Samstag, 02.10.

  • 10.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    ^ESG und ^KHG laden ein zum internationalem Frühstück am Samstag

    In der Cafeteria der ^ESG - bei schönem Wetter im Garten. Für Brot, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee und Tee ist gesorgt. Fürs Gespräch muss niemand sorgen. das entsteht ganz von selbst ...

Sonntag, 03.10.

  • 11.15 Uhr
    Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18

    "Das Stresemann-Bild im Wandel der Zeit" mit Eberhard Kolb

  • 16.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Hörspiel: "20.000 Meilen unter den Meeren" nach Jules Verne, Hörspielbearbeitung Helmut Peschina

Dienstag, 05.10.

Mittwoch, 06.10.

  • 09.00 Uhr
    Alte Uni

    Top Secret: Beschlusssitzung des ^Rektorats

  • 20.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    "Zeiten des Kampfes -- Das Student Nonviolent Coordinating Committee und das Erwachen des afro-amerikanischen Widerstands in den sechziger Jahren. Ein Lehrstück für soziale Bewegungen heute?" mit Clayborne Carson (Stanford)

    Die VeranstalterInnen schreiben:

    Vor vierzig Jahren gingen sie massenhaft in den Süden, die Jugendlichen und Studenten/-innen aus den Nordstaaten der USA, um Schwarze in den Südstaaten bei der Eintragung in die Wahllisten zu begleiten und gegen rassistische Angriffe zu schützen. Sie folgten dem Aufruf des SNCC - Student Nonviolent Coordinating Committee, aus dem eine gewaltfreie Bewegung entstand, die das Land veränderte. Das SNCC zählt zu den bedeutendsten Organisationen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA der 1960-er Jahre und prägte die Aktionsformen der späteren Emanzipations- und Oppositionsbewegungen (z.B. gegen den Vietnamkrieg, Frauenbewegung). Bekannt geworden sind die Sit-Ins und Freiheitsfahrten.

    In seinem neuen Buch beschreibt Clayborne Carson erstmals die gesamte Entwicklungsgeschichte und die Erfolge in den Anfangsjahren von SNCC, das in der deutschsprachigen politischen Literatur weit gehend unbekannt gebliebenen ist: die religiösen und moralischen Motive und den Glauben an die Kraft der direkten gewaltfreien Aktion, den graswurzelrevolutionären Ansatz zur Organisierung und die Konflikte in den eigenen Reihen. Auch die dominierende Rolle von Martin Luther King in der Bürgerrechtsbewegung wurde konstruktiv in Frage gestellt.

    Clayborne Carson stellt keineswegs nur einen gradlinigen Prozess der Radikalisierung dar, sondern auch den Zerfall einer ehemals starken und einflussreichen Organisation. Sein Buch ist ein Lehrstück über Erfolge und Abwege sozialer Bewegungen bis zur heutigen Zeit. Und deshalb so aktuell!

    Clayborne Carson war Mitglied im SNCC, heute ist er Professor für Geschichte an der Stanford University und Direktor des Martin Luther King jr. - Papers Project.

Donnerstag, 07.10.

  • 09.00 Uhr
    Landgericht, Bahnhofstraße 33, Frankenthal (Pfalz)

    Prozess gegen Heinz Wittmer wegen Beteiligung an Anti-Nazi-Aktionen

    Die UnterstützerInnen schreiben:

    Der Fall Heinz

    Am 1. Mai 2002 nahm Heinz mit Freunden an einer Demonstration gegen einen Neonaziaufmarsch in Ludwigshafen teil. Sie versuchten die Straße symbolisch mit Mülltonnen zu blockieren. Plötzlich stürzte sich ein Greiftrupp der Polizei auf ihn, warf ihn zu Boden und fesselte seine Hände auf den Rücken. Dabei kniete ein Beamter auf ihn und brach ihm eine Rippe. Doch gegen den Beamten wird nicht ermittelt, sondern gegen Heinz. Ihm wird "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" vorgeworfen, weil er sich beim Verdrehen der Arme versteifte.

