründet.

    Als Regisseur konnte für Wiedersehen im Herbst Matthias Paul (Theater Gutmacher, Leiter des Theaters im Kulturhaus Karlstorbahnhof, Heidelberg) gewonnen werden.

    Nach den Aufführungen in Heidelberg wird Wiedersehen im Herbst auf Tournee gehen und u.a. in Mannheim, Speyer, Mainz, Frankfurt und München zu sehen sein.

  • 20.00 Uhr
    Stadtbücherei

    Podiumsdiskussion: "Popliteratur - zwischen 'Knabenwindelprosa' und Avantgarde" mit Kerstin Gleba, Hubert Winkels, Thomas Meinecke, Eckhart Nickel und Florence Feiereisen.

Freitag, 06.06.

  • 20.00 Uhr
    Halle_02, Güteramtsstr. 2

    Lesung und DJ-ing: "Zeichen und Sounds" -- Eine lange Lese- und Partynacht mit Thomas Meinecke, Andreas Neumeister, Kathrin Röggla und Feridun Zaimoglu im Rahmen der Poetikdozentur 2003

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politischer Film im Juni, zur Castorsaison: "S'Weschpenäscht -- Chronik von Whyl", BRD 1982

  • 20.00 Uhr
    TiKK, Karlstorbahnhof

    Theater: "Wiedersehen im Herbst" von Bernhard Sabath mit dem Freihand Theater Heidelberg

    or langer Zeit gab es diese beiden Jungs: Tom Sawyer und Huckleberry Finn, ihr Floß, ihren Mississippi, Geisterstunden auf ihrem Hügel...

    Die Sommer waren ohne Sorgen und ihre Freundschaft schien endlos.

    Aber alles kam anders.

    Viele Herbste später, nach getrennten Wegen und zerbrochenen Träumen treffen sie sich wieder.

    Karten: 06221-978924 -- Eintritt: 8/10 Euro

    Wiedersehen im Herbst ist die erste Produktion des Freihand Theaters Heidelberg. Für sie wurde die Gruppe von den beiden Schauspielern Jürgen List (Drama Light, Subito) und Sven Kube (Aura Seminalis) Ende 2002 gegründet.

    Als Regisseur konnte für Wiedersehen im Herbst Matthias Paul (Theater Gutmacher, Leiter des Theaters im Kulturhaus Karlstorbahnhof, Heidelberg) gewonnen werden.

    Nach den Aufführungen in Heidelberg wird Wiedersehen im Herbst auf Tournee gehen und u.a. in Mannheim, Speyer, Mainz, Frankfurt und München zu sehen sein.

Samstag, 07.06.

  • 20.00 Uhr
    TiKK, Karlstorbahnhof

    Theater: "Wiedersehen im Herbst" von Bernhard Sabath mit dem Freihand Theater Heidelberg

    or langer Zeit gab es diese beiden Jungs: Tom Sawyer und Huckleberry Finn, ihr Floß, ihren Mississippi, Geisterstunden auf ihrem Hügel...

    Die Sommer waren ohne Sorgen und ihre Freundschaft schien endlos.

    Aber alles kam anders.

    Viele Herbste später, nach getrennten Wegen und zerbrochenen Träumen treffen sie sich wieder.

    Karten: 06221-978924 -- Eintritt: 8/10 Euro

    Wiedersehen im Herbst ist die erste Produktion des Freihand Theaters Heidelberg. Für sie wurde die Gruppe von den beiden Schauspielern Jürgen List (Drama Light, Subito) und Sven Kube (Aura Seminalis) Ende 2002 gegründet.

    Als Regisseur konnte für Wiedersehen im Herbst Matthias Paul (Theater Gutmacher, Leiter des Theaters im Kulturhaus Karlstorbahnhof, Heidelberg) gewonnen werden.

    Nach den Aufführungen in Heidelberg wird Wiedersehen im Herbst auf Tournee gehen und u.a. in Mannheim, Speyer, Mainz, Frankfurt und München zu sehen sein.

Sonntag, 08.06.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 09.06.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Dienstag, 10.06.

  • 18.00 Uhr
    Anglistisches Seminar, Common Room

    Treffen zwecks Organisation eines Treuhandkontos für Heidelberg - Details vgl. Unimutartikel

Mittwoch, 11.06.

  • 13.00 Uhr
    Wissenschaftlich-Theologisches Seminar, Fachschaftskeller

    Die Sache mit den Leerstühlen - Informationen über die Stellensituation an der Theologischen Fakultät

    Flugi der FS Theologie:

    "Die FS Theologie fürchtet, dass die Lehrstühle an unserer Fakultät empfindlich reduziert werden. Derzeit: 4 Lehrstühle unbesetzt (Seelsorge, Religionspädagogik, AT, KG). Ob Lehrstühle wieder besetzt werden, die in nächster ZEit durch Weggang frei werden, ist schleierhaft (Systematik, KG). Ähnlich sieht es mit den Stellen der Dozenten aus, die als nächste emeritiert werden. Die Stellen von Berger und Hofmeister werden in jedem Fall weggekürzt. Wir fühlen uns vom Rektorat verarscht, von der Prorektorin für Lehre ist keine Hilfe zu erwarten. Schluss mit lustig: Mittwoch, 11.Juni, 13 Uhr, Fachschaftskeller

  • 19.00 Uhr
    Neue Uni, HS 14

    Helmuth Kiesel (Heidelberg) channelt mit Alpha Centauri: "Van Gogh -- Hofmannsthal -- Benn: expressive Bilder als Impuls für die Kommunion mit dem All"

  • 20.00 Uhr
    Ex Libris, Plöck 32

    Lesung: "Medienwechsel -- Pop, Literatur und das Internet" mit Elke Naters

  • 20.00 Uhr
    Marstall

    Grünen-MdL Theresia Bauer spricht über die Zukunft der Hochschulfinanzierung. Grusel.

Donnerstag, 12.06.

  • 16.00 Uhr
    Germanistisches Seminar, Hauptstr. 207-9, Seminarraum

    Vortrag: "Jetzt, ja, nochmal. Jetzt." Rainald Goetz Geschichte der Gegenwart mit Eckhard Schumacher

  • 18.00 Uhr
    Cafe da lang, ^EWS

    Infoveranstaltung: Das Schulsystem der Türkei mit Gürkan und Özkan Ergen

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Attac-Plenum mit Berichten aus Evian

Freitag, 13.06.

  • 20.00 Uhr
    ^INF 252

    Fete der Fachschaften MoBiTech, Pharma und Chemie

  • 21.00 Uhr
    Philosophisches Seminar, Schulgasse 6

    Philofete - die Alternative zur Molbio-Fete. Cocktailbar mit Jakob von der Sonderbar

Sonntag, 15.06.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 16.06.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Dienstag, 17.06.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats; da diesmal der Rechenschaftsbericht des Rektors vorgestellt wird, sind die ersten TOPs öffentlich (Wobei vielleicht 10 Plätze für die interessierte Öffentlichkeit vorgesehen sind - mehr Leute kommen da leider nie). Der Rest der Sitzung ist wie üblich nichtöffentlich.

  • 18.00 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Die Reichskanzler der Weimarer Republik. Zwölf Lebensläufe in Bildern"

Mittwoch, 18.06.

  • 16.00 Uhr
    Aula Neue Uni (am Uniplatz)

    Vollversammlung zum Boykott der neuen Studiengebühren und zum Treuhandkonto

  • 16.00 Uhr
    Senatssaal Alte Uni

    Fakultätsrat der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

Donnerstag, 19.06.

  • 20.00 Uhr
    Gemeindehaus Christuskirche, Zähringer Str. 26

    Treffen des Antikriegsforums, neue Gesichter sind willkommen

Freitag, 20.06.

  • 19.30 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Infoveranstaltung: Politische Repression in der BRD

    Schwerpunkt des Vortrags ist der Umgang mit repressiven Maßnahmen, die im Zusammenhang mit den weltweit zunehmenden Gipfelprotesten zum Tragen kommen. Erst kürzlich hat sich wieder gezeigt, dass der massenhafte, teilweise militant geführte Widerstand gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben reichsten Industrienationen und Russlands (G8) im französischen Evian mit allen staatlichen/militärischen Mitteln verhindert werden sollte. Dieser Vortrag soll durch Weitergabe antirepressiver Grundinformationen dazu dienen, sich von diesen Maßnahmen auch weiterhin nicht einschüchtern zu lassen.

  • 20.00 Uhr
    Haus der Begegnung, Heidelberg Merianstraße 1

    Vortrag: "Israel und Palästina - Gemeinsam an einer friedlichen Zukunft bauen" mit Rabbiner Jeremy Milgrom (Israel) und Salim Alafenisch (Heidelberg)

Sonntag, 22.06.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 23.06.

  • 16.15 Uhr
    ^DKFZ, Hörsaal K2

    Vortrag: "Ethische Aspekte wissensbasierter Entscheidungsunterstützung in der Medizin" mit Georg Marckmann (Tübingen)

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Recht auf Bildung -- der IWF und die Schulmisere in Nicaragua" mit Bernada Lopez (Leon)

Dienstag, 24.06.

  • Wahllokale

    Uni-Wahlen

  • 18.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 5

    Infoabend des ^AAA: "Praktika im Ausland"

    Wie finde ich einen Praktikumsplatz im Ausland?

    Wie kann ich mein Praktikum finanzieren?

    Das Akademische Auslandsamt lädt herzlich ein, Antworten auf diese Fragen zu suchen.

  • 20.00 Uhr
    Alte Aula

    HD-Konzert: Die Jungen Virtuosen Verena, Christoph, Daniel und Georg spielen Bach, Beethoven, Busoni und Schumann, das Ganze auf der Basis von Spenden für betreute Wohngruppen.

  • 20.00 Uhr
    Buchhandlung Himmelheber, Theaterstr. 16

    Vortrag und Diskussion "Israel am Scheideweg -- Endloser Krieg oder gerechter Friede?" mit der israelischen Friedensaktivistin Tanya Reinhart

Mittwoch, 25.06.

  • Marktplatz, vorm Rathaus

    Aktionstage für ein neues Autonomes Zentrum

  • 10.00 Uhr
    Mensa ^INF

    Fahrradcodieraktion

  • 19.30 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Wasserwirtschaft in Ghana -- Die Folgen der Privatisierung von Dienstleistungen"

Donnerstag, 26.06.

  • 11.00 Uhr
    Alte Uni

    Sitzung des ^SAL (nichtöffentlich)

  • 15.00 Uhr
    Marktplatz, vorm Rathaus

    Kundgebung für ein neues ^AZ anlässlich einer Gemeinderatssitzung

  • 15.00 Uhr
    Bunsenplatz

    Infotisch der ^GEW zum Tag der Bildung

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Nachhaltigkeit der Nahrungsmittelproduktion in Äthiopien" mit Mark Spoelstra

    Mark Spoelstra (Tropenlandwirt, Umweltberater und Humanökologe) hat als Projektmanager sechs Jahre in Äthiopien gelebt, unter anderem während der Kaiserzeit, unter dem Derg-Regime. Er hat in den letzten Jahren mit den dortigen Bauern in der Nahrungsmittelproduktion zusammengearbeitet. Anhand von Beispielen wird er die humanitäre Hungerhilfe der strukturellen Entwicklungshilfe gegenüberstellen und Ansätze für die nachhaltige Selbsthilfe zur Diskussion stellen.

Freitag, 27.06.

  • uniweit

    Frauentag der Uni Heidelberg

    Den diesjährigen "Frauentag der Universität" am Freitag, den 27. Juni 2003 wollen wir etwas anders gestalten als die bisherigen Frauentage. Am Vormittag werden (wie bisher) Vorträge von (Nachwuchs-) Wissenschafterinnen stattfinden, in denen sie aus ihrer Forschung berichten. In der Nachmittagsveranstaltung von 14 bis 16 Uhr wollen wir für Schülerinnen und Studentinnen der Anfangssemester (auf die wir in diesem Jahr als Gäste besonders eingehen wollen) Informationsgespräche anbieten über Studienschwerpunkte und Berufsmöglichkeiten, die sich aus dem Studium der einzelnen Fächer ergeben können. Die Veranstaltung wird insgesamt eineinhalb Stunden dauern, und sie hat zwei Schwerpunkte: In dem einen Schwerpunkt werden Referentinnen über die Fächer Physik, Mathematik und Informatik, Biowissenschaften und Medizin sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften und über mögliche Berufsziele berichten, anschließend wird für die Interessentinnen viel Zeit sein im Gespräch ihre Fragen zu besprechen - das ist der eigentlich Zweck der Sache! In dem zweiten Schwerpunkt geht es um die Möglichkeiten, als Wissenschaftlerin in der Forschung zu arbeiten, hier werden vier Professorinnen für die Bereiche Naturwissenschaften, Sprachwissenschaften, Sozialwissenschaften und Medizin berichten und diskutieren.

    Programm

  • bundesweit

    "Tag der Bildung"

  • 16.30 Uhr
    Treffpunkt: Marktplatz

    Stadtrundgang zu Widerstand und Gegenkultur in Heidelberg von 1968 bis heute

  • 20.00 Uhr
    Stadtbücherei, Poststraße

    Veranstaltung: "Terrorismus gegen Kuba -- von den USA gefördert?"

    Informationsveranstaltung über den Terror aus Miami und die Verurteilung der "Cuban Five" in den USA

    mit Adriana Pérez O´Connor, Ehefrau eines der Inhaftierten

    Im Juni 1998 übergab die kubanische Regierung den US-Behörden umfangreiches Material über terroristische Aktionen und Pläne rechtsradikaler Gruppen in Miami gegen Kuba. Verhaftet wurden aber die fünf Männer, die das Material recherchiert hatten. In einem politischen Prozess wurden die "Cuban Five" wegen Spionge zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Amnesty International und zahlreiche andere Organisationen fordern eine Revision des Verfahrens.

Sonntag, 29.06.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 30.06.

  • 07.45 Uhr
    ^INF 110, gr. HS

    Vortag: "Betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente einer Klinik" mit Martin Siess (München). Nichts anderes brauchen wir.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Gobal Players mit beschränkter Haftung -- 5 deutsche Firmen vor US-amerikansichen Gerichten" mit Theo Kneifel

    Der endgültige Abschlussbericht der Wahrheits- und Versähnungskommission in Südafrika vom 21. März 2003 enthält die konkretisierten Forderungen nach Entschädigung der Apartheid-Opfer. Diese sind eine Herausforderung für die deutschen Firmen, die gute Geschäfte mit dem verbrecherischen Regime der Apartheid gemacht haben. Eine wirtschaftliche Entschädigung kann die Basis für einen tragfähigen Aufbau einer nachhaltigen Entwicklung in Südafrika bilden.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Global Players mit beschränkter Haftung -- fünf deutsche Firmen vor US-amerikanischen Gerichten" mit Theo Kneifel (Heidelberg)

    Der endgültige Abschlussbericht der Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika vom 21. März 2003 enthält die konkretisierten Forderungen nach Entschädigung der Apartheid-Opfer. Diese sind eine Herausforderung für die deutschen Firmen, die gute Geschäfte mit dem verbrecherischen Regime der Apartheid gemacht haben. Eine wirtschaftliche Entschädigung kann die Basis für einen tragfähigen Aufbau einer nachhaltigen Entwicklung in Südafrika bilden.

