Film und Gespräch mit dem Filmemacher: „Ouri Jalloh“

    antira  uni 

    Montag, 24.06.2013
    19.00 Uhr
    Hörsaal 7, Neue Universität, Grabengasse 3-5

    Oury Jalloh, ein Asylsuchender aus Sierra-Leone, wird einem abgeschiedenen Asylbewerberheim bei Dessau zugewiesen. Permanent konfrontiert mit dem Gefühl, unerwünscht zu sein und keine Möglichkeiten zu haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, bestimmen Perspektivlosigkeit und Ohnmacht zunehmend seinen Alltag.

    Der semi-dokumentarische Kurzfilm ist eine Auseinandersetzung von Asylbewerbern, jungen unabhängigen Filmemachern sowie Oury Jallohs engsten Freunden mit alltäglichen Repressionen gegenüber Flüchtlingen. Der Film knüpft an ein wahres Ereignis an: Oury Jalloh verbrannte am 7. Januar 2005, an Händen und Füßen gefesselt, in einer Dessauer Polizeizelle. Erst zwei Jahre später kommt der Fall vor Gericht.

    Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion mit Maman Salissou Oumarou, Co-Regieusseur und Drehbuchautor.

    Im Rahmen des festival contre le racisme http://www.fsk.uni-heidelberg.de/referate-arbeitskreise/antidiskriminierung/festival-contre-le-racisme-2013/programm-2013.html

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.