Vortrag/ Workshop: Wie umgehen mit Racial Profiling?

    antira  freiräume  uni  vortrag 

    Samstag, 18.10.2014
    14.00 Uhr
    Neue Ph oder ZEP (genaue Infos auf dem blog: Link unten)

    Wie umgehen mit Racial Profiling? mit Maryam Haschemi Yekani

    Eine Form des Racial Profiling sind die selektiven Personenkontrollen der Polizei im öffentlichen Raum. Menschen werden gezielt kontrolliert, nicht wegen ihres Verhaltens, sondern allein aufgrund ihres physischen Erscheinungsbildes wie Hautfarbe oder Gesichtszüge. Diese rassistischen Kontrollen sind Alltag auf Bahnhöfen, in Zügen, in Parks etc. in Deutschland. Im Workshop werden in einem kurzen theoretischen Teil, die Grundzüge dieser rassistischen Polizeipraxis aufgezeigt. Der Fokus jedoch liegt auf den Interventionen dagegen. Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, welche Handlungsmöglichkeiten gibt es während einer solchen Kontrolle und anschließend? Es werden Strategien erarbeitet, wie Betroffene und Zeug_innen gegen rassistische Polizeikontrollen vorgehen können.

    Identity checks and searches by the police that are based on physical appearance (skin colour, facial features) are one form of racial profiling. Everyday people in Germany are affected by racist and discriminatory identity checks at stations, in trains and in parks etc. The workshop shortly gives basic information about racist police control. But mainly it focuses on interventions against those. How is the legal situation, how can people directly discriminated and witnesses act in a racist police control and afterwards.

    Der Veranstaltung findet im Rahmen des Recht auf Stadtkongresses 2014 in Heidelberg statt. Mehr Infos auf http://rechtaufstadt2014.wordpress.com

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.