    Der Referent Theo Kneifel ist Theologe und Mitarbeiter der kirchlichen Arbeitsstelle südliches Afrika (KASA). Er wird Hintergründe, aktuelle Berichte und Einschätzungen zu den laufenden Entschädigungsklagen schildern.

Dienstag, 01.07.

  • 08.30 Uhr
    Senatssaal Alte Uni

    Sitzung des Hochschulrats unter strengstem Ausschluss der Öffentlichkeit

  • 18.00 Uhr
    ^INF 304, HS 1

    Vollversammlung der FS Medizin zu Treuhandkonto und dem Ende des AIP

  • 19.00 Uhr
    Cafe da lang, ^EWS

    Infoveranstaltung: Ablauf des Lehramtsexamens mit einem Vertreter des Landeslehrerprüfungsamtes

  • 19.30 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Globalisierung lokal beantworten! -- Kommunale Handlungsspielräume für globale Probleme"

    Wie kann das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung, auf das sich die Staats- und Regierungschefs in Rio verständigt haben, in Zeiten der Globalisierung und des rasanten technologischen Fortschritts in die Praxis umgesetzt werden? Frau Oberbürgermeisterin Beate Weber als Vertreterin der Stadt Heidelberg und Mitglied im Exekutivkomitee im Internationalen Verband für kommunale Umweltinitiativen (ICLEI), und Teilnehmerin des Weltgipfels in Johannesburg berichtet von ihren Erfahrungen. Heidelberg als mehrfach öko-prämierte Stadt nimmt im Umweltbereich eine Vorreiterrolle ein. Ist Heidelberg eine einzelne grüne Insel auf weiter Flur während Armut, Treibhausgasemissionen, Bodendegradation, bewaffnete regionale und internationale Konflikte die globale Weltsituation prägen? Welche Rolle können hierbei die Kommunen spielen?

    Der Abend wird von senegalesischen Kora-Musiker Aziz Kujateh musikalisch umrahmt.

Mittwoch, 02.07.

  • 16.30 Uhr
    ^INF 227, kleiner Hörsaal

    Veranstaltung zu Verwaltungsgebühr und Treuhandkonto von MathPhys

    Es werden Konzeption und Ablauf des Boykotts der Verwaltungsgebühren erläutert, sowie die Risiken für die einzelnen Teilnehmer dargestellt. Danach besteht die Möglichkeit über den Sinn und Erfolg dieses Gebührenboykotts zu diskutieren.

    Der Informationsabend ist für die Studierenden unsere Fachbereiche (Informatik, Mathematik und Physik) konzipiert, es sind allerdings auch die Studierenden andere Fakultäten eingeladen.

    Wer im Anschluß mit grillen will, wird gebeten Grillgut mitzubringen. Für Getränke (SKP) und Grill sorgen wir.

  • 16.30 Uhr
    Karlsruhe, Schloss

    ^MWK-Chef Frankenberg hört sich eure Sorgen an

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag: "Das Recht der Völker auf Frieden -- Völkerrecht, UNO, neue Kriege" mit U. Hahn (Heidelberg)

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Weihrauch aus den Bergen Äthiopiens" (1.50/2.50)

    Als Handelsprodukt ist er seit Jahrtausenden begehrt. Im Altertum war er Luxusgut und z.T. teurer bewertet als Gold. Heute hat er seine Bedeutung nicht mehr nur in religiösen, rituellen Handlungen, sondern vermehrt auch in der Medizin und Körperpflege, wie z.B. in der Aromatherapie und Hautpflege.

    Äthiopien ist eines der wenigen Länder, wo der Balsambaum in Halbwüsten-Gebieten natürlich vorkommt, wo Weihrauch-Harz nicht nur gesammelt, aufgearbeitet und exportiert wird, sondern wo auch ein erheblicher Verbrauch im Lande stattfindet. Damit ist Weihrauch ein bedeutender Bestandteil einiger äthiopischen Kulturen. Als Wirtschaftsgut ist das Harz des Weihrauchbaumes auch zukünftig ein Potential als Exportprodukt, wenn die Nutzung der natürlich vorkommenden Bäume in den ariden Gebieten nicht übertrieben wird.

    Ein einfühlsam zusammengestellter Videofilm wird im Zentrum des Abends stehen. Er wird ergänzt durch weitere Informationen rund um das Thema Weihrauch, bis hin zur Frage, inwieweit eine nachhaltige Nutzung der betreffenden Halbwüsten durch Sammeln von Aroma-Harzen gewährleistet werden kann.

    Veranstalter: Deutsch Äthiopischer Verein e.V. in Kooperation mit dem Eine-Welt-Zentrum Heidelberg

  • 20.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Anant Kumar liest aus "Die galoppierende Kuhherde"

Donnerstag, 03.07.

  • 18.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Afrikanischer Kochkurs mit Ruth Matsinhe-Ruf (Mosambik) (12 Euro plus 6 Euro für Zutaten)

    Gönnen Sie sich und Ihren Freunden den Luxus exotischer Gaumenfreuden. Ob scharf, süß oder würzig - bereichern Sie Ihre Party und Ihr privates Speisenrepertoire um die Finessen der afrikanischen Küche. Hierzu besteht nun wieder die Möglichkeit in einem afrikanischen Kochkurs, der im Rahmen der 10. Heidelberger Afrikatage stattfindet.

    Anmeldung bis Montag 30.Juni unter VHS: Tel. 06221-911 911 oder www.vhs-hd.de.

  • 20.00 Uhr
    Griechische Taverne in der Talstation der Bergbahn

    Vortrag: "Die Grauzone des Neofaschismus" mit Michael Czaszkoczy, Andreas Herrmann und Reinhard Hildebrandt

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "Leben auf der Straße" (1.50/2.50)

    In Zusammenarbeit mit Moustapha Fall von Student & Youth Travel Organisation Senegal (SYTO) entstand eine Reportage über Straßenkinder in Dakar. Am Beispiel von zwei Projekten werden die Lebenssituation der Kinder und die Unterstützung zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse von Pablo Charlemoine, Projektmitarbeiter, aufgezeigt. Abdoulaye Seck, Mitglied der Heidelberger Gruppe Afrika Deggo, berichtet über die Erziehungspolitik der senegalesischen Regierung.

  • 20.00 Uhr
    Gemeindehaus der Christuskriche, Zähringerstr. 26

    Offenes Treffen des Antikriegsforums mit Planung der Heidelberger Nachkriegskonferenz

Freitag, 04.07.

  • 17.15 Uhr
    Philosophenweg 12, grHS

    Vortrag: "Es wackelt, das Standardmodell: jüngste Entdeckungen in der B-Physik" mit Matthias Neubert (New York). Das hat wahrscheinlich was mit B-Movies zu tun. Wir rechnen mit Zombies.

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Frauen gegen den Faschismus-Double Feature: "Schwestern, vergeßt uns nicht" und "Erinnern an Ravensbrück"

  • 20.00 Uhr
    Alte Schuhfabrik, Wiesloch (am Schillerplatz)

    Vortrag: "Viel Schatten, wenig Licht -- Debatte zu einer Einwanderungspolitik" mit Heiko Kauffmann

    Nachdem der rot-grüne Entwurf eines Zuwanderungsgesetzes gerade vom Bundesrat abgelehnt wurde, befasst sich der Kreisverband Odenwald-Kraichgau der Grünen auf seiner nächsten Mitgliederversammlung mit diesem Thema. Eingeladen sind neben den Mitgliedern des Kreisverbands alle mit der Asyl- und Flüchtlingsarbeit Befassten sowie alle am Thema Interessierten.

  • 22.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    VWL-Party

Samstag, 05.07.

  • 11.00 Uhr
    Studihaus im Marstall

    Wochenendkurs: Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen mit Marion Rapp

    Weitere Termine: 15.5. und 22.5.

    Zentrale Inhalte sind: Das Einüben schnell zu erlernender, wirksamer, körperlicher Techniken; Stärkung von Selbstachtung und der Entschlossenheit, sich gegen verbale oder körperliche Belästigungen oder Angriffe zur Wehr zu setzen; Information und Diskussion über sinnvolle Gewaltprävention; gezielter Einsatz mentaler Übungen zur Erlangung innerer Stärke und Kontrolle ; Erlernen von Konfrontationsprinzipien im Rollenspiel.

    Anmeldung und/oder weitere Infos bei Marion Rapp, Tel. 06201/186319.

  • 14.30 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    Tag der offenen Tür

    Sonderprogramm in der Ebert-Gedenkstätte:

    "Was war los an Opas Geburtstag?" Gemeint ist nicht Opas 75. Geburtstag im letzten Jahr, sondern der Tag seiner Geburt - z. B. der 5. Juli 1928. Hermann Müller, ein gebürtiger Mannheimer - ist seit wenigen Tagen neuer Reichskanzler. Vor ihm haben sich in den vergangenen knapp 10 Jahren bereits 8 (!) andere Politiker in diesem Amt um die Lösung der enormen politischen und wirtschaftlich-sozialen Probleme bemüht: Philipp Scheidemann, Gustav Bauer, Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth, Wilhelm Cuno, Gustav Stresemann, Wilhelm Marx, Hans Luther. Nebenbei: Auch Hermann Müller war bereits einmal Reichskanzler gewesen - für ca. ein Vierteljahr im Frühjahr 1920. Wir bieten allen Interessierten Einblicke in Zeitungen aus der damaligen Zeit an. (Im Einzelfall lässt sich evtl. auch eine Kopie anfertigen!)

Sonntag, 06.07.

  • 11.00 Uhr
    Nach Vereinbarung

    Führung mit Norbert Giovannini und Hans-Martin Mumm über den jüdischen Friedhof am Klingenteich, Voranmeldung erforderlich unter HD-583300 oder kulturamt@heidelberg.de (5 Euro)

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 07.07.

  • 10.00 Uhr
    Uniplatz

    Demo/Aktion gegen die neuen Studiengebühren

    Am 7. Juli von 10-16 Uhr planen wir eine Zelt-Demo in Heidelberg auf dem Uniplatz gegen die "Verwaltungsgebühren". Wir wollen Zelte aufbauen, Flugis und Überweisungsträger verteilen, "Haste ma 40 Euro"-Betteln, evtl. Luftballons verteilen uvm. Ihr seid alle aufgerufen euch zu beteiligen. Wir brauchen auch noch jede Menge Zelte, die sich auch aufbauen lassen ohne Heringe in das Straßenpflaster zu rammen. Auch Isomatten sind sehr willkommen.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR-Forum: Bilanz nach der PISA-Studie: Was und wie Kinder lesen.

    In Zeiten von PISA und dem viel zitierten Bildungsnotstand wird immer wieder auf die Leseförderung aufmerksam gemacht. Immerhin hat die PISA-Studie detailliert gezeigt, dass fast ein Viertel der deutschen 15jährigen elementare Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben hat. Andere Untersuchungen wiederum bestätigen, dass das Leistungsniveau der Schüler und Schülerinnen entscheidend mit der Lesekompetenz zusammenhängt und dass diese Lesekompetenz sogar von größerer Bedeutung ist als die soziale Herkunft. Wie kann man Kinder zum Lesen animieren, welche Literatur ist "kindgerecht", wie lässt sich im Hinblick auf das Lesen der Deutschunterricht in der Grundschule verbessern? Über diese Fragen diskutieren: Professor Karin Richter, Grundschulpädagogin aus Erfurt, Professor Hans-Heino Ewers, Chef des Instituts für Jugendbuchforschung in Frankfurt am Main und Heinrich Kaulen, Literaturwissenschaftler. Gesprächsleitung: Ralf Caspary

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Dienstag, 08.07.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR-Forum: Bilanz nach der PISA-Studie: Die Qual mit dem Schulsport

    Als Turnhallenfolter beschreibt ein Schüler den Sportunterricht im Gymnasium, viele Erwachsene sagen: erst nach der Schulzeit hätten sie die Freude am Sport entdeckt. Die Kritik am Schulsport ist nicht neu, heute schalten sich immer öfter Ärzte in die Diskussion ein; denn Bewegungsstörungen, Haltungsschäden und Konzentrationsschwächen haben bei Kindern und Jugendlichen stark zugenommen. Die Mediziner propagieren die Förderung des Schulsports als Mittel zur Gesundheitsprävention. Was stimmt nicht mit dem Sportunterricht an unseren Schulen: Die Lehrpläne, die Notengebung, die Einstellung der Lehrer, die Unlust der Schüler? Das Kulturministerium Baden-Württemberg zieht erste Konsequenzen und hat für den Sport an Grundschulen eine ganz neue Konzeption vorgelegt. Über die Qual mit dem Schulsport diskutieren: Der Sportlehrer Wilfried Hurst, der Schüler Daniel Jütte und der Kinder- und Sportarzt Thomas Kauth. Gesprächsleitung: Sabine Freudenberg

Mittwoch, 09.07.

  • 11.15 Uhr
    Neue Uni, HS 1

    Der ultimative Vortrag zur Evaluation: "Ja, nein, ich weiß nicht. Meinungsforschung als Gegenstand und Quelle der Geschichtswissenschaft" mit Christoph Conrad (Genf)

  • 14.15 Uhr
    Anglistisches Seminar

    Studienkommission der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 20.00 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag: "Das Leben der Menschen in Kaschmir/Indien -- Soziale und menschenrechtliche Aspekte im Kontext des politisch-religiösen Konfliktes" mit Susanne Gupta

    Das Leben der Menschen in Kaschmir/ Indien- soziale und menschenrechtliche Aspekte im Kontext des politisch-religiösen Konfliktes.

    Ob die Weltöffentlichkeit schläft, fragten sich viele Menschen in Kaschmir nicht erst im Juni 2002 als der Konflikt zu eskalieren drohte. Werden sich die Atommächte Indien und Pakistan wegen Kaschmir doch noch gegenseitig in die Luft jagen? In der gefährlichen Auseinandersetzung der Bruderstaaten findet die betroffene Bevölkerung selbst kaum Gehör. Susanne Gupta, die in der Krisenregion als Journalistin unterwegs war, berichtet wie sich die Situation der für die Menschen vor Ort darstellt, dies vor dem Hintergrund von Geschichte, von Kultur und Religion. Sie schildert Eindrücke und beschreibt das Szenario nach den Auswirkungen des 11. September.

Donnerstag, 10.07.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR-Forum: Gefahr für den Gottesstaat - Die Rebellion der Jugend im Iran

    Die Geduld der Iraner scheint am Ende zu sein. Ein kleiner Anlass genügte, um eine sanfte Revolution auszulösen und der Unzufriedenheit mit dem Regime der Mullahs Ausdruck zu verleihen: An den Universitäten sollen Studiengebühren eingeführt werden. Erst gingen nur Studenten auf die Straße, dann auch Schüler und Arbeiter, schließlich Menschen aus allen Bevölkerungsschichten - erst nur in Teheran, dann auch in Shiraz und Isfahan, schließlich sogar in der heiligen Stadt Ghom. Sie versammeln sich nachts, fahren mit Autos hupend durch die Städte und demonstrieren Präsenz, als wollten sie sagen: "Wir sind das Volk". Es ist vor allem eine Rebellion der jungen Generation; zwei Drittel der iranischen Bevölkerung sind nach 1979 geboren und kennen kein anderes Regime. Hinzu kommt in dieser brisanten Situation der außenpolitische Druck der USA, die den Iran zur "Achse des Bösen" zählen und der Regierung vorhalten, ein Atomwaffenprogramm zu planen. Vor diesem Hintergrund werden für den 9. Juli, den vierten Jahrestag der Unruhen vom Sommer 1999, im ganzen Land Proteste erwartet. Am Tag danach diskutieren im SWR2 Forum: Katajun Amirpur, Islamwissenschaftlerin; Bahman Nirumand, Publizist; Klaus Linsenmeier und Heinrich-Böll-Stiftung. Gesprächsleitung: Dietrich Brants

  • 20.00 Uhr
    gumbelraum

    Öffentliches Attac-Plenum zur Agenda 2010

    Die offizielle Rechtfertigung für die "Agenda 2010" bezieht sich ausdrücklich auf die Globalisierung. Wenn der Standort Deutschland im Wettbewerb mithalten wolle, seien schmerzhafte "Reformen" erforderlich. Wir erleben den größten Angriff auf den Sozialstaat seit dem zweiten Weltkrieg. Die "Agenda 2010" ist purer Neoliberalismus. In vielen anderen Ländern gibt es derzeit ähnliche Angriffe auf den Sozialstaat und auch in diesen Ländern kämpfen Gewerkschaften und Soziale Bewegungen dagegen. Die "Agenda 2010" stellt uns als globalisierungskritische Bewegung vor neue Herausforderungen.

