"Interpreting Fascism" mit Robert Paxton (New York)

    lokal  unimut 

    Sonntag, 02.04.2006
    17.00 Uhr
    Deutsch-Amerikanisches Institut, Sophienstr. 12

    Die VeranstalterInnen (dai) schreiben:

    Der Faschismus war eine der bedeutendsten politischen Kräfte des 20. Jahrhunderts und Quelle millionenfachen Unglücks. Das Geheimnis seiner Attraktivität erscheint angesichts der Horrorbilanz, die er hinterlassen hat, immer noch rätselhaft. Robert O. Paxton trägt zu einem neuen Verständnis des Phänomens bei. In einer vergleichenden Studie analysiert er, wie der Faschismus in den verschiedenen europäischen Ländern in Aktion trat, unter welchen Bedingungen er mächtig werden konnte und welche Gefahr noch heute von ihm ausgeht. In einer Zeit massiver sozialer und sicherheitspolitischer Herausforderungen neigen demokratische Gesellschaften dazu, bürgerliche Freiheiten zu beschneiden und nach rechts zu rücken. Das war in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts so, das kennzeichnet aber auch die Politik dieser Tage.

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.