Samstag, 13.06.

  • 14.00 Uhr Haus der Begegnung, Merianstraße 1, Heidelberg-Altstadt (gegenüber Jesuitenkirche)

    Heidelberger Friedenskonferenz

    zum 85. Jahrestag des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion

    Respektieren - Zuhören - Verstehen Frieden in Europa: Abkehr vom Feindbild Russland – für eine neue Entspannungspolitik!

    mit dem ehem. UN-Diplomaten Michael von der Schulenburg, Arno Gottschalk vom Erhard-Eppler-Kreis, Dr. Theodor Ziegler von „Sicherheit neu denken“ und Joachim Guilliard, vom Friedensbündnis Heidelberg

    »Wer als Deutscher über Russland und seine Menschen redet, auch über seine Politiker, seinen Präsidenten, muss im Gedächtnis haben, was heute vor 75 Jahren begann. Dann wird jede verletzende Arroganz verfliegen und sich das Bedürfnis regen, wenigstens einen Bruchteil des Horrors wiedergutzumachen.« Erhard Eppler, ehem. Bundesminister (SPD) am 22. Juni 2016 zum 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

    Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Der Feldzug wurde zum verheerendsten Verbrechen des deutschen Faschismus. Infolge der beispiellosen Brutalität der Kriegsführung und der Besatzungspolitik kamen über 27 Millionen Sowjetbürgerinnen und Sowjetbürger ums Leben. Millionen sowjetischer Kriegsgefangene und ZwangsarbeiterInnen starben in deutschen Lagern.

    Aus diesem Raub- und Vernichtungskrieg erwächst eine besondere geschichtliche Verantwortung Deutschlands gegenüber den Völkern der früheren Sowjetunion, auch gegenüber den Menschen in Russland: die Verpflichtung zur Verständigung, zu einer Politik für Frieden und Entspannung.

    Davon will man hierzulande nichts mehr wissen. Vertreter Russlands werden sogar von Gedenkveranstaltungen zu diesem Krieg ausgeschlossen. Stattdessen setzen die Herrschenden hierzulande mit ihren NATO-Verbündeten gegen Russland auf Konfrontation, Aufrüstung, Einkreisung und Truppenaufmarsch, Seit vielen Jahren wird das Feindbild Russland wiederbelebt. Berlin wendet sich gegen Kompromisslösungen im Ukrainekrieg und unterstützt stattdessen finanziell und militärisch dessen Fortsetzung, sowie Wirtschaftssanktionen, um „Russland zu ruinieren“. Die eingeleitete Hochrüstung zur größten europäischen Militärmacht steigert die Gefahr eines großen Krieges.

    Russland ist unser europäischer Nachbar. Für die Beendigung des Krieges in der Ukraine und einen dauerhaften Frieden in Europa müssen wir wieder zu einer Verständigung kommen. Über die Wege dahin wollen wir auf der Konferenz diskutieren.

    Hinweis: Eingeladen wurde auch Oleg Ju. Krasnitskiy, Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn. Im wurde aber von der Leitung der Katholischen Stadtkirche Heidelberg, u.a. nach Intervention des Generalkonsulats der Ukraine in München, Hausverbot erteilt.

    Eintritt 10,- €, ermäßigt 7,- € 14 - 18 Uhr

    Veranstalter: pax christi Heidelberg und Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg in Kooperation mit lokalen und regionalen Friedensinitiativen https://www.antikriegsforum-heidelberg.de/russland/friedenskonferenz_hd_2026.html

Freitag, 19.06.

Dienstag, 23.06.

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Rechtshilfe-Workshop "Was tun wenns brennt" der Roten Hilfe HD/MA

    "Was tun wenn's brennt?" - Rechtshilfe-Workshop der Roten Hilfe HD/MA

    Was tun, wenn's brennt? Die Rote Hilfe Heidelberg/Mannheim informiert in ihrem Rechtshilfe-Vortrag über das beste Verhalten bei Festnahmen und anderen unerfreulichen Begegnungen mit den Repressionsbehörden.

    Veranstaltet von Antifaschistische Initiative HD und Rote Hilfe HD/MA