    Aus unserer Sicht wird dieses Vorkommnis als Vorwand genutzt, um einen politisch aktiven und deswegen unliebsamen Menschen zu kriminalisieren. Dafür spricht auch, dass in den Prozessakten alle Aktionen und Demonstrationen aufgelistet werden, auf denen Heinz von Polizisten gesichtet wurde. Daraus wird eine "Rädelsführerschaft" konstruiert, die wohl auch der Anlass für das Herausgreifen auf der Demo war.

    Wir finden es skandalös, dass die Polizei anscheinend jede Demoteilname in ihren Akten vermerkt. Zweitens ist der Vorwurf der Rädelsführerschaft in hierarchiefreien Gruppen völlig absurd. Anscheinend können sich die an Gehorsam gewöhnten Staatsdiener nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die eigenverantwortlich handeln.

  • 19.30 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    "Götter in Braun" -- Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung „Gewissenlos - Gewissenhaft“ mit Heiner Lichtenstein

    Alle Berufsstände haben sich nach der Befreiung vom Nationalsozialismus schwer getan, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. Das gilt auch für die Mediziner. Ungezählte Mörder im weißen Kittel sind nach 1945 in ihre Praxen und auf ihre Lehrstühle zurückgekehrt, haben Menschen geholfen und akademischen Nachwuchs unterrichtet.

    Die Zahl der gegen sie eingeleiteten Strafverfahren steht in krassem Gegensatz zu ihrer aktiven Beteiligung an Medizinerverbrechen. Nun hat vor wenigen Wochen die Kassenärztliche Vereinigung mitgeteilt, sie werde das vollständige Reichsärzteregister der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Damit erhalten Forschung und Publizistik völlig neue Quellen über die „Götter in Braun“, die auszuwerten sind.

    Heiner Lichtenstein, jahrzehntelang Redakteur beim WDR und seit zehn Jahren Redakteur von „TRIBÜNE – Zeitschrift zum Verständnis des Judentums“, hat viele NS-Prozesse im In- und Ausland beobachtet und dabei auch Ärzte auf der Anklagebank erlebt.

Freitag, 08.10.

  • 19.30 Uhr
    Jugendzentrum Hirschhorn

    "Feministinnen in der Revolution -- Die Gruppe Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg" mit Vera Bianchi

    Die VeranstalterInnen schreiben:

    Die Gruppe Mujeres Libres (Freie Frauen) wurde kurz vor Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs gegründet, um sich zwei Zielen zu widmen: der sozialen Revolution und der Verbesserung der Situation der Frauen. In den drei Jahren ihres Bestehens waren mehr als 20.000 Mitglieder in über 150 Ortsgruppen organisiert; sie gaben eine Zeitschrift heraus, leiteten Bildungs- und Ausbildungskurse für Frauen, organisierten Hilfsarbeiten für die Frontkämpfer und eigene Kolonnen von Frontkämpferinnen.

  • 21.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    "baal. perspektiven einer stadt." texte gegurgelt, gebrüllt und gesprochen von den powboys, cens und mika.

Samstag, 09.10.

  • 10.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    ^ESG und ^KHG laden ein zum internationalem Frühstück am Samstag

    In der Cafeteria der ^ESG - bei schönem Wetter im Garten. Für Brot, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee und Tee ist gesorgt. Fürs Gespräch muss niemand sorgen. das entsteht ganz von selbst ...

Sonntag, 10.10.

  • 11.00 Uhr
    Botanischer Garten, INF 340, den ganzen Tag

    "Herbst im Botanischen Garten" - Pflanzenbörse und Tipps für den Winter; Infos zu Cyclamen und Aloen; Sukkulenten; Führungen

  • 16.00 Uhr
    Seniorenzentrum Bergheim, Krichstraße 16

    Café für Schwule, Lesben und Bis

Montag, 11.10.