    Im ATTAC-Rat und anderen Zusammenhängen bei ATTAC sind erste Gedanken hierzu entstanden. Diese wollen auf dem Plenum vorstellen und uns überlegen wie es uns gelingen kann, den Protest gegen diese Entwicklung im Bündnis mit anderen Sozialen Bewegungen zu unterstützen.

  • 21.00 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR2-Hörspiel-Studio: SOS ... rao rao ... Foyn. »Krassin« rettet »Italia«. Hörspiel in 20 Szenen von Friedrich Wolf

    Musik | Walter Goehr Regie | Alfred Braun Produktion | RRG Berlin 1929 Übernahme | 66 Minuten

    Die älteste komplett erhaltene Hörspielproduktion des deutschen Rundfunks macht das Radio und den weltumspannenden Funkverkehr selbst zum Thema. Ohne diese neuen Medien wäre die abenteuerliche Hilfsaktion nicht denkbar gewesen, bei der vor genau 75 Jahren der sowjetische Eisbrecher »Krassin« die verunglückte Mannschaft des Luftschiffes »Italia« aus dem Eismeer gerettet hat. Friedrich Wolf und andere neben ihm haben in diesem Ereignis vom Juli 1928 früh einen genuinen Funk-Stoff gesehen: »Dies Spiel eine Synthese von Bühne, Funk, Film wurde geschrieben, weil der Stoff hierzu herausforderte. Die Tragödie des Luftschiffs Italia... ist wohl das erste Heldenlied unserer Zeit, unserer Tech nik, unserer Solidarität.« (Friedrich Wolf) Mit | Ernst Busch, Karl-Heinz Stroux u.v.a.

Freitag, 11.07.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR-Forum: Bilanz nach der PISA-Studie: Lehrer am Gängelband - Wie viel Freiheit braucht die Schule?

    Jeder kennt die Klage: in den deutschen Schulen lässt sich nichts verändern - zu viele Vorschriften, zu wenig Freiraum! In Finnland oder Kanada entscheidet die Schule selbst, welchen Lehrer sie einstellen will und mit welchen Unterrichtsmethoden sie auf Schüler reagiert, die Schwierigkeiten beim Lernen haben. Weniger Vorschriften, so die Erfahrung, fördern die Eigenverantwortung von Lehrern und Schülern. Hängen die deutschen Lehrer am Gängelband der Kultus-Bürokratie oder schöpfen sie die Freiräume, die sie haben, nicht aus? Sind Lehrer, Schüler und Eltern bereit und in der Lage, Schule selbst zu gestalten? Darüber diskutieren im SWR2 Forum die Bildungsexpertin Heike Schmoll von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Helmut Rau, Staatssekretär im Baden-Württembergischen Kultusministerium und Helgard Woltereck, Grund- und Hauptschullehrerin an der Filder-Schule in Stuttgart-Degerloch. Gesprächsleitung: Ursula Nusser

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, HS 1

    Film, Vortrag und Diskussion: "Kult der Freiheit. Religiöse Dimensionen von Esay Rider" mit Dennis Hopper, Peter Fonda, Jack Nicholson und Jörg Herrmann

  • 20.00 Uhr
    Peterskirche, gegenüber der UB

    Konzert: "Chantres musiciens" aus Kanada, Männerchor a capella mit Werken von Machaut, Poulenc, Brahms sowie Gospels und Gregorianische Choräle. (3/5 Euro)

Samstag, 12.07.

  • 11.00 Uhr
    Anatomieplatz

    Kundgebung zur Unterstützung der Proteste der iranischen Studierenden und für die Freilassung der Verhafteten.

Sonntag, 13.07.

  • 11.00 Uhr
    Nach Vereinbarung

    Führung mit Norbert Giovannini und Hans-Martin Mumm über den jüdischen Friedhof am Bergfriedhof, Voranmeldung erforderlich unter HD-583300 oder kulturamt@heidelberg.de (5 Euro)

  • 14.00 Uhr
    Sportzentrum ^INF

    Internationales Fussballturnier des arabischen Kulturvereins "Salam" mit TeilnehmerInnen aus Kamerun, Senegal, Türkei, China, Algerien und von der Jüdischen Hochschule.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 14.07.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Dienstag, 15.07.

  • Uni Heidelberg

    Ursprüngliches Ende der Rückmeldefrist zum Wintersemester -- Verschoben auf 31.7.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

Mittwoch, 16.07.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal Alte Uni

    Fakultätsrat der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 17.30 Uhr
    Kopfklinik, ^INF 400, Raum 270 (EG)

    Infoveranstaltung: "Famulieren in China"

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, HS 1

    Film, Vortrag und Diskussion: "There are things known and things unknown and in between there are the Doors" über "The Doors" von Oliver Stone (1991) mit Volkhard Krech

  • 20.00 Uhr
    gumbelraum

    Vortrag und Diskussion: "Mit Deutschland in den nächsten Krieg?! -- Die neuen 'verteidungs'poltischen Richtlinen der Bundeswehr" mit Arno Neuber (Karlsruhe)

    Am 21. Mai wurden von Militärminister Peter Struck die neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien (VPR) erlassen. In den alten, 1992 von Volker Rühe (CDU) erlassenen, Richtlinien war bereits von der "Verteidigung deutscher Interessen" auch außerhalb des Bündnisgebietes der NATO die Rede. Die neuen legen nun fest, dass künftig die Einsätze der Bundeswehr sich "weder hinsichtlich ihrer Intensität noch geografisch eingrenzen lassen." Bestimmend für die Zukunft soll der weltweite offensive Einsatz der Bundeswehr sein -- "Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt" so Minister Struck.

    Die klassische Landesverteidigung wird in den neuen Richtlinien für obsolet erklärt und damit auch die bzgl. deutscher Streitkräfte maßgeblichen Artikel des Grundgesetzes, die deren Einsatz ausdrücklich auf die Landesverteidigung beschränken (Art. 87a) und die Vorbereitung von Angriffskriegen unter Strafe stellen (Art. 26)

    Im Gegensatz zu den Vorentwürfen enthält die endgültige Fassung der VPR kein Bekenntnis mehr zu möglichen Präventivkriegen, wie Kritiker aus dem rechten Lager auch lautstark kritisieren. Doch ohnehin bleiben die Formulierungen des Papiers weit hinter der realen Praxis des deutschen Militärs zurück. So führte Deutschland in Verfolgung seiner Interessen zusammen mit den Verbündeten Krieg gegen Jugoslawien und steht mittlerwei-le mit eigenen Truppen u.a. im Kosovo, Bosnien, Mazedonien und Afghanistan.

    Bereits in der NATO-Strategie von 1999 -- verabschiedet während des Krieges gegen Jugoslawien -- reklamieren die Mitgliedsstaaten des Kriegsbündnisses kaum verhüllt ihren Anspruch Kriege ohne UN-Mandat und präventiv führen zu können. Um erfolgreich global militärisch mitmischen zu kön-nen, wird die Bundeswehr schon seit Jahren in eine Interventionsarmee umgebaut. Die Kosten werden sich in den kommenden 20 Jahren allein für neue Waffen und Ausrüstungen auf schätzungsweise auf 140 bis 150 Mrd. Euro belaufen.

    Militärmacht EU -- eine Antwort auf die US-Kriegspolitik?

    Dem militärischen Bündnis mit den USA kommt zwar -- wie auch die deutsche Unterstützung im Irakkrieg zeigte -- weiterhin größte Bedeutung zu, doch ist die deutsche Regierung parallel dazu auch eine der treibenden Kräfte beim Aufbau einer europäischen Militärmacht.

    Diesem Ziel dient offensichtlich auch der nun begonnene Einsatz der EU im Kongo, der unter Führung und Beteiligung der ehemaligen Kolonialmächte Frankreich und Belgien die Friedensbemühungen der UNO zu untergraben und die Auseinandersetzung sogar noch anzuheizen droht.

    Eine europäische Militärmacht wird keinen Gegenpol zur aggressiven und unilateralen Großmachtspolitik der USA bilden, wie von vielen erhofft. Der kurze Dissens über das beste Vorgehen gegen den Irak war schnell überwunden. In bezug auf Nordkorea und den Iran haben die EU-Staaten den Schulterschluss mit den USA nun schon vollzogen, indem sie auf aggressive Weise die Forderungen der Führungsmacht gegenüber den beiden Staaten übernahmen, statt auf deren berechtigten Sorgen, angesichts der offenen militärischen Bedrohung durch die USA einzugehen.

Donnerstag, 17.07.

  • 19.30 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: "AIDS in Afrika: Grund zum Schwarzsehen, oder doch Licht am Ende des Tunnels?" mit Clemens Roll (Stuttgart)

    Von weltweit 42 Millionen Menschen, die mit HIV infiziert sind, leben fast 30 Millionen in Afrika. 9% der 15-49-jährigen AfrikanerInnen sind betroffen. AIDS ist damit das größte Gesundheitsproblem und die Haupttodesursache in Afrika. Die Erkrankung zählt somit zu den größten Entwicklungshemmnissen Afrikas, trifft sie doch vor allem die Altersgruppe, die für das Überleben der Familien und die ökonomische Entwicklung des Kontinents die Hauptverantwortung trägt.

    Die Folgen sind kaum absehbar. Nach Schätzungen der Weltbank wird allein die tansanische Regierung bis zum Jahr 2020 40 Millionen US$ ausgeben müssen, will sie die 27.000 an AIDS verstorbenen Lehrer ersetzten.

    Der Vortrag wird zunächst den Verlauf und die Ursachen der AIDS-Epidemie in Afrika skizzieren. Danach werden die sozio-ökonomischen Auswirkungen auf den Alltag in den afrikanischen Ländern dargestellt.

    Zuletzt werden an konkreten Beispielen auf Länder- und Gemeindeebene erfolgreiche Wege aufgezeigt, die Rate der HIV-Infektionen nachhaltig zu senken.

    Veranstalter des Vortrags ist die 5%-Gruppe Heidelberg e.V., die seit 1992 ein Projekt in Agomanya, Ghana, fördert, das Prävention, Home-Based-Care an AIDS Erkrankter und Sterbender sowie die Unterstützung von Kindern, die ihre Eltern wegen AIDS verloren haben, beinhaltet.

  • 21.00 Uhr
    ^EWS, Keller

    Party der ErziehungswissenschaftlerInnen

Freitag, 18.07.

  • 09.00 Uhr
    Mineralogisches Institut, ^INF 327, Hörsaal im EG

    Seminar: "Patente und Lizenzen" für Studierende

    Der UNiMUT ist natürlich gegen Patente, vor allem gegen Patente auf Algorithmen und vergleichbare intellektuelle Errungenschaften.

  • 19.30 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Reisebericht und Analyse: "Die Räuber von Bagdad -- über die Folgen von Krieg und Besatzung" mit Walter Sommerfeld (Marburg)

    Fassungslos verfolgten im April Fachwelt und internationale Öffentlichkeit die Bilder der Verwüstung aus dem Irak-Museum in Bagdad, wo einzigartige Hinterlassenschaften der vorchristlichen Hochkulturen im alten Mesopotamien aufbewahrt waren: das Erbe der Sumerer, Akkader, Assyrer und Babylonier -- geplündert, zerstört, verscherbelt.

    Zerstört wurden aber auch zahlreiche andere Einrichtungen, wie das Ottomanische, das Königlichen und das Staatsarchiv oder die Koranbibliothek, die weitere Teile des kulturellen Erbes des Zweistromlandes enthielten. Eine Katastrophe, die unser Wissen, um die Ursprünge der Zivilisation im Kern trifft

    Augenzeugenberichten zu Folge, haben die US-Truppen die Plünderungen nicht nur nicht verhindert, sondern teilweise selbst eingeleitet, indem sie mit Panzern Türen einbrachen und Slumbewohner per Lautsprecher zur Selbstbedienung aufforderten.

    Die Brandstiftungen in den Museen, Ministerien und den anderen staatlichen Einrichtungen waren nicht das Resultat blindem Vandalismus, sondern, wie u.a. ein Reporter des britischen "Independent" beobachtete, systematisch von organisierten Trupps durchgeführt worden. 158 Regierungsgebäude "die Basis einer neuen Regierung und der kulturellen Identität des Iraks" wurden ein Raub der Flammen.. Die Brände wurden teilweise in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Besatzungstruppen gelegt, die auch auf Aufforderung nicht eingriffen. 226 Wenig plausibel daher, dass hier "Getreue Saddams" am Werk gewesen sein sollen.

    Auch noch Wochen nach Beginn der Besatzung herrscht in den Städten offene kriminelle Gewalt. Während die Ölquellen wieder sprudeln, funktioniert die Strom- und Wasserversorgung nur stundenweise. Stand das Land anfangs noch unter Schock, wächst die Wut der irakischen Bevölkerung auf die selbsternannten "Befreier".

    Wie groß ist das Ausmaß des Verlustes an antiken Kulturgütern? Wer steckt hinter der Zerstörung des kulturellen Erbes und der gesamten Infrastruktur eines Landes das angeblich wieder aufgebaut werden soll? Wie ist Lage im Irak nach Ende des Krieges, wie denken irakische Gesprächspartner über ihre "Befreiung", welche Perspektiven sehen sie? Diesen und anderen Fragen ging Prof. Walter Sommerfeld, der den Irak seit vielen Jahren kennt, auf seiner Reise nach Kriegsende nach und wird berichten, welche Antworten und Eindrücke er bei seinen Recherchen vor Ort erhalten hat.

Samstag, 19.07.

  • 11.00 Uhr
    Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Heidelberg, Plöck 22

    Tag der offenen Tür zur Einweihung der neuen Dependance der Landeszentrale. bis 17.00

  • 14.00 Uhr
    Gloria-Kino, Hauptstr. 146

    Gloria-Jubiläumsfest: 90 Jahre Kinogeschichte

Sonntag, 20.07.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 21.07.

  • Altstadt (s.u.)

    Sperrmülltag der Uni (auch noch 22.7.): Möbel, Computer und viele tolle Sachen für umme.

