
An der Uni wird Bildung nicht mehr groß geschrieben. Studiengebühren machen Studierende zu Bildungskonsumenten. Proteste werden seitens der Universitätsleitung, wie auch der Regierungen im Bund und der Länder ignoriert.
Das ist nicht nur der Fall, wenn es um Bildungspolitik geht, sondern auch, wenn die Sicherheitspolitik über die Freiheitsrechte des Grundgesetzes gestellt wird. Wenn der Bundesrechnungshof die Bundesregierung ermahnt, Wirtschaftslobbyisten dürften nicht an der Formulierung von Gesetzen mitarbeiten, wie es zur Zeit gängige Praxis ist, dies von den Medien nicht als Skandal, sondern als Notiz am Rande betrachtet wird und wenn die Teilnahme an Wahlen im besten Fall eine Minderung des zu erwartenden Übels verspricht, dann liegt einiges im Argen in einer Demokratie.
Doch um eine Änderung herbei zu führen, fehlt es in der Bevölkerung und besonders auch unter den Studierenden an aufgeklärtem politischen Bewusstsein. Gedanken, Bildung müsse eine Ware sein, wie sie von Meinungsbildenden Konzernen wie Bertelsmann vorangetrieben werden, können sich zu leicht im Bewusstsein der Menschen festsetzen.
Die Kritische Initiative Heidelberg will einen Umschwung erreichen. Dazu verfolgen wir diese Ziele:
Wir wollen Studierende sowie die Gesamtbevölkerung über (lokale) Vorgänge und Strukturen aufklären und ihnen alternative Lösungen in sozialen Fragen aufzeigen.
Wir wollen eine Politisierung der einzelnen Mitglieder einer Gemeinschaft erreichen, in der alle über ihre Rechte informiert sind und sie auch in Anspruch nehmen wollen, d.h. sich als politische Wesen akzeptieren.
Nur dies kann zu einer Emanzipierung aller Menschen führen, die aus alternativen Lösungsvorschlägen die passenden für sich auswählen und durchsetzen; Menschen, die als selbstbestimmte Individuen Widerstand gegen Unterdrückung leisten.
Die Utopie, die wir anstreben, ist eine Gesellschaft, in der alle Machtstrukturen gesprengt wurden.
Die Mittel, die wir dafür wählen, können verschiedenen Charakters sein, sind aber stets Mittel der Öffentlichkeitsarbeit. Das heißt keineswegs blinden Aktionismus zu predigen, allerdings sind wir der Meinung, das gerade öffentlichkeitswirksame Aktionen zu unserer politischen Arbeit dazugehören müssen.
Wir treffen uns Donnerstags um 20:00 Uhr im Zentralen-Fachschafts-Büro in der Albert-Ueberle Str. 3-5 und versuchen aktuelle politische Themen wie Studiengebühren (viele Ehemalige aus dem AK Studiengebühren sind dabei) und andere soziale Themen zu bearbeiten.
Im hierarchiefreien Raum versuchen wir nachvollziehbar, transparent, reflektiert, differenziert, undogmatisch und zuverlässig (besonders dann, wenn Einzelpersonen ansonsten in Mitleidenschaft gezogen werden können) zu arbeiten. Und uns dabei kritisch und kreativ auszuleben.
Unsere Gruppe kann nur dann viele Ideen umsetzen, wenn ihr die Kritische Initiative unterstützt oder eure Vorstellungen einbringt.
Revolution ist, was ihr draus macht.
Die Kritische Initiative Heidelberg.
www.kritische-initiative.de
Naziaufmarsch in Dresden.
Infos unter: www.dresden-nazifrei.com und www.no-pasaran.mobi
Bus aus Heidelberg/Mannheim:
Anmeldung und Infos unter
Die politische Diskussionrunde findet jeden Montag 14 bis 16 Uhr im alten Senatssal der Neuen Universität Heidelberg statt.
Aktuelles Thema: Der Politiker Filbinger
Ab 20 Uhr Info und Film "das autonome Zentrum in Heidelberg"
ab 22 Uhr Party mit leckeren billigen Longdrinks *yummy*
Eintritt ist frei!
Flyertext:
Der Kampf für Freiräume geht weiter!
Freiräume sind ein unverzichtbares Mittel für die Entwicklung einer offenen und emanzipatorischen Gesellschaft. Seit der Schließung des Autonomen Zentrums vor 11 Jahren durch die Stadt Heidelberg fehlt ein solcher Raum. Das Anarres Projekt arbeitet zur Zeit an einer Wiedereinrichtung eines AZ.
Doch auch eine Uni muss Freiräume bieten, um einen Beitrag zu einer offenen Gesellschaft zu leisten. Eine solche Uni gibt es nur, wenn die Studierenden die Möglichkeit besitzen frei von gesellschaftlichen und kommerziellen Zwängen, wie sie mittlerweile an den Hochschulen zu finden sind, arbeiten und leben können.
Im Laufe der letzten Jahre hat die Studierendenschaft immer mehr selbstverwaltete Räumlichkeiten eingebüßt. 1978 wurde das ehemalige Collegium Academicum, kulturelles und soziales Zentrum des Heidelberger Studierendenlebens, geräumt. Später wurde die Fachschaftskonferenz aus einem zentral gelegenen Haus in der Altstadt in beengte Kellerräume am Philosophenweg umgesiedelt. Übrig bleibt der Romanische Keller, der kann jedoch jederzeit von der Univerwaltung selbst genutzt werden. In einigen Instituten gibt es Fachschaftsräume, die reichen nicht aus und werden teilweise als Lagerräume genutzt. In den letzten Monaten haben die Besetzungen der alten Universität, des Romanischen und des Philosophischen Seminars gezeigt, welches kreative Potential sich entfalten kann, wenn sich Studierende in zentralen selbstverwalteten Räumen treffen.
Studierende brauchen Räume, in denen sich der notwendige Meinungsbildungsprozess der vollziehen kann!
Um das Anarres-Projekt und die Freiraumbewegung an der Uni zu unterstützen, organisieren wir eine PARTY mit einem Infoabend.
7.11.09 Café Gegendruck
Fischergasse 2
69117 Heidelberg
20 Uhr Infoabend/22 Uhr Party
Lust zu tollen Bands so richtig feiern? Jederzeit!
Ohne Anstrengung etwas für einen guten Zweck tun? Immer gerne!
Beides auf einmal? Perfekt!
Schon seit Anfang des Jahres arbeitet die Hochschulgruppe Heidelberg auf eine Veranstaltung der besonderen Art hin – nun ist es endlich soweit: Am 29.10. findet das große Go Africa, Go Ahead! Benefizfestival in der Halle02 in Heidelberg statt. Mit Cris Cosmo, Idiots in the Crowd, Die Brenner, Skaremba und unserem Partner Jamaram sind fünf Kracher am Start, die für ein unvergessliches Event sorgen werden! Und auch die Moderation hat es in sich: Schauspielerin und Go Ahead!-Botschafterin Cosma Shiva Hagen wird durch den Abend führen, während sich DJ D-K-Dance um eine gelungene Aftershow-Party kümmert.
Die Einnahmen des Benefizfestivals fließen zu 100% in die Unterhaltung des „Learning Centers“, das über 400 Aidswaisen in Südafrika eine Anlaufstelle bietet, in der sie in einem sicheren Umfeld nach der Schule psychologische Betreuung, nahrhafte Nahrung und ggf. Nachhilfeunterricht erhalten. Sie können hier ihre Hausaufgaben erledigen, an Freizeitaktivitäten teilnehmen oder Soft-Skill-Workshops zu Themen wie HIV-Prävention, Finanzmanagement, Drogen, etc. besuchen.
Einlass: 19 Uhr
VVK: 8 Euro, AK: 10 Euro
[Flyer] Weitere Informationen und Online-Vorverkauf: [www.halle02.de]
Mehr Infos unter: http://www.goahead-organisation.de/aktuell/index_ger.html
(wöchentliches) Treffen der Feministischen Arbeitsgruppe im Zentralen Fachschaftenbüro (Albert-Überle-Str. 3-5)
(wöchentliches) Treffen der Feministischen Arbeitsgruppe im Zentralen Fachschaftenbüro (Albert-Überle-Str. 3-5)
(wöchentliches) Treffen der Feministischen Arbeitsgruppe im Zentralen Fachschaftenbüro (Albert-Überle-Str. 3-5)
(erstes wöchentliches) Treffen der Feministischen Arbeitsgruppe im Zentralen Fachschaftenbüro (Albert-Überle-Str. 3-5)
Für alle offene Diskussionsrunde im alten Senatssaal (Neue Uni). Dieses Treffen soll Interessierten die Möglichkeit geben, gemeinsam über aktuelle Themen oder Texte zu diskutieren. Hierbei werden keine Themen/Texte vorgegeben, die Anwesenden gestalten das Treffen so wie sie es möchten.