Gesichtlicher Spaziergang: Orte der Zwangsarbeit in Schwetzingen

antifa  außerhalb  geschichte  gew 

Samstag, 10.11.2012
14.30 Uhr
Treffpunkt Schlossplatz Schwetzingen

Der geschichtliche Spaziergang soll aufzeigen, in welchem Maß Schwetzingen in das nationalsozialistische Verbrechen der Zwangsarbeit verstrickt war. Größere Firmen, aber auch Handwerksbetriebe, die "kriegswichtige" Aufträge bekamen, beschäftigten viele ausländische Frauen und Männer, die zuvor ins Land verschleppt worden waren. Zur Dimension der Zwangsarbeit am Ort ist festzuhalten, dass etwa im Jahr 1944 in Schwetzingen bei rund 11000 Einwohnern 2500 Zwangsarbeiter/innen beschäftigt und in mindestens 17 Lagern in und bei Schwetzingen (einige davon in Plankstadt) untergebracht wurden. Stätten der Zwangsarbeit, Orte der Arbeit und Unterbringung, von Betrieben und Lagern, werden dabei gezeigt, auf andere wie das Ausbesserungswerk wird verwiesen. Der Rundgang basiert auf den Erkenntnissen der wissenschaftlichen Studie Betz´ "Zwangsarbeit in Schwetzingen" (Centaurus-Verlag, 1998, vergriffen) und Antisemitismus - Verfolgung - Zwangsarbeit, Hg. ver.di Rhein-Neckar, MA 22005

Leitung:
Frank-Uwe Betz
Veranstalter:
Arbeitskreis Freundliches Schwetzingen - Verein für regionale Zeitgeschichte e.V., ver.di Rhein-Neckar, GEW Rhein-Neckar

Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.