    Die Container stehen bei Jura, Psychologie, Theologie, bei der ^ZUV, dem ^EWS, der ^UB und beim Kollegienhaus.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Dienstag, 22.07.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR2-Forum: Die Labore der Fälscher - Betrug in den Wissenschaften

    In den letzten Jahren scheinen sich die Fälle von Betrug in Wissenschaft und Forschung zu häufen. Tatsächlich haben aber auch schon in der Vergangenheit selbst nobelpreisverdächtige Wissenschaftler Daten geschönt, gefälscht oder regelrecht erfunden. Ruhmsucht, Druck von oben und ein starker Wettbewerb um Fördermittel gelten heute als Hauptmotive für Fälschungen. Manche "Täter" werden nie erwischt, andere verloren Amt und Titel. Angesichts der verbrieften Freiheit von Forschung und Lehre tut sich die deutsche Rechtssprechung bei dergleichen Betrugsfällen oft schwer. Im SWR2 Forum diskutieren: Hubert Rehm, Redakteur der Zeitschrift "Laborjournal" in Freiburg, Dr. Christoph Schneider von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bonn und Prof. Dr. Heinrich Zankl, Humanbiologe an der Universität Kaiserslautern und Autor des soeben erschienenen Buches "Fälscher, Schwindler, Scharlatane". Gesprächsleitung: Susanne Irmen

Donnerstag, 24.07.

  • 17.00 Uhr
    Appel un'Ei, Mensa INF zwischen Cafe Botanik und Chez Pierre

    Sommerfest von Appel'un Ei mit Öko-Essen, Musik, Flohmarkt und mehr.

  • 21.00 Uhr
    TiKK-Theater im Karlstorbahnhof

    Impro-Theater-Match: Drama Light (Heidelberg) vs. Gorilla-Theater (Berlin)

Freitag, 25.07.

  • 20.10 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Sein Fett, sein Filz, sein Hase -- ein Porträt des Künstlers Christoph Schlingensief"

Sonntag, 27.07.

  • 16.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Hörspiel: "Sherlock Holmes und der Fall Karl Marx"

    London, Mitte des 19. Jahrhunderts: Karl Marx geht das Manuskript seines "Kapital" verloren. Ein klarer Fall für den größten Detektiv aller Zeiten.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Mittwoch, 30.07.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWRII-Forum: Wir können alles, außer Begabte fördern - Elitenausbildung in Baden-Württemberg

    "Begabtenförderung muss es an jeder Schule geben", hat die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schawan verkündet. Doch die Realität bleibt weit dahinter zurück - vielversprechende Förderprojekte für Hochbegabte werden gestrichen, Fördereinrichtungen Kritikern zufolge nur unzulänglich unterstützt. Weil die Lehrer nicht ausreichend im Umgang mit Hochbegabten ausgebildet sind, bleiben diese oft unerkannt und werden zu Außenseitern. Wo bleibt die Infrastruktur einer Begabtenförderung, mit der die angelsächsischen Länder glänzen? Ist man im Land der Erfinder und unkonventionellen Genies elitophobisch? Es diskutieren der Ulmer Pädagoge Prof. Albrecht Ziegler, Theresia Müller, Vorsitzende des Landesverbandes für Hochbegabte,und Volker Maurer, Studiendirektor im Kultusministerium Baden-Württemberg.

Sonntag, 03.08.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Dienstag, 05.08.

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Ypern -- die Stadt, die mit den Toten lebt" von Helmut Kopetzky

    Ypern in Flandern war die erste Stadt, die im 20. Jahrhundert dem Erdboden gleich gemacht wurde -- ausradiert wie Stalingrad oder die Innenstadt von Warschau. Ypern war auch der Ort, an dem zum ersten Mal moderne Chemiewaffen zum Einsatz kamen. Der Ort ist ein Massengrab von deutschen Händen, er wurde in 60-jähriger Arbeit auf 170 Gräberfeldern wieder aufgebaut.

    Im Feature wird nach Waffen und Knochen gegraben, aus Kriegsbriefen deutscher Landser zitiert, die mit sportlicher Begeisterung eine Stadt in Trümmer legen -- und mit Jugendlichen gesprochen, die der Kriegskult nur noch langweilt.

Mittwoch, 06.08.

  • 17.00 Uhr
    Paradeplatz, Mannheim

    Mahnwache für die Opfer von Hiroshima und Nagasaki

Sonntag, 10.08.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Sonntag, 17.08.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Mittwoch, 20.08.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR II - Forum: Der Teufel sitzt im Detail - Verwaltungsreform in Baden-Württemberg

    Ministerpräsident Erwin Teufel will die große Verwaltungsreform zum Modell für Deutschland machen. Schlanker, effizienter, bürgernäher. Zwanzig Prozent Kostenersparung. Von 450 Einzelbehörden werden 350 integriert in Städte, Landratsämter oder Regierungspräsidien. Der Sturm der Entrüstung hat sich bei den Beamten nach dem ersten Schock gelegt. Nun wissen die meisten, wer ihr neuer Dienstherr sein wird. Gelingt es Erwin Teufel, rund zwanzig Prozent der Kosten einzusparen, dann hat allein aus diesem Grund die Verwaltungsreform Nachahmung verdient. Doch eine Verwaltungsreform löst mehr aus. Das Verhältnis von Regierung und Bürgern ist tangiert. Es geht letztendlich um Mitsprache, Transparenz und Demokratie. Über die Aufgaben der Verwaltung im Regierungssystem von Bund und Land diskutieren: Prof. Rainer Wahl, Verwaltungswissenschaftler aus Freiburg, Prof. Paul Witt, Prorektor der Fachhochschule für Verwaltung in Kehl, und Hans Georg Wehling, Politikwissenschaftler aus Tübingen. Gesprächsleitung: Werner Witt

Sonntag, 24.08.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Dienstag, 26.08.

  • 19.00 Uhr
    ^ZFB

    Feriensitzung der ^FSK

Sonntag, 31.08.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 01.09.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Mittwoch, 03.09.

  • 08.45 Uhr
    Amtsgericht Mannheim (gegenüber vom Schloss), Zi. 121

    Prozess gegen CastorgegnerInnen, die im November 2002 einen Atommüllzug für zwei Stunden aufgehalten haben

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Spieleabend

Freitag, 05.09.

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politisches Video im September: "Man musste doch etwas tun...", BRD 1987, 72 Minuten.

  • 20.10 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Geliebter Teddie -- Hommage an Theodor W. Adorno" von Rosvita Krausz

    Rosvita Krauz hörte bei der Herstellung des Features durchweg liebevolle Töne, als sie Adornos Studenten und Freunde von Ende der 60er Jahre traf. Wir haben Teddie geliebt! So unerbittlich Adorno akademische Gegner bekämpfte, seinen Studenten war er leuchtendes Vorbild, freundlicher Förderer und milder Prüfer.

Samstag, 06.09.

Sonntag, 07.09.

  • 16.00 Uhr
    Spiegelsaal im Prinz Carl-Palais, Kornmarkt

    Erlebte Geschichte -- erzählt: Die Heidelberger Starschwimmerin Ursel Wirth-Brunner im Gespräch mit Michael Buselmeier

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 08.09.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Hörspiel: "Really ground zero -- Anweisungen zum 11. September" von Kathrin Röggla

    Während die Medien immer neue Ansichten der am 11.9.2001 einstürzenden Twin Towers zeigen, schreibt Kathrin Röggla ein paar Blocks vom ground zero entfernt erste Reportagen. Über die Aktualität hinaus sucht sie Muster amerikanischer Wirklichkeit sichbar zu machen, die sich vor allem in Medien und Politik zeigen. "Alles, was Panik erzeugt, wird in diesem pragmatischen Diskurs gleichzeitig beschworen und ausgeblendet, so dass sich die Hysterie immer höher schrauben kann." Aus der Beschäftigung mit dem Material entsteht eine Realiätskonstkution, die mit der Sprache der Nachrichten nicht zu fassen ist.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Dienstag, 09.09.

  • 19.00 Uhr
    ^ZFB

    Feriensitzung der ^FSK

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Die Dialektik der Aufklärung landet in der Konspiration -- Adorno und der 11. September"

Mittwoch, 10.09.

  • Uni Heidelberg

    Betriebsausflug der ^UB -- Haupt- und Zweigbibliothek bleiben geschlossen.

Donnerstag, 11.09.

  • 18.00 Uhr
    Bunsenplatz/Anatomiegarten

    Kundgebung zum 30. Jahrestag des Putschs in Chile

    Nicht nur der 11. September 2001 gilt als historisches Datum. 28 Jahre

    vor den Anschlägen von New York und Washington, am 11. September 1973, putschten reaktionäre Militärs gegen die demokratisch gewählte Regierung und ermordeten den Präsidenten der Republik, Salvador Allende. Mit vorbereitet und unterstützt wurde der Putsch vm berüchtigten US-Geheimdienst CIA.

    Die demokratischen und sozialen Reformen wurden rückgängig gemacht. Ein Volk, dass einen Augenblick lang den befreienden Hauch menschenwürdigen Lebens gespürt hatte, wurde in die Knechtschaft zurückgeworfen.

    Die Regierung Allende war angetreten, die Ausbeutung des chilenischen Volkes durch die US-Monopole zu beenden und das Land aus der Abhängigkeit von den USA zu befreien. Sie bekämpfte Hunger, Arbeitslosigkeit und Analphabetentum. Die Regierung Allende war eine Hoffnung für den ganzen Kontinent und deshalb von Anfang an massiven Angriffen aus den USA und der chilenischen Reaktion ausgesetzt, mit dem Ziel die alten Machtverhältnisse wieder herzustellen.

    Tausende wurden während des Putsches und der folgenden Diktatur ermordet, Zehntausende gefoltert und über eine Million ins Exil gezwungen. Dennoch begrüßten auch deutsche Politiker und Manager den Sturz Allendes und akzeptierten so die finstere Ideologie der Putschisten, die ihr Führer Augusto Pinochet so charakterisierte: "Die Demokratie muss hin und wieder in Blut gebadet werden". So freute sich der damalige CSU-Chef, F.J. Strauß, dass angesichts des Chaos, das in Chile geherrscht habe, das "Wort Ordnung für die Chilenen plötzlich wieder einen süßen Klang" bekäme. Die Dresdner Bank erklärt, dass eine Machtübernahme durch das Militär "bereits seit langer Zeit erhofft" worden sei.

    Wenn wir gemeinsam mit chilenischen Freundinnen und Freunden Rückschau halten auf die Verbrechen am chilenischen Volk, so wollen wir auch an die breite internationale Solidarität erinnern, die den chilenischen Flüchtlingen entgegengebracht wurde.

    Wir weisen auch daraufhin, dass aktuell die Gefahren US-amerikanischer Interventionspolitik nicht geringer wurden im Gegenteil: Krieg herrscht mit US-Unterstützung in Kolumbien; Putschversuche gab es gegen die Regierung Venezuelas, die wie die Allendes, vielfältige soziale Reformen eingeleitet hat; Der Kurs der USA gegen Kuba wird unterstützt von Deutschland und der EU aggressiver.

    Insbesondere die jüngsten Kriege der USA und ihrer Verbündeten, auf dem Balkan, in Afghanistan und im Irak mahnen, die früheren Verbrechen nicht zu vergessen und der aktuellen aggressiven Politik zur Durchsetzung militärischer und ökonomischer Vorherrschaft entschieden entgegen zu treten.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Plenum von Attac, Hauptthema: WTO-Ministerkonferenz in Cancún; Gäste sind willkommen.

Freitag, 12.09.

  • 20.10 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Hundert Jahre Adorno" von Katarina Teichgräber

Samstag, 13.09.

  • Chemisches Institut, ^INF 252

    Tag der offenen Tür zum Jahr der Chemie, Vorträge und Führungen von 10 bis 17 Uhr

  • 20.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Die Gelehrtenrepublik" von Arno Schmidt

    Wers gedruckt nie schafft, hat hier eine Chance, Arno Schmidt zu goutieren.

Sonntag, 14.09.

  • Tag des offenen Denkmals

  • 14.00 Uhr
    Treffpunkt Dreikönigstraße 10

    Führung durch die ehemalige Heidelberger Judengasse (auch noch 15.00, 16.00)

  • 15.00 Uhr
    Marktplatz

    Antifaschistischer Stadtrundgang zu den Stätten der Geschichte des linksradikalen Widerstands in Heidelberg

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 15.09.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

  • 18.00 Uhr
    Lechleitnerplatz, Mannheim

    Kundgebung zum 61. Jahrestag der Hinrichtung der Mannheimer Antifaschisten der Lechleitnergruppe.

Dienstag, 16.09.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

Freitag, 19.09.

  • Welt

    International Talk Like A Pirate Day

  • 19.30 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag und Diskussion: "Kontinuitäten des Rechtsextremismus" mit Lorenz Knorr

    Der Rechtsextremismus wirkte bereits in Gestalt des "Völkischen" unheilvoll im deutschen Kaiserreich. In der Weimarer Republik erreichte er in Gestalt des "Nationalsozialismus" Massenbasis und wurde vom Geldadel und den alten Eliten an die Macht geschoben. Nach dem Untergang des NS-Staats bestimmten in der BRD -- geschützt vor allem von der US-Besatzungsmacht -- sehr bald NS-Größen und -Generäle die Politik unter demokratischem Deckmantel mit. Neue rechtsextreme Gruppierungen und Parteien konnten mehr oder weniger ungehindert in Erscheinung treten. Ist es die kapitalistische Wirtschaft und Sozialstruktur mit ihrem "Recht des Stärkeren", die -- besonders in Krisenzeiten -- Rechtsextremismus immer wieder neu hervorbringen? Dieser Frage geht der Referent in seinem Vortrag nach.

Sonntag, 21.09.

  • 11.00 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    Film: "Der Hauptmann von Muffrika"

    Ein Dokumentarfilm über einen versprengten Nazisoldaten, der kurz vor Kriegsende noch etliche Massaker anrichtete.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

  • 20.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Corto Maltese oder die Realität imaginärer Horizonte -- über den Comic-Autor Hugo Pratt"

Montag, 22.09.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR II Forum über "Höflichkeit - Tugend oder schöner Schein?"

    Ein Thema, das üblicherweise mit einem Lamento über den Verfall der guten Sitten beginnt: Zuvorkommende Menschen mit gutem Benimm trifft man - angeblich - immer seltener. Die Höflichkeit, ach, nimmt ständig ab. "Für Menschen über 35 ist dies das Thema, zu dem jeder etwas beitragen kann: die rüden Umgangsformen im öffentlichen Leben, der allgemeine Mangel an Taktgefühl, die fehlenden Manieren - man könnte stundenlang erzählen von maulfaulen Taxifahrern, lautstark per Handy telefonierenden Bahnreisenden oder ignoranten Kellner". So oder ähnlich beginnen die meisten Analysen dieses Schwund- Phänomens, die in der Regel unter dem Namen "Das Ende der Höflichkeit" veröffentlicht wurden - allerdings nur bis Mitte der 90er Jahre. Seither heißen die Bücher zum Thema meist "Die neue Höflichkeit". Gute Manieren werden neu bewertet, nicht mehr als Tugend, als Humanum zur Erziehung des Menschengeschlechts, sondern als zweckdienliche Maskierung wahrer Absichten in der Wettbewerbsgesellschaft - im Kampf um Arbeit, Freunde, Liebe und Verkaufserfolge, eben nur als schöner Schein - das alte Thema: "How to win friends and influence people". Andere wiederum betrachten Höflichkeit als lingua franca einer multikulturellen Gesellschaft, ohne die ein zivilisiertes Miteinander unterschiedlicher Kulturen nicht möglich sei. Darüber diskutieren im SWR2 Forum: die Publizistin Cora Stephan, die Pädagogin Prof. Helga Kotthoff, PH Freiburg, und der Kulturwissenschaftler Prof. Thomas Macho, Humboldt- Universität Berlin. Gesprächsleitung: Dietrich Brants.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Dienstag, 23.09.