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Geben die Unis den Geist auf? Wie die Philosophen, Historiker und Germanisten abgewickelt werden

    Den Germanisten, Historikern und Philosophen weht ein scharfer Wind ins Gesicht. Ihre Institute werden geschlossen oder verkleinert, die Etats werden den Naturwissenschaften zugeschlagen. Knallharte Reformer träumen von Universitäten als Profitcentern mit Kundenorientierung und halten diese Disziplinen, die ohnehin über wenig gesellschaftliche Relevanz verfügen, für bloßes Beiwerk. Wie kann man das Überleben der Geisteswissenschaften sichern, wie kann man sie modernisieren? Darüber diskutieren im SWR2 Forum: Harald Welzer, Historiker aus Essen, Andreas Eckert, Dekan des Fachbereichs Philosophie an der Universität Hamburg, und Florian Buch vom Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh.

    Gesprächsleitung: Ralf Caspary

Mittwoch, 13.10.

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Machen Medien Mörder? Gewaltbilder und ihre Wirkung auf Kinder und Jugendliche

    Ein Großteil von 14jährigen Schülern spielt Computerspiele, die erst ab 18 freigegeben sind. Gerade die sogenannten "Ego-Shooter" sind beliebt: Spiele, bei denen man die Sichtweise des Täters einnimmt und "Feinde" abknallt. Darüber hinaus haben immer mehr Kinder Computer und Fernseher im eigenen Zimmer und entziehen sich der Kontrolle der Eltern. Doch mediale Gewalt beginnt schon viel früher: Bei Schrei- Sendungen am Nachmittag, bei aggressiver, gewaltverherrlichender Musik. Dazu kommen noch reale Gewaltdarstellungen. Während des Geiseldramas von Beslan liefen Bilder von verletzten und blutüberströmten Kindern im Tagesprogramm. Welche Folgen hat all dies? Wo verläuft die Grenze zwischen normaler "Action" und jugendgefährdender Gewalt? Und wenn schon Jugendschutzgesetze den Gewaltkonsum kaum eindämmen, was kann die Erziehung leisten? Darüber diskutieren im SWR2 Forum Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Michael Kunczik, Medienwissenschaftler an der Uni Mainz sowie Martin Böttger, Schulsozialarbeiter am Bildungszentrum West in Ludwigsburg und Vorsitzender des Landesverbands Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg. Gesprächsleitung: Gabor Paal

Donnerstag, 14.10.

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    "Argentiniens Schulden müssen weg!" mit Catalina Brescia

    Die VeranstalterInnen (attac und erlassjahr.de) schreiben:

    Catalina Brescia wird über die Entwicklung der Bewegungen in Argentinien berichten und in einer anschließenden Diskussion können wir über die Forderungen von erlassjahr und attac sprechen. Hintergrund: Argentinien ist pleite und steckt in der tiefsten sozialen und wirtschaftlichen Krise seiner Geschichte. In den 90er Jahren war Argentinien ein Musterschüler des Internationalen Währungsfonds, heute ist es nicht in der Lage, die notdüftigste Versorgung seiner Bevölkerung und den Schuldendienst zu gewährleisten. Deshalb: Ein faires und unparteiisches Entschuldungsverfahren für Argentinien! Nur wenn weder Schuldner noch Gläubiger alleine bestimmen, kann es eine politisch und sozial gerechte Lösung geben.

Samstag, 16.10.

  • 10.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    ^ESG und ^KHG laden ein zum internationalem Frühstück am Samstag

    In der Cafeteria der ^ESG - bei schönem Wetter im Garten. Für Brot, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee und Tee ist gesorgt. Fürs Gespräch muss niemand sorgen. das entsteht ganz von selbst ...

  • 12.00 Uhr
    Viernheimer Weg, Unterführung, Mannheim-Schönau

    Sammelpunkt zur Antifaschistischen Demo gegen einen NPD-Aufmarsch in Blumenau

Montag, 18.10.

