Freitag, 06.11.2026 19.00 Uhr
Büchergilde Buch und Kultur (Rohrbacher Straße 18, 69115 Heidelberg)
Zu einer Podiumsdiskussion mit diesem Titel am 06.11.2026 um 19:00 laden die Kritische Germanistik und die Kritischen Jurist*innen herzlich ein! Die Veranstaltung findet in der Büchergilde Buch und Kultur (Rohrbacher Straße 18, 69115 Heidelberg) statt und der Eintritt ist selbstverständlich frei.
Mit fachlicher Expertise aus zwei Disziplinen und insbesondere aus der buchhändlerischen Praxis selbst, vertreten durch den Inhaber der Büchergilde Buch und Kultur Jürgen Franssen, wollen wir die Kontroverse rund um den Ausschluss dreier linker Buchhandlungen aus der Förderung durch den Deutschen Buchhandlungspreis 2025 noch einmal genau in den Blick nehmen: Wie rechtens war die Anwendung des sogenannten Haber-Verfahrens durch Kulturstaatsminister Weimer, das "verfassungsrechtliche Bedenken" gegen die drei Buchhandlungen aufwarf? Und was bedeutet es für die Literaturvermittlung, wenn ihre Infrastruktur potentiell zunehmend von politischem Wohlwollen abhängt? Diesen und natürlich Ihren Fragen widmen sich unsere Podiumsgäst*innen. Gleichzeitig werden auch aktuellere Entwicklungen wie etwa eine drohende Umstrukturierung des Kulturbetriebs durch die AfD in Sachsen-Anhalt zur Sprache kommen. Neben den fachlichen Beiträgen der Studierenden sollen vor allem Stimmen aus der Literaturbranche im Mittelpunkt stehen: Deswegen freuen wir uns, dass neben Jürgen Franssen auch Manfred Metzner vom Verlag "Das Wunderhorn" zu Gast sein wird, der uns spannende Einblicke in seine Arbeit und die Vergabe des Buchhandlungspreises geben kann.
Langtexte kommen meist von den VeranstalterInnen. Das Sozialforum ist hier nur Bote.