Samstag, 29.08.

  • 15.00 Uhr Treffpunkt Marktplatz in Ladenburg

    Geschichtsspaziergang an Orte früheren jüdischen Lebens in Ladenburg

    Fast 650 Jahre lang existierte in Ladenburg eine kleine und dennoch bedeutende jüdische Gemeinde. Im Jahr 1933 lebten 88 Jüdinnen und Juden in Ladenburg. Die NS-Gewaltherrschaft zerstörte Schritt für Schritt das Gemeindeleben bis hin zur Deportation der letzten 27 Jüdinnen und Juden am 22. Oktober 1940. Der Historiker Dr. Jürgen Zieher engagiert sich seit vielen Jahren für das Gedenken an die früheren Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Bei dem Geschichtsspaziergang führt er zu Orten, an denen sich einst jüdisches Leben abspielte, und vermittelt Einblicke in den Alltag der damaligen Gemeinde. Dabei stellt er auch die Lebenswege einzelner ehemaliger Gemeindemitglieder vor.

    Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, per E-Mail an penk@synagoge-leutershausen.de

    Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Marktplatz in Ladenburg. Die Führung endet gegen 16.30 Uhr auf dem jüdischen Friedhof. Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.*

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Konzert mit VANDALEN AUS LIEBE, EUV und NO CHORDS NO MASTERS

    Konzert mit VANDALEN AUS LIEBE, ERSTE UNSICHERE VERALLGEMEINERUNG und NO CHORDS NO MASTERS

    Es gibt mal wieder was feines auf die Ohren in der Spießerstadt Heidelberg! Selbstorganisierte Räume, DIY-Musik und politische Organisation helfen uns allen um uns mit anderen Menschen zu verbinden und unsere Autonomie in Zeiten politischer Autorität zu wahren und zu stärken. Um diese verschiedenen Dinge zu verbinden, veranstalten wir erneut ein Konzert im Café Gegendruck. Mit Folk und Akustik-Punk von - Vandalen aus Liebe (Folk Punk/Magdeburg), - die Erste Unsichere Verallgemeinerung @euv161 (Akustik-Handy-Punk/Heidelberg) - No Chords No Masters!

    🗓️ 29.08.2026 ⏰ Einlass: 18 Uhr, Mukke: 19 Uhr 📍 Café Gegendruck (Fischergasse 2, Heidelberg) 🎟️ Eintritt frei bzw. gegen Spende

    Kommt rum und trinkt den Laden leer, um die Miete zu sichern!🖤❤️


    @val Wir sind fünf Leute aus Deutschland, der Schweiz und überall, die irgendwann beschlossen haben, dass die Welt mehr Folkpunk braucht. Bewaffnet mit Gitarre, Banjo, Posaune, Waschbrett, Akkordeon, Geige und einer gesunden Portion Wahnsinn ziehen wir durch Keller, Strassenfeste und Jugendhäuser. Unsere Songs handeln von langen Reisen, besetzten Wäldern, entsetzten Bürgern und davon, dass manchmal alles ein bisschen zu ernst genommen wird. Wir nehmen uns zwar selber nicht so ernst, die Musik umso mehr.

    @euv161: Der Name ist Programm - die Erste Unsichere Verallgemeinerung macht Lieder über Dinge, die am Ende eh alle zusammenhängen: die neoliberale Erfolgslüge in Poetry Slam-Texten, Grenzen, Bullen, alte Punks und die Hamburger Schule. EUV singt gegen das, was bereits viele ankotzt, heruntergebrochen in genaue und teils unglaubliche witzige Alltagsbeobachtungen. Inspiriert von Arbeiterliedern und Ton Steine Scherben, Deutschrap-Dokus, dem Kampf auf der Straße, Melancholie, NDW, Georg Elser, Akne Kid Joe und Liquido. Politisch gegen die Festung Europa, musikalisch gegen die Festung Deutschpop. Akustisch aber laut mit popkulturellen Zitaten, die in Punk aufgelöst werden, und Schnipseln aus dem Internet, mal angepisst wütend, mal emotional ergibt sich Akustik-Handy-Punk aus (Gegen) Heidelberg! Pu-Pu-Pu-Punküberfall! Ⓐ

    No Chords No Masters: Ja… der Titel sagt alles! Ein gewaltiges Duo das mit Banjo, Waschbrett und ein bisschen Gitarre eure Ohren mit den feinsten schiefen Tönen verwöhnt, die ihr seit langem gehört habt! In dem Sinne: Hass, Hass, Hass wie noch nie, all chords are targets, ACAT!

    Veranstaltet von Seebrücke Heidelberg