„Venezuela nach Chávez”

    einewelt  politik  vortrag 

    Mittwoch, 10.05.2017
    20.00 Uhr
    [M]Welthaus Heidelberg (im Hauptbahnhof)

    Vortrag und Diskussion mit einem Mitglied des Cecosesola-Solidaritätskomitees/BRD

    Die Chavisten haben die Parlamentswahlen im Dezember 2015 klar verloren. Kurzfristig keimte die Hoffnung auf, diese Situation könne möglicherweise wieder Perspektiven für mehr selbstbewusste Initiativen von unten eröffnen, die sich auf die eigenen Kräfte besinnen, statt an Chávez und andere Götter zu glauben.

    Die Krise in Venezuela ist u.a. gekennzeichnet durch: 100%ige Orientierung auf den Erdölexport, hohe Inflationsraten, strukturelle Korruption im Staatsapparat sowie in allen Bereichen der Ökonomie, Mindestlöhne ohne Kaufkraft, Mangel an (bezahlbaren) Grundnahrungsmitteln, starke Einschränkungen bei der medizinischen Grundversorgung.

    An diesem Abend soll diskutiert werden, warum der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ an den Rand eines Staatsbankrotts geraten ist, welche Rolle die kapitalistischen Kernländer und die von ihnen kontrollierte Weltwirtschaft dabei spielen, warum eine fast vollständig vom Erdöl abhängige Ökonomie in die Sackgasse führen muss, welche politische Verantwortung der Chavismus trägt und wie die Menschen ihr Leben trotzdem meistern.

    Eintritt:
    4 € / erm. 2 €
    Veranstalter:
    Nicaragua-Forum Heidelberg

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.