…vor 31 Jahren – 30.8.1994:
Beim sechsten Versuch, Kola Bankole nach Nigeria abzuschieben, töten die Behörden den Flüchtling. Nachdem sie ihn in Hockstellung gefesselt in das Flugzeug gebracht hatten, konnte er sich gegen das Anlegen der Sicherheitsgurte wehren, woraufhin die Beamten ihn mit einem aus Socken und Rolladengurt improvisierten Knebel traktierten und ein Arzt einen Haloperidol-Psyquil-Cocktail spritzte. Als der Kreislauf seines Opfers versagte, klassifizierte der Arzt die Symptome als „nigerianertypische Selbsthypnose“. Nur gegen den Arzt wird später ein Verfahren eröffnet, dann aber wegen geringer Schuld gegen Zahlung von 5000 Mark eingestellt.
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uni unimut
Dienstag, 25.03.2003 10.00 Uhr
Marstallhof
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