Dokutheater "Asylmonologe" der Bühne für Menschenrechte, mit anschließender Informationsmöglichkeit über lokale Flüchtlingsinitiativen

    Sonntag, 10.06.2012
    19.00 Uhr
    Romanischer Keller, Seminarstr.3,/Ecke Kettengasse

    Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll "Präsident" genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben. Theater trifft auf wahres Leben, denn die Asyl-Monologe beruhen auf dem Konzept des Dokumentarischen Theaters: Wortgetreue Texte, die auf Interviews beruhen, verleihen den Stimmen sonst ungehörter Menschen Gehör. Professionelle SchauspielerInnen bieten die Monologe dar und sprechen damit das Publikum direkt an - sie berühren und aktivieren. Die Asyl-Monologe wurden vom Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2011" der "Bundeszentrale für politische Bildung" als "vorbildlich" ausgezeichnet.

    Nach dem Theaterstück gibt es die Möglichkeit zu Information und Gespräch mit Engagierten aus lokalen Flüchtlingsinitiativen. Anwesend sein werden VertreterInnen von:

    Aufgetaucht! – Initiative gegen die Illegalisierung von Migrant_innen www.aufgetaucht.blogsport.de AGA Mannheim – AG Abschiebehaft www.ag-abschiebehaft.de Asyl AK Heidelberg www.asyl-heidelberg.de MediNetz-Rhein-Neckar e.V. http://www.medinetz-rhein-neckar.de/

    Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.