  • Unis im Land

    Beginn der Vorlesungszeit

Dienstag, 19.10.

  • 18.15 Uhr
    INF 327, Zimmer 117

    "'Keine Wohltat, sondern Arbeit für verkrüppelte Krieger': Versehrtenversorgung im Ersten Weltkrieg" mit Phillip Osten (Stuttgart)

Mittwoch, 20.10.

  • 16.00 Uhr
    Neue Uni, Hörsaal 6

    Informationen zum BAföG mit Hendrik Heinl (Heidelberg)

  • 20.15 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    Semester - Eröffnungsfest der ESG - Herbstlicher Abend mit Schupfnudeln, neuem Wein ...

Donnerstag, 21.10.

  • 19.30 Uhr
    Neue Uni

    "Mehr Sicherheit durch weniger Freiheit?" mit Rolf Gössner

    Die VeranstalterInnen schreiben:

    Sind wir mit den "Anti-Terror"-Gesetzen auf dem Weg in den autoritären Sicherheitsstaat?

    Diskussionsveranstaltung mit Dr. Rolf Gössner

    Rechtsanwalt, Publizist, Mitherausgeber der Zeitschrift Ossietzky Präsident der Internationalen Liga für Menschenrechte

    Nach den Terroranschlägen vom 11.9.2001 in den USA übertrafen sich Parteien und SicherheitspolitikerInnen gegenseitig mit Gesetzesvorschlägen, die uns zu mehr Sicherheit verhelfen sollen. Ob sie dazu taugen ist fraglich, fest steht aber, dass sie unsere Grund- und Freiheitsrechte massiv einschränken.

    Am 1.1.2002 traten die "Anti-Terror"-Pakete in Kraft, Gesetzesverschärfungen durch die u.a. die Befugnisse der Polizei und der Geheimdienste ausgeweitet, Überprüfungen von ArbeitnehmerInnen ausgedehnt, der Datenschutz ausgehöhlt, das Vereinsrecht und die Meinungsfreiheit der hier lebenden AusländerInnen beschnitten und diese einer intensiveren Überwachung unterzogen werden.

    Nach den Anschlägen in Madrid zog Innenminister Otto Schily neue Pläne aus der Schublade, die auf eine Zentralisierung der Sicherheitsbehörden und Militarisierung der "Inneren Sicherheit" abzielen.

    Statt neue einschneidende Maßnahmen zu ergreifen, sollte nach drei Jahren aber zunächst einmal Bilanz darüber gezogen werden, inwieweit die neuen Gesetze tatsächlich zu einer Erhöhung der Sicherheit vor Anschlägen beitragen konnten und ob sie angesichts der starken Nebenwirkungen nicht völlig unverhältnismäßig sind?

    Im Vortrag und der anschließenden Diskussion soll die Frage erörtert werden, wie stark Maßnahmen, wie die "Anti-Terror-Gesetze", den im Grundgesetz vorgesehenen liberalen Rechtsstaat bereits verändert haben und welche Zusammenhänge es zwischen der Demontage des Sozialstaats, sowie der Militarisierung der Außenpolitik und der Abschaffung elementarer demokratischer Grundrechte gibt?

  • 19.30 Uhr
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2

    "Humanexperimente in Deutschland von Breslau bis Dachau, 1890-1945" -- Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung "Gewissenlos - Gewissenhaft"

    Der Vortrag thematisiert die Geschichte des Humanexperiments in Deutschland vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Zeit der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Medizinverbrechen in der Nachkriegszeit. Dabei wird sowohl der Weg von der inhumanen ‘Versachlichung’ des Menschen zum abhängigen und willenlosen Objekt einer naturwissenschaftlichen Medizin des 19. Jahrhunderts bis zu den verbrecherischen und ‘verbrauchenden’ Humanexperimenten der NS-Diktatur nachgezeichnet als auch der Weg von der ‘wilden’ Experimentiersucht zu Versuchen einer ethisch-rechtlichen Regelung dieses gefährlichen Forschungsfeldes im Sinne des Patientenschutzes. Wegmarken sind hier der Preußische Erlass von 1900, der Weimarer Runderlass von 1932 und der Nürnberger Codex von 1947.