  • 20.00 Uhr
    ^ZFB

    Sitzung der ^FSK

Mittwoch, 24.09.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR II-Forum zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im "Kopftuchstreit"

    Seit fünf Jahren schwelt in Baden- Württemberg der sogenannte Kopftuch-Streit. Kultusministerin Annette Schavan hatte die Übernahme der muslimischen Lehrerin Fereshta Ludin ins Beamtenverhältnis abgelehnt, weil sie im Unterricht nicht ihr Kopftuch ablegen wollte. Die Kultusministerin berief sich auf die staatliche Neutralitätspflicht in religiösen Dingen. Die Lehrerin verteidigte ihre Haltung mit den Worten: "Ich betrachte Religion als Bestandteil meiner Identität." Ist das Kopftuch ein religiöses Symbol, das die Schülerinnen und Schüler in einer Grundschule in unzulässiger Weise beeinflussen kann? Das Bundesverwaltungsgericht hatte der Kultusministerin Recht gegeben. Heute fällt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe seine Entscheidung. Im SWR2 Forum diskutieren die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Annette Schavan, der Publizist Robert Leicht sowie die türkische Rechtsanwältin Seyran Ates.

  • 19.00 Uhr
    Stadtbücherei, Poststraße, Großer Saal

    Vortrag und Kultur: "Neoliberalismus: Sozialabbau und Aufrüstung. Widerstehen die Gewerkschaften" mit Werner Pfennig und dem Chor der ^AIHD

    Wie uns jetzt Herr Rürup freimütig offenbarte, was längst offenbar war, wurden von Kohl und Schröder, mehr oder weniger verdeckt, die Renten seit 1992 bereits um 40 % gekürzt. Nun ist die Schröder-Regierung dabei, auf Kosten der kleinen Leute munter weiter zu "reformieren". Riesterrente, "Reformen" der Gesundheits- und Sozialsysteme, Erhöhung des Renteneintrittalters usw. sollen vor allem Unternehmer von ihren sozialen Verpflichtungen befreien und die Lasten weiter auf die abhängig Beschäftigten und die breite Bevölkerung verlagern. Hingegen könnte eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die Einstellung von mehr Steuerfahndern und eine Erhöhung der Erbschaftssteueuer, um nur einiges zu nennen, die fehlenden Milliarden in die öffentlichen Kassen einspielen. Doch hier weigert sich die Regierung. Dem muss endlich ein Ende bereitet werden.

Freitag, 26.09.

  • 18.00 Uhr
    NATO-HQ, Römerstraße

    Kundgebung zum internationalen Aktionstag gegen die Besetzung des Irak

  • 18.00 Uhr
    Zwinger 3

    Theater: "Anne Frank"

    Erzählt wird die Geschichte von Anne Frank mit Originaltexten aus dem Tagebuch in einer einfühlsamen und spannenden Fassung mit der Schauspielerin Sigrid Meßner.

  • 19.30 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    Rita Süssmuth redet über "Migration -- Zuwanderung -- Integration"

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Punkrockabend

Sonntag, 28.09.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

  • 20.00 Uhr
    Tikk-Theater Karlstorbahnhof

    Die Berliner Compagnie spielt: "Terra Terra -- eine Sojabohne packt aus"

    Millionen von Kleinbauern im Süden werden von ihrem Land vertrieben,

    damit in großem Stil Soja für den Export angebaut werden kann - Futtermittel für die Kühe der Reichen, für unser billiges Fleisch. Das Theaterstück der Berliner Compagnie erzählt vom abenteuerlichen Leben der Sojabohne "Sojaja". Ihr Weg führt sie nach Europa, in einen Kuhstall bei Oldenburg, schließlich in die Tiefkühltruhe eines Supermarkts. Wird sie die große Karriere machen, die ihr "Mr. Arobusiness" versprochen hat? Und was ist mit ihrem Freund Schwarzbohnrich? Werden sich die Liebenden wiedersehen?

    Masken, Songs, Slapsticks und eine Handlung mit überraschenden Wendungen - die ZuschauerInnen dürfen ein politisches Theater mit Erkenntniswert erwarten.

    Es geht um Agrarexport, Landvertreibung und Widerstand dagegen - mit

    den Mitteln der Commedia del Arte, leichtfüßig und amüsant bringt die Berliner Compagnie die Problematik über die Rampe.

    "Die derzeitige Theater der gerade laufenden 5.WTO-Ministerkonferenz in Cancún und könnte nicht besser aufgeriffen werden."

Montag, 29.09.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Dienstag, 30.09.

  • Uni Heidelberg, ^ZUV

    Letzter Tag zur Immatrikulation für Erstis

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Radiofeature: "Zweikampf in Sachen Asyl -- die Drei von der Flüchtlingsberatungsstelle"

    Eine Beobachtung der der Asyl-Beratunsstelle Fluchtpunkt in Hamburg verrät einiges über die Vorgehensweisen der deutschen Ausländerbehörden und deren Asylpraxis. Egal, ob nach Gesetzeslage asylberechtigt oder nicht: Menschenwürdige Behandlung sollte jeder von rechtsstaatlichen Beamten erwarten dürfen. Die drei Frauen, die bei Fluchtpunkt arbeiten, können über diesen Rechtsgrundsatz nur lächeln.

  • 19.30 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    Vortrag: "Rechtsextremismus und rassistische Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland" mit Wolfgang Benz

Mittwoch, 01.10.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag mit Dias: "Entwicklung oder Privatisierung? Gefahren für nachhaltige Selbsthilfeprojekte" mit Heinz Reinke und Rudi Kurz (2.50/1.50 EUR)

    Wachsende Ungleichheit und Verarmung breiter Bevölkerungsschichten kennzeichnen die aktuelle Situation in Mittelamerika. Und dabei sagten die Apologeten des freien Marktes himmlische Zustände voraus - sobald die staatlichen Leistungen erst privatisiert seien. Nach mehreren Versuchen der Privatisierung zeichnet sich aber immer deutlicher ab, dass nur die Zahl der Armen und die Gewinne der ausländischen Unternehmen steigen.

    Heinz Reinke und Rudi Kurz vom Heidelberger Nicaragua-Forum berichten mit Dias über die aktuelle Situation in Nicaragua, über Ansätze von Selbsthilfeprojekten armer Bevölkerungsgruppen und über die destruktiven Auswirkungen von Privatisierung und Globalisierung. Gleichzeitig stellen sie Möglichkeiten vor, wie konstruktive Basisprojekte zur Befriedigung von Grundbedürfnissen der Bevölkerung beitragen können.

Donnerstag, 02.10.

  • 18.00 Uhr
    Zwinger 3

    Theater: "Anne Frank"

    Erzählt wird die Geschichte von Anne Frank mit Originaltexten aus dem Tagebuch in einer einfühlsamen und spannenden Fassung mit der Schauspielerin Sigrid Meßner.

  • 18.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Infoabend: "Nix wie weg! -- Auslandsdienste für junge Menschen und Kriegsdienstverweigerer" mit Mitarbeitern und Freiwilligen der Arbeitsstelle Frieden

    Ehemalige Freiwillige und Mitarbeiter der "Arbeitsstelle Frieden" werden auf die rechtlichen Grundlagen, Bedingungen und verschiedene Anbieter der Freiwilligendienste für junge Menschen eingehen.

    Auch die von der Evang. Landeskirche betreuten Einsatzstellen in Europa und Südamerika werden vorgestellt. Als Einsatzorte dienen soziale Einrichtungen sowie Friedensprojekte und ökologische Initiativen. Kriegsdienstverweigerer können mit dem einjährigen Freiwilligen Friedensdienst ihren Zivildienst ersetzen. Daneben gibt es noch Auslandsdienste, die auf sechs bis zwölf Monate angelegt sind und vor allem von jungen Frauen wahrgenommen werden.

Samstag, 04.10.

  • Karlsruhe, Friedrichsplatz

    Demo für den Erhalt der Ex-Steffi

Sonntag, 05.10.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 06.10.

  • 07.45 Uhr
    Chirurgische Klinik, ^INF 110, Großer Hörsaal

    Bizarro-Vortrag der Woche: "Bilanz und Ausblick nach zwei Jahren Ordinariat in Heidelberg" mit M.W. Büchler (Heidelberg)

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Donnerstag, 09.10.

  • 09.00 Uhr
    Großer Hörsaal Physik, INF 308

    Personalversammlung der Uni Heidelberg (es besteht Dienstbefreiung)

Freitag, 10.10.

  • 19.00 Uhr
    Aula ^Alte Uni

    Verleihung des Lautenschläger-Forschungspreises mit Jorge Semprún -- Einlass wohl nur mit Einladung

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politischer Film im Oktober: "Auf den Spuren ausgelöschten Lebens -- eine Begegnung mit Robert Hébras" von Bodo Kaiser und Simone Adams

    Am 10. Juni 1944 zerstörte die SS-Panzerdivision "Das Reich" das französische Dorf Oradur und ermordete dabei wahllos 642 Menschen. Einer der wenigen Überlebenden, Robert Hébras, hat in diesem Jahr den Freiburger Filmemacher Bodo Kaiser durch die bis heute nicht wieder aufgebauten Ruinen des Dorfes geführt und versucht, ein Bild des Ortes vor seiner Verwüstung zu zeichnen. In "Auf den Spuren ausgelöschten Lebens" wird das Grauen des Nazi-Massakers weniger durch eine Diskussion der militärischen Einzelheiten als durch die Erinnerung an die von den Nazis vernichteten Menschen und Plätze gezeigt.

Samstag, 11.10.

  • 14.00 Uhr
    Marktplatz, Brunnen

    Globalisierungskritischer Stadtrundgang

    Der Rundgang führt uns durch die Heidelberger Altstadt und wird an verschiedenen Stationen über die Auswirkungen weltweiter Entwicklungen auf das tägliche Leben in Heidelberg Bezug nehmen. Folgende Fragestellungen werden uns dabei beschäftigen: Wie sieht es mit der Wasserversorgung - öffentlich oder privat - bei uns und in anderen Ländern aus? Unter welchen Bedingungen wird unsere tägliche Tasse Kaffee hergestellt? Wie agieren Banken und Grossunternehmen international und wie vermeiden sie Steuern, die die Kommune dringend braucht? Welche Folgen hat eine Privatisierung der Gesundheitsversorgung? Wie beeinflussen internationale Ketten unsere Ernährung? Und: Welche Alternativen haben wir uns anders zu verhalten, andere Produkte zu kaufen, Initiativen in der sogenannten Dritten Welt und hier zu unterstützen und um zur Entwicklung einer gerechteren Welt beizutragen?

  • 18.30 Uhr
    Anatomieplatz

    Aktion fürs AZ mit Tee, Glühwein, Kuchen, Keksen, dem AZ-Chor und einem Umsonstmarkt.

Sonntag, 12.10.

  • 11.00 Uhr
    Botanischer Garten

    "Herbst im Botanischen Garten": Bis 16 Uhr Führungen, Pflanzenbörse, Infos zu Pflanzenpflege und Kaffee.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 13.10.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Hörspiel: "Cobain" von Edgar Lipki

  • Unis im Ländle

    Vorlesungbeginn

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Dienstag, 14.10.

  • 18.00 Uhr
    Zwinger 3

    Theater: "Anne Frank"

    Erzählt wird die Geschichte von Anne Frank mit Originaltexten aus dem Tagebuch in einer einfühlsamen und spannenden Fassung mit der Schauspielerin Sigrid Meßner.

Mittwoch, 15.10.

  • Uni Heidelberg

    Letzte Chance für den Fachwechsel

  • 14.00 Uhr
    KIP (Kirchhoff-Institut für Physik, INF 227)

    Die Polizei informiert zum Thema "Sicherheit im Neuenheimer Feld". Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Nachts/Abends im Neuenheimer Feld (auch Wohnheime) unterwegs sind und insbesondere an Erstsemester.

Donnerstag, 16.10.

  • 19.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz

    Hörsaaal 4, Infoveranstaltung der Jusos zum BAföG

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag mit Dias: "Von Ureinwohnern, Kleinbauern und Feudalherren -- Ein Reise- und Projektbericht aus Mindanao" mit Birgit Lieber (2.50/1.50 EUR)

    Auf den Philippinen herrschen noch immer feudale Strukturen. Die Landreform wird nicht oder nur schleppend umgesetzt und ist im Moment durch eine neue Gesetzesinitiative in der Gefahr, ad absurdum geführt zu werden. Landverlust, Vertreibung und der Druck der Globalisierung führen zu einer weiteren Verarmung der Landbevölkerung, die zudem der Willkür von Großgrundbesitzern, Militär und Geheimpolizei ausgesetzt sind.

    Die Referentin Birgit Lieber, die erst kürzlich von einer Reise von den Philippinen zurückgekehrt ist, berichtet über die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation auf Mindanao, von den Lebensbedingungen der Kleinbauern, Ureinwohner und Frauen, von Willkür und Gewalt, aber auch von der Hoffnung, die durch Selbstorganisation in Kooperativen entsteht, dem Mut sich politisch zu organisieren und für die eigenen Rechte einzutreten, von einkommenschaffenden Projekten dem Zugang zum Fairen Handel und über die Kraft, die eine Nord-Süd-Partnerschaft entwickelt.

Freitag, 17.10.

  • 19.00 Uhr
    Stadthalle

    Salam-Abend -- Benefiz für irakische Kinder mit Buchvorstellung, Musik und Tanz

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Infoveranstaltung "Zum aktuellen Stand des §129a-Verfahrens in Magdeburg"

  • 20.00 Uhr
    Mensa ^INF

    MedizinerInnen-Party

  • 20.10 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Feature: "In dieser Mondnacht warte ich auf den, der nicht kommt -- die japanischen Dichterinnen der Heinan-Zeit" von Astrid Nettling

Samstag, 18.10.

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Feature: "Licht aus Sibirien -- ein russischer Jesus aus dem UFO" von Guido Eckert

Sonntag, 19.10.

  • 10.00 Uhr
    Aula Neue Uni

    Jahresfeier der Universität

  • 14.00 Uhr
    Biblis

    Sonntagsspaziergang zum Schrottreaktor. Treffpunkt für HeidelbergerInnen ist 13 Uhr Hauptbahnhof

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 20.10.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, HS 1

    Vortrag und Diskussion: "Sozialismus - Utopie oder Zukunftsgesellschaft?" mit Robert Steigerwald

    Ungeachtet des Zusammenbruchs der Sowjetunion und der sozialistischen Staaten Osteuropas suchen China, Kuba, Nordkorea und Vietnam weiter einen Weg zum Sozialismus. Haben sie aus den Fehlern in der Sowjetunion gelernt? Werden sie dem Druck der imperialistischen Staaten widerstehen können? Scheiterten die KPdSU und die kommunistischen Parteien Osteuropas an zu strengem Zentralismus, an fehlender demokratischer Kontrolle oder an einer falschen Wirtschaftspolitik? Waren schon der Personenkult um Stalin und sein Terror der Anfang vom Ende oder war es Chrustchow mit einer verfehlten Wirtschaftspolitik? Ulbricht leitete in der DDR eine Wirtschaftsreform ein und wurde zurückgepfiffen. Wäre sein Weg der richtige zum Sozialismus im entwickelten Deutschland gewesen? Die DKP bejahte nahezu kritiklos die Politik der KPdSU und der SED. Hätte ihr eine selbstbewusstere Haltung zu mehr Bedeutung verholfen oder hat sie politische Entwicklungen in Deutschland verschlafen? Solche und verwandte Fragen wirft Robert Steigerwald auf und versucht, Antworten zu geben. In seinem Buch "Stand- und Streitpunkte der Kommunisten" geht es ihm allerdings im Wesentlichen um die Darlegung eigener Meinungen und um den Streit mit Gleichgesinnten.

    Eine Veranstaltung der PDS-Hochschulgruppe mit Unterstützung des Deutschen Freidenkerverbands und der Deutschen Kommunistischen Partei, Kreis Heidelberg

Dienstag, 21.10.

  • 18.00 Uhr
    Zwinger 3

    Theater: "Anne Frank"

    Erzählt wird die Geschichte von Anne Frank mit Originaltexten aus dem Tagebuch in einer einfühlsamen und spannenden Fassung mit der Schauspielerin Sigrid Meßner.

  • 18.00 Uhr
    Zwinger 3

    Theater: "Anne Frank"

    Erzählt wird die Geschichte von Anne Frank mit Originaltexten aus dem Tagebuch in einer einfühlsamen und spannenden Fassung mit der Schauspielerin Sigrid Meßner.

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Feature: "Operation Urgent Fury -- die US-amerikanische Invasion auf Grenada zwanzig Jahre danach" von Heide und Rainer Schwochow

  • 20.00 Uhr
    Haus der Begegnung, Merianstraße

    Vortrag: "Irak nach dem Krieg" Jenan Hassan, Ärztin aus Basra

Mittwoch, 22.10.

  • 15.15 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Fakultätsrats der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 16.00 Uhr
    Treffpunkt Providenzkirche

    "Frauenberufe in Heidelberg seit dem 16. Jahrhundert" Ein sozialgeschichtlicher Stadtspaziergang mit Petra Nellen

  • 19.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Feature: "To-to-to-totaler Krampf -- Über Stottern und den langen Weg zum flüssigen Sprechen" von Lorenz Rollhäuser

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag mit Dias: "Neue Überlebensperspektiven für Kaffeebauern -- Über die Projektarbeit des Heidelberger Partnerschaftskaffee e.V." mit Heinz Reinke und Rudi Kurz (2.50/1.50 EUR)

    Innerhalb von wenigen Jahren haben die verfehlte Wirtschaftsförderung der Weltbank und technologische Veränderungen des Kaffeeanbaus die Überlebensperspektiven von Kleinbauern zerstört. Weltweit ist das Überleben von über 25 Millionen Kaffeebauern gefährdet.

    Trotz hoher Gewinne kaufen die Kaffeekonzerne auf dem Weltmarkt immer mehr billigen und minderwertigen Kaffee auf, der durch veränderte Röstverfahren und variable Kaffeemischungen den Verbrauchern untergeschoben wird. Auf der Strecke bleiben die Kaffee produzierenden Kleinbauern, die wegen wachsender Schulden und fehlender Perspektive in die Elendsquartiere der Städte der Dritten Welt abwandern.

    Die Referenten berichten über aktuelle Entwicklungen auf dem Weltmarkt für Kaffee, über den Ansatz des Heidelberger Partnerschaftskaffees zur Förderung von Kleinbauern und über ein neues Kaffeeprojekt, durch das über 1.000 Menschen in Nicaragua eine neue Überlebensperspektive im Kaffeeanbau erhalten sollen.

Donnerstag, 23.10.

  • 19.30 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    Vortrag und Film: "Die Geschichte der Schwarzen Menschen im Nationalsozialismus" mit Nicola Lauré al-Samarai

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag und Diskussion: "Schurkenpläne -- Nordkorea und der Iran im Visier der USA" mit Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung

  • 23.00 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Klangraum: ars acustica. Das Karl Sczuka Preiswerk 2003

    Sechs Heidelberger Studien Klangkompostion von Asmus Tietchens Produktion: WDR 2003 und Ausschnitte von der Verleihungsfeier im Rahmen der Donaueschinger Musiktage am 18. Oktober 2003 Laudatio: Marcel Beyer

    Den Pionierjahren des Rundfunks entstammt eine Überlegung von Kurt Weill, die zur Definition einer neuen Kunstform geworden ist: "Wir können uns", schreibt er 1925, "sehr gut vorstellen, dass zu den Tönen und Rhythmen der Musik neue Klänge hinzutreten, Klänge aus anderen Sphären: Rufe menschlicher und tierischer Stimmen, Naturstimmen, Rauschen von Winden, Wasser, Bäumen und dann ein Heer neuer, unerhörter Geräusche, die das Mikrofon auf künstlichem Wege erzeugen könnte, wenn Klangwellen übereinander geschichtet oder ineinander verwoben, verweht und neugeboren werden würden." Das nannte er "absolute Radiokunst" und unterschied es vonallen funktionalen Darstellungsformen des Mediums.

    Der in diesem Jahr zum 42. Male vergebene Karl Sczuka Preis ist ein Preis für Hörspiel als Radiokunst; er wird in jedem Frühjahr vom Südwestrundfunk öffentlich ausgeschrieben und während der Donaueschinger Musiktage verliehen. In diesem Jahr vergab die unabhängige Fachjury den Preis an den Hamburger Klangkomponisten Asmus Tietchens mit folgender Begründung: "In seinen "Sechs Heidelberger Studien" entwickelt Asmus Tietchens aus den Arbeitsgeräuschen einer Buchdruckmaschine ein Hörstück von großer Strenge und Klarheit. Die Klänge, obwohl als "konkrete" erkennbar, bleiben seltsam abstrakt und geheimnisvoll, sie erzählen nicht, sie stellen nichts dar, sie sind unmittelbar sinnlich präsent. Tietchens vertraut ganz seinem Material, verzichtet auf jede symbolische Betrachtung und setzt sich dadurch wohltuend von modischen Trends elektronischer Klangbearbeitung ab."

Samstag, 25.10.

  • 11.15 Uhr
    Heidelberg, Hauptbahnhof

    Treffpunkt zur Bahnfahrt nach Lauterbourg. Dort gibts eine Kundgebung gegen den kommenden (?) Castortransport nach Gorleben.

Sonntag, 26.10.

  • 11.00 Uhr
    Zwinger 3

    Eröffnungsrevue der 19. Heidelberger Schülertheatertage (Eintritt frei)

  • 11.00 Uhr
    ^INF 230, großer Hörsaal

    Coolster Titel der Woche: "Grenzsituationen des Lebens: Das Spiel mit der Unsicherheit. Zur Ableitung von Schadstoff-Grenzwerten" mit Jörg Oehlmann (Frankfurt)

  • 16.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Hörspiel: "Besichtigung eines Unglücks" von Gerd Loschütz

    Erzählt wird die Geschichte zweier Reisender, die am 21.12.1939 beim bis dahin größten Unglück der deutschen Eisenbahnen ums Leben kamen.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 27.10.

  • 08.30 Uhr
    Senatssaal Alte Uni

    Sitzung des Hochschulrats unter strengstem Ausschluss der Öffentlichkeit

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Dienstag, 28.10.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Film und Diskussion: "Ausweg Bildung - Der lange Weg in die Freiheit. Ein Beispiel ländlicher Entwicklung in Kolumbien" vin Wolf Sieger (2.50/1.50 EUR)

    Als Sklaven ins Land gebracht wurden die Schwarzen nach ihrer Befreiung 1850 durch harte Arbeit und Landnahme zu Grundbesitzern im Cauca Tal Kolumbiens. Durch die Grüne Revolution während der 1960er und 1970er Jahre verloren sie ihr Land an den Großgrundbesitz, der es in riesige Zuckerrohrplantagen verwandelte.

    Die Organisation FUNDAEC begann 1970 mit 25 landlosen Campesinos ein beispielhaftes Bildungs- und Landentwicklungsprogramm, das inzwischen beachtliche Ausmaße angenommen und sich als wirksames Mittel der Armutsbekämpfung bewährt hat. Die Aktivitäten von FUNDAEC zeigen, wie wirksame Bildungsarbeit und Landentwicklung mit relativ geringem finanziellem Aufwand betrieben werden können. Dieses Konzept ist auf dem Sprung auch international von verschiedenen Organisationen adaptiert und den Bedürfnissen der verschiedenen Länder angepasst zu werden.

    Die Jury der EXPO 2000 bezeichnete FUNDAEC als das "derzeit beste Bildungsprojekt in der Welt". Im Oktober 2002 erhielt es den "Change the World - Best Practice Award".

    Der Autor des Videos wird dieses Projekt durch Vortrag und Filmvorührung vorstellen, und mit dem Publikum diskutieren.

Donnerstag, 30.10.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Film: "Venezuela im Fadenkreuz der USA"

  • 21.00 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Weekend. Hörcollage von Walter Ruttmann. Realisation: Walter Ruttmann. Produktion: RRG Berlin 1931/1929.

    von Friedrich W. Bischoff/Regie: Friedrich W. Bischoff. Vor 80 Jahren, am 29. Oktober 1923, ging inmitten inflationsgehetzter Zeiten vom Haus der Berliner Schallplattenfirma Vox der deutsche Unterhaltungsrundfunk erstmals auf Sendung. Und bald begann er seine Spielformen zu entwickeln: als Sendespiele nachgestellte Bühnenaufführungen und seit 1924 auch Hörspiele, die eigens fürs Radio geschrieben wurden. 1931 stellte der Rundfunkpionier Friedrich Bischoff bei der "Rundfunk- und Phonoschau Berlin" ein breites Spektrum solcher "funkischer" Darstellungsformen vor. Noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war eine Versuchsarbeit, die der Filmregisseur Walter Ruttmann entwickelt hatte, um die Montage von Filmtonspuren für die Hörspielarbeit zu erproben. Seine Hörcollage "Weekend" ist bis heute richtungweisend geblieben.

Samstag, 01.11.

  • 14.00 Uhr
    Bergfriedhof

    "Erinnern für Gegenwart und Zukunft!" Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus und Kranzniederlegung am Mahnmal

Sonntag, 02.11.

  • 16.30 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    Führung durch die Ausstellung "Kurt Schumacher -- Deutscher und Europäer"

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 03.11.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Infoveranstaltung der Castorgruppe für Leute, die am Widerstand gegen den nächsten Gorleben-Castor teilnehmen möchten

Dienstag, 04.11.

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Feature: "Que se vayan todos! -- Die neue Basisbewegung in Argentinien" von Peter Schumann

  • 20.10 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Zeitreserve Sibirien -- Abschied von Matjora" von Valentin Rasputin

    Das Dorf auf der Insel Matjora im Fluss Angara soll einem Stausee weichen. Die Dorfbewohner müssen in eine für sie eilig errichtete Siedlung am Rande des künftigen Sees umgesetzt werden. Einige Alte, die lieber mit ihrer Heimat sterben wollen, als sie zu verlieren, widersetzen sich der Evakuierung. Die anderen erkennen der Verlust erst im Augenblick des Untergangs.

Mittwoch, 05.11.

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Spieleabend

Donnerstag, 06.11.

  • Augsburg

    In Augsburg findet vom 06. bis 09. November die Deutsche Physikerinnentagung 2003 statt.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Vortrag: Die Wasserprivatisierung und ihre Folgen am Beispiel Indien mit Preeti Purohit

Freitag, 07.11.

  • 15.30 Uhr
    Aula ^Alte Uni

    Vortrag: "Städtebilder -- Stadtfunktionen. Vorstellungen und Erinnerung in der Wahrnehmung europäischer Städte. Die europäische Stadt in der Wahrnehmung muslimischer Reisender." mit Christoph Herzog (Heidelberg)

  • 19.30 Uhr
    Palais Hirsch, Schlossplatz Schwetzingen

    Vortrag mit Diskussion: "Die Mitwirkung der Arbeitsverwaltung an der JüdInnenverfolgung: Zwangsarbeit der JüdInnen und Deportation"

    Die Arbeitsverwaltung hat zur Nazizeit an der Diskriminierung und Entrechtung von Jüdinnen und Juden mitgewirkt und war letztlich auch an ihrer Deportation beteiligt. Ende 1938 wurde die zwangsweise Beschäftigung der arbeitslos gemeldeten JüdInnen reichsweit eingeführt. Dieter Maier, der an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwwaltung -Bereich Arbeitsverwaltung- in Mannheim lehrt, wird in einem Referat auf die Politik dieses "Einsatzes" von JüdInnen in Betrieben und Behörden, Ziele, Umfang, Bedingungen und Folgen eingehen. Besonders berücksichtigt wird dabei das Verhalten des Mannheimer Arbeitsamtsleiters, eines überzeugten Nazis.

  • 20.00 Uhr
    Mensa ^INF

    MathPhysRom-Fest

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politischer Film: "Revolution OS" (OoU)

Samstag, 08.11.

  • 14.30 Uhr
    Treffpunkt Eingang Schloss Schwetzingen

    Geschichtlicher Spaziergang: Orte jüdischen Lebens und nazistischer Verfolgung in Schwetzingen mit Frank-Uwe Betz

  • 15.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    "Subversives Kekse backen und Kuchen essen"

  • 20.00 Uhr
    Anna-Blum-Cabaret, Theaterstr. 10

    "Wie KRIEGen euch! -- Bombenstimmung in Deutschland". Musikalisch-kabarettistische Provokationen gegen den Zeitgeist mit Jane Zahn und Marina Reichenbacher (13 Euro)

  • 23.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Hörspiel: "Liebermanns Gesetz" nach Stuart Kaminsky

Sonntag, 09.11.

  • 15.00 Uhr
    Paradeplatz Mannheim

    Stadtrundgang zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 65 Jahren, gegen 16 Uhr Kundgebung bei der jüdischen Gemeinde, um 18 Uhr Gedenkfeier in der Synagoge

  • 18.00 Uhr
    Alter Synagogenplatz (Ecke Marstall/Gr. Mantelgasse)

    Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 10.11.

  • Zwischen La Hague, Karlsruhe, und Gorleben

    Voraussichtlich: Der nächste Gorleben-Castor

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

  • 19.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Hörspiel: "Rondino mit Leichen" nach "Der Komplize" von Dashiell Hammett

  • 19.30 Uhr
    VHS, Saal

    Vortrag: "Als Stern-Reporter im Krisengebiet" mit Uli Reinhardt

Dienstag, 11.11.

  • 18.00 Uhr
    Aula ^PH

    Dienstagsseminar Jugendkulturen: "Grufties -- Edelgrufts und Samstagsgothics" mit Patrizia Preissler (Heidelberg)

  • 19.00 Uhr
    Stadtbücherei, Poststraße 15

    Eröffnung der Ausstellung "Histoire de la Bande Dessinée française" inklusive Vortrag "Astérix und Co: Comics in Frankreich und Belgien" mit Andreas Platthaus

Mittwoch, 12.11.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    S2 Forum: Matrix und Mythos - Ein Actionfilm für Intellektuelle

    Für Keanu Reeves, den Hauptdarsteller, haben die Kampfszenen im dritten Teil der Matrix-Trilogie "etwas Maditatives". Manche delektieren sich an coolem Catchen in technoidem Gewand, andere dagegen sehen die Rettung der "Matrix", vulgo Schöpfung, als großes philosophisch-mythologisches Filmtheater und freuen sich, wenn sie die Ikonografie dekodieren und im Filmhelden Morpheus den Bibelhelden Moses herausfiltern oder andere mythologische Gestalten aus Okzident und Orient wieder erkennen. Die Figuren heißen Morpheus, Merowinger, Persephone, das "A." im Namen des Helden Thomas A. Anderson alias Neo deuten manche als "Adam", und die Retter der Welt steuern ihr Raumschiff in eine höhlen- oder Himmelsstadt namens "Zion": Nichts als Anspielungen, vielleicht auch Deutungen der großen Mythen, vielleicht aber auch nur Welterrettungsstaffage wie in Schwarzeneggers "Terminator", der ja auch angetreten war, auf der Leinwand die Menschheit vor bösen Maschinenwesen zu retten. Fest steht, für die Matrix- Trilogie begeistern sich nicht nur juvenile Testosteronmonster, sondern auch gestandene Intellektuelle. Darüber diskutieren im SWR2 Forum die Literaturwissenschaftlerin Prof. Elisabeth Bronfen, Universität Zürich, der Filmkritiker Wolfram Knorr und der Matrix-Decodierer Claudius Seidl, FAZ. Die Gesprächsleitung hat Dietrich Brants

  • 18.15 Uhr
    ^HJS, Hörsaal 8

    Müssen wir auch die Kippa verbieten? Der Vortrag zu Annette Schavan: "Ist Demokratie nach talmudischem Recht möglich?" mit Shalom Albeck (Jerusalem und Heidelberg)

  • 21.45 Uhr
    Südwest 3 Fernsehen

    Reportage: "Die Gefangenen von Guantànamo Bay" von Ashwin Raman

Donnerstag, 13.11.

  • 15.15 Uhr
    Institut für Ur- und Frühgeschichte, Marstallhof 4, HS 313

    Uni-Veranstaltung der Woche: "Kann ein Professor noch lernen? Impressionen aus der vorlesungsfreien Zeit" mit Clemens Eibner (Heidelberg)

  • 18.00 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    Hartmut Soell (Heidelberg) stellt seine neue Biografie über Helmut Schmidt vor.

Samstag, 15.11.

  • 11.30 Uhr
    Erbach, Marktplatz

    Demo gegen Rassismus und Neofaschismus

Sonntag, 16.11.

  • 10.30 Uhr
    "Ehren"friedhof, Nähe Bierhelder Hof/MPIK

    Kundgebung: "Schluss mit dem Heldengedenken am Ehrenfriedhof" gegen die Gedenkfeier von Stadt Heidelberg, Militär und Burschenschaften zum Volkstrauertag

    Vorbereitungstreffen am Sonntag, den 19. Oktober 2003, um 18.30 Uhr im Café Gegendruck Heidelberg (Fischergasse 2)

    Das Mobilisierungsflugblatt:

    "Heldengedenken" am Ehrenfriedhof: Die Stadt Heidelberg beim Ringelpiez mit Militaristen und Faschisten

    Wie jedes Jahr veranstaltet die Stadt Heidelberg auch diesmal am so genannten "Volkstrauertag" eine Gedenkveranstaltung auf dem Heidelberger Ehrenfriedhof. Der Ehrenfriedhof, angelegt für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges - mit Ausnahme der jüdischen, deren Namen aus den Listen getilgt wurden - und 1934 eingeweiht durch den Nazi-Bürgermeister Carl Neinhaus, ist nach dem Krieg zu einer Gedenkstätte für die gestorbenen Wehrmachts- und SS-Angehörigen erweitert worden. An der Konzeption dieses Musterbeispiels faschistischer Ästhetik ist nichts verändert worden, lediglich eine dezente Inschrift mit dem Text "Den Opfern von Krieg und Gewalt" ist an dem monumentalen Felsblock im Zentrum der Gedenkstätte angebracht worden.

    Kein Wunder, dass solch ungebrochene Traditionspflege wie ein Magnet auf alte und neue Nazis wirkt. So legten am 8. Mai vergangenen Jahres - dem Jahrestag des Siegs über den Nazifaschismus - Mitglieder militanter neonazistischer Kameradschaften der Region Kränze für die gefallenen Wehrmachtssoldaten nieder.

    Aber auch die offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt Heidelberg zieht zunehmend Rechte aller Couleur an. War Beate Weber noch nach ihrer Wahl mit der proklamierten Absicht angetreten, den militaristischen Charakter der Veranstaltung zumindest zu mildern, werden heute wieder mit militärischem Ehrenzeremoniell und Bläsersignal Kränze niedergelegt. Im Zuge der Militarisierung der deutschen Außenpolitik, die unter der Führung von SPD und Grünen die BRD auch militärisch wieder zur Großmacht gemacht hat, sind auch längst überwunden geglaubte Griffe in die ideologische und propagandistische Mottenkiste nicht mehr tabu.

    Die rechtsextreme Burschenschaft Normannia, die die Teilnahme an der "Ehrenfriedhofsfeier" nach eigenem Bekunden seit Jahren zu einem Schwerpunkt ihrer öffentlichen politischen Intervention gemacht hat, schritt im vergangenen Jahr zum ersten Mal ungehindert im offiziellen Trauerzug der militärischen Würdenträger mit. Ließ die Normannia bei dieser Gelegenheit in den vergangenen Jahren auch ungerührt manche sozialdemokratische Gutmenschenfloskel an sich vorbeiplätschern, wurde sie bei anderer Gelegenheit schon konkreter: So etwa bei den regelmäßigen Veranstaltungen mit rechtsextremen Referenten auf ihrem Haus am kurzen Buckel oder beim Flugblätterverteilen auf der Hauptstraße, wo sie schon mal offen gegen "die Macht des jüdischen Finanzkapitals" (Sommer 2000) oder gegen die "Cocalisierung der deutschen Gesellschaft" (Sommer 2003) hetzt.

    Die Rede des ersten Bürgermeisters Raban von der Malsburg (CDU) im vergangenen Jahr dürfte dementsprechend so ganz nach dem Geschmack der rechtsextremen Burschenschafter gewesen sein. Von der Malsburg verkündete dort auch im Namen der sozialdemokratischen Oberbürgermeisterin Weber, nachdem er der gefallenen Wehrmachtssoldaten gedacht hatte: "Soldaten müssen weiter in Kriege ziehen, um Recht und Freiheit zu schützen." (Rhein-Neckar-Zeitung, 18.11.2002)

    Auch ältere Besucher der Gedenkveranstaltung ließen alle Masken fallen und beschimpften protestierende AntifaschistInnen mit dem ganzen Repertoire rechtsextremen Unflats. Mitglieder der AIHD hatten auf Flugblättern an die Heidelberger Deserteure erinnert, die ihren Widerstand gegen den deutschen Militarismus mit dem Leben bezahlten. Schon die scheinbar unpolitische Stoßrichtung, mit der in den vergangenen Jahren der "Opfer von Krieg und Gewalt" gedacht wurde, zielte von Anfang an darauf, den Unterschied zwischen Tätern und Opfern zu verwischen. Wer die Akteure des Vernichtungskrieges mit den Ermordeten als gemeinsame Opfer eines anonymen Molochs darstellt, betreibt Geschichtsklitterung und verhöhnt die tatsächlichen Opfer des deutschen Massenmords.

    Wer in einer Zeit, in der deutsche Soldaten auf den Spuren ihrer Wehrmachtsgroßväter marschieren - wie in Serbien und Mazedonien - gemeinsam mit Rechtsextremen der gefallenen deutschen Täter gedenkt, treibt ein gefährliches Spiel mit der Rehabilitierung rechten Gedankengutes.

    Schluss mit dem "Heldengedenken" am Ehrenfriedhof! Deutsche Täter sind keine Opfer! Deutschland endgültig entmilitarisieren!

  • 11.00 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    Film: "Der Fall Cap Arcona"

  • 16.30 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    Führung durch die Ausstellung "Kurt Schumacher -- Deutscher und Europäer"

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 17.11.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Feature: "1-800-701-BOMB -- das zweite Leben des Theodore J. Kaczynski" von Hermann-Christoph Müller

    Von 1978 bis 1995 verschickte er 16 Paketbomben an Universitäten und Airlines. Drei Menschen wurden dabei getötet, 23 weitere verletzt. Erst nach 18 Jahren konnte der sogenannte Unabomber als Theodore J. Kaczynski identifiziert werden.

    Das Feature formt aus Berichten von Angehörigen und Zeitzeugen ein Bild, das vor allem Fragen aufwirft: Warum tauschte er sein Leben als Universitätsprofessor gegen das eines bombenlegenden Einsiedlers in den einsamen Wäldern von Montana?

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

  • 19.30 Uhr
    Aula Neue Uni

    Studium Generale: "Bücherverbrennung" mit Helmuth Kiesel (Heidelberg)

  • 19.30 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    PGP-Workshop

Dienstag, 18.11.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

  • 16.15 Uhr
    ^SAI, Raum Z10

    Vortrag: "Die 'Lenksamkeit' des 'Lascars': Indische Seeleute und transkontinentale Arbeitsmarktregulierung 1918 bis ca. 1960" mit Ravi Ahuja (Heidelberg)

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Feature: "Ruhe global. Oder: Vom Wandel im Bestattungswesen" von Barbara Eisenmann

Mittwoch, 19.11.

  • 15.15 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Fakultätsrats der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

Donnerstag, 20.11.

  • Mannheim und Heidelberg

    Beginn des 52. internationalen Filmfestivals Mannheim/Heidelberg (bis 20.11.)

  • 19.30 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    Vortrag: "Tolerantes Brandenburg" mit Karl Vogel

  • 21.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Queere Kneipe der UniheilBar

Freitag, 21.11.

Samstag, 22.11.

  • 20.00 Uhr
    Anna-Blum-Cabaret, Theaterstr. 10

    "Wie KRIEGen euch! -- Bombenstimmung in Deutschland". Musikalisch-kabarettistische Provokationen gegen den Zeitgeist mit Jane Zahn und Marina Reichenbacher (13 Euro)

Sonntag, 23.11.

  • 14.00 Uhr
    Karlsplatz (Treffpunkt)

    Stadtrundgang: "gesucht! gefunden? Kinder im Stadtteil" mit Ulrike Beck und Susanne Bock (Heidelberg)

    Immer weniger Kinder und Jugendliche sind im öffentlchen Raum anzutreffen. Wir suchen und besuchen Plätze und Orte, wo Kinder spielen und toben können, wo Jugendliche sich treffen können.

    Die Stadträtinnen der GAL Ulrike Beck und Susanne Bock laden ein zu einer Tour zu Fuß durch Heidelbergs Stadtteile.

    Anschließend ein Rundgang durch Bergheim, Treffpunkt ist 15 Uhr am Horten-Aufzug am Bismarckplatz.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 24.11.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

  • 19.30 Uhr
    Aula Neue Uni

    Studium Generale: "Zerschlagene Denkmäler. Die Zerstörung von Kulturschätzen im eroberten Zweistromland im Altertum und in der Gegenwart" mit Stefan Maul (Heidelberg)

Dienstag, 25.11.

  • 09.00 Uhr
    Amtsgericht, Kurfürstenanlage 29, Saal 8

    Prozess gegen eine Heidelberger Kriegsgegnerin wegen angeblichen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte -- ZuschauerInnen sind herzlich willkommen.

  • 12.15 Uhr
    Alte PH, Raum 222

    Vortrag: "1. Staatsexamen - und dann?" mit Doro Moritz und der GEW Studierendengruppe

  • 20.00 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag: "Augen auf beim Kleiderkauf! Chic um jeden Preis?" mit Ulrike Kress

    Aktion für saubere Kleidung -- ein Thema für Schule und Unterricht Ulrike Kress, Bildungsreferentin des Stadtverbandes der Evangelischen Frauenhilfe in Frankfurt informiert über Arbeitsbedingungen der Frauen in Niedriglohnländern, die unsere Kleidung unter unvorstellbaren Bedingungen herstellen.

  • 20.10 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Akademgorodok -- eine sibirische Utopie" von Viktoria Balon

    Ende der 50er Jahre ließ Nikita Chrschtschow in der Nähe von Nowosibirsk eine Stadt der Wissenschaftler errichten. Die Abrechnung mit dem Stalinkult und das einsetzende Tauwetter veranlasste junge Wissenschaftler und Träumer, aber auch renommierte Akademiemitglieder, in die Taiga zu ziehen. Akademgorok wurde in den 60er Jahren zum Symbol für den sowjetischen Aufbruch: Im fernen Sibirien wurden ideale Bedingungen für interdisziplinäre Forschungen erprobt. Der Traum von persönlicher Freiheit und Selbstverwirklichung schien nirgendwo so real wie in dieser jungen Stadt.

Donnerstag, 27.11.

  • 13.00 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sondersitzung des Senats zur Novellierung des UG (nichtöffentlich)

  • 16.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 10

    Vortrag: "Globalisierung von Bildung -- Wird Bildung künftig eine Ware? ^GATS und die Folgen" mit Peter Schönhöffer (Münster)

  • 19.30 Uhr
    Stadtbücherei, Poststraße 15

    Doppellesung der LitOff: "Zeit der Erinnerung Spiel der Erinnerung" (3/2 Euro)

    Zeit der Erinnerung Spiel der Erinnerung

    Unter diesem Motto setzen Sylvia von Keyserling und Gudrun Reinboth die Veranstaltungsreihe "Literatur aus der Region / Literatur aus Baden-Württemberg" fort, die von der "VS-Regionalgruppe Rhein-Neckar" in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei und dem "Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg" durchgeführt wird. In dieser Reihe lesen je ein(e) Autor(in) aus der Kurpfalz mit einem Partner bzw. einer Partnerin aus dem Land.

    Sylvia von Keyserling, die als freie Schriftstellerin in Stuttgart lebt, veröffentlichte mehrere Gedichtbände, Kinderbücher und -theaterstücke.

    Gudrun Reinboth aus Neckargemünd ist ebenfalls mit mehreren Gedichtbänden, Kinder- und Jugendbüchern an die Öffentlichkeit getreten.

    Die beiden Autorinnen stellen Lyrik und erzählende Texte vor, die sich, der Jahreszeit gemäß, mit Verlust, Trauer, Trennung, aber auch mit Mut und Lebenskraft befassen. Mit poetischen Mitteln gehen sie der Frage nach, wie Erinnerung sich verändert und welche Veränderungen sie bewirkt.

    Stadtbücherei Heidelberg, Poststraße 15, Kleiner Saal Eintritt 3,- / 2,-

  • 20.00 Uhr
    Heuscheuer, HS 1

    Tipps für Küche und Keller: "Backen und Brauen im Alten Ägypten" mit Dina Faltings

Freitag, 28.11.

Samstag, 29.11.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Improtheater: Für Garderobe keine Haftung

Sonntag, 30.11.

  • 11.00 Uhr
    Studihaus im Marstall

    Kurs: Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen mit Marion Rapp

    Zentrale Inhalte sind:

    Das Einüben schnell zu erlernender, wirksamer, körperlicher Techniken; Stärkung von Selbstachtung und der Entschlossenheit, sich gegen verbale oder körperliche Belästigungen oder Angriffe zur Wehr zu setzen Information und Diskussion über sinnvolle Gewaltprävention; gezielter Einsatz mentaler Übungen zur Erlangung innerer Stärke und Kontrolle Erlernen von Konfrontationsprinzipien im Rollenspiel.

    Sportlichkeit ist für die Kursteilnahme nicht erforderlich, Studentinnen jeden Alters (und jeden Semesters) sind herzlich willkommen! Die Kosten betragen 20 Euro

    Anmeldung und/oder weitere Infos bei Marion Rapp, Tel. 06201/186319.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Literaturabend: "Die agnostischen Schlächter"

Montag, 01.12.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Hörspiel: "U.S. Amok" von Marc Becker über den Unabomber Ted Kaczynski und die Gesellschaft, aus der er kam.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Dienstag, 02.12.

  • 14.00 Uhr
    Univerwaltung

    Sitzung des ^SAL (nichtöffentlich)

  • 19.00 Uhr
    Café da lang, ^EWS, Akademiestraße 3

    Vortrag: "Anmeldebedingungen und Ablauf des Examens im Lehramt" mit Günther Held vom Landeslehrerprüfungsamt

Mittwoch, 03.12.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Feature: "Rechts auf dem Dancefloor -- Die Techno-Szene im Visier der Kulturindustriethese" von Peer Wiechmann und Stefan Oberwalleney

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Spieleabend

Donnerstag, 04.12.

  • 09.30 Uhr
    Landgericht Mannheim, A1

    Berufungsverfahren gegen einen Heidelberger Castorgegner mit KOK Horsch (Staatsschutz Heidelberg), ZuschauerInnen sind willkommen

  • 20.10 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Zum 75.Geburtstag von Noam Chomsky

Freitag, 05.12.

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politisches Video im Dezember: "Der Polizeistaatsbesuch", BRD 1967

    Als der iranische Dikator Reza Pahlevi 1967 -- samt deutscher Frau -- die noch junge BRD besuchte, war der Filmemacher Roman Brodmann mit dabei in Provinz und Metropole, um die Vorgänge um das Paar aus dem Morgenland zu filmen.

    Nicht erst als am 2. Juni POM Kurras am Rande einer Demo gegen den hohen Gast Benno Ohnesorg erschoss und damit einen der Kristallisationspunkte für die folgenden Widerstandsbewegungen schuf, war klar, dass der Film keine Dokumentation eines pittoresken Besuchs orientalisch-deutscher Potentaten werden würde: Der gewaltige Polizeieinsatz zum Schutz Pahlevis ergänzte den "Staatsbesuch" im Arbeitstitel um das Präfix "Polizei".

    Brodmanns Film ist bis heute ein Klassiker der politischen Dokumentation und bietet einen Rückblick in die Zeit, die für unsere heutigen Formen von Widerstand und Repression prägend war.

    Freitag, 5.12., 20.00, Cafe Gegendruck, Fischergasse 2: "Der Polizeistaatsbesuch", BRD 1967, 45 min, s/w

Samstag, 06.12.

  • 17.15 Uhr
    Physikalisches Institut, Philosophenweg 12, großer Hörsaal

    Vortrag: "Globaler Klimawandel: Vom der Klimawandel zur Wahrscheinlichkeitsaussage" mit Thomas Stocker (Bern)

Sonntag, 07.12.

  • 16.00 Uhr
    ^INF 252

    1. Heidelberger Adventsvorlesung: "Wotan, Alberich und Co -- Eine chemische Inszenierung des Ring des Nibelungen"

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 08.12.

  • 14.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    Feature: "Der Club der greisen Sänger -- die Agonie des Protestliedes in Deutschland"

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

  • 19.30 Uhr
    Aula Neue Uni

    Studium Generale: "Kunstwerke im Krieg zwischen Raub und Recht auf Rückgabe" mit Andreas Zimmermann (Kiel)

Dienstag, 09.12.

  • 12.15 Uhr
    Neue PH, Raum B 127

    Erfahrungsbericht: "Kanada - die stille Revolution" mit Jana Kolberg, die über das PISA-verwöhnte kanadische Schulsystem informiert

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    "Freundschaft, Schweiß und Tränen -- die Geschichte der FDJ in England 1939-1946" von Henry Bernhard

Mittwoch, 10.12.

  • 15.30 Uhr
    ^INF 227 (gegenüber Zentralmensa)

    Info-Veranstaltung der FSK: "Noch mehr blechen fürs Studium?" -- Studiengebühren und die bundesweiten Proteste dagegen

  • 16.00 Uhr
    Stephanplatz, Karlsruhe

    Demo für eine menschenwürdige Behandlung von Flüchtlingen zum Tag der Menschenrechte

  • 19.30 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Diavortrag: "Menschenrechtsbeobachtung bei den ZapatistInnen in Chiapas/Mexiko"

    Referentin: Heike Herweck

    Diavortrag über den Einsatz als MenschenrechtsbeobachterIn in widerständischen mexikanischen Gemeinden (August bis Oktober 2003) sowie von der EZLN-Fiesta mit Ausrufung einer autonomen Räteregierung in Chiapas.

    Der Kampf der indigenen Bevölkerung in Chiapas um Land und Freiheit wird von der mexikanischen Regierung durch den sogenannten "Krieg niederer Intensität" bekämpft. Durch die Präsenz und Öffentlichkeitsarbeit internationaler BeobachterInnen soll der Widerstand der ZapatistInnen für Selbstbestimmung und Menschenrechte geschützt und bekannt gemacht werden. Ihre Alternativen zu der neoliberalen Globalisierung mit ihren weltweit negativen Auswirkungen haben sie nicht nur bei der WTO-Konferenz in Cancun kundgetan, sondern sie verwirklichen das Bestreben nach Autonomie nach und nach in allen Lebensbereichen. Aber der Kampf um eine gerechtere Welt betrifft auch unser Leben hier, vom morgendlichen Kaffee bis hin zu den oftmals deutschen Ausbeutungsbetrieben in den armen Ländern.

    Eintritt: frei/ Spende

    Veranstalter: Anti-Atom-/Castor-Gruppe Heidelberg

Donnerstag, 11.12.

  • 13.15 Uhr
    Aula Neue Uni

    Info-Veranstaltung der FSK: "Noch mehr blechen fürs Studium?" -- Studiengebühren und die bundesweiten Proteste dagegen

  • 18.00 Uhr
    Café da lang, ^EWS, Akademiestraße 3

    Erfahrungsaustausch über das Staatsexamen

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    Plenum von attac Rhein-Neckar

  • 20.00 Uhr
    Bürgerhaus, Lutherstr. 17, Mannheim

    Veranstaltung "Asyl ist Menschenrecht" zum 55. Jahrestag der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

    Es werden drei Beiträge gehalten: von Sunny Owajeki, Mitglied der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge aus Bremen, von der AG für Menschen in Abschiebehaft, Mannheim und von einem Mitglied des Bündnisses gegen Abschiebungen Mannheim.

    In der UNO-Erklärung wird die Freiheit und Gleichheit an Würde und Rechten aller Menschen hervorgehoben. In Artikel 14 wird ausdrücklich erklärt, dass jeder Mensch das Recht hat, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen. Die von der Uno formulierten Menschenrechte gelten ausdrücklich für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache und Religion.

    Wir leben in einer ungleichen Welt, in der die Schere zwischen arm und reich sich immer weiter öffnet. Die Menschenrechte erscheinen da schon fast als Fata Morgana und selbst der Begriff ist mittlerweile vielen suspekt. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Herrschenden in den reichen Ländern, die für Armut und Elend von Millionen Menschen ursächlich mitverantwortlich sind, im Namen der Menschenrechte aus ökonomischen Interessen und zur Sicherung ihrer Herrschaft Kriege führen. Um ihre egoistischen Machtinteressen zu verschleiern, reden die Mächtigen gerne propagandistisch von den Menschenrechten, treten sie aber in Wahrheit auch im eigenen Land mit Füßen.

    Dennoch berufen wir uns auf die fundamentalen Prinzipien dieser Rechte, weil wir sie richtig finden. Wir kämpfen dafür, dass sie eines Tages auch Wirklichkeit werden, was letztlich grundlegende gesellschaftliche Veränderungen weltweit bedingt.

    Die Flüchtlinge sind bei uns Menschen zweiter Klasse.

    Für sie gelten die Menschenrechte nur sehr eingeschränkt. Dies ist gesetzlich und institutionell abgesichert. Die Bedingungen, unter denen die Flüchtlinge leben müssen - Unterbringung in Lager, fast vollständiger Ausschluss von regulären Arbeitsmöglichkeiten, Residenzpflicht, Abschiebehaft und gewaltsame Abschiebungen -, um nur die wichtigsten Instrumente der Diskriminierung und Abschreckung zu nennen, sind eine permanente Verletzung der Menschrechte, die wir nicht hinnehmen wollen.

    Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim

Freitag, 12.12.

  • 19.15 Uhr
    Neue Uni, HS 13

    Der bizarre Uni-Vortrag der Woche: "'Es ist schon alles gesagt -- nur nicht von jedem.' Forschungen zur Ara des Domitius Ahenobarbus" mit Raimund Wünsche (München)

Samstag, 13.12.

Sonntag, 14.12.

Montag, 15.12.

  • 13.00 Uhr
    Mannheim Hbf

    Demo: "Kürzungen heute und Gebühren morgen?"; Treffpunkt in Heidelberg: 12 Uhr Hauptbahnhof

  • 17.15 Uhr
    KliMa, Theodor-Kutzer-Ufer 42, Mannheim, Großer Seminarraum

    Der Gore-Vortrag der Woche: Würmer im Hirn -- "ZNS Parasitosen" mit E. Schmutzhard (Innsbruck)

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Dienstag, 16.12.

  • 10.00 Uhr
    Marstallsaal

    Verwaltungsratssitzung des Studentenwerks (nichtöffentlich)

  • 10.00 Uhr
    Marstall, 2. Stock

    Sitzung der VertreterInnenversammung (öffentlich) und des Verwaltungsrats (nichtöffentlich) des Studentenwerks

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich)

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Student als Kunde - Der Protest gegen Studiengebühren

    In fast allen großen Haupt- und Universitätsstädten gehen Studenten auf die Straße und protestieren gegen die radikale Sparpolitik der Länder. Sie sprechen von Kaputtsparen und lehnen vehement Studiengebühren ab. Auf der anderen Seite befürworten immer mehr Politiker quer durch alle Parteien die Einführung von Studiengebühren, um die Krise überwinden zu können. Dabei geht es nicht allein um Finanzen oder Gebühren, es geht um Alles oder Nichts, um die Frage, ob wir es schaffen, die Universitäten fit für die Zukunft zu machen. Wie sinnvoll sind Studiengebühren, wie muss die Hochschulreform konkret aussehen? Darüber diskutieren: Professor Christoph Butterwegge, Politologe aus Köln, Clemens Himpele, ASTA-Sprecher der Universität Köln und Franz Ziegele vom Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh. Gesprächsleitung: Ralf Caspary

  • 18.00 Uhr
    Aula ^PH

    Dienstagsseminar Jugendkulturen: "Rechte Skinheads und Islamisten -- was sie eint und was sie trennt" mit Eberhard Seidel (Berlin)

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Feature: "Wem gehört die Stadt? -- Über den Verlust des öffentlichen Raums" von Beate Hinrichs

    "Moderne Kauf-Erlebnis-Situationen" verspricht die Kölner Stadtverwaltung dem Stadtteil Kalk. In dem Armenviertel soll ein neues Einkaufszentrum entstehen, denn: "Die Großstadt heutzutage hat typischerweise hip und trendy zu sein, krasse Nächte und fette Events zu liefern." Die Kommune als Unternehmer, die Stadt als marktfähige Ware -- so wird in Köln wie anderswo verfahren. Stadtbeilbibliotheken, Spielplätze und verbilligte Straßenbahnfahrten für Arbeitslose und SozialhilfeempfängerInnen aber werden gestrichen. Gleichzeitig vertreiben private Wachdienste Arme und Obdachlose aus Bahnhöfen und "Shopping Malls". Der öffentliche Raum wird privatisiert, die Armut aus dem Blick verdrängt.

Mittwoch, 17.12.

  • 00.05 Uhr
    Deutschlandradio Berlin (MP3-Strom)

    "H2O -- Wasserstandsmeldungen. Logbuch einer angekündigten Katastrophe" von Martina Schulte und Oliver Metz -- ein Feature über die Überschwemmungen im Gefolge der Klimakatastrophe.

  • 15.15 Uhr
    Alte Uni, Senatssaal

    Sitzung des Fakultätsrats der Neuphilologischen Fakultät (nichtöffentlich)

  • 16.00 Uhr
    Neue Uni, HS 8

    "Studentische Beschäftigte/wissenschaftliche Hilfskräfte/Tarifsvertragsinitiative" mit Jörg Beger und Gerd Apfel

Donnerstag, 18.12.

  • 21.03 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    Hörspiel: "Oder die glücklose Landung" von Heiner Goebbels

    Als das Schlagwort von der "Festung Europa" die Runde machte, realisierte Heiner Goebbels in Paris ein Stück, das die Angst vor der Fremde und das Grauen der europäischen Kolonisation zum Thema macht.

Freitag, 19.12.

  • 19.00 Uhr
    Neue Uni, Uniplatz, Hörsaal 14

    Karima S. berichtet über die Situation in Tschetschenien

Samstag, 20.12.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Improtheater: Für Garderobe keine Haftung

Sonntag, 21.12.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 22.12.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Wöchentliche Mahnwache gegen Krieg und Terror

Dienstag, 23.12.

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    "Der Mähdrescher Gottes -- Reinhard Bonnke auf Kreuzzug in Nigeria" von Bettina Rühl

    Der deutsche Prediger Reinhard Bonnke ist eine eigenwillige Mischung aus Popstar und fundamentalistischem Kreuzritter: Wenn der 63-jährige Evangelist in Nigeria predigt, reichen selbst Sprotstadien nicht aus, um sein Publikum zu fassen. Der deutsche Missionar zieht die Massen mit dem Versprechen irdischen Reichtums und vermeintlichen Wunderheilungen in seinen Bann. Im westafrikanischen Nigeria hat er einen seiner wichtigsten Stützpunkte, seine Organisation "Christ for all Nations" eine Filiale. Nigeria gehört allerdings zu den afrikanischen Staaten, in denen das Zusammenleben der Religionen besonders heikel und der Frieden zwischen ihnen mehr als brüchig ist: Im Norden überwiegt die muslimische Bevölkerung, der Süden ist mehrheitlich christlich.

Mittwoch, 24.12.

  • 14.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Moby Dick"

Donnerstag, 25.12.

  • 14.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Moby Dick"

Freitag, 26.12.

  • 14.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Moby Dick"

Sonntag, 28.12.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Dienstag, 30.12.

  • 19.15 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Feature: "Countdown für die Ewigkeit -- Atommüll als Kommunikationsproblem" von Reinhard Schneider

    1984 erhielt der renommierte Zeichentheoretiker Thomas Sebeok einen Anruf von der Energiebehörde in Washington. Innerhalb von neun Monaten sollte er ein Zeichensystem entwickeln, das vor den Gefahren atomarer Stoffe in Endlagern warnt. Problem: Das Zeichensystem sollte auch noch in 10000 Jahren verstanden werden.

    Fast 20 Jahre später treffen sich in Berlin Fachleute, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums ein atomares Endlager entwickeln sollen. Als Sicherheitszeitraum nennt das Bundesamt für Strahlenschutz eine Million Jahre.

    Auf der Suche nach brauchbaren Warungen an die Zukunft geht der Blick zurück in die Zivilisationsgeschichte der letzten 5000 Jahre und in die Erdgeschichte der letzten Millionen Jahre.

Mittwoch, 31.12.

  • 14.05 Uhr
    Deutschlandfunk (UKW 106.5, MP3-Strom)

    Hörspiel: "Moby Dick"