Sonntag, 02.02.

  • 17.00 Uhr
    Peterskirche

    Capella Carolina (der Chor des internationalen Studienzentrums) singt Mendelssohn Bartoldys Elias (10/7 Euro)

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

  • 20.00 Uhr
    Romanischer Keller, Ecke Kettengasse/Seminarstraße

    Die Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars präsentiert von Ben Elton: Popcorn

    Der umstrittene Kultregisseur Bruce Delamitri wird für seinen neuesten Film "Ordinary Americans" mit einem Oscar ausgezeichnet. Wie viele seiner Vorgänger strotzt auch dieser Film vor Sex und Gewalt und ist ein Kassenschlager. Die Killer sind cool und für Delamitri-Fans bereits Ikonen.

    Kritiker werfen Delamitri vor, mit seinen Filmen Nachahmungstäter zu provozieren und tatsächlich treibt zur gleichen Zeit ein junges Killerpärchen im Westen der USA sein Unwesen. Ganz im Stil von "Ordinary Americans" ziehen die beiden durch die Staaten und bringen wahllos so ziemlich jeden um, der ihnen über den Weg läuft. Bruce - der jede Verbindung zwischen seinem Film und den sogenannten "Mall Murderers" vehement bestreitet - ahnt nicht, dass die beiden in den 24 Stunden nach der Oscarverleihung eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden. Die Killer überraschen ihn in seiner Villa in Hollywood und machen dabei auch die Bekanntschaft von Karla, Bruces tougher Produzentin, seiner verwöhnten Tochter Velvet, Farrah, seiner geldgeilen beinahe-Exfrau und Brooke, Nacktmodel, erklärte Schauspielerin und Bruces one-night-stand. Sie alle werden von den Killern als Geiseln genommen, welche schließlich eine äußerst ungewöhnliche Forderung stellen... Und während das Geschehen auf seinen dramatischen Höhepunkt zusteuert, stellt sich dem Zuschauer immer dringender die Frage: wer trägt die Verantwortung für diese Katastrophe?

    Please note that this play contains swearing, gunfire and the occaisonal lack of outer garments.

    Eintritt: 6.- (erm.) / 7.- Euro

Montag, 03.02.

  • 16.15 Uhr
    IÜD, Plöck 57a, Konferenzsaal

    Vortrag: "Eine Welt beginnt vor Ort. Die Partnerschaft mit Essaouira in Marokko -- Beispiel für ein globales Netz kommunaler Akteure?" mit Regina Keil (Heidelberg)

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 18.30 Uhr
    Neue Uni, Aula

    Studium Generale: Die gescheiterte Präsidentin Dagmar Schimpanski reden über "Bildung und Forschung für die Wissensgesellschaft"

Dienstag, 04.02.

  • 19.30 Uhr
    Bibliothèque "Victor Hugo", Seminarstr. 3

    Vortrag: "Zur religiös-konfessionellen Dimension der deutsch-französischen Beziehungen" mit Frédéric Hartweg (Strasbourg) -- zum 40. Jahrestag des Elysée-Vertrags

  • 20.00 Uhr
    Romanischer Keller, Ecke Kettengasse/Seminarstraße

    Die Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars präsentiert von Ben Elton: Popcorn

    Der umstrittene Kultregisseur Bruce Delamitri wird für seinen neuesten Film "Ordinary Americans" mit einem Oscar ausgezeichnet. Wie viele seiner Vorgänger strotzt auch dieser Film vor Sex und Gewalt und ist ein Kassenschlager. Die Killer sind cool und für Delamitri-Fans bereits Ikonen.

    Kritiker werfen Delamitri vor, mit seinen Filmen Nachahmungstäter zu provozieren und tatsächlich treibt zur gleichen Zeit ein junges Killerpärchen im Westen der USA sein Unwesen. Ganz im Stil von "Ordinary Americans" ziehen die beiden durch die Staaten und bringen wahllos so ziemlich jeden um, der ihnen über den Weg läuft. Bruce - der jede Verbindung zwischen seinem Film und den sogenannten "Mall Murderers" vehement bestreitet - ahnt nicht, dass die beiden in den 24 Stunden nach der Oscarverleihung eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielen werden. Die Killer überraschen ihn in seiner Villa in Hollywood und machen dabei auch die Bekanntschaft von Karla, Bruces tougher Produzentin, seiner verwöhnten Tochter Velvet, Farrah, seiner geldgeilen beinahe-Exfrau und Brooke, Nacktmodel, erklärte Schauspielerin und Bruces one-night-stand. Sie alle werden von den Killern als Geiseln genommen, welche schließlich eine äußerst ungewöhnliche Forderung stellen... Und während das Geschehen auf seinen dramatischen Höhepunkt zusteuert, stellt sich dem Zuschauer immer dringender die Frage: wer trägt die Verantwortung für diese Katastrophe?

    Please note that this play contains swearing, gunfire and the occaisonal lack of outer garments.

    Eintritt: 6.- (erm.) / 7.- Euro

Mittwoch, 05.02.

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Kleinkunst: "Best of Ostlichterkette" mit Wilhelm Pauli

    Wilhelm Pauli lebte nach Aufenthalten in Marienweihe, Burglengenfeld und Oberviechtach mehrere Jahre in Heidelberg. Er arbeitete hier als Mechaniker und Maoist, Redakteur der Wochenzeitung Communale, Herausgeber der Zeitschrift "nummer..." und schrieb für das Taeter Theater das umstrittene Vertriebenendrama "Deitsches Plut".

    Heute arbeitet er als freier Journalist in Berlin und fährt für das führende Debattenorgan Kommune einmal im Monat durch die Neuen Budnesländer, um aus Löpitz, Löthain oder Löbejün zu berichten. Weit über 100 Kerzen funkeln unterdessen in der Ostlichterkette. Einige der sinnfälligsten werden zum Vortrag kommen. Menschen, Tiere, Sensationen aus dem unbekannten Deutschen Osten.

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Spieleabend

Donnerstag, 06.02.

  • 09.00 Uhr
    Neue Uni, HS 5

    BewerberInnen für die C3-Professur für Zeitgeschichte singen vor (bis 18 Uhr, nachmittags in HS 10)

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    SWR 2 Forum: Bildung und Glück - Woran messen wir den Erfolg unserer Erziehung? Gesprächsleitung: Eike Gebhardt

    Welche Kompetenzen wollen wir Kindern beibringen und auch den Bürgern allgemein, die durch den immer rascheren Werte-Wandel zu lebenslangen Lernen gezwungen sind? Einst plädierte die Aufklärung für die allseits gebildete und mündige Persönlichkeit, die ihr Leben selbst gestalten und somit ihres Glückes Schmied sein konnte oder sollte. Je umfassender das Erfahrungswissen über die Welt, desto größer die Chancen auf ein sinnvolles und erfülltes Leben - ein Ideal, das längst aus den Grundsatz- Erklärungen der Bildungspolitik verschwunden ist. Sind Werte und Erfahrungswissen, Charakter und Kreativität weniger wichtig als Fachwissen? Wollen wir, als "Produkt" der Erziehung, verlässliche Funktionäre, Fachidioten - oder Lebensqualität? Im SWR2 Forum diskutieren: Micha Brumlik, Philosoph und Erziehungswissenschaftler; Andreas Schleicher, OECD, Chefkoordinator der PISA-Studie und Gesine Schwan, Präsidentin der europäischen Universität Viadrina.

  • 18.00 Uhr
    ^EWS, Akademiestr. 4, Café da lang

    Pädagogen lesen Bücher - diesmal: Hans-Peter Gerstner liest aus N.Williams "Der Klassenfeind"

    "Typen wie Du deprimieren mich am meisten von der ganzen Bande. Weil Du im Grunde hochbegabt bist, nicht wahr? Aber Du lässt alles veröden. Du willst nicht lernen. Habe ich recht? Du willst einfach nicht."

Freitag, 07.02.

  • 09.00 Uhr
    Neue Uni, HS 9

    BewerberInnen für die C3-Professur Zeitgeschichte singen vor (bis 13 Uhr)

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Politisches Video: "Was wäre der Staat ohne seine Mauern?"

    Die hessische Landesregierung plant gemeinsamt mit der Flughafen-Betriebsgesellschaft Fraport, dem Frankfurter Flughafen eine großzügige Erweiterung zu spendieren. Das breitangelegte Mediationsverfahren, mit dem sie derzeit versucht, möglichst breite Kreise in die Planungen einzubinden, kommt nicht von ungefähr: Der Bau der Startbahn West wurde vor rund 20 Jahren zu einer Machtprobe zwischen Staat und BürgerInnen. Von den Kämpfen am Bauzaun berichtet "Was wäre der Staat ohne seine Mauern", der 1984 gedreht wurde, drei Jahre, bevor der Widerstand nach den Schüssen an der Startbahn im Wesentlichen zusammenbrach. Die Abwechslung zwischen Wasserwerferszenen und großen Polizeiaufmärschen einerseits und Interviews mit harmlosen BürgerInnen gibt der Darstellung besondere Würze.

Samstag, 08.02.

  • 11.55 Uhr
    Paradeplatz, Mannheim

    "Fünf vor zwölf" -- Mahnwache des Mannheimer Friedensplenums

Sonntag, 09.02.

  • 16.00 Uhr
    Großes Tropenhaus des Botanischen Gartens im Neuenheimer Feld

    Diavortrag: "Braunes Gold aus den Tropen? Über Kaffee und seine Produzenten"

  • 18.30 Uhr
    Katholische Hochschulgemeinde, Neckarstaden 32

    Semesterabschlussgottesdienst -- Der KHG-Chor singt Gospels und Spirituals.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 10.02.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Neue Aula, Uniplatz

    Prof. Dr. Jutta Limbach: Die Aufgabe der Kultur- und Sprachvermittlung

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni, Aula

    Studium Generale: Ex-Richterin Jutta Limbach macht sich mit schöner Stimme Gedanken: "Ist die Bundesrepublik Deutschland noch ein Kulturstaat?"

Dienstag, 11.02.

  • 15.00 Uhr
    Senatssaal, Alte Uni

    Sitzung des Senats (nichtöffentlich, bis auf TOP 1 Änderung der Grundordnung. Da gibt es aber auch nicht viel zu sehen.)

  • 19.30 Uhr
    Bibliothèque "Victor Hugo", Seminarstr. 3

    Vortrag: "Deutsche Universitäten und (west-)alliierte Hochschulpolitik in der Nachkriegszeit" mit Corine Defrance (Paris) -- zum 40. Jahrestag des Elysée-Vertrags

Mittwoch, 12.02.

  • 19.00 Uhr
    Sammlung Prinzhorn, Voßstr. 2

    Als Nebenkläger bei den Euthanasie-Prozessen -- Ein Zeitzeuge berichtet über seine Erlebnisse (2 Euro)

    Am 12. Februar, um 19 Uhr, berichtet Josef Simon aus Ludwigshafen über seine Erlebnisse als Nebenkläger bei den Euthanasie-Prozessen. Seine Mutter wurde im Rahmen der NS-"Euthanasie" in der Tötungsanstalt Sonnenstein bei Pirna ermordet. Einem amtlichen Schreiben zufolge starb die Mutter am 4. August 1941. Josef Simon spürte dem Schicksal seiner Mutter nach und fand in der Krankenakte, die sich heute in Berlin-Lichterfelde befindet, das wirkliche Todesdatum. Obwohl betroffener Angehöriger, durfte Josef Simon beim ersten Euthanasie-Prozess gegen die Täter nur als Zuschauer teilnehmen. Der zweite Prozess fand 1985/86 in Frankfurt statt und dauerte 51 Tage. Erst jetzt wurde Josef Simon als Nebenkläger zugelassen. - Eintritt: E 2,-

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Harry Rowohlt liest

Donnerstag, 13.02.

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Friedensplenum -- Planung für Antikriegsaktionen in den nächsten Wochen, interessierte Gruppen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen.

Freitag, 14.02.

  • 11.55 Uhr
    Peterskirche, gegenüber UB

    Fünf vor Zwölf - kurzes Friedensgebet in der Peterskirche (bis 12.15)

  • 19.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    "Warm-up"-Abend für Berlin

  • 19.30 Uhr
    Bürgerhaus Neckarstadt-West, Mannheim, Lutherstraße 15-17

    Infoveranstaltung: "Bürgerrecht vor Profitinteresse! Mannheimer Wasser muss in kommunaler Hand bleiben!" zum geplanten Cross-Border-Leasing in Mannheim mit Werner Rügemer

    Seit mehr als zwei Jahren wird in Mannheim hinter verschlossenen Türen darüber verhandelt wie das Abwassernetz und das Klärwerk über einen Leasingvertrag an einen US-amerikanischen Investor verscherbelt werden kann.

    In einer gigantischen Finanztransaktion sollen 740 Mio. Euro von USA nach Europa überwiesen und gleich wieder zurücküberwiesen werden. Sinn der Sache ist eine Steuerersparnis beim amerikanischen Fiskus. 23 Mio Euro Barwertvorteil sollen dabei sofort für die Stadt Mannheim abfallen. Cross Border Leasing nennt sich dieses Globalisierungsspiel.

    Diese Art von Verträgen sind nicht neu. Seit einigen Jahren rennen Großbanken, Landesbanken und Finanztöchter von Großkonzernen deutschen Städten und Gemeinden die Türen ein. Verleast werden Kläranlagen, Kanalnetze, Messehallen, Müllverbrennungsanlagen. Zahlreiche deutsche Städte wie Köln, Dortmund, Kassel, Würzburg, Dresden sind bereits davon betroffen.

    Die Risiken sind unkalkulierbar. Es gibt einen amerikanischen Vertrag über 1000 Seiten und eine deutsche Kurzfassung. Die Gemeinderäte kennen oft beide nicht. Die Laufzeiten sind hier 20-30 Jahre, in USA aber 100 Jahre. Beide -- sowohl der "Investor" als auch die Gemeinde - wollen Eigentümer sein und bleiben! Der "Investor" existiert meistens nur als "Briefkastenfirma". Der Investor kann Schadensersatz von der Kommune fordern, falls sie ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Den Reibach machen die beteiligten Banken, die Zeche zahlt der Bürger.

    Deswegen hat z.B. der Stadtrat von München einen Leasingvertrag über die Abwasseranlagen abgelehnt, die Kulmbacher Bürger haben den Abbruch solcher Verhandlungen über einen Bürgerentscheid erzwungen

    Zu dieser komplizierten Problematik hat nun attac-Mannheim Herrn Dr. Werner Rügemer, einen der wenigen unabhängigen Experten in Fragen Abwasser-entsorgung und Privatisierung kommunaler und staatlicher Dienstleistungen eingeladen. Er wird über die Praxis des Cross Border Leasing, über ihre Risiken und über offene Fragen berichten.

    Als Gast eingeladen wurde Herr Martin Stahl, Leiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Mannheim.

    Diese Veranstaltung wird unterstützt von BUND, Regionalverband Unterer Neckar und KOMMA

Samstag, 15.02.

  • 12.00 Uhr
    Alexanderplatz, Berlin

    Demo: "Kein Krieg gegen den Irak". Busse aus Heidelberg vgl. "Mehr".

    Am 15.2. findet in Berlin im Rahmen eines europaweiten Aktionstages eine Demonstration mit dem Motto "Kein Krieg gegen den Irak" statt. Die Auftaktkundgebung beginnt gegen 12 Uhr auf dem Alexanderplatz. Dann setzt sich der Demonstrationszug in Bewegung mit dem Ziel Brandenburger Tor. Dort findet am Nachmittag die Abschlusskundgebung statt.

    Ein Großteil der deutschen Bevölkerung ist gegen einen möglichen Krieg gegen den Irak. Um aber die westlichen Regierungen unter Druck setzen zu können, reicht es nicht, eine Meinung zu haben. Jetzt ist aktiver Protest notwendig - wir brauchen eine breite, bunte Friedensbewegung!

    Deshalb organisieren Attac Heidelberg und Linksruck Heidelberg Busse nach Berlin. Abfahrt in Heidelberg ist am 14.2. gegen 23 Uhr beim Busbahnhof in der Nähe des Bauhaus. Ankommen würde man in Berlin dann um ca. 8 Uhr morgens - was noch Zeit für Kaffeetrinken und Einkaufen lässt. Die Rückfahrt beginnt am 15.2. gegen 23 Uhr. Der Fahrkartenpreis liegt bei ca. 20 Euro. Anmelden für die Busfahrt kann man sich unter der Telefonnummer 0177/4008790.

    Karten gibts auch beim "3. Welt"-Laden (Heugasse), im Friedensladen (Karlstorbahnhof), bei der Buchhandlung Himmelheber (Theaterstraße), der Copy Corner (Merianstraße) und der Büchergilde Gutenberg (Kleinschmittstraße).

  • 14.00 Uhr
    NATO-HQs in der Römerstraße, Haupttor

    Kundgebung im Rahmen des europaweiten Aktionstags gegen den Krieg

Sonntag, 16.02.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 17.02.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Mittwoch, 19.02.

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag und Diskussion: "Zwangsheirat und Ehrenmorde an moslemischen Frauen und Mädchen in Deutschland" mit Serap Cileli

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Serap Cileli: Zwangsheirat und Ehrenmorde an moslemischen Mädchen und Frauen

    Zwangsheirat und Ehrenmorde an moslemischen Mädchen und Frauen gibt es auch in Deutschland. Allein in Berlin werden 40% der moslemisch-türkischen Mädchen zwangsverheiratet. Die Autorin Serap Cileli möchte mit ihrer Leidensgeschichte die Öffentlichkeit informieren und jungen Frauen Mut machen, für ihre Eigenständigkeit zu kämpfen.

    VeranstalterInnen: Terre des Femmes- Heidelberg, GEW- Fachgruppe Frauen, Kreis Rhein-Neckar-Heidelberg, VHS-Heidelberg

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Donnerstag, 20.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Musik gegen Krieg - KünstlerInnen treten auf für den Frieden (10/8 Euro)

Freitag, 21.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Samstag, 22.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Sonntag, 23.02.

  • 19.00 Uhr
    Fischergasse 2 (ehemalige aESG)

    Vokü -- billiges Essen und wertvolle Infos

Montag, 24.02.

  • 18.00 Uhr
    Zeitungsleser, St. Anna-Gasse Ecke Hauptstraße

    Mahnwache "Krieg ist immer Terror"

Dienstag, 25.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Mittwoch, 26.02.

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    S2-Forum: Landeskunde durch Bodenfunde: Archäologische Erfolge - aber nicht auf Kosten der Wirtschaft

    Der Keltenfürst von Hochdorf, die Pfahlbauten am Federsee, der römische Kulturplatz von Osterburken und die umfangreiche Grabung in Ulm belegen die große Bedeutung der Archäologie in Baden-Württemberg. Bei der Ausstellung "Menschen - Zeiten - Räume", die zur Zeit in Berlin die Leistungen der Archäologen in Deutschland würdigt, spielen die Fundstätten im Südwesten eine herausragende Rolle. Neue Forschungsmethoden haben in den letzten 25 Jahren ganz neue Erkenntnisse zu Tage gefördert und neue Fragen aufgeworfen. Doch zur Zeit ihrer größten Erfolge werden die Landesarchäologen immer öfter ausgebremst. Der Protest Ulmer Kaufleute und Politiker gegen eine gründliche Erforschung der "Bodenschätze" ist durchaus kein Einzelfall: Grabungen behindern die Geschäfte. Über Erfolge und Konflikte der Archäologie in Baden-Württemberg diskutieren: Dr. Jörg Biel, Landesarchäologe am Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Dr. Andrea Bräuning, Grabungsleiterin in Ulm und Gerhard Bühler, Vorsitzender der Freien Wähler Gemeinschaft im Ulmer Gemeinderat. Gesprächsleitung: Sabine Freudenberg

  • 18.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Abendgebet mit anschließendem Buffet Surprise (jedeR bringt was mit) in der Kapelle der ESG

  • 19.30 Uhr
    Volkshochschule, Bergheimer Str. 76

    Vortrag mit Diskussion: "Folgen eines Krieges, am Beispiel des zweiten Golfkriegs" mit Joachim Guilliard

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Donnerstag, 27.02.

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

  • 21.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    UnheilBar: Queere Kneipe

Freitag, 28.02.

  • 11.15 Uhr
    Kopfklinik, INF 400, Großer HS

    Vortrag: "Die Renaissance der hohen Einzeldosis in der Strahlentherapie -- what goes around comes around" mit Frank Lohr

  • 17.05 Uhr
    S2 Kultur (UKW 88.8)

    S2-Forum: E-Mail statt Brief - Wie sich unsere Schreibkultur verändert.

    Der Computer hat unsere schriftliche Kommunikation verändert. Die E-Mail ist schneller als jeder Brief - aber auch flüchtiger. Die SMS-Botschaft via Handy liegt im Trend zeitgenössischer Jugendkultur. Schnelle, kurze Mitteilungen, beliebig oft korrigierbar, an virtuellen Orten, im Überall und Nirgends: Müssen wir uns mit dem allmählichen Verschwinden handgeschriebener Briefe, Tagebücher und Privatnotizen vertraut machen? Oder fördern die modernen digitalen Mitteilungssysteme erstaunlicher Weise die schriftliche Kommunikation? Im SWR2 Forum diskutieren der Schriftsteller Wilhelm Genazino, der ehemalige Direktor des Instituts für Deutsche Sprache, Professor Dr. Gerhard Stickel und die Leiterin des Deutschen Tagebucharchivs, Frauke von Troschke, Gesprächsleitung: Eberhard Reuß

  • 20.00 Uhr
    Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 (Ecke Kettengasse)

    Theater: "Hexenjagd" von Arthur Miller, aufgeführt vom Theater Gutmacher (9/7 Euro)

    Der Gemeindepfarrer von Salem überrascht eines Nachts seine Nichte Abigail mit ihren Freundinnen - darunter auch seine eigene Tochter Betty - bei einem mysteriösen Tanz im Wald. Mehrere Mädchen werden krank, das Gerücht von Hexerei breitet sich im Ort aus wie ein Lauffeuer. Pfarrer Parris fürchtet um seine Machtposition, Abigail schürt die aufkeimende Hysterie und schreit, um den Verdacht von sich abzulenken, Randfiguren der Gemeinde als Hexen aus. Man glaubt ihr, ein Sondergericht wird einberufen, und Abigail wittert ihre Chance, im Zuge dieser Hetzjagd ihre Konkurrentin, die Frau ihres ehemaligen Geliebten, auszuschalten.

    Das Drama gehört zweifellos zu den modernen Klassikern. Entstanden unter dem Eindruck der "Kommunisten-Hatz" des McCarthy-Ausschusses, hat es seit seiner Entstehung an Aktualität nichts eingebüßt. Die historischen Vorgänge im puritanischen Salem benutzt Miller als Schablone für das politische und gesellschaftliche Klima der McCarthy-Ära. Damals wie heute steht die religiöse Terminologie der "Hexenjagd" für eine Variable, eine Worthülse, die sich je nach gesellschaftlicher Struktur beliebig besetzen lässt.

Samstag, 01.03.

  • 14.00 Uhr
    Bismarckplatz

    Demo: "Kein Krieg gegen den Irak"

    Seit vielen Wochen können Waffeninspektoren im Irak ungehindert ihrer Arbeit nachgehen. Hinweise auf verbotene Rüstungsprogramme fanden sie nicht. Weltweit formiert sich Widerstand gegen einen neuen Krieg. Auch der UN-Sicherheitsrat sieht mehrheitlich keine Rechtfertigung für einen militärischen Angriff.

    Und trotzdem: Die US-Regierung hält an ihren Plänen für einen Angriffskrieg gegen den Irak fest und schließt den Einsatz von Atomwaffen dabei nicht aus.

    Wir, Menschen aus Heidelberg und Umgebung, sagen

    NEIN ZUM KRIEG GEGEN DEN IRAK.

    NEIN, weil erneut die irakische Bevölkerung Opfer dieses Krieges sein wird: 150.000 Menschen starben 1991 unmittelbar an den Folgen des letzten Krieges. Hilfsorganisationen befürchten, dass die Auswirkungen auf das vom Embargo geschwächte Land noch wesentlich verheerender sein werden.

    NEIN, weil die UNO-Charta keine militärischen Maßnahmen allein aufgrund von Verstößen gegen Abrüstungsverpflichtungen oder UN-Resolutionen erlaubt und eine unmittelbare Bedrohung für andere Länder durch den Irak nicht ersichtlich ist.

    NEIN, weil ein Krieg zur weiteren Ausweitung militärischer Gewalt mit unkalkulierbaren Folgen für die ganze Region führen kann.

    NEIN, weil ein Krieg die Gefahr terroristischer Anschläge nicht mindern, sondern weitere schrecklichen Taten provozieren wird.

    NEIN, weil es den Kriegsbefürwortern nicht um Abrüstung oder Demokratie, sondern um die Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen in der ölreichsten Region der Welt geht.

    NEIN, weil erst eine Ende von Krieg und Embargo 226 die die Diktatur festigten und nicht schwächten 226 eine Verbesserung der Menschenrechtssituation im Irak ermöglichen wird.

    Wir fordern die Bundesregierung auf, alle politischen Mittel in der UNO, NATO und EU zu nutzen, um den Krieg und eine weitere Militarisierung des Planeten zu verhindern. Und wir fordern sie 226 mit Verweis auch auf deutsches und internationales Recht 226 auf, den an einem Angriffskrieg beteiligten Armeen jegliche direkte und indirekte Unterstützung zu verweigern.

    Millionen Menschen gingen am 15. Februar überall in der Welt für den Frieden auf die Straße. Hochrangige Kirchenvertreter, angesehene Staatsmänner, berühmte Künstler und namhafte Wissenschaftler aus ganz Amerika, Europa, Afrika, Asien und dem Mittleren Osten rufen gegen Krieg auf. Auch wir dürfen jetzt mit unseren Druck nicht nachlassen.