    Wolfgang Eckart ist Professor für Geschichte der Medizin an der Universität Heidelberg. Er ist Autor mehrerer Publikationen zum Thema Medizin in der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus. Von 1996 bis 1998 war er Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte und ist derzeit federführend bei der Aufarbeitung der Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft von 1920 bis 1970 tätig.

    Der Eintritt ist frei.

Samstag, 23.10.

  • 10.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    ^ESG und ^KHG laden ein zum internationalem Frühstück am Samstag

    In der Cafeteria der ^ESG - bei schönem Wetter im Garten. Für Brot, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee und Tee ist gesorgt. Fürs Gespräch muss niemand sorgen. das entsteht ganz von selbst ...

  • 13.00 Uhr
    Bauhaus

    Demo gegen das Berufsverbot für Michael Csaszkóczy

Sonntag, 24.10.

  • 16.00 Uhr
    Seniorenzentrum Bergheim, Kirchstr. 16

    Café für Lesben, Schwule und Bis

Dienstag, 26.10.

  • 10.00 Uhr
    Innenhof der Neuen Uni

    Fahrradcodieraktion von Uni und Polizei (bis 16 Uhr)

  • 10.00 Uhr
    Telefon 0180-2340000

    Bis 20 Uhr BAföG-Beratungstelefon des DGB (12 Cent Flatrate)

Mittwoch, 27.10.

  • 10.00 Uhr
    Telefon 0180-2340000

    Bis 20 Uhr BAföG-Beratungstelefon des DGB (12 Cent Flatrate)

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    SWR II Forum: Das Genom als Goldgrube - Der deutsche Streit um die Bio-Patente

    "Ein Dokument der politischen Schwäche" sei der Entwurf des Biopatent-Gesetzes, den Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) vor kurzem vorgelegt hat. Diese harsche Kritik äußerte der rechtspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, und dieser Meinung sind auch viele Abgeordnete des Regierungslagers, vor allem die Grünen. Sie fordern, dass Patente auf Gene, Stammzellen und anderes biologisches Material nur sehr eingeschränkt erteilt werden sollen, während der Gesetzentwurf und eine EU- Richtlinie sehr umfassende Schutzrechte vorsehen. Seit vier Jahren ist Deutschland im Verzug, diese EU-Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Eine Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof droht. Und die Industrie fordert "im Jahr der Innovationen endlich ein klares Ja zu Biopatenten." Ist die Erforschung eines Gens Erfindung oder Entdeckung? Dürfen Gene wie Chemikalien patentiert werden? Fördert es die Gesundheits-Forschung, wenn die Industrie durch Patente zu eigenen Anstrengungen motiviert wird, oder blockieren Patente den wissenschaftlichen Fortschritt? Darüber diskutieren im SWR2 Forum: Prof. Martin Lohse, Pharmakologe an der Universität Würzburg und Mitglied des nationalen Ethikrates, Dr. Wolfgang Ehrenstein, Vorsitzender des Patentausschusses im Verband forschender Arzneimittelhersteller, und Dr. Christoph Then, Greenpeace. Gesprächsleitung: Markus Bohn

  • 20.00 Uhr
    Emil-Julius-Gumbelraum, Karlstorbahnhof

    "Das Geheimnis der Fledermaus -- die Machenschaften das Bacardi-Konzerns". Video mit Diskussion

    Die VeranstalterInnen schreiben:

    Hinter der Traumstrand-Fassade der Rum-Marke verbirgt sich ein Weltkonzern der seine Macht nutzt, um seine politische Interessen durch Einfluß auf die US-Politik durchzusetzen. Der Bacardi-Clan hat ab 1960 immer wieder Anschläge und Aktionen gegen die kubanische Regierung untersützt. Nach US-Geheimdienstdokumenten war Bacardi-Chef Bepin Bosch sogar dazu bereit, Mordversuche an Fidel Castro zu finanzieren.

Donnerstag, 28.10.

  • 20.00 Uhr
    Stadtbücherei, Poststraße 15

    Veranstaltung zur Rechtsextremismus im Rhein-Neckar-Raum der AIHD

Freitag, 29.10.

  • 17.05 Uhr
    SWR2 (UKW 88.8)

    Weltumsegler, Forscher, Revolutionär - Das abenteuerliche Leben des Georg Forster

    Sein Zeitgenosse und Kollege Alexander von Humboldt ziert die Titelseiten, von ihm spricht niemand: Wenn am 5. Dezember 2004 der 250. Geburtstag von Georg Forster gefeiert wird, dann tun das nur Eingeweihte. Dabei hat dieser Mann eine unvergleichliche Biographie. Mit 11 Jahren unternimmt er in Begleitung seines Vaters die erste große Fahrt. Im Auftrag der Zarin Katharina reisen sie nach Russland zu den Wolgadeutschen. Mit 18 begleitet er mit seinem Vater als einzige Deutsche den großen Entdecker James Cook auf dessen zweiter Reise in die Südsee. Drei Jahre lang sind sie als Naturwissenschaftler auf dem Schiff "Resolution" unterwegs. Zurück in Europa ist Forster erst 21 Jahre alt und schon vom Skorbut und den Blattern gezeichnet. 1788 verschlägt es ihn nach Mainz, wo seine dritte Karriere beginnt. Forster wird Revolutionär und 1792 Sprecher der sogenannten Mainzer Republik. Zwei Jahre später, 1794, stirbt er in Paris an den Folgen einer Erkältung. Weltumsegler, Forscher, Revolutionär - über die Bedeutung und das abenteuerliche Leben des Georg Forster diskutieren im SWR2 Forum die Forster-Biografen Ulrich Enzensberger und Klaus Harpprecht, sowie der Germanistikprofessor Ralf Rainer Wuthenow von der Universität Frankfurt. Gesprächsleitung: Thomas Koch

Samstag, 30.10.

  • 10.00 Uhr
    Evangelische Studierendengemeinde, Plöck 66

    ^ESG und ^KHG laden ein zum internationalem Frühstück am Samstag

    In der Cafeteria der ^ESG - bei schönem Wetter im Garten. Für Brot, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee und Tee ist gesorgt. Fürs Gespräch muss niemand sorgen. das entsteht ganz von selbst ...

  • 20.00 Uhr
    Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Party des Antifa-AK

Sonntag, 31.10.

  • 23.03 Uhr
    SWR1

    Der Hörspielkrimi: Ein Mord kam dazwischen. Kriminalhörspiel von Monika Kubisch, DDR 1979

    Regie: Klaus Zippel - Produktion: Rundfunk der DDR 1979 - Übernahme: 28 Minuten Chicago, Lieutenant Dean hat einen mysteriösen Mordfall zu klären. Fand man doch Hank Hill, Starreporter der Evening Post, tot auf der Terrasse des House of Commerce. Wie ein Augenzeuge berichtet, wurde Hill vom Balkon der Wohnung Max Dovers in die Tiefe gestürzt. Dover, ein Geschäftsmann, der für die Senatswahlen kandidiert, bestreitet jede Beteiligung an dem Mord. Lieutenant Dean aber macht widersprüchliche Entdeckungen, die ein bezeichnendes Licht auf die Wahlpraktiken in den USA werfen.

Montag, 01.11.

  • 14.00 Uhr
    Bergfriedhof, Treffpunkt Krematorium